Monrose, wie ich sie am Liebsten habe

September 21, 2007 at 15:57 | In Lustig, Musik |
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Lautlos habe ich sie am Liebsten:

tomswochenschau_moonrose.jpg

Man könnte sie auch in Moonrose umbenennen, denn zum Mond sollte man sie meiner Meinung nach schicken! Dann könnten sie die anderen “Pop-Fools” gleich mitnehmen.
Was ist eigentlich aus den sonstigen, von der Musikindustrie ferngesteuerten Tanzpüppchen geworden?
Overground? Ist jetzt im Underground. Preluders? Luders haben wir sowieso schon genug. Nu Pagadi? Im Nu waren sie wieder weg. Brosis? Bro.. wer? ;-)

[update 05.02.2008]
Die Beste BoyGroup aller Zeiten: Hier entlang bitte ;-)

93 Kommentare »

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  1. Das Bild gefällt auch mir sehr gut. LOL

    Das Schlimme ist aber ja auch, dass das nächste commerzielle Tanzpuppentheater ja auch schon bald fertig ist.

    Wenn die das dann aus dem Ofen holen, dann haben wir ja noch mehr von diesem Haufen zusammengecasteter Pseudobands, die nur Vollplayback aufteten können (zu Musik, die im Studio unter Einsatz diverser Software bis an ein fast hörbares Quarkgemisch verzogen wird).

    Naja Marijke Amado hätte bestimmt ihren Spass dabei.

    Dies ist ein 100%iger Comment von Joachim
    [1. Kommentator von Tom´s Wochenschau]

    Kommentar von jo2punkt0 — September 21, 2007 #

  2. Hast ja so Recht Jo, besser hätte ich es kaum formulieren können :-)

    Kommentar von tom — September 22, 2007 #

  3. Ihr habt doch keine Ahnung!
    Die Sendung “Popstars” ist eine tolle Chance, sich in der Musikbranche hochzukämpfen.
    Und Monrose haben das ohne Frage geschafft und immer wieder bewiesen, dass sie singen können.
    Außerdem passt an der Band Monrose alles :
    Sie haben drei phantastische Stimmen, eine tolle Ausstrahlung und sind einfach nur PERFEKT!!!
    Schaut doch mal auf http://www.youtube.com und seht euch das Video an :
    Monrose The Dome 44
    Und ihr werdet nie wieder sagen, Monrose könnten nur Playback singen.

    Monrose 4 life

    <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3

    Kommentar von Jacqueline — Dezember 9, 2007 #

  4. na du scheinst ja wirklich eine Ahnung vom Musikgeschäft zu haben!

    Klar ist Popstars eine tolle Chance sich hochzukämpfen, aber fakt ist auch, dass bisher alle Produkte dieser Einwegmusikfabrik bereits nach dem ersten Album vom Markt genommen wurden. Da sieht es in etwa so auch wie bei den Teilnehmern von DSDS (von denen glaube ich keiner mehr nen Plattenvertrag hat).
    Tja und genau das wird nun auch noch Monrose bevorstehen. Im Moment sind die doch nur noch aus unser aller Köpfen verschwunden, weil Pro7 die drei immmer bei irgendeiner Veranstaltung Vollplayback auftreten lässt.

    Mir haben Monrose noch nicht bewiesen, dass sie singen können. Die Stimmen sind am Computer manipuliert und alles andere als phantastisch. Eine tolle Ausstrahlung suche ich auch noch vergebens. Und bitte Perfekt? NEIN!!!

    Zieh dir doch einmal diese Performance herein. Das war beim Finale von GNTM2. Da der Song hier verlägert wurde kann man wunderbar hören wie syncron (da von Band) das doch alles klingt.
    Abgesehen davon, dass das Lied einfach schrechlich ist!

    PS: Danke für den Link auf youtube. Hätte ich sonst nämlich nicht gefunden (i)

    PPS: Wenn du wirklich gute Musik hören möchtest dann versuch es doch zB mal mir Kate Nash. :D

    Kommentar von jo2punkt0 — Dezember 15, 2007 #

  5. wie könnt ihr nur so über monrose reden?!!!!!!!!!!!
    ihr könnt ja noch nicht mal singen ihr looser!!!

    Kommentar von interessiert keinen — Januar 1, 2008 #

  6. Dein Nick ist passend gewählt, in wenigen Jahren oder in noch kürzerer Zeit, interessiert Monrose keinen mehr. Dann treffen sich die verbliebenen Monrose-Fans
    hier
    .
    Wir sind keiner Looser, sondern die absoluten Gewinner! Wir haben uns gegen c.a. 50 Millionen Andere durchgestetzt und waren die Ersten!

    Kommentar von tom — Januar 1, 2008 #

  7. ey man,du klug*******!!!du hast doch überhaupt kp!!!
    sie sind jetzt schon über einen jahr sehr erfolgreich und was bist???warscheinlich müllazfsammler!!
    LG an alle die monrose mögen!!!!!!

    Kommentar von interessiert keinen — Januar 4, 2008 #

  8. Ich bin klug? Oh, Danke für das Kompliment! Den Rest Deines Post kann ich kaum entziffern. Teenie-Sprache? Was bedeutet kp? Was ist ein müllazfsammler?? Offenbart sich hier eine eklatante Rechtschreibschwäche oder warst Du beim Tippen so aufgeregt? Immer cool bleiben, es geht ihr schließlich nicht um bedeutende Persönlichkeiten, sondern nur um eine belanglose Mädchentanzgruppe! Ok, argumentieren wir doch mal sachlich:
    Haben die Monrose-Mädels soo tolle Stimmen? Naja ich würde sie höchstens als ganz passabel bezeichnen, jeder durchschnittliche weibliche Kirchenchor kann da locker mithalten. Eine gute Stimme ist für mich eine markante Stimme, die man unter tausenden heraushört, die von Monrose sind beliebig austauschbar. Was hat die Retorten-Band sonst noch zu bieten? Sie schreiben keine Songtexte, spielen keine Instrumente, komponieren keine Musik, die Tanzbewegungen sind vom “dicken Tanzbär” Detlef D. Soost eingetrichtert worden, also auch kein eigener Style. Sie sind also weit davon entfernt eine echte Band zu sein. “Live” sind sie drei gesangsimitierende Tanzpüppchen. Recht nette Unterhaltung, aber mehr nicht! Aber auch ihr werdet älter und reifer, später hört ihr dann richtig gute Musik, dann sind Euch Eure Girl - und Boygroup CD’s nur noch peinlich!

    Ich grüße auch ganz lieb alle Monröschen-Fans :-)

    Kommentar von tom — Januar 5, 2008 #

  9. Hach wie herrlich und dabei noch so klischeehaft ;)

    Hab übrigens deinen Blog entdeckt. Bist abonniert =)

    Gruß

    Kommentar von me — Januar 9, 2008 #

  10. Was hast du denn für ein Problem ????
    Wenn du dir auch nur eine Sendung “Popstars” mal angeschaut hättest (da war es ja garantiert live) hättest du vielleicht auch mal entdeckt wie super Stimmen die 3 haben…
    Mich nerven all diese Leute total, die einfach alle Casting-Bands in einen Topf schmeissen und sie schon mal von Grund auf scheisse finden … Monrose gibts jetzt schon über ein Jahr und wenn du fair wärst, würdest du auch zugeben dass sie eine talentierte, erfolgreiche Band sind …

    aber ja was solls … es gibt ja zum glück genug echte Monrose-Fans (auf die ich alle stolz bin und die ich ganz doll lieb hab :D )

    und an alle anderen: lasst die drei doch einfach in Ruhe ihr ding durchziehen …!!!!!!!!

    Kommentar von Anonym — Januar 13, 2008 #

  11. Hallo Anonyme(r),

    Was hast du denn für ein Problem ????

    Danke der Nachfrage, habe keine Probleme mir geht’s gut :-)

    Wenn du dir auch nur eine Sendung “Popstars” mal angeschaut hättest…

    Meine Augen vor Schreck weit aufgerissen, die Gesichtszüge vor Entsetzen verzerrt, meine Lippen zitterten, mit letzter Kraft presste ich diese Worte über die Lippen: “Bitte, bitte nicht!” aber es war zu spät, sie hatte Popstars schon eingeschaltet!

    lasst die drei doch einfach in Ruhe ihr ding durchziehen

    Die ziehen kein Ding durch, sondern werden durchgezogen und zwar von der multimedialen Kontent-Industrie und sind als Popgruppe nur ein künstliches, zwecks profitoptimierung, durchgestyltes Konstrukt, dessen Haltbarkeitsdatum in naher Zukunft überschritten ist. Das ist leider die nackte Realität über Monrose.

    Grüße die Monrose-Fans lieb, vieleicht lassen sich die Cd’s ja später bei eBay versteigern :-)

    Kommentar von tom — Januar 16, 2008 #

  12. Hallo! Eine lustige Diskussion führt ihr hier! :)
    nee aber im Ernst (gut, Ernst ist übertrieben…): Ob die Damen nun gut singen KÖNNEN oder nicht. Wer live so natürlich klingt wie Cher und noch dazu trotz der ganzen Tanzerei weder hörbare Atmung noch irgendeinen Ausdruck vorweist, singt bestimmt nicht live.
    Das Pech der drei Mädels ist auf jeden Fall, dass sie einen miserablen Songwriter haben. Schreckliche Songs. Wenn die Mädels wirklich so toll singen können, dann sind sie mit einem labbrigen 3-Ton… Rezitativ, möchte man fast sagen, wie Hot Summer doch gnadenlos unterfordert. Kein Wunder, dass das so gelangweilt klingt.

    Kommentar von silverblick — Januar 21, 2008 #

  13. Hi silverblick,

    recht hast du, es geht bei Monrose weniger um den künstlerischen Anspruch als um gewinnbringende Vermarktung, das wollen die Fans aber nicht hören.

    Gruß

    tom

    Kommentar von tom — Januar 22, 2008 #

  14. Natürlich geht es auch um gewinnbringende Vermarktung - bei welcher Chart-Band ist das denn nicht so? Nimm dir mal die Top100 vor und du kannst die Bands an einer Hand abzählen, bei denen es nicht um kommerziellen Erfolg geht… ;-)
    Die Stimmen-Diskussion ist nebenbei ziemlich daneben und zeigt wieder einmal, dass die allermeisten Kritiker wenn überhaupt nur die Single-Auskopplungen kennen und die Band auch danach beurteilen. Stimmen sind austauschbar? Na klar, für welche deutsche Popband gilt das nicht? Und Mandy bzw. Senna HABEN eine ziemlich markante Stimme, das nur nebenbei - aber was erzähle ich das den ganzen Musikprofis hier?^^

    Die ziehen kein Ding durch, sondern werden durchgezogen und zwar von der multimedialen Kontent-Industrie und sind als Popgruppe nur ein künstliches, zwecks profitoptimierung, durchgestyltes Konstrukt, dessen Haltbarkeitsdatum in naher Zukunft überschritten ist. Das ist leider die nackte Realität über Monrose.

    Soviel Wahrheit und gleichzeitig soviel Müll liest man echt selten, wenn man sich von der BILD fernhält. Sollte das jetzt weise sein? Irgendeine tolle Erkenntnis? So ist die Popindustrie eben! Jede Band existiert nur so lange, wie es der Markt will. Gibt es 2 Singles in Folge, die schlecht verkauft werden, haben die allermeisten Künstler zu kämpfen - wenn es keine Fanbase gibt. Bei Castingbands, die Popmusik machen, kommt noch der öffentliche Druck dazu, der bei anderen, wie z.B. Roger Cicero und ähnlichen “Randgruppen-Musikern” nicht existiert. Wenn Cicero eine Platte rausbringt, die nicht Gold-Status erreicht, interessiert das niemanden - wenn Monrose mal kein Gold-Status erlangt, schreibt sofort jeder “Flop”…
    Und von wegen “künstlich” - was ist denn an der Band künstlich? Wie definierst du das denn? Weil sie ihren Namen nicht selbst gewählt haben? Weil sie ihre Lieder nicht selbst schreiben? Wenn du das deswegen denkst, dann tust du mir echt leid.^^ Monrose sind doch einfach 3 Mädels, die Spaß daran haben, Musik zu machen - und auch Erfolg damit haben wollen. What’s the matter?
    Nach der ersten Single wurde gesagt “bis zur zweiten Single schaffen sie es eh nicht”, nach dem ersten Album wurde gesagt “bis zum zweiten Album schaffen sie es eh nicht” - jetzt, auf dem Weg zum dritten Album verstummen die Kritiker immer noch nicht. Lebt ruhig weiter in eurer “Casting-Bands sind eh alle Müll”-Luftblase, wenn euch eure Intoleranz glücklich macht, ist das okay.
    Ich persönlich mag diese erneute Casting-Show-Welle genauso wenig wie alle anderen mit ein wenig Grips - aber ist das Endprodukt allein deswegen schlecht? Nö.
    Wir leben nunmal in einer Zeit, in der Casting-Bands existieren - man darf sie aber nicht allein deswegen aburteilen, sondern sollte trotzdem objektiv sein.
    Natürlich fällt es mir da auch schwer, weil ich sie nunmal sehr mag, aber ich meine trotzdem, dass sie - objektiv gesehen - gute Stimmen haben, gute Songwriter (jedenfalls beim überwiegenden Teil der Lieder AUF DEM ALBUM) und eine nette Aussstrahlung. Alles weitere entscheidet der Markt und man sollte sich dem Ergebnis dann auch nicht von vornherein versperren, auch wenn man die Musik nicht mag.
    Eine Existenzberechtigung hat die Band in jedem Fall - eine bessere Pop/RnB-Band hat Deutschland nunmal nicht.
    Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit - bei Bedarf kopiere ich diesen Text einfach und poste ihn in 3mio anderen Klischees-und-Vorurteile-sind-ja-soooo-geil-Blogs, okay? -.-

    Kommentar von dcslade — Januar 29, 2008 #

  15. Hallo allerseits,

    ich glaube Tom hat ein grundsätzliches Problem, das hat er, sonst würde er diesen Thread nicht erstellen. Die Frage ist: Wieso sollten wir ihm helfen? Die zweite Frage: Wird es denn funktionieren?

    Zur ersten Antwort gibt es auch gleich ein amüsantes Sprichwort: Kleinen Horizonten muss man verzeihen. Die zweite Antwort ist absolut von Deiner Intelligenz abhängig: also ob Du Dein Problem behandelst, in dem Du dich mit der Band näher beschäftigst. Und deshalb Tom, noch mal ganz explizit für Dich:

    Monrose wurden gecastet. Ja wohl, das wurden sie. An diesem Fakt stört Dich etwas? Was denn? Mich keineswegs. Oder entpuppt sich hier Einer konservativer Natur, dessen Problem darin besteht, dass er sich auf nichts Neues/Außergewöhnliches einlassen möchte.

    Monrose sind erfolgreich. Ja, das sind sie. Keine Single, die nicht in den Top 10 der Mediacontrol Charts war. Aber näheres findest Du auch (wenn nicht immer genau richtig) bei http://www.wikipedia.de - daran wirst Du doch nichts widerlegen können, oder vielleicht doch?

    Monrose haben Talent. Darüber lässt sich genau so wenig Streiten wie über den Erfolg. Die Bandmitglieder, Bahar, Mandy, und Senna haben zweifelsohne einzigartige Stimmen mit extremen Stärken - von unglaublichen Soulparts, über ein absolut reines Vibrato, bis hin zu spontanen Adlibs (bei Live-Performence oder Halbplayback) Wenn die sich die Mädchen konzentrieren, dann sind ihre Stimmen umwerfend klangvoll und für ganz viele etwas ganz besonderes.

    Das Album ist da um gehört zu werden. Du hast nicht reingehört und möchtest trotzdem behaupten du hättest keine Vorurteile? Deine Argumente sind Nullargumente, in jedem Sinne. Sie zeigen, dass Du keine Ahnung von ihnen und ihrer Musik hast. Und wenn Du Dich über den Geschmack streiten möchtest, bitte nicht mit mir - das kannst Du mit Deinen Seelenverwandten machen.

    Grüße

    Tiago

    Kommentar von Tiago — Januar 29, 2008 #

  16. Achso, und zum Kommerz wurde von meinem Vorredner schon alles gesagt. Auch hier kann man wieder sehen, wie wenig Wissen Du über den Musikmarkt und seinen Komponenten besitzt, einfach jämmerlich.

    Kommentar von Tiago — Januar 29, 2008 #

  17. Leider hat Tom den ein oder anderen wichtigen Musikredakteur auf seiner Seite. Das (Vor-)Urteil verstärkt sich so selbst:

    Casting - schlecht - wird nicht gespielt - kennt keiner

    Auf die Art haben die Drei wenig Chancen, ihr gesamtes Repertoire, das über Hot Summer weit hinausgeht, einem größeren Publikum bekannt zu machen.

    Das ist schade!

    Ach ja, Castings gibt es schon länger, aber eben nicht im TV.

    Kommentar von mvcube — Januar 29, 2008 #

  18. Was mit Casting-Bands oder Einzelkünstlern ohne Substanz passiert, kann man ganz aktuell an Room2012 beobachten (solange man das noch kann). Als Beispiele aus der Vergangenheit seien Nu Pagadi, Overground, Tobias Regner, Elli Erl oder auch Martin Kesici genannt.

    Dass Monrose anders sind, zeigt doch alleine schon die Lebensdauer bis heute und, dass kein Ende absehbar ist - im Gegenteil. Die dritte Single-Auskopplung aus dem zweiten Album steht seit fünf Wochen in den Top10. Und die Käufer sind weiss Gott nicht alles 12-15jährige Teenies.

    Die Tatsache, dass sie im Rahmen einer TV-Show gecastet wurden, wird immer Fakt bleiben. Die Standard-Vorurteile von Casting-Bands erfüllen sie allerdings schon lange nicht mehr. Ich hätte noch eine Vielzahl von Argumenten, würde sie aber erst anführen, wenn ich von Toms Aufnahmefähigkeit überzeugt wäre.

    Grundsätzlich muss man sich wohl immer damit abfinden, dass Künstler, die man (aus welchen Gründen auch immer) nicht mag, erfolgreich sind. Auch wenn “objektiv” kaum Fähigkeiten erkennbar sind, die einen solchen Erfolg rechtfertigen. Das geht mir beispielsweise so bei DJ Ötzi, Olaf Henning und Alex C., aber auch bei Herbert Grönemeyer, Cascada, LaFee, Bushido usw. usw.

    Kommentar von JoeMontana — Januar 29, 2008 #

  19. Hallo Monrose Fans,

    Erstmal Danke für Eure weiteren Kommentare! Wow ihr habt sogar einen Link von Eurem Forum zu meinen Beitrag gesetzt. Ich fühle mich gebauchpinselt :-) Ich stehe sogar ganz oben auf Eurer “schwarzen Liste”, welch eine Ehre! Euer Thread dümpelt aber bislang in einer belanglosen Stimmendiskussion im “Off-Topic”. In einem anderen Pop-Blog hier bei WordPress habt ihr mir dann noch einen weiteren Link verpasst. Im entsprechenden Thread dieses Weblogs befinden sich bis zu diesem Zeitpunkt 385 Kommentare zu den alltäglichen Nichtigkeiten aus dem Leben der Monrose-Mädchen, wenn dann ein gewisser Tiago um die Ecke kommt und mir wegen meinem kleinen Monrose-Beitrag, ein Problem attestiert, finde ich das sehr belustigend!
    Ich möchte Euch gerne noch einen Artikel von mir ans Herz legen, der einige Eurer “Argumente” entkräftet:
    Room212 - Bitte abschließen und Schlüssel wegschmeißen
    So, nun werde ich auf Eure Punkte eingehen:

    dcslade sagte: Natürlich geht es auch um gewinnbringende Vermarktung - bei welcher Chart-Band ist das denn nicht so? Nimm dir mal die Top100 vor und du kannst die Bands an einer Hand abzählen, bei denen es nicht um kommerziellen Erfolg geht

    Um mal klar zu stellen: Mein Interesse an den offiziellen Top100 Charts von Media Control tendiert bei mir Richtung Null! Sie sind nichts weiter als Statistik, ein Indikator dafür wie laut der Geldbeutel bei den Plattenbossen klingelt. In Bezug auf den künstlerischen Wert von Musik haben sie dagegen nicht die geringste Aussagekraft. Musikalisch wertvolles zeigt sich meist durch Nachhaltigkeit, ist zeitlos und überdauert jede aktuelle Hitliste. Nichts davon bieten Casting-Bands. Apropos Charts, wie waren denn die Plazierungen von Monrose in den USA und England? Wenn eine “echte Band” was bezogen auf Musik per Definition eine Gruppe von Musikern ist, die singen, Instrumente spielen und idealerweise ihre Musik selber schreiben, komponieren, arrangieren und teilweise sogar produzieren, mit ihrer Musik viel Geld verdienen, ist nichts verwerfliches daran. Wird aber eine Retorten-Pseudo-Band ausschließlich zu kommerziellen Zwecken zusammengeschustert, ist das aus meiner Sicht etwas völlig anderes. Stellt sich der Erfolg hier nicht ein, wird die Pseudo-Band fallengelassen wie eine heiße Kartoffel und verschwindet in der Versenkung. Die reale Band dagegen arbeitet sich langsamer hoch, bleibt aber oftmals viel länger oben. Beispiel: Die Toten Hosen, sie spielten einst vor 7 (sieben!) Leutchen ihr allerstes Konzert! Heute füllen sie Fußballstadien, sind schon laange im Geschäft (mehr als 25 Jahre?), zeigt mir die Casting-Band, die das schafft! Die Hosen brauchen sicherlich keiner Plattenfirma wegen eines Vertrages hinterherzulaufen, eher ist es umgekehrt. Casting-Bands sind dagegen im höchsten Maße abhängig, weil sie eben nichts eigenes auf die Beine stellen können. Sie werden stattdessen gnadenlos gehyped, von einer drittklassigen Fernsehsendung in die Nächste gejagt, damit sie präsent bleiben und bei den Plattenbossen die Kasse stimmt. Ja, der Aufstieg geht rasend schnell, eben noch gecastet, kurz darauf in den Charts. Doch sie sind schnell verheizt, haben nach relativ kurzer Zeit den Zenit überschritten und fallen tief.

    So ist die Popindustrie eben!

    , lautet eine lapidare Begründung. Es funktioniert nach marktwirtschaftlichen Gesetzen. Marktwirtschaft kennt aber keine Ethik oder Moral. Wenn Euch diese Werte nichts bedeuten, dann unterstützt ruhig weiter dieses, bei Casting-Bands extrem krass angewendete, Pop-Business mit Eurem Geld. Ich werde das sicherlich nicht tun!

    Und von wegen “künstlich” - was ist denn an der Band künstlich? Wie definierst du das denn? Weil sie ihren Namen nicht selbst gewählt haben? Weil sie ihre Lieder nicht selbst schreiben?

    Das hast Du richtig erkannt!

    Monrose sind doch einfach 3 Mädels, die Spaß daran haben, Musik zu machen…

    Beim letzten Wort liegt der Hase im Pfeffer! Sie “machen” eben die Musik nicht selbst!
    Die sollen auch weiterhin Spaß haben mit der Musik die drittklassige Songschreiber für sie fabrizieren, nichts dagegen. Bei uns in der Nachbarschaft gibt es auch Mädels, die Fun beim Singen haben (Karaoke?) nur mache ich deshalb nicht soviel Aufhebens deswegen.

    What’s the matter?

    It doesn’t matter.

    Eine Existenzberechtigung hat die Band in jedem Fall

    Monrose ist keine Band, das ist nur Klischee :-)

    eine bessere Pop/RnB-Band hat Deutschland nunmal nicht.

    Hier müssen wir uns noch über die Begrifflichkeit “Pop” einig werden. Ist Pop überhaupt ein eigenes Musik-Genre, wie zum Beispiel Rock, Reggae, RnB, Jazz, Soul, Klassik, Oper..etc pp oder steht es nur für Populäre Musik, also für alles was in den Charts präsent ist? Davon abgesehen, bessere Musik als Monrose, die “made in Germany” ist, gibt es jede Menge!

    Alles weitere entscheidet der Markt und man sollte sich dem Ergebnis dann auch nicht von vornherein versperren, auch wenn man die Musik nicht mag.

    Warum nicht? Niemand muss kaufen, was “auf dem Markt ist” denn jenseits des Mainstream gibt es reichlich gute Musik, kennste den Spruch: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom?

    Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit - bei Bedarf kopiere ich diesen Text einfach und poste ihn in 3mio anderen Klischees-und-Vorurteile-sind-ja-soooo-geil-Blogs, okay? -.-

    Bitte sehr :-) Mit dem kopieren Deines Textes würde ich, bis zum Ende der Diskussion warten, nicht das Du zum Schluß im kurzen Hemd dastehst ;-)
    Der Klischeevorwurf von Euch entwickelt eine unfreiwillige Komik, wenn man berücksichtigt das die Klischees in erster Linie von Stupedia-TV, sprich der Pro7-Casting-Produktion, erzeugt werden und auch von Euch Fans. Ich versuche nur damit ein Wenig aufzuräumen. How bizarr!

    Tiago schrieb: Zur ersten Antwort gibt es auch gleich ein amüsantes Sprichwort: Kleinen Horizonten muss man verzeihen.

    Ich verzeihe Dir ja :-) Du kannst aber kaum beurteilen, wie weit mein Horizont reicht, wahrscheinlich hast Du Dich nicht in meinem Weblog umgesehen, sonst wüsstes Du, daß ich etwa 120 Beiträge verfasst habe und sich ungefähr 4 um dieses oder ähnliche Themen drehen. Selbst dann hättest Du nur eine ungefähre Ahnung von meinem Horizont, denn dieses Blog ist nur ein winziger Teilausschnitt meiner Gedanken und Erfahrungen. Also, du kannst mich nicht wirklich einschätzen, sei lieber auf der Hut, sonst könnte sich heraustellen, daß Dein Horizont im Vergleich nur bis zu Deiner Tischkante reicht!

    Die zweite Antwort ist absolut von Deiner Intelligenz abhängig: also ob Du Dein Problem behandelst, in dem Du dich mit der Band näher beschäftigst…

    Das ist es ja gerade: Weil es von meiner Intelligenz abhängt, beschäftige ich mich mit anspruchsvollerer Musik. Zum Beispiel interessieren mich politisch progressive, sozialkritische Songtexte weit mehr, als belanglose tralala Popballaden, immer fast gleichklingender Casting-Bands.

    Die Bandmitglieder, Bahar, Mandy, und Senna haben zweifelsohne einzigartige Stimmen mit extremen Stärken…

    Schon wieder ein Klischee… ;-)

    Und wenn Du Dich über den Geschmack streiten möchtest, bitte nicht mit mir - das kannst Du mit Deinen Seelenverwandten machen.

    Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, doch wenn man über künstlerischen Anspruch diskutiert ist das jenseits der Geschmacksfrage.

    JoeMontana schreibt:Die dritte Single-Auskopplung aus dem zweiten Album steht seit fünf Wochen in den Top10

    Na und?

    Und die Käufer sind weiss Gott nicht alles 12-15jährige Teenies.

    Alle nicht vielleicht sind auch 8-11jährige dabei und die über 15 machen vielleicht 5% aus. Selbst die Macher sagen ja, daß die Zielgruppe Teenager sind. So wird die Musik auch produziert, entsprechend ist die Qualität.

    Die Tatsache, dass sie im Rahmen einer TV-Show gecastet wurden, wird immer Fakt bleiben. Die Standard-Vorurteile von Casting-Bands erfüllen sie allerdings schon lange nicht mehr. Ich hätte noch eine Vielzahl von Argumenten, würde sie aber erst anführen, wenn ich von Toms Aufnahmefähigkeit überzeugt wäre.

    Vielleicht schaffen sie es ja solange wie die NoAngels. Aber mal ehrlich, wen interessieren noch die NoAngels? Meine Geduld und Aufnahmefähigkeit sind kurz vor unendlich, es wird mir eine Freude sein Deine Argumente zu zerlegen, verdaue aber erstmal meine.

    Das geht mir beispielsweise so bei DJ Ötzi, Olaf Henning und Alex C., aber auch bei Herbert Grönemeyer, Cascada, LaFee, Bushido usw. usw.

    100% agree, außer Herbert Grönemeyer, der spielt in einer anderen Liga. Dj Ötzi ist wie der Name schon sagt, kein Musiker nur ein Dj und eine Flachpfeife!

    @Silverblick: Bist Du echt Musikredakteur??

    Kommentar von tom — Januar 30, 2008 #

  20. Eines steht fest: Du bist seeeehr von dir selbst überzeugt - an sich kein schlechter Zug, wenn nur nicht so viel Grütze dabei herauskommen würde. -.-

    Ich stehe sogar ganz oben auf Eurer “schwarzen Liste”, welch eine Ehre! Euer Thread dümpelt aber bislang in einer belanglosen Stimmendiskussion im “Off-Topic”. In einem anderen Pop-Blog hier bei WordPress habt ihr mir dann noch einen weiteren Link verpasst.

    Das ist dann widerum leider ein Hinweis darauf, dass dein “Selbstbewußtsein” nur Fake ist, sonst hättest du kaum nach jeder Spur gefischt, in der du erwähnt wurdest - hast sie aber alle gefunden, Glückwunsch! Ehre wem Ehre gebührt, als “auf unserer Schwarzen Liste” würde ich es dennoch nicht bezeichnen, das ist dann doch zu viel des Guten…
    Zu Room2012 will ich mich gar nicht äußern, du wärest nur geschockt, wie viele gedankliche Parallelen wir da haben. Und nochmal: Es geht mir um die Qualität der Band, nicht um den Weg dahin! Das Castingshows Mist sind, steht völlig außer Frage.

    Mein Interesse an den offiziellen Top100 Charts von Media Control tendiert bei mir Richtung Null!

    Dann frage ich mich ernsthaft, warum du Threads über Room2012 und Monrose ins Leben rufst - hast du irgendwo zu viel Zorn bei dir tief drinnen versteckt, was so von Zeit zu Zeit kompensiert wird? Sooo egal scheint es dir ja offensichtlich nicht zu sein.

    Sie [die Charts] sind nichts weiter als Statistik, ein Indikator dafür wie laut der Geldbeutel bei den Plattenbossen klingelt. In Bezug auf den künstlerischen Wert von Musik haben sie dagegen nicht die geringste Aussagekraft. Musikalisch wertvolles zeigt sich meist durch Nachhaltigkeit, ist zeitlos und überdauert jede aktuelle Hitliste.

    Natürlich sagen die Charts nichts über den künstlerischen Wert - sagt das wer? Die Charts dienten als Beweis dafür, dass sie erfolgreich und bis dato eben DOCH nachhaltig (nachhaltig im Sinne von “bis zur 2.Single bzw. bis zum 2.Album schaffen sie es eh nicht) - was widerum die meisten Kritiker in den Gazetten noch immer nicht davon abhält, endlich ihr Maul zu halten (sorry für die Wortwahl, Engstirnigkeit regt mich einfach auf).

    Apropos Charts, wie waren denn die Plazierungen von Monrose in den USA und England?

    Sie sind da nicht in den Charts aufgetaucht - ja und? Sagt das etwas über die Qualität von Monrose aus? ;-)

    Wenn eine “echte Band” was bezogen auf Musik per Definition eine Gruppe von Musikern ist, die singen, Instrumente spielen und idealerweise ihre Musik selber schreiben, komponieren, arrangieren und teilweise sogar produzieren, mit ihrer Musik viel Geld verdienen, ist nichts verwerfliches daran.

    Wenn das eine Definition von einer “echten Band” ist, dann hörst du scheinbar nur Volksmusik und Rock. Eine Band ist eine Gruppe von Musikern. Punkt. Ausrufezeichen! Bitte setzen!^^

    Wird aber eine Retorten-Pseudo-Band ausschließlich zu kommerziellen Zwecken zusammengeschustert, ist das aus meiner Sicht etwas völlig anderes.

    Dein offensichtlicher Hass auf kommerzielle Musik ist immernoch kein Argument gegen die Qualität von Monrose - und immernoch spielt der Weg zur Entstehung der Band für ihre Qualität keine Rolle für mich. Von dem Gedankengang solltest du dich langsam trennen, wenn du Interesse hast, mit mir darüber weiterzudiskutieren.

    Stellt sich der Erfolg hier nicht ein, wird die Pseudo-Band fallengelassen wie eine heiße Kartoffel und verschwindet in der Versenkung. [/quote]
    In unserer EMI/Warner/Sony BMG/Universal-Welt ist das halt so - bei jeder Band, die noch nicht einen gewissen Level erreicht hat. Das finde ich genauso ätzend wie du, daran kann man aber wohl kaum etwas ändern. Einfach goanix mehr zu kaufen, ist wohl kaum eine Lösung…
    [quote]Die reale Band dagegen arbeitet sich langsamer hoch, bleibt aber oftmals viel länger oben.

    Eine “reale” Band arbeitet sich langsamer hoch? In deiner Welt scheint es sehr wenige reale Bands zu geben… ;-)

    Beispiel: Die Toten Hosen, sie spielten einst vor 7 (sieben!) Leutchen ihr allerstes Konzert! Heute füllen sie Fußballstadien, sind schon laange im Geschäft (mehr als 25 Jahre?), zeigt mir die Casting-Band, die das schafft! Die Hosen brauchen sicherlich keiner Plattenfirma wegen eines Vertrages hinterherzulaufen, eher ist es umgekehrt.

    Beispiel: Take That - sie sind eine Casting-Band, haben in kleinen Schulen angefangen, sind erfolgreich geworden und nun seit 15 (?) Jahren, zugegeben mit einer Unterbrechung, dickst im Geschäft.

    Casting-Bands sind dagegen im höchsten Maße abhängig, weil sie eben nichts eigenes auf die Beine stellen können.

    MUSIKER sind im höchsten Maße abhängig, das gilt für alle Nicht-Stars-wie-z.B.-die-tollen-Toten-Hosen.

    Ja, der Aufstieg geht rasend schnell, eben noch gecastet, kurz darauf in den Charts. Doch sie sind schnell verheizt, haben nach relativ kurzer Zeit den Zenit überschritten und fallen tief.

    Willkommen in der kommerziellen Musik! Ich bin echt beeindruckt von deiner Weisheit! Lass den “eben noch gecastet”-Satz weg und du kannst es auf 90% aller Musiker bei großen Plattenfirmen anwenden.

    Es [das Popindustrie^^] funktioniert nach marktwirtschaftlichen Gesetzen. Marktwirtschaft kennt aber keine Ethik oder Moral. Wenn Euch diese Werte nichts bedeuten, dann unterstützt ruhig weiter dieses, bei Casting-Bands extrem krass angewendete, Pop-Business mit Eurem Geld. Ich werde das sicherlich nicht tun!

    Wenn du der kommerziellen, kapitalistischen, nach marktwirtschaftlichen Gesetzen funktionierenden (?) Welt entfliehen willst, geb ich dir nen Tipp: Wechsle den Planeten, auf diesem hier wirst du erstmal kein anderes Modell finden - auch wenn es manchmal vorgegaukelt wird. Aber kauf ruhig weiter deine Hosen-Platten, wenn dir das ein besseres Gefühl gibt…

    Beim letzten Wort liegt der Hase im Pfeffer! Sie “machen” eben die Musik nicht selbst!
    Die sollen auch weiterhin Spaß haben mit der Musik die drittklassige Songschreiber für sie fabrizieren, nichts dagegen.

    Ach stimmt, ich hab da noch nicht gewusst, dass in deiner Welt “Musik machen” und “Musik selbst komponieren, schreiben, spielen und singen” etwas völlig verschiedenes ist, nämlich das eine voll doof und das andere voll toll. Sei ruhig glücklich damit, ich könnte mir für mich selbst so eine begrenzte musikalische Auswahl nicht vorstellen.

    Monrose ist keine Band, das ist nur Klischee.

    *gähn* sorry, werde gerade bissle müde. Was ist jetzt nochmal das Klischee? Dass alle Castingbands von vornherein Müll sind? Da gebe ich dir Recht, das ist ein Klischee.

    eine bessere Pop/RnB-Band hat Deutschland nunmal nicht.
    Hier müssen wir uns noch über die Begrifflichkeit “Pop” einig werden. Ist Pop überhaupt ein eigenes Musik-Genre, wie zum Beispiel Rock, Reggae, RnB, Jazz, Soul, Klassik, Oper..etc pp oder steht es nur für Populäre Musik, also für alles was in den Charts präsent ist?

    Wer lesen kann… Ich habe nicht Pop-Band, sondern Pop/RnB-Band geschrieben, so wie z.B. Rock/Grunge oder Techno/Acid, also RnB als Untergruppe von Pop. Aber über die Begrifflichkeiten und Grenzen der Musikgenres sollten wir eigentlich gar nicht erst diskutieren, sogar Musikfachleute sind sich da bei vielen Punkten nicht einig.

    Davon abgesehen, bessere Musik als Monrose, die “made in Germany” ist, gibt es jede Menge!

    “Jede Menge” würde ich mal in Klammern setzen, ansonsten bin ich d’accord. Wie gesagt, ich sprach aber von RnB-Band! Auf die Auflistung von besseren deutschen RnB-Bands bin ich schon gespannt.

    Niemand muss kaufen, was “auf dem Markt ist” denn jenseits des Mainstream gibt es reichlich gute Musik, kennste den Spruch: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom?

    Wer redet denn von kaufen? In deiner Welt ist Mainstream-Musik scheinbar von vornherein schlecht. Natürlich gibt es reichlich gute Musik jenseits davon, aber ist deswegen alles aus dem Mainstream-Bereich schlechter? Ach nee, das kannst eigentlich nicht denken, die Hosen sind ja auch mittlerweile Mainstream…
    Kennste den Spruch: Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten?

    Der Klischeevorwurf von Euch entwickelt eine unfreiwillige Komik, wenn man berücksichtigt das die Klischees in erster Linie von Stupedia-TV, sprich der Pro7-Casting-Produktion, erzeugt werden und auch von Euch Fans. Ich versuche nur damit ein Wenig aufzuräumen.

    “Stupedia-TV” - welch tiefgründiger, einfallsreicher, urkomischer Name… Ich mag Castingshows genauso wenig, aber ich kann noch zwischen Vermarktung und Produkt unterscheiden - du machst da leider keinen Unterschied. Und Klischees werden immer nur von Außenstehenden benutzt, die keine Ahnung haben und es sich mit Schubladendenken leichter machen wollen. Von den Fans werden sie sicher nicht erzeugt, höchstens von denjenigen, die sie beurteilen. Lass es lieber sein, irgendwo aufräumen zu wollen. Man kann doch nur da aufräumen, wo auch Unordnung herrscht und du solltest lieber zuerst in seiner eigenen Bude anfangen. Am besten erstmal alle Schubladen rausholen und die Inhalte neu sortieren - vllt sogar versuchen, sich möglichst komplett von den Schubladen zu trennen!

    Selbst dann hättest Du nur eine ungefähre Ahnung von meinem Horizont

    Ich denke, dass die “Argumente” und Meinungen, die ich bisher von dir kenne, reichen um zu beurteilen, dass du im musikalischen Bereich einen übelst beschränkten Horizont hast - sorry.
    [quote][quote]Die Bandmitglieder, Bahar, Mandy, und Senna haben zweifelsohne einzigartige Stimmen mit extremen Stärken…[quote]
    Schon wieder ein Klischee…[/quote]
    Wie viele Lieder kennst du von ihnen? Hast du sie schon mal a capella gehört? Kennst du dich auch nur ein kleines bisschen mit Stimmfarben oder Modulationen aus? Und du willst beurteilen, ob das ein Klischee ist? *lol*

    Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, doch wenn man über künstlerischen Anspruch diskutiert ist das jenseits der Geschmacksfrage.

    Ist Anspruch und Qualität dasselbe? Nö. Kann es Qualität ohne Anspruch geben? Jop.

    Meine Geduld und Aufnahmefähigkeit sind kurz vor unendlich, es wird mir eine Freude sein Deine Argumente zu zerlegen, verdaue aber erstmal meine.

    Hmm… komisch, hab irgendwie keine gefunden. Na ja, vielleicht kommen ja noch welche.
    Viel Spaß beim Zerlegen!

    Kommentar von Slade — Januar 30, 2008 #

  21. @Slade:

    Immer wieder muß ich feststellen, daß die Lockerheit für einige Kameraden unerreichbar bleibt. Du solltest Dir vielleicht etwas mehr Leichtigkeit gewähren, dann würdest Du auch hier und da, das “Augenzwinkern zwischen den Zeilen” bemerken. Da ich aber den allzu inflationären Gebrauch von Smiley’s nicht mag, setzte ich sie auch nicht jedesmal. Das mit der “Ehre” und der “schwarzen Liste” war zum Beispiel so ein Satz ;-)

    Das ist dann widerum leider ein Hinweis darauf, dass dein “Selbstbewußtsein” nur Fake ist, sonst hättest du kaum nach jeder Spur gefischt, in der du erwähnt wurdest

    Das CMS von WordPress hat einen sogenannten Referrer, der zeigt mir an, woher meine Besucher kommen, es hat mich also nur zwei Mausklicks gekostet mal eben zu Euch “‘rüberzuschauen” keine große Sache. Also nichts mit “nach jeder Spur fischen” einen solchen Aufwand würde ich wohl kaum betreiben.

    Mein Interesse an den offiziellen Top100 Charts von Media Control tendiert bei mir Richtung Null!

    Dann frage ich mich ernsthaft, warum du Threads über Room2012 und Monrose ins Leben rufst - hast du irgendwo zu viel Zorn bei dir tief drinnen versteckt, was so von Zeit zu Zeit kompensiert wird? Sooo egal scheint es dir ja offensichtlich nicht zu sein.

    Ich bin eben medienkritisch,im Gegensatz zu vielen anderen Zeitgenossen, hinterfrage ich immer wieder den eindimensionalen Mattscheibenstumpfsinn der uns überwiegend dargeboten wird. Dazu gehören meines Erachtens auch die Castingshows mitsamt den daraus resultierenden Produkten, nämlich die Retortenbands. u.a auch Room212 und Monrose. Diese Gedanken verarbeite ich schriftlich in meinem Weblog, dadurch kann ich sie mit anderen teilen. Das ist der Sinn und Zweck eines “Online-Logbuchs”. So einfach ist das. Zorn? No! Serenity :-)
    Mein geringfügiges Interesse in Bezug auf die Charts bezieht sich auf die Plazierungen. Musik wird durch hohe Chart-Entries weder besser noch schlechter. Mit anderen Worten: Die Top100 sind grob irrelevant.

    Die Charts dienten als Beweis dafür, dass sie erfolgreich und bis dato eben DOCH nachhaltig (nachhaltig im Sinne von “bis zur 2.Single bzw. bis zum 2.Album schaffen sie es eh nicht)

    Charts dienen, im Fall Monrose, als Beweis dafür, dass die Teenies zuviel Taschengeld kriegen ;-)

    …was widerum die meisten Kritiker in den Gazetten noch immer nicht davon abhält, endlich ihr Maul zu halten (sorry für die Wortwahl, Engstirnigkeit regt mich einfach auf).

    Unter schlechter Presse haben auch Musiker zu leiden, nicht nur Girl- and Boygroups.

    Wenn du der kommerziellen, kapitalistischen, nach marktwirtschaftlichen Gesetzen funktionierenden (?) Welt entfliehen willst, geb ich dir nen Tipp: Wechsle den Planeten, auf diesem hier wirst du erstmal kein anderes Modell finden - auch wenn es manchmal vorgegaukelt wird.

    Dazu braucht man nicht den Planeten zu wechseln, es reicht die persönliche Lebenseinstellung zu ändern, vielleicht erreichst Du ja auch irgendwann das Stadium der persönlichen Reife, indem Du erkennst das materielle Werte nicht die höchsten sind.

    Wenn das eine Definition von einer “echten Band” ist, dann hörst du scheinbar nur Volksmusik und Rock. Eine Band ist eine Gruppe von Musikern. Punkt. Ausrufezeichen! Bitte setzen!

    Der erste Satz ist recht Logikressistent. Er bedeutet soviel dass wenn man seine Musik selbst gestaltet, dabei nur Volksmusik und Rock entstehen kann, alle Reggae-, Rap-, Soul-, Jazz-Musiker sind dann wohl gecastet LOL :-) Ich stelle mir gerade eine Casting-Show vor, wo ein Orchesterleiter für klassische Musik gesucht wird. Das Ergebnis wäre am Ende ein Dirigent der alleine auf der Bühne steht, das Orchester kommt bei gleichzeitiger Abwesenheit Playback aus dem Lautsprecher ;-)Das Casting-Prinzip! Eine Band ist eine Gruppe von Musikern. 100% agree.Monrose ist eine Mädchengruppe (engl.Girlgroup). Leg Dich wieder hin!

    Dein offensichtlicher Hass auf kommerzielle Musik ist immernoch kein Argument gegen die Qualität von Monrose…

    Hass wohnt nicht in meinem Herzen. Er hat dort kein Aufenthaltsrecht! Formulieren wir es anders: Ich mag die Philosophie nicht, die Musik nur zu einem Produkt degradiert.

    und immernoch spielt der Weg zur Entstehung der Band für ihre Qualität keine Rolle für mich. Von dem Gedankengang solltest du dich langsam trennen, wenn du Interesse hast, mit mir darüber weiterzudiskutieren.

    Da gibt es ein Problem: Wir haben offensichtlich eine unterschiedliche Vokabel für Qualität.

    Eine “reale” Band arbeitet sich langsamer hoch?

    Muß ich Dir das wirklich auch noch erklären, Du Musikexperte?

    In deiner Welt scheint es sehr wenige reale Bands zu geben… ;-)

    Naja CD’s von c.a 100 verschiedenen Artists, ich weiß nicht ob das wenig ist…

    MUSIKER sind im höchsten Maße abhängig,…

    Mein persönlicher Top-Artist ist völlig unabhängig von den Major-Labels. Eigenes label, eigener Vertrieb, eigene Vermarktung,eigene Produktion, eigenes Studio, eigener Versand usw. alles selbst aufgebaut.

    .. das gilt für alle Nicht-Stars-wie-z.B.-die-tollen-Toten-Hosen.

    Dieses ordinär alberne Star-Getue wirkt auf mich doch recht unreif.

    Ach stimmt, ich hab da noch nicht gewusst, dass in deiner Welt “Musik machen” und “Musik selbst komponieren, schreiben, spielen und singen” etwas völlig verschiedenes ist,…

    Das haste nicht gescheckt: Musik machen=Musik selbst komponieren, schreiben, spielen und singen=Monrose macht keine Musik.

    …nämlich das eine voll doof und das andere voll toll.

    Weder habe ich diese Worte geschrieben, noch habe ich sinngemäß eine solche simplifizierte schwarz/weiß-Rhetorik angewandt. Entweder hast Du ein Interpretationsproblem oder Du verstehst nur, was Du verstehen willst.

    Sei ruhig glücklich damit, ich könnte mir für mich selbst so eine begrenzte musikalische Auswahl nicht vorstellen.

    Wenn ich Casting - Bands, Boy- Girlgroups und den restlichen Pop-Einheitsbrei ausschließe,sehe ich darin trotzdem keine Einschränkung, die musikalische Auswahl bleibt immer noch sehr reichhaltig. Diese Tatsache erschließt sich natürlich nicht für diejenigen, die nie über den Tellerrand hinausblicken.

    In deiner Welt ist Mainstream-Musik scheinbar von vornherein schlecht. Natürlich gibt es reichlich gute Musik jenseits davon, aber ist deswegen alles aus dem Mainstream-Bereich schlechter?

    Habe ich das behauptet? Und täglich grüßt das Murmeltier ;-)

    “Stupedia-TV” - welch tiefgründiger, einfallsreicher, urkomischer Name…

    Und so passend gelle?

    Ich mag Castingshows genauso wenig, aber ich kann noch zwischen Vermarktung und Produkt unterscheiden

    Das ist nicht ganz richtig! Casting ist nicht nur Vermarktung, sondern Vermarktung und Erstellung des Produktes, welches letzendlich nur das Resultat aus diesem “Immer-das-Selbe-Konzept” sein kann. Die Rahmenbedingungen stehen voher fest. Die zukünftigen Popstars müssen da hineinpassen sonst fliegen sie ‘raus, Doch wenn echte Kunst entstehen soll, muß Freiraum in jeder Richtung vorhanden sein. Kreativität, Innovation, Inspiration müssen sich nach allen Seiten entfalten können. Diese Möglichkeiten gibt es beim Casting definitiv nicht! Wenn Du dieses Offenkundige nicht einsiehst, bist Du immun gegen Tatsachen!

    Ist Anspruch und Qualität dasselbe? Nö. Kann es Qualität ohne Anspruch geben? Jop.

    Wenn ja, warum nicht?

    Und außerdem: Ich besitze keine einzige Platte oder CD von den Toten Hosen! Herrliches Eigentor :-) Also, bitte nicht so oberflächlich lesen, dann übersiehst Du auch die Argumente nicht, obwohl sie ins Auge stechen. (Sowas muß ja schon weh tun!)

    Zum Abschluß noch ein Zitat aus dem Room212-Casting, welches durchaus einen Einblick gewährt, wie “begeistert” die Popstar-Aspiranten von der lauwarmen Popsuppe sind, die ihnen aufgezwungen wird:
    “Warum muß ich immer solche Schwuchtellieder singen?”

    Kommentar von tom — Februar 1, 2008 #

  22. Erstmal off-topic: Gegen Smileys kann man prinzipiell nichts sagen, denn im zum Großteil anonymen Internet, in dem man ständig mit Leuten kommunziert, die man nicht kennt und die einen nicht kennen, dienen sie vor allem dazu, Emotionen in einen Text zu legen, um z.B. so Dinge wie Ironie deutlich zu machen. Vor 20 Jahren hatte man meist entweder geschäftlichen Briefverkehr oder man hat mit Freunden/Bekannten geschrieben, die einen besser kennen. Man brauchte so nicht bei jedem nicht ganz ernstgemeinten Satz extra zu zeigen, dass man ihn eben nicht ganz ernst meint. Bei “inflationär” schwingt irgendwie eine negative Einschätzung mit, so würde ich das nicht sehen. Es ist einfach ein Ergebnis aus der sich veränderten “Schriftkultur” durch das Internet, um Missverständnisse zu vermeiden. ;-)
    Aber zurück zum Thema:
    Du reitest leider immernoch auf die Art und Weise herum, wie die Band entstanden ist. Dass Castingshows gelinde gesagt sehr zu kritisieren sind, ist eine Tatsache, über die wir gar nicht diskutieren brauchen, weil wir da scheinbar eh derselben Meinung sind. Es geht um die Musik/Band, nicht um den Weg dahin.
    Deswegen hat das z.B. nichts mit der Diskussion zu tun:

    Ich bin eben medienkritisch,im Gegensatz zu vielen anderen Zeitgenossen, hinterfrage ich immer wieder den eindimensionalen Mattscheibenstumpfsinn der uns überwiegend dargeboten wird.

    Es geht um die Musik, nicht um die Show. Sendungen wie Castingsshows, Promi-Verarsche, aber auch Pseudointellektuelles wie “Galileo” sind natürlich unterstes Niveau - aber dafür müsste ein neuer Blog/Thread (?) eröffnet werden…

    Ich bin eben medienkritisch,im Gegensatz zu vielen anderen Zeitgenossen, hinterfrage ich immer wieder den eindimensionalen Mattscheibenstumpfsinn der uns überwiegend dargeboten wird. Dazu gehören meines Erachtens auch die Castingshows mitsamt den daraus resultierenden Produkten, nämlich die Retortenbands. u.a auch Room212 und Monrose. Diese Gedanken verarbeite ich schriftlich in meinem Weblog, dadurch kann ich sie mit anderen teilen.

    Vorher hast du geschrieben, dass dein Interesse an den Charts gegen Null tendiert - jetzt schreibst du, dass du dir Gedanken darüber machst. Wenn ICH mich für etwas nicht interessiere, mache ich mir auch keine Gedanken darüber. Auf diesen Widerspruch wollte ich eben hinweisen. Ist ja auch nicht verwerflich, sich über den Sündenpfuhl “Chartkultur” Gedanken zu machen/sich dafür zu interessieren, aber dann sollte man auch dazu stehen.

    Musik wird durch hohe Chart-Entries weder besser noch schlechter.

    Ich glaube zwar nicht, dass du wirklich meinst, was du da geschrieben hast (weil einfach nichts von dir darauf hinweist - oh doch, die Toten Hosen… :-P), aber will ich dir das jetzt mal glauben…
    Die Charts als solche und die TV-Sendung Popstars hat aber genauso wenig mit der Diskussion zu tun wie die schiefen Bäume in Patagonien. Es geht mir darum, dass man die Musik von Monrose beurteilt, nichts anderes. Und komme jetzt nicht wieder mit “nicht selbst komponiert, geschrieben, gespielt, blabla” - wenn du 100 verschiedene Künstler in deinem Archiv hast, dann wärest du bestimmt überrascht, wie wenige davon ihre Musik z.B. selbst geschrieben haben, denke ich.

    Charts dienen, im Fall Monrose, als Beweis dafür, dass die Teenies zuviel Taschengeld kriegen.

    Sorry, bei mir kommt das nur als ein weiterer Flachwitz an, der an Niveau kaum zu unterbieten ist.

    …vielleicht erreichst Du ja auch irgendwann das Stadium der persönlichen Reife, indem Du erkennst das materielle Werte nicht die höchsten sind.

    Meine persönliche Reife läßt mich jedenfalls erkennen, dass man (in deinem Fall Musik-)Ideologien hin und wieder überdenken sollte. Und FÜR MICH haben materielle Werte oder unser marktwirtschaftliches System nichts mit meinem Musikgeschmack oder meinem “Ausschlussverfahren” für Musik zu tun.

    …eine “echte Band” was bezogen auf Musik per Definition eine Gruppe von Musikern ist, die singen, Instrumente spielen und idealerweise ihre Musik selber schreiben, komponieren, arrangieren und teilweise sogar produzieren…

    Wenn das eine Definition von einer “echten Band” ist, dann hörst du scheinbar nur Volksmusik und Rock.

    [Der Satz]…bedeutet soviel dass wenn man seine Musik selbst gestaltet, dabei nur Volksmusik und Rock entstehen kann, alle Reggae-, Rap-, Soul-, Jazz-Musiker sind dann wohl gecastet. LOL

    Die Beschränkung auf Volksmusik und Rock war Müll, das gebe ich zu - aber mit “Rap” als Teil deiner Aufzählung hast du ja wohl ebenfalls ein Eigentor geschossen.^^ Denk mal drüber nach…

    Eine Band ist eine Gruppe von Musikern. 100% agree.Monrose ist eine Mädchengruppe.

    Also eine Gruppe von Musikern ausschließlich bestehend aus Mädchen? 100% agree.

    Ich mag die Philosophie nicht, die Musik nur zu einem Produkt degradiert.

    Schlag mal “Produkt” im Duden nach. Musik IST ein Produkt, das kannst du drehen und wenden wie du willst. Entscheidend ist, was man daraus für sich selbst zieht. Und wenn du Musik als Teil der Marktwirtschaft nicht magst, solltest du dich ganz schnell von deinen CDs trennen, um da wenigstens konsequent zu sein…

    Wir haben offensichtlich eine unterschiedliche Vokabel für Qualität.

    Das wäre kein Problem - es geht mir darum, dass wir dasselbe bewerten, nämlich die Musik als als solches und die Band als Musiker und nicht den Entstehungsprozess der Musik oder die Bandgeschichte.

    Eine “reale” Band arbeitet sich langsamer hoch?

    Muß ich Dir das wirklich auch noch erklären, Du Musikexperte?

    Nee, lass es lieber… mein Eindruck von deiner Definition einer “realen” Band reicht vollkommen.

    Mein persönlicher Top-Artist ist völlig unabhängig von den Major-Labels. Eigenes label, eigener Vertrieb, eigene Vermarktung,eigene Produktion, eigenes Studio, eigener Versand usw. alles selbst aufgebaut.

    Na Glückwunsch! Dann gehört er zu den max. 5-10% der kommerziell erfolgreichen Künstlern, die es ohne Major Label geschafft haben.

    … das gilt für alle Nicht-Stars-wie-z.B.-die-tollen-Toten-Hosen.

    Dieses ordinär alberne Star-Getue wirkt auf mich doch recht unreif.

    Wenigstens ist nur meine Ausdrucksweise unreif. ;-)

    Das haste nicht gescheckt: Musik machen=Musik selbst komponieren, schreiben, spielen und singen=Monrose macht keine Musik.

    Soso, seeeehr plausible Begriffserklärungen… *Kopf-schüttel* Wenn du davon nicht nur ein wenig abrückst, hat das hier alles wohl keinen Zweck mehr. Und deine “100 Artists” würde ich gern mal sehen, kann mir echt nicht vorstellen, dass davon alle “Musik machen”, wie du es verstehst…

    …nämlich das eine voll doof und das andere voll toll.

    Entweder hast Du ein Interpretationsproblem oder Du verstehst nur, was Du verstehen willst.

    Sowas nennt man Sarkasmus durch Überspitzung. Das hast du nicht bemerkt? Eigentlich solltest du doch in diese Art von Interpretation geübt sein, wenn du ungern diese inflationär gebrauchten Smileys benutzt. Ich verstehe bei weitem nicht nur, was ich verstehen will, aber besonders gut verstehe ich das, was mir durch stichhaltige Argumente klar gemacht wird - Klischee ist für mich kein Argument.

    Wenn ich Casting - Bands, Boy- Girlgroups und den restlichen Pop-Einheitsbrei ausschließe,sehe ich darin trotzdem keine Einschränkung, die musikalische Auswahl bleibt immer noch sehr reichhaltig. Diese Tatsache erschließt sich natürlich nicht für diejenigen, die nie über den Tellerrand hinausblicken.

    Nee stimmt, weil es keine Tatsache ist. In dem Moment, wo man etwas ausschließt, ist es eine Einschränkung, aber die Tatsache erschließt sich natürlich nicht jedem. Und “Pop-Einheitsbrei” ist so nichtssagend wie nicht vieles auf der Welt.

    “Stupedia-TV” - welch tiefgründiger, einfallsreicher, urkomischer Name…

    Und so passend gelle?

    Jap, und wirkt auf mich wie recht unreifes, ziemlich albernes Getue. ;-)

    Doch wenn echte Kunst entstehen soll, muß Freiraum in jeder Richtung vorhanden sein. Kreativität, Innovation, Inspiration müssen sich nach allen Seiten entfalten können. Diese Möglichkeiten gibt es beim Casting definitiv nicht!

    Natürlich nicht! Deswegen nennt man es auch Casting…
    Und wieder verwechselst du Vermarktung und Produkt. Natürlich gibt es da Überschneidungen, besonders bei Band-Castings - aber es ist nicht dasselbe. Die Vermarktung endet in der Regel spätestens bei der letzten TV-Show. Von dem Moment an ist es eine Band, wie die meisten anderen. (Meistens noch mit etwas Schützenhilfe vom Sender, aber das hat sich, im Falle von Monrose, mittlerweile auch so gut wie erledigt) Nach der Show ist das Produkt fertig und muss sich in dem vorgesteckten Rahmen weiterentwickeln, sonst endet die Karriere sehr schnell.
    Und sind Schauspieler nicht auch Künstler? In ihrem vorgesteckten Rahmen (Drehbuch, Regisseur, usw.) entfalten sie sich - ist es nur wegen dem Rahmen keine Kunst? Und wenn wir schon bei “Rahmen” sind: Ein Maler kann sich auch nur innerhalb der Grenzen seines Blattes entfalten - das ist zwar jetzt sehr metaphorisch, aber dasselbe Prinzip. Man kann sich immer nur innerhalb der Grenzen entfalten, die einem gesetzt werden - oder die man sich selbst setzt. Das ist kein unbedingter Widerspruch zu der Entfaltung in alle Richtungen - nur eben eine Grenze und die hat fast jeder Künstler - zumindest wenn er mit seiner Kunst auf längere Sicht Erfolg haben will, muss er sich für eine bestimmte Zeit Grenzen setzen, sonst gibt es keine Zielgruppe, die für finanziellen Erfolg ja unerlässlich ist.

    Ist Anspruch und Qualität dasselbe? Nö. Kann es Qualität ohne Anspruch geben? Jop.[/quote]
    [quote]Wenn ja, warum nicht?

    Hä? Entweder “wenn ja, warum?” oder “wenn nein, warum nicht?” - aber so verstehe ich leider nicht was du meinst.

    Zum Abschluß noch ein Zitat aus dem Room2012-Casting…

    Ich sagte bereits, dass wir uns nicht über Room2012 unterhalten sollten. Bei denen ist nicht nur der Weg, sondern auch das Endprodukt schlecht - vor allem auch weil der “Pool” aus Leuten schlecht war, charakterlich wie musikalisch. Da wundert es mich auch nicht, dass jemand davon dumm genug ist, zu denken dass alles, was sie beim Casting singen, hohen musikalischen Ansprüchen genügt…

    Kommentar von Slade — Februar 1, 2008 #

  23. Hallo Tom!
    Ich habe leider immernoch nicht verstanden, warum genau Du etwas gegen Monrose hast.
    1. Weil sie eine Casting-Band sind?
    2. Weil sie ihre Musik nicht selbst schreiben?
    3. Weil sie Popmusik / Mainstream-Musik / kommerzielle Musik “machen” bzw. singen?
    4. Weil sie nicht herausragend gut singen können? (”ganz passabel” hast Du ihnen ja schon zugestanden oben)
    5. Weil sie keine besonderen Stimmen haben?

    4 und 5 sind ja zum Großteil Geschmacksache, da können wir uns einigen, oder? Das alleine ist sicher nicht der Grund, warum Du sie lieber schweigend willst, nehme ich an.
    Ich hätte da verschiedene Links anzubieten, die bezeugen, dass die Mädels schöne Stimmen haben und singen können, aber ich denke darum geht es hier nicht.

    3 ist sicher auch nicht der Grund, warum Du sie lieber schweigend willst, oder? Sollen alle Pop-Musiker / -Sänger schweigen, die mit ihrer Musik Geld verdienen? Sollen sie extra andere Musik machen, mit der sie keinen kommerziellen Erfolg haben? Hättest Du sie dann lieber? ;-)

    zu 2) Hier sind selbst komponierte Lieder von Bahar (das ist die kleine rechts auf dem Foto von Dir) mit ihrer Band:
    http://youtube.com/watch?v=ycVIqYLEMrY&feature=related
    http://youtube.com/watch?v=QfeOi1PYkA8&feature=related
    Hast Du sie so lieber?
    Ich denke das selbst Komponieren bzw. Songtexte schreiben kommt von Album zu Album mehr und mehr. Beim 2. Album ist ja schon ein kleiner Anfang gemacht.
    Ich wünsche mir das auch, und da bin ich sicher nicht die einzige von denen, die Monrose wohlgesonnen sind.

    zu 1) Wenn das der Grund ist, warum Du sie so “an den Pranger” stellt, dann lässt sich nichts ändern. Denn ja - sie sind eine Casting-Band! Das Argumt kann ich einfach nicht entkräftigen!

    Viele Grüße, Moni.

    P.S.: Du darfst meinen Post gerne auseinandernehmen, aber ein klares ja oder nein auf die Punkte 1-5 hätte ich doch gerne, weil es mich wirklich interessiert, worin die Gründe liegen.

    Kommentar von Moni — Februar 1, 2008 #

  24. Monrose befinden sich auf dem Popmusik-Markt in einer Rubrik, über deren Existenzberechtigung man nicht streiten sollte - die nennt sich Girlgroup.

    Ohne es genau zu wissen, glaube ich, dass Spice Girls, Destiniy´s Child, Pussycat Dolls, Sugababes, No Angels, TLC oder En Vogue kaum einen ihrer Songs selbst komponiert haben. Auch Instrumente spielen die (jedenfalls live) keine. All diese Girlgoups, wie auch Monrose, interpretieren Fremdkompositionen in einem vorgegeben Rahmen mit Hilfe Ihrer Stimmen, mit denen sie umgehen können, wie ein Instrumentalist mit seinem Spielgerät. Singen ist wohl die ausdrucksstärkste Möglichkeit, Musik zu interpretieren. Stimmen transportieren Gefühle - besser als jedes Instrument. Dies allein scheint offensichtlich von dir, lieber Tom, keine ausreichende Wertschätzung zu genießen.

    Wie bereits erwähnt, ist es zu billig, Qualität von Stimmen und Gesangskunst an der Herkunft einer Girlgroup fest zu machen. Wenn sie denn nun mal da ist, sollte man sie mit gleichen objektiven Maßstäben bewerten, wie alle Mitbewerber auch. Casting gab es übrigens schon immer, nur eben nicht öffentlich im TV.

    Das oben Geschriebene gilt im übrigen auch für Solosängerinnen wie beispielsweise Mariah Carey, Whitney Houston, Celine Dion, Anastacia oder Pink. Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber ich möchte auf all diese Stimmen als Musikkonsument nicht verzichten.

    Ich bin selbst Popmusik-Komponist und habe eine ganz Reihe fertige Playbacks. Leider finde ich keine Demo-Sängerin, die den Ansprüchen, die ich an die gesanglichen und stimmlichen Fähigkeiten stelle, genügt.

    Ein Beispiel, was bei in deinen Augen “richtigen” Bands (alle Kriterien sollten erfüllt sein) rauskommt, die jahrelang in ihrem eigenen Saft braten, ist das Album “Lost Highway” von Bon Jovi. Paradebeispiel von Stagnation und damit Rückschritt, Einfallslosigkeit und Langeweile. Da hol ich mir doch lieber einen (oder mehrere) Fremdkomponisten.

    Kommentar von JoeMontana — Februar 1, 2008 #

  25. Hallo Moni, Slade & JoeMontana

    Danke für Eure Kommentare, ich werde mich sehr bald dazu ausführlich äußern.

    PS: Sorry für die quote-Geschichte, weiß nicht den Code für Zitate.

    Tschuldigung, wollte ich Dir schon beim letzten Kommentar mitteilen für Zitate nutze blockquote eingebettet mit den größer/kleiner Zeichen (nicht eckige Klammern), wie bei den html-tags

    Grüße an alle

    tom :-)

    Kommentar von tom — Februar 2, 2008 #

  26. hallo,
    ich bins auch mal wieder!
    ich finde immer noch sehr lustig, was hier so passiert und auch sehr interessant, kompliment!

    ich muss allerdings sagen, herr slade, ich glaube, du nimmst die sache hier etwas zu ernst.
    erst geht es um toms hass gegenüber der popmusikindustrie oder was weiß ich. kaum ein mensch hegt so starke gefühle gegenüber einer so, naja, letztendlich vergleichsweise belanglosen sache.
    dann habe ich eine frage: es ist völlig legitim anderer leute argumente auseinanderzunehmen.. mich würde nur eins interessieren: was ist denn jetzt eigentlich dein standpunkt?

    ich glaube letztendlich, man kann kaum abstreiten, dass die monrosemädels singen können, genauso wie die figuren von room2012, das hat man ja gehört. deswegen ist die musik, die sie machen oder machen müssen, ich weiß nicht genau was von beiden, so eine talentverschwendung. vielleicht wär es da doch besser, etwas eigenes zu machen. man kann doch kaum abstreiten, das viele der lieder billige produktionen sind. das ist doch schade, ebenso für die künstler (ja, ich zähle sänger als künstler) als auch fürs publikum… naja genug davon.

    @tom: musikredakteur wär leicht übertrieben, ich treibe mich aus spaß ein bisschen in der musikredaktion eines lokalsenders herum, sagen wir mal so…

    Kommentar von silverblick — Februar 2, 2008 #

  27. hey tom,

    du sollst nicht die monrose-mädchen dissen
    sonst heulen die teenies in geblümte kissen!

    das bild ist geil :-)

    @slade: bist du der herbergsvater?

    Kommentar von türbeschlag — Februar 2, 2008 #

  28. türbeschlag: Wurdest Du zu sehr provoziert in deinem Leben und kannst daher nicht anders, oder bist DU der pubertierende Jüngling unter uns? Geblümte Kissen? Falls Du es wissen möchtest; Monrose hat eigene Bettwäsche, aber leider ohne Blümchen mein Freund. :)

    Tolles Niveau hier. Tom, später bekommst Du eine komplette Antwort zu all dem, was Du bisher in diesem Thread ausgeführt und begründet hast. Bis Dann ;)

    Kommentar von Tiago — Februar 2, 2008 #

  29. @silverblick: Wenn du mich kennen würdest, wüsstest du, dass wahre Ernsthaftigkeit denkbar selten in meinem Leben vorkommt.^^ Aber drei Dinge mag ich wirklich nicht, und da werde ich auch ernster, als ich für gewöhnlich bin: Ignoranz, Herablassenheit und “Meinungsmache” (in diesem Fall mit ” “, das ist mir klar), indem man Klischees bedient.
    Und alles drei kam in diesem Blog schon reichlich vor, bevor ich etwas dazu gesagt hab.
    Natürlich weiß ich, dass niemand mit halbwegs klarem Kopf echten Hass gegenüber der Popindustrie und vor allem einer Band in dem Zirkus hegt - aber ich war bzw. bin mir zeitweilig nicht sicher, ob ich hier auch auf klare Köpfe treffe… :-P
    Ich möchte mit diesem Mini-Mini-Mini-Kreuzzug erreichen, dass jeder Besucher des Blogs folgendes einsieht^^:
    - Die Monrose-Mädels können sehr gut singen ergo sind sie Künstlerinnen.
    - Sie sind die einzige erfolgreiche deutsche RnB-Band, die wir haben, (sie SIND erfolgreich und sie SIND eine Band. xD) also haben sie auch eine Daseinsberechtigung.
    - Die Begriffe “Teenie-Band” und “Casting-Band” haben nichts mit der Bewertung ihrer Musik zu tun.
    - Sätze wie “die gibt es dann und dann eh nicht mehr” kann man getrost vergessen. Die schwersten Hürden 2.Single und 2.Album haben sie längst hinter sich und damit sind sie weiter als die allermeisten deutschen Casting-Bands, genaugenommen alle außer die No Angels.^^ Natürlich ist es wahrscheinlich, dass es die Band in 5-10 Jahren nicht mehr geben wird - aber für wie viele Bands in den Charts gilt das nicht?
    - Vergleiche mit DSDS, Nu Pagadi & Co. hinken daher übelst. Allenfalls eben mit den No Angels lassen sie sich vergleichen, aber erstens sind Monrose erfolgreicher als die No Angels es zu dem Zeitpunkt waren und zweitens ist deren Musik kaum zu vergleichen.

    man kann doch kaum abstreiten, das viele der lieder billige produktionen sind.

    Falls du preiswerte^^ Produktionen meinst: Weiß nicht, wie viel du so von Songschreibern/Produzenten weißt, aber sagen dir z.B. Remee oder Troelsen etwas? Alles andere als billig…
    Falls du schlechte Produktionen meinst: Geschmackssache.
    Aber ich gebe dir teilweise Recht: Von den knapp 30 Songs, die Monrose bisher veröffentlicht haben, finde ich so ca. 5 Lieder auch schlecht, weil sie vor allem lieblos produziert wurden oder einfach nicht mein Geschmack sind.

    @türbeschlag: *gähn*

    Kommentar von Slade — Februar 2, 2008 #

  30. hi slade,
    danke für deine antwort, ich sehe etwas klarer..
    billig war vielleicht nicht ganz das richtige wort, nennen wir es… nicht besonders interessant… standardmäßig… nichts besonderes…
    du hörst viele der songs und denkst: oh ein popsong. das klingt ja wie … (hier kann man ungefähr 10 songtitel einfügen)
    der nächste gedanke ist: was gibts zu essen. was mache ich denn heute abend. schönes wetter.
    naja, ich denke, es ist klar, was ich meine. ich meine, einige eignen sich nicht einmal zum ohrwurm, das sollte doch drin sein… :)

    Kommentar von silverblick — Februar 2, 2008 #

  31. @silverblick
    Was erwartest du eigentlich? Besonders heutzutage von neuen Bands/Künstlern? Und dann noch von welchen aus diesem unserem Lande?

    Es ist schlicht und ergreifend unfair, Monrose zum jetzigen Zeitpunkt mit internationalen Megasellern mit einem zigfachem des Budgets vergleichen zu wollen - auch wenn sie diesen Vergleich schon jetzt in den seltensten Fällen scheuen müssen.

    Wann hast du denn den letzten Song gehört, bei dem du vergessen hast, zu Essen, was du am Abend vorhast und es dir egal war, wie das Wetter wird?

    Natürlich würde uns alle interessieren,welcher Song das war und ob dieser Effekt für weitere Songs genau dieses Künstlers galt. Ich bin gespannt, ob du dich noch erinnern kannst. Auch deine Definition von “Ohrwurm” wäre in dem Zusammenhang interessant.

    Kommentar von JoeMontana — Februar 2, 2008 #

  32. :)
    Schön.

    Ich habe nicht vor Monrose mit irgendwem zu vergleichen. Habe ich ja auch gar nicht. Von internationalen Megasellern spreche ich schon gar nicht - denn die Qualität der Musik hat nichts mit dem Geld zu tun, das drin steckt.

    “Was erwartest du denn? Besonders heutzutage von neuen Bands/Künstlern?” … ich erwarte keine Geniestreiche von neuen Künstlern. Bloß Produzenten, die für Popgruppen Songs schreiben, sind keine neuen Künstler. Das klingt nur routiniert, und genau da liegt das Problem.

    “dann noch von welchen aus unserem Lande”… was soll das denn heißen?

    Ansonsten glaube ich, dass du mich ganz schön falsch verstanden hast - ob es an dir oder mir liegt, weiß ich nicht. Es geht um Songs, die so nichtssagend sind, dass man nach zwanzig Sekunden abschaltet und anfängt, über so weltbewegende Dinge wie das Wetter nachzudenken. Es fällt mir da allerdings schwer, die ein Beispiel zu nennen, das es hauptsächlich um Lieder geht, die man nach einmaligem Hören wieder vergisst. :)

    Ein Ohrwurm. Ein Song, der im Gedächtnis hängen bleibt. Das hat auch mit Qualität wiedermal nichts zu tun. Meistens ein Song mit einer prägnanten Melodie. Da ist ja leider ein Schlager wie Wahnsinn genauso ein Ohrwurm wie irgend ein Ding von den Stones…

    Kommentar von silverblick — Februar 2, 2008 #

  33. Dem stimme ich ja zu, doch ist das nicht allgemein ein Phänomen in der Popmusik? Kaum ein Lied bleibt da länger als ein paar Tage/Wochen wirklich im Gedächtnis, wenn man nicht schon vorher ein Faible für die jeweile Art von Musik innerhalb der “Pop-Familie” hat. Es hängt doch auch davon ab, was die Künstler mit den Liedern machen, die für sie geschrieben wurden. Ein gutes Beispiel bei Monrose ist das Lied “Push up on me”, das vorher auch schon von einer anderen Sängerin performed wurde - heraus kam ein seeeehr langweiliges Lied. Die Version von Monrose ist um ein vielfaches besser. Man kann also nicht generell Musik verurteilen, nur weil sie nicht vom Künstler selbst geschrieben wurde, beim arrangieren und einsingen ist noch eine Menge Spielraum, die ein Lied evtl. erst wirklich schön machen können.
    Nichtssagende Songs, die man 20 Sekunden nach dem ausklingen gleich wieder vergessen hat (oder will…), gibt es in jedem Musikgenre, wollen wir mal ehrlich sein.^^ Und ob ein Lied ein “Ohrwurm” ist oder nicht, hängt auch sehr von dem jeweiligen Ohr ab - “Shame” war in meinen… Augen… auch ein Ohrwurm - Kennzeichen dafür ist für mich z.B., dass ich es jetzt kaum noch in der ursprünglichen Version hören mag. xD

    Kommentar von Slade — Februar 2, 2008 #

  34. @silverblick
    Puuh, schwere Fall.
    Also - ein Megaseller ist keiner der (nur) viel reinsteckt, sondern insbesondere viel rausholt (megaSELLER, to sell = verkaufen).

    Mit “diesem unserem Lande” meine ich DEUTSCHLAND!

    Du glaubst gar nicht, wie verschiedene Künstler aus ein und dem selben Song total verschiedene Ergebnisse erzeugen können.

    Solange du nur rumlaberst und keine (Gegen)Beispiele nennst, versteht niemand was du meinst. Also nochmal, damit wir verstehen, wie du ticktst -
    nenn mal zwei oder drei veröffentlichte Songs aus den letzten 12 Monaten, die deine Kriterien für einen Song erfüllen:
    - Neue(r) Künstler/Band
    - Selbst geschrieben (oder wenigstens)
    - Neue Produzenten
    - Interessant
    - UNroutiniert
    - Etwas sagen muss er
    - Man darf nicht nach 20 Sekunden wegzappen wollen
    - Er muss SOFORT im Ohr bleiben
    - Man darf ihn nie mehr vergessen
    - Gesang und Instrumentalisten müssen Weltklasse-Niveau haben
    - Die Produktion muss teuer klingen
    - Künstler/Band sollte aus Deutschland sein (mein Wunsch um die Vergleichbarkeit mit Monrose herzustellen, denn um die geht es hier)

    So, und jetzt bin ich gespannt in welcher Musikwelt du lebst!

    Kommentar von JoeMontana — Februar 2, 2008 #

  35. @slade: stimmt, shame war gut gemacht, nicht mein stil, aber das ist ja völlig nebensächlich.

    @Mr Montana: Ich verstehe dich nicht. Meine angeblichen Kriterien sind mir auch völlig neu. Wenn du mir Kriterien nennst, die ich angeblich habe, kannst du mir eben so gut auch gleich die Songs sagen, die ich angeblich meine.

    Ich weiß schon, was ein Megaseller ist. Aber auch Musik, die sich gut verkauft, hat noch lange keine Qualität. Ich erinnere an DJ Ötzi oder den Crazy Frog.

    Zu den Kriterien: hier muss weder etwas neu sein (ich höre alles mögliche von rock aus den 50ern bis heute), noch teuer klingen. Nie mehr vergessen ist vollkommen übertrieben. Sagen muss ein song auch nichts, ich kann einen songtext von einem zeitungsartikel unterscheiden. weltklasseniveau ist auch blödsinn, ausgerechnet bei rock/pop-musik ist das nicht nötig.
    Aber deine spontane menschenkenntnis haut mich wirklich um… :)

    ich habe eigentlich auch nichts gesagt, dass einem irgendwie aufstoßen könnte, nur das die mädels ziemliches pech mit ihren songs haben. einige singles waren echt blass. beispiele: even heaven cries. für mich ist das lied nervig und der text so affig, das ich das ding kaum aushalte. hot summer habe ich schon erwähnt. hat für mich nicht die geringste anziehung.

    gegenbeispiele: ich höre nicht so viel deutsche musik muss ich sagen. spontan einfallen würden mir bands wie dantes dream oder poolstar. ganz unterschiedliche musik, aber beides gut. von teuren produktionen kann nicht im geringsten die rede sein.

    nadann. gruß, silverblick

    Kommentar von silverblick — Februar 3, 2008 #

  36. Hallo,

    diese Diskussion ist bereits unterhaltsamer und nachhaltiger als die meisten durchschnittlichen Popsongs (ich erinnere: Dieser Beitrag wurde am 21.09.2007 eingestellt) Welcher Popsong ist schon 4einhalb Monate im Gespräch? ;-) Ist schon aufregend, was sich hier abspielt….

    Ich möchte mit diesem Mini-Mini-Mini-Kreuzzug erreichen,…

    Dein Sendungsbewußtsein in allen Ehren, Slade: Wie putzig, die Gallionsfigur der “Clerasil-Generation” als Verteidiger der Popkultur des christlichen Abendlandes! Er ist im Auftrag des Herrn unterwegs!

    Slade, Du scheinst die Dimensionen reichlich zu überschätzen. Ein kleines Weblog hat kaum deutschlandweite meinungsbildende Relevanz. Meine Wichtigkeit schätze ich durchaus real ein, wie Dir ein Blick auf meine Sidebar verdeutlichen wird.
    Echte Meinungsmache wird vielmehr von der Popindustrie mit ihren völlig unangemessenen Superlativen betrieben, genauso wie in Euren Foren.

    Gehen wir mal davon aus, dass die Monrose-Girls gute Stimmen haben. (Attitüden wie super oder aussergewöhnlich, halte ich nach wie vor für unangebracht)
    Warum müssen sie dann ihre Energie für dümmliche Hampelchoreographien vergeuden? Besser wäre es, wenn sie ihre gesamte Power in die Stimmen legen könnten, dann könnten sie jedesmal live singen und beweisen wie gut ihr Gesang wirklich ist. Warum werden sie nicht von einer guten Live-Band begleitet? Warmer natürlicher Sound vermittelt allemal mehr RnB-Feeling als kalter Synthi-Playback.

    Deine Einstellung, Produkt und Entstehung getrennt und unabhängig voneinander betrachten zu wollen, halte ich für maximal absurd. Das Casting ist nunmal das Fundament von Monrose! Wielange steht wohl ein Haus, welches auf Sand erbaut wurde?

    @Moni:

    Ich habe gar nichts gegen Monrose direkt, viel mehr gegen den Personenkult der sie und viele andere “Popstars” umgibt und teilweise schon an Hysterie grenzt und kaum in einer vernünftigen Relation zu ihrer Musik steht. Deshalb habe ich sie mit meiner “Fotomontage” und ein paar Zeilen durch den Kakao gezogen. Deine Fragestellung ist so gesehen nicht korrekt, weswegen ich nicht auf Deine einzelnen Punkte eingehen kann. Vielleicht möchtest Du Deine Frage anders formulieren? Danke für Deinen netten Kommentar :-)

    @Silverblick:

    @Mr Montana: Ich verstehe dich nicht. Meine angeblichen Kriterien sind mir auch völlig neu. Wenn du mir Kriterien nennst, die ich angeblich habe, kannst du mir eben so gut auch gleich die Songs sagen, die ich angeblich meine.

    Siehst Du, wer hier klischeeartig zu argumentieren versucht?

    Ja und richtig, Aktuallität ist nur für die meist schnelllebige, oberflächliche Popkultur relavant, für mich ebenfalls absolut kein Kriterium.

    Später mehr und ausfürlicher bis dahin:

    Bleibt locker :-)

    Kommentar von tom — Februar 3, 2008 #

  37. :)
    geht klar chef

    Kommentar von silverblick — Februar 3, 2008 #

  38. Silverblick,

    ich sehe Du verfolgst die Diskussion hier.
    Ich hab’ auch richtig Spaß in ‘ne Backen :-)
    Kompliment an Dich: Deine Argumente sind richtig gut und dabei noch…charmant :-)

    Come on, der nächste Bitte! Aber jeder nur ein Kreuz…

    Kommentar von tom — Februar 3, 2008 #

  39. Ist schon aufregend, was sich hier abspielt…

    Jap, meine Nerven sind schon bis kurz vorm Zerbersten gespannt…

    Dein Sendungsbewußtsein in allen Ehren, Slade: Wie putzig, die Gallionsfigur der “Clerasil-Generation” als Verteidiger der Popkultur des christlichen Abendlandes! Er ist im Auftrag des Herrn unterwegs!

    Wenn ich nicht mittlerweile deinen komplett unlustigen Humor akzeptiert hätte, würde ich dir das echt übel nehmen. Auf dem Niveau brauchen wir echt nicht weiterreden, ich möchte dich bitten, von solchem Gewäsch im nächsten Post Abstand zu nehmen.
    Mir ist schon klar, dass dieser Blog an Irrelevanz kaum zu überbieten ist, deswegen auch “Mini-Mini-Mini-Kreuzzug” - es geht mir um diejenigen (wohl an zwei Händen abzählbaren Leute), die sich hier vielleicht mal zufällig reinlesen.
    Zu dem Live-Band-”Argument”: Warte mal die kommende Tour ab… ;-)

    Deine Einstellung, Produkt und Entstehung getrennt und unabhängig voneinander betrachten zu wollen, halte ich für maximal absurd.

    Das ist deine Meinung, das respektiere ich. Wenn du respektierst, dass ich mich nicht mehr darauf einlasse, über die Casting-Vorgeschichte zu debattieren, wär ich froh. Ich will nicht wieder denselben Kram von mir geben, wie in den Posts zuvor…

    Come on, der nächste Bitte! Aber jeder nur ein Kreuz…

    Endlich mal wieder Leben hier, oder wie? Mach dir keine Hoffnungen, sobald wir hiermit durch sind, ist alles wieder wie zuvor…

    Kommentar von Slade — Februar 3, 2008 #

  40. Hi Tom,

    Der Weg von den eigenen Vorurteilen zu eher objektiven Urteilen ist schwer, aber begehbar…

    Um die herrschenden Differenzen in unseren Sichtweisen/konkreten Wahrnehmungen und ihren Ursprung herauszufinden, könnt‘ ich mal folgende Frage einwerfen: Von was hängt die eigene Meinungsbildung über ein Lied ab?…

    [update: Diese umfangreichen Ausführungen des engagierten Diskussionsteilnehmers Tiago sind im Kommentarbereich unterrepräsentiert, daher wurde daraus ein eigener Post gemacht und ins Weblog eingestellt]


    hier gehts zum kompletten Beitrag

    Kommentar von Tiago — Februar 3, 2008 #

  41. PPPPPS: Hast Du Monrose schon mal mit Live-Band gehört u./o. gesehen? Wenn nicht habe ich gleich ein Paar Videoausschnitte parat.

    Kommentar von Tiago — Februar 4, 2008 #

  42. Amen.^^

    @Tiago: Noch ein paar Sätze mehr und etwas bessere Struktur und Lesbarkeit^^ und du könntest daraus eine Abhandlung machen. Ich hoffe nur, dass sich jeder, der hier vorbeikommt auch die Zeit nimmt, das zu lesen - aber ich bezweifle es leider…

    @Tom & Co.: Bitte nehmt euch die Zeit! xD

    Kommentar von Slade — Februar 4, 2008 #

  43. Hallo,
    Ich habs gelesen! Ja, ich bin voller Überraschungen… Interessantes Ding, obwohl ich zur meiner Schande sagen muss, dass ich hin und wieder abgeschaltet habe. Ich schiebe das auf meine Erkältung.

    Du hast interessante Ideen, aber dein Huhn/Ei-Vergleich hinkt leider ein bisschen. Denn auch wenn Käfighaltungs- und Freilandeier gleich schmecken, haben die Käfighühner trotzdem ein Scheißleben gehabt und haben gelitten. Deswegen kauft man aus Prinzip Freilandeier, in der Hoffnung, dass dadurch weniger Tiere gequält werden.

    See what I mean? Du arbeitest quasi genau in die Richtung, in die du, wenn ich dich richtig verstanden habe, nicht gehen wolltest. Man kann nämlich wohl gegen Musik von gecasteten Bands (oder was auch immer) sein, weil man mit der Herkunft nicht einverstanden ist.

    Zu den Beatles: Ich kenne mich da zufällig ein bisschen aus. Ob Fangfrage oder nicht: Man muss da unterscheiden: Es gibt Musik, die für die Massen geschrieben wird. Was gerade cool ist, wird vermehrt produziert. Das ist Mainstream, meiner Meinung nach. Und es gibt Musik, die Musiker selbst schreiben, weil sie ihnen gefällt und die begeistert dann die Massen. Das sind die Beatles. Das ist vielleicht letztendlich auch Mainstream, aber nicht von vornherein als Mainstream gemacht. Es geht also irgendwie wieder um die Herkunft. Wo der Huhn/Ei-Vergleich wieder hervorragend passt.

    Naja, eins muss ich noch loswerden, es gibt so Sprüche, die ich mir nicht verkneifen kann: Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.

    Gruß, Silverblick

    Kommentar von silverblick — Februar 4, 2008 #

  44. @Silverblick:

    Sry. Aber eine Antwort auf Deinen Post wäre praktisch das Ganze noch mal zu kopieren und zu posten…

    Entweder man liest das Ganze, im Kontext und antwortet im Kontext, oder man kann liest und versteht das Ganze nicht als Ganzes und macht lieber ne’ kleine Erholung bis man wieder fit ist. Letzteres rate ich Dir, denn das einzige was zu hinken scheint ist der Zusammenhang Deiner undifferenziert ausgeführten Ansätze. Halbe Sachen sind unzulässige Pauschalisierungen und darauf kann ich nicht eingehen, aber vielleicht hilft Dir ja Tom auf die Beine…

    Beste Grüße

    Tiago

    Kommentar von Tiago — Februar 4, 2008 #

  45. @Slade:

    Eine Abhandlung ist es sicherlich nicht, aber ich hoffe, dass es trotzdem nicht ZU schade für diesen Blog ist. Die Ansätze sind schließlich nicht da um ins Lächerliche gezogen oder pauschalisiert zu werden. Aber da lassen wir ihnen lieber doch etwas Verdauungszeit, meinst Du nicht?

    Kommentar von Tiago — Februar 4, 2008 #

  46. @Tiago:

    Hoffe auch, dass es nicht zu schade ist.^^ Aber wie gesagt: Wenn man es noch ein wenig überarbeitet, könnte man es echt für mehr verwenden. Die Gegenargumente von silverblick zeigen meiner Meinung nach eben, dass es stellenweise echt nicht leicht nachzuvollziehen ist und auf den ersten Blick scheinen sie deswegen auch plausibel.
    Und ich befürchte, dass die “Gegner” dieser Theorien genau in dieselbe Kerbe schlagen - und es eben doch ins Lächerliche ziehen wollen… (Gruß an Tom^^)
    Aber wie gesagt: Mit ein wenig Überarbeitung wäre da echt noch einiges rauszuholen. :-)

    Aber über eines müssen wir uns auch klar sein: Wir vertreten auch nur eine Meinung. Ob das nun DIE richtige Meinung ist, oder ob es überhaupt EINE richtige Meinung über das Thema gibt, steht auf einem anderen Blatt. Tatsache ist jedoch, dass man uns jedenfalls so Sachen wie Intoleranz oder Engstirnigkeit nicht vorwerfen kann - und beides hasse ich wie die Pest… (ja, Hass ist in diesem Fall das richtige Wort^^)

    Kommentar von Slade — Februar 4, 2008 #

  47. Tiago, erst mal vielen Dank für Deinen sehr ausführlichen Beitrag! Wer so engagiert ist, hat die “große Bühne” verdient.
    Damit meine ich, dass ich bereit wäre Deinen Text zu kopieren und als eigenständigen Artikel in dieses Weblog zu setzten. Nur so würde meiner Meinung nach, Deine investierte Zeit gebührend in Szene gesetzt. Es wäre auch einfacher für Euch dorthin zu verlinken.
    [update: Ist inzwischen geschehen
    hier gehts zum kompletten Beitrag
    ]

    Ich hoffe nur, dass sich jeder, der hier vorbeikommt auch die Zeit nimmt, das zu lesen - aber ich bezweifle es leider…

    Deine Befürchtung ist berechtigt, Slade, deshalb auch mein Vorschlag. Im Kommentarbereich an 41.Stelle ist Tiago’s Abhandlung doch ein Wenig versteckt.
    Ich möchte der Diskussion dadurch auch eine neue Richtung geben, denn ich hatte dieses Thema ursprünglich eher mit den Ettiketten Satire und Lustig versehen, daher ließ ich auch bei einigen Antworten die Ernsthaftigkeit vermissen, was leider teilweise auch mißverstanden wurde. Keine Angst, ich rudere jetzt nicht zurück, im Kern stehe ich zu meinen Darstellungen, welche die Kritik an die Popindustrie beinhalten sollen. Sie waren natürlich bewusst überspitzt, gegen die Monrose-Mädels habe ich eigentlich weniger als gegen die Produzenten, die dahinter stehen.
    Durch Tiago’s reichhaltige Abhandlung erweitert sich auch die Thematik, diese ist natürlich nicht mehr auf Monrose begrenzt, ein Grund mehr für einen seperaten Artikel. Tiago Du müssest Dir nur eine Überschrift ausdenken, wenn Du möchtest kannst Du nochmal überarbeiten. Ich biete Dir gern’ diese Plattform, wenn ich auch eine kontroverse Meinung vertrete, zolle ich Dir doch Anerkennung für Deine Arbeit! Also, Tiago, was hältst Du von meinem Vorschlag? Natürlich mache ich das nur mit Deinem Einverständnis.

    Slade, nimm nicht alles von mir zu ernst und erst recht nicht persönlich! Aber Dein “Kreuzzug” war vor für mich eine Steilvorlage, ich konnte nicht widerstehen ;-)

    Denn auch wenn Käfighaltungs- und Freilandeier gleich schmecken, haben die Käfighühner trotzdem ein Scheißleben gehabt und haben gelitten. Deswegen kauft man aus Prinzip Freilandeier, in der Hoffnung, dass dadurch weniger Tiere gequält werden.
    See what I mean? Du arbeitest quasi genau in die Richtung, in die du, wenn ich dich richtig verstanden habe, nicht gehen wolltest. Man kann nämlich wohl gegen Musik von gecasteten Bands (oder was auch immer) sein, weil man mit der Herkunft nicht einverstanden ist.

    Ich fand diese Veranschaulichung von Silverblick wunderschön :-) Das ist ja das Schöne am Finden: Jeder kann finden, was er will :-)

    P.S Ich werde den neuen Thread nicht ins Lächerliche ziehen, sondern einer Textanalyse unterziehen und möglichst seriös darauf eingehen, versprochen! Gruß an Slade :-)

    Kommentar von tom — Februar 4, 2008 #

  48. @Slade:

    Hi,

    “Die Gegenargumente von silverblick zeigen meiner Meinung nach eben, dass es stellenweise echt nicht leicht nachzuvollziehen ist…”

    Ich habe stets versucht mich einfach und verständlich, aber dennoch präzise auszudrücken, damit möglichst wenige Missverständnisse bei potenziellen Antworter enstehen können.

    Sicherlich; der Gedanke, dass die kommenden Gegenargumente nicht in dem Ausführungsgrad und dem Zusammenhang meiner Argumente dargelegt werden, begleitete mich während des Schreibens.

    Mit wirklichem Anspruch, ist es mindestens so schwer eine Antwort auf meinen Post zu finden, wie ihn selber zu schreiben. Ich habe mich auf fast gar nichts bezogen - das kann von Vor- aber auch Nachteil sein.

    Ich verlange allerdings nicht, dass Jemand alles zitiert und sich darauf bezieht. Das ist oftmals beeinträchtigend - man muss die Aspekte auch in einem möglichst großen Kontext erkennen und verarbeiten. Zugegebenermaßen ist die Struktur meines Posts nicht immer logisch; der rote Faden verliert sich in einigen Zwischenbermerkungen und losen Ideen (die nicht unbeachtet bleiben sollten). Die Komplexität dieses Themas ist einfach zu groß, als dass sie in so wenig Zeit und unter diesen Umständen wirklich ausgeführt werden kann. Vielleicht können wir es aber trotzdem zusammen mal verbessern…

    Kommentar von Tiago — Februar 4, 2008 #

  49. Siehe oben Artikel-Update:

    Die beste Boy-Group aller Zeiten:


    Hier entlang bitte
    ;-)

    Kommentar von tom — Februar 5, 2008 #

  50. Boah ey…. irgendwie unglaublich was sich aus einem kurzen Kommentar für Diskussionen entwickeln. Ich war leider beim Durchlesen irgendwann schwer genervt und ;-)))))))) nehme mir dessenthalben die Freiheit jetzt auch mal meinen Senf zum Thema (und f.f.) loszuwerden.

    1. Auch mir gehen diese Chart-Bands auf den Zeiger.

    Warum?
    Nein, (…immer ruhig Blut liebe, leider oft leicht hysterische Fans….) NICHT weil die beteiligten Mädels oder Jungs per se schlecht sind. Viele haben gute Anlagen.

    Aber: eine gute Anlage (ne nette bis hervorragende Stimme, tanzen können, ne ansehbare Visage) reicht eben leider nicht aus, um zwangsläufig wirklich angenehme und KREATIVE Musik zu generieren.
    Was nach den Casting-Shows dann nämlich folgt ist die Multimediale Vergewaltigung par Exellance. Egal ob ein Song wirklich gut ist, mit dem richtigen Marketing ist er bald ganz weit oben in den Charts und oft ist nicht mehr klar auszumachen, ob er dahin gekommen ist weil wirklich VIELE ihn gern hören oder er einfach nur geschickt vermarktet ist.

    Manchmal scheint es so zu laufen wie mit den Web-Seiten, die in Google ganz oben rangieren: kaufe viele eigene Domains, erstelle viele eigene Webseiten die auf eigene Webseiten verweisen und schwubs.. bist du ganz oben im Ranking.
    Anders kann ich mir manch einen Song in den TOP10-Charts nicht erklären.

    2. mir gehen Fans, die hysterisch werden beim Anblick IHRER Band und die der Meinung sind, sie würden persönlich angegriffen sobald ein wenig Kritik an ihrer geheiligten Band laut wird, noch viel mehr auf den Zeiger. Alle Fanatiker sind meines Erachtens Menschen, die es vorziehen ihre Denkfähigkeit komplett auszuschalten. Und solche Menschen waren mir schon immer suspekt und werden es auch bleiben.

    JA, es macht Spaß wenn jemand Musik macht, die mir gefällt. Und ja, der Geschmack ist da durchaus unterschiedlich. Aber Hysterie ist kein Spaß, es hat eher mit Aggression zu tun.

    3. was einfach ätzend und langewilig ist, ist der inzwischen stattfindende Medien-Overkill mit allem was scheinbar massentauglich/gewinnbringend ist. Und wenn es das nicht per se ist, egal, mach es ein bisschen bunt, setze die Dinge richtig in Szene und schwub.. hast du eine mega-coole Sendung….. (.ähäm…..hier triefe ich grade vor Ironie….) … wie z.b. diese aktuelle, aaaabsolut authentische Sozialarbeiter-Soap.

    (würg)

    o.k. hier is momentan pause… muss was anderes tun…

    bis denne ;-)))))

    Kommentar von Seufz — Februar 5, 2008 #

  51. Eigentlich ist es ganz einfach:

    Es gibt gute Komponisten.
    Es gibt gute Produzenten.
    Es gibt gute Sänger.

    Es gibt allerdings so gut wie niemanden, der alles davon gut kann (ich bin aber für Beispiele dankbar). Warum sollte man sich also nicht zusammen tun?

    Ist es verwerflich, wenn der gute Sänger sich einen guten Komponisten und einen guten Produzenten sucht, weil er es eben nicht so gut kann?
    Ist es verwerflich, wenn der gute Komponist sich einen guten Produzenten und einen guten Sänger sucht, weil er das eben nicht so gut kann?

    Es gibt so viele Beispiele in der Rock und Popmusik:
    Hätte Tina Turner ihre Songs selbst geschrieben, es hätte sie keiner hören wollen.
    Für Paul Young habe ich mir immer bessere Produzenten und Komponisten gewünscht.
    Songs von Bruce Springsteen, Bob Dylan, BAP oder Nena hätten mit guten Sängern/Sängerinnen wahrscheinlich 10 mal besser geklungen.
    usw. usw. usw.

    Um auf den Punkt zu kommen: Monrose können “nur” gut sehr singen. Sie können nicht komponieren und nicht produzieren. Wie hätte Hot Summer geklungen, wenn Remee und Thomas den Song selbst gesungen hätten?

    Kann mir jemand folgen? Was also ist es, das ihr beklagt?

    Ich mag eine Band nicht, wo keiner sein Instrument richtig bedienen kann, keiner singen kann, keiner komponieren kann. Auch wenn sie es trotzdem tut, hat in meinen Augen diese Art Kreativität in der Musikwelt nichts zu suchen.

    Kommentar von JoeMontana — Februar 5, 2008 #

  52. Naja, das Problem ist ja nicht das “Zusammentun”. Das ist normal und eine schöne Sache. Blöd ist nur, wenn Sänger zu Sprachrohren degradiert werden. Das kann man natürlich nur sehr schlecht einschätzen. Verstehst du, was ich meine? Das ist dann keine Zusammenarbeit, dabei könnte da doch etwas schönes bei rüberkommen, oder nicht?

    Wiedermal das Paradebeispiel Beatles. Da gab es eine Zusammenarbeit von Band und Produzenten. Die Jungs haben die Songs zwar selbst geschrieben, aber bei der Vertonung haben sie eng mit George Martin zusammengearbeitet und sich gegenseitig inspiriert. Martin hatte fachmäßig natürlich mehr Ahnung von Musik und Arrangements.

    Für mich ist Hot Summer immer so eine Sache. Ich will gar nicht wissen, wie das Lied klänge, wenn die Produzenten es gesungen hätten. Es ist meiner Meinung nach schon schlecht geschrieben. Da helfen schöne Stimmen auch nicht weiter. Das heißt für mich, dass die drei Mädels entweder einen völlig, aber völlig völlig anderen Geschmack haben als ich. Oder aber sie haben kein Mitspracherecht. Denn dieses Lied klingt, als wäre es nur geschrieben, um damit Geld zu verdienen. Wie ein Werbesong. Ganz so muss es ja doch nicht sein. Ein Song kann ja geschrieben sein, um Geld zu machen. Das muss aber nicht gleich quasi mit rotem Edding draufstehen…

    Fazit: Eine Zusammenarbeit zwischen Musikern, Komponisten und Produzenten ist gut. Aber gerade bei Castingsbands liegt der Verdacht relativ Nahe, dass es sich nicht um eine solche handelt. Dass einige mit dieser sehr starken Marktorientierung Probleme haben, ist doch an sich verständlich, oder? Das hat nichts mit Arroganz oder sonstwas zu tun. Einfach mit einem bestimmten Begriff von Musik.

    Kommentar von silverblick — Februar 6, 2008 #

  53. Tom wird Dein Post hoffentlich im neuen Thread einführen können, denn die ungenaue Sicht hinter die Arbeit der Mädels, kann man nur durch verschiedene Ansätze angehen. Spekulationen ;)

    Kommentar von Tiago — Februar 6, 2008 #

  54. @Joe:

    Deine Sichtweise habe ich auch in mein Post eingebracht. Ich glaube auch nicht, dass es sinnvoll ist, dass so talentierte Künstlerinnen wie es Bahar, Mandy und Senna nur daran scheitern würden, weil sie nicht komponieren/produzieren können, wie es die professionellen Producer machen.

    Kommentar von Tiago — Februar 6, 2008 #

  55. @silverblick
    Ob, wie und wo ein Sänger gecastet wurde oder nicht, spielt für die Zusammenarbeit mit dem Komponisten/Produzenten im Tonstudio überhaupt keine Rolle. Eine Casting-Gruppe wie Monrose hat dort genauso viele oder wenige Freiheiten, wie jeder andere Künstler auch.

    Kein Komponist/Produzent kann Stimmfarben, Phrasierungen, Dynamik oder Ausdruck eins zu eins vorgeben - und will das im Zweifel auch gar nicht. Melodie/Hookline, Text und Begleitung sind fertig. Dann folgt die Zusammenarbeit. Mit seiner Art der Interpretation drückt ein Sänger zwangsläufig dem Endprodukt Song seinen Stempel auf.

    Es macht einfach einen Unterschied, ob derselbe Song von Justin Timberlake, Robbie Williams oder Daniel Küblböck gesungen wird. Ebenso ist es auch ein Unterschied, ob Strophe, Bridge oder Refrain von Mandy, Senna oder Bahar gesungen wird. Wem was besser liegt, was bei wem besser klingt, das alles wird auch im Studio erarbeitet.

    Das mit Hot Summer war auch nur ein Beispiel. Nimm ersatzweise gerne What You Don´t Know. Im Übrigen würde ich auch gerne mal eben einfach so ein Lied schreiben können, um damit Geld zu verdienen. Das versuchen Tag für Tag tausende Komponisten im stillen Kämmerlein. Wenn es doch so einfach wäre.

    Zu deinem Paradebeispiel Beatles: Die konnten eigentlich nix ausser Komponieren. Sie beherrschten ihre Instrumente mehr schlecht als recht und singen konnten sie auch nicht wirklich. Das war übrigens auch der Schlüssel zum Erfolg - einfache eingängige Songs, weil sie das schwierige anspruchsvolle ja gar nicht konnten.

    Kommentar von JoeMontana — Februar 6, 2008 #

  56. @Joe Montana:

    Eine Casting-Gruppe wie Monrose hat dort genauso viele oder wenige Freiheiten, wie jeder andere Künstler auch.

    Falsch! Ich glaube kaum, dass irgendein dämlicher Plattenboss einen Mick Jagger oder Keith Richard vorgeben kann, wo es musikalisch langgeht. Eine Casting-Band dagegen muss sich total unterordnen, so siehts aus.

    Es macht einfach einen Unterschied, ob derselbe Song von Justin Timberlake, Robbie Williams oder Daniel Küblböck gesungen wird.

    Mal abgesehen davon, dass die Genannten, meiner Ansicht nach, alles Pop-Clowns sind, hat Küblböck soviel Ahnung von Musik, wie ein Pinguin von einer Sauna.

    Songs von Bruce Springsteen, Bob Dylan, BAP oder Nena hätten mit guten Sängern/Sängerinnen wahrscheinlich 10 mal besser geklungen.
    usw. usw. usw.

    Quark! Ein Springsteen-Song ist nur ein Springsteen-Song, wenn der “Boss” singt. Noch erfolgreicher als die Benannten kann man kaum sein. Du ziehst Dich allzusehr an den Stimmen hoch. Dabei ist sie nur ein Element eines Songs. Es kommt auf den Gesamtgeschmack an, dafür ist die richtige Zusammensetzung der Zutaten entscheidend. Die Stimme ist nur eine der Beigaben! Der Sänger von AC/DC konnte auch nicht singen, gesangstechnisch gesehen und gerade deswegen waren sie relativ aussergewöhnlich, denn sein Organ passte zur Musik. Wenn stelle sich vor, man hätte stattdessen so’n Schmusebarden genommen..grauenhafte Vorstellung!

    Zu deinem Paradebeispiel Beatles: Die konnten eigentlich nix ausser Komponieren. Sie beherrschten ihre Instrumente mehr schlecht als recht und singen konnten sie auch nicht wirklich. Das war übrigens auch der Schlüssel zum Erfolg - einfache eingängige Songs, weil sie das schwierige anspruchsvolle ja gar nicht konnten.

    Schlecht singen ist relativ. Die späteren Soloprojekte von McCartney und Lennon beweisen , dass sie so schlecht nun auch wieder nicht singen. Das die Beatles ihre Instrumente schlecht beherrschten, bezweifel ich ganz stark. Welche Instrumente spielen Monrose?
    Ich bleibe dabei: Superlative sind unangemessen, wenn man die Stimmen der Monrose-Mädels beschreibt. Ich möchte die mal unplugge