Auswandern?
Mai 14, 2008 at 20:35 | In Leben, Lebensphilosophie, Lustig | No CommentsTags: auswandern, bananenrepublick, brd, canada, familie, irland, kanada, kinder, schwimmbad
Die dreiköpfige Familie sitzt beim Abendessen zusammen. Wie nicht wenige Andere auch, haben sie die Schnauze voll von der Bananenrepublick Deutschland. Laut denken sie über’s Auswandern nach:
Vater: “Canada ist wunderschön, außerdem wird man für Arbeit noch anständig bezahlt. Als Alleinverdiener kann man dort noch die ganze Familie ernähren.”
Mutter: “Irland ist aber auch schön und nicht so weit weg. Auch dort sollen die Löhne höher und die Arbeitslosigkit geringer sein.”
Sie wendet sich dem 7jährigen Töchterchen zu und fragt:
“Und wohin möchtest du auswandern?”
Spontan entschlossen und zweifelsfrei kam es aus ihrem Mund:
“Ins Schwimmbad !”
Zitat des Tages: Geld
April 30, 2008 at 12:56 | In Lebensphilosophie, Zitat des Tages | No CommentsTags: bob marley, geld, glück, Lebensweisheit, zitat
„Geld besteht aus Zahlen, und Zahlen sind unendlich. Wer Geld benötigt, um glücklich zu werden, dessen Suche nach Glück wird unendlich sein.”
Bob Marley
666 - Gut, dass ich nicht abergläubisch bin
April 17, 2008 at 17:54 | In Lebensphilosophie | No CommentsTags: 13, 666, Aberglaube, böser Spam, das Böse, omen, schwarze Katzen, Spam, unheil

666, diese “Zahl des Bösen” steht auf meinem Spam-Counter von Akismet, zu sehen rechts unten in der Sidebar. Gut, dass ich nicht abergläubisch bin. Ich gehe unter Leitern hindurch, habe keine Angst vor schwarzen Katzen, die Zahl 13 ist mir megaegal.
Sicherlich ist es ein Zeichen, welches mir mitteilen möchte, dass Spam böse ist, nun fühle ich mich bestätigt. Man könnte es auch so formulieren: Schnapszahlmäßig teuflisch eingemüllt ![]()
Hm…dass die 666 trotz rasanten Anstieg des digitalen Müll in meinem Weblog schon seit über einer Woche nicht weicht, gibt mir schon zu Denken…
[update 23.4.2008]
Die pöhse Zahl ist fort ![]()
Ihr lieben Frauen
April 16, 2008 at 21:28 | In Lebensphilosophie | 1 CommentTags: frauen, Grüße, gruß, liebe Frauen, Männer, quatschen, redefluß, redefluss, reden, stimmen, Tipp, zuhören
Ihr seid redseeliger als wir Männer, das ist weitgehend unumstritten. Ihr werft uns Männern häufig vor, wir würden nicht zuhören. Für mich gilt das nicht, ich höre Euch gerne und ausdauernd zu, mag den Klang Eurer Stimmen. Doch Eines möchte ich Euch mit auf dem Weg geben: Bedenkt in Eurem manchmal unbegrenzten Redefluß bitte, dass die Nervenbahnen, die vom männlichen Ohr zu seinem Hörzentrum im Gehirn führen, keine High-Speed-DSL-Leitung sind. DANKE
Die liebsten Grüße
Euer tom
Coole Kuh
März 24, 2008 at 12:33 | In Fotoalbum, Lebensphilosophie, Lustig | 1 CommentTags: bild, cool, coole Kuh, foto, Kuh, sorgenfrei, welt, weltschmerz, witzig
Lässig die Haare ins Gesicht gekämmt. Probleme, die man nicht sieht, können auch keine Sorgen bereiten. So ist man erhaben über die Schwierigkeiten dieser Welt.

Das nenne ich mal eine kuhle Kuh!
Heiterkeit oder wenn man trotzdem lacht
März 13, 2008 at 10:12 | In Auto, Lebensphilosophie, Lustig | 2 CommentsTags: anna, autoelektrik, emma, fensterheber, heiterkeit, kirsten, murphy, murphy's gesetz, regen, sturm, taucherbrille, unwetter, witzig
Heiterkeit, das Fundament meiner Lebensphilosophie. Vielleicht auch eine Art Selbstschutz, nur so kann ich auf diesem traurigen Planeten überleben. Auch ärgerliche Mißlagen bringen mich nicht wirklich aus der Fassung, selbst wenn “Murphy’s Gesetz” mich mal wieder hart bestrafen will. Diesmal beabsichtigte das Auto für Verdruß zu sorgen. Der Fensterhebermotor war der Welt überdrüssig geworden und beschloß in dem Moment Selbstmord zu begehen, als die Scheibe auf der Fahrerseite ganz unten war. Schlechtes Timing! Gefährliche Stürme mit schönen Frauennamen und kübelweise Regen waren bereits im Anmarsch. Sehr schlechtes Timing
Man könnte jetzt die Konstrukteure solcher Fahrzeuge zur Hölle wünschen, weil sie keine Option berücksichtigt haben, den Fensterheber mechanisch mittels aufsetzbarer Kurbel zu schließen, obwohl es doch so einfach machbar wäre. Man könnte auch diese überflüssige Komfortelektronik generell verteufeln
Man könnte,…es auch schlichtweg lustig finden
Die umstehenden Personen malten lieber den Teufel an die Wand: “Jetzt kann man alles aus dem Auto klauen!” “Gleich gibt’s Regen, die Innenausttattung wird ganz naß! Wie willst du so nach Hause fahren, bei dem eiskalten Fahrtwind?” waren die aufmunternden Kommentare. Ich liebe diesen Singsang.
Heftiger Regen setzte ein. Ich fragte den am nächsten stehenden: “Sag mal, kannst du mir deine Taucherausrüstung leihen?”
Wo bitte geht’s zu Gott?
März 11, 2008 at 14:01 | In Lebensphilosophie, Lustig | 2 CommentsTags: cdu, christentum, csu, ferkel, ferkelbuch, gott, heuchler, islam, judentum, kinderbuch, märchen, meinungsfreiheit, neocon, neokon, religion
fragt das kleine Ferkel, nachdem sein unbeschwertes glückliches Leben durch ein Plakat, auf welchem geschrieben stand: Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas! in seinen Grundfesten erschüttert wurde. Daraufhin begab sich das freche Ferkel in Begleitung eines kleinen Igels auf die Suche nach Gott. Schließlich wollten sie erfahren, was ihnen fehlen könnte. Die Beiden stellten den “Gottesvertretern” , die sie auf ihrem Weg trafen, kindlich naiv, die richtigen Fragen. Die Story ist schön bebildert in einem Kinderbuch verpackt. Ich habe es gelesen, finde es fabelhaft! Dem renommierten Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Peter Riedesser gefällt das Buch ebenfalls:
„als Gegengift zu religiöser Indoktrination von Kindern pädagogisch besonders wertvoll“
lautet sein Statement. Das christlich neokonservative Lager ist anderer Meinung und zeigt sich intolerant: Ursula von der Leyens Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beantragte die Indizierung des Ferkelbuches als jugendgefährende Schrift. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien folgte diesem Antrag nicht, dadurch wurde der Anschlag auf die freie Meinungsäußerung am 06.03.2008 abgewehrt!
Folgende Stellungnahme gaben die scheinheiligen semireligiösen Menschen von der CDU/CSU ab:
Absichtliches Missverstehen, Verkürzen und Verhöhnen religiöser Bekenntnisse ist eine Schande für eine aufgeklärte pluralistische Gesellschaft. Kinderbücher dieses Inhalts haben bildungsfeindliche Wirkung. Von ihnen ist dringend abzuraten.
Auszugsweise. Hier der komplette Text
Bildungsfeindlich ist vor allem die fundamentalistisch religiöse Verklärung! Die Religionsvertreter sollten lieber ihre radikal konservative Haltung überdenken und sich mehr in Richtung Toleranz und Offenheit bewegen. Auch Religion sollte sich sachlich mit Kritik auseinandersetzen, anstatt nach Verboten bzw Indizierung zu schreien.
Michael Schmidt-Salomon, der Autor des Ferkelbuches, ist keinesfalls religionsfeindlich. Er bezeichnet Religionen als Schatzkammer der menschlichen Kultur, wo es viel Wertvolles aber auch reichlich Überflüssiges gibt. Im Gegensatz zu CDU/CSU möchte ich für das Kinderbuch eine Leseempfehlung aussprechen, auch für Erwachsene!
Auf Ferkelbuch.de kann man das Buch komplett in englischer Sprache als PDF-Datei herunterladen. So lautet das Fazit des Ferkelbuches zum Schluß:
The fait in God around our globe, is just bad magic, just a joke
rabies, priest and muftis too, are naked apes like me and you.
Only they see floating “ghosts”, and wear funny caps and clothes.
They couldn’t fool our piglet, when: It laughed and laughed at all of them…
Ich lasse das jetzt mal unkommentiert stehen
Quelle: Ferkelbuch.de
P.S. Bei Hänsel und Gretel wird die Hexe im Ofen verbrannt, dem permanenten Daumenlutscher wird der Daumen abgeschnitten. Frau von der Leyen, wann werden diese gewalttätigen Märchen indiziert, die sind doch brutalst jugendgefährend
Dagegen ist das kleine Schweinchen doch harmlos…
Smoking kills - Rauchen ist tödlich
März 2, 2008 at 12:09 | In Lebensphilosophie, Politik | 3 CommentsTags: gedicht, krieg, poesie, rauchen, tödlich, tödliche Poesie, tod
Rauchen tötet, warnst Du auf den Zigaretten,
doch willst du ernsthaft Leben retten?

Am Export von Krieg verdienst Du gerne,
sag, wieviel Leben nahmst Du in der Ferne?
Auf Deine Worte kann man die Zukunft nicht bauen,
wem können wir heute noch vertrauen?
Sonnendeck
Januar 28, 2008 at 09:06 | In Lebensphilosophie, Musik, Videos | No CommentsTags: Bachmann Preis, Buchlesung, humor, music, Peter Licht, Sonnendeck, witzig, youtube
Wenn ich längerzeitig in Blogabwesenheit verweile, bin ich nicht hier, dann liege ich auf dem Sonnendeck, oder tauche im Aquarium oder bin ich am Radar.
PeterLicht - Sonnendeck
Direkter Link zum YouTube-Video
Alles was ist, dauert 3 Sekunden, eine Sekunde für vorher, eine für nachher und eine für mittendrin, für da wo der Gletscher kalbt, wo die Sekunden ins blaue Meer fliegen…
Also ich mag ja solche schrägen Texte, wirken zunächst recht sinnbefreit, aber bei dem Musiker und erfolgreichen Buchautor Peter Licht, lässt sich durchaus hintersinniges vermuten. Daher empfehle ich auch die folgenden Links, die zu seinen Lesungen führen.
PeterLicht: “Meine Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends.” Buchlesung zum Bachmannpreis 2007.
Buchlesung Teil1
Buchlesung Teil2
Buchlesung Teil3
Kloreport - Der Blick in den Abgrund
Dezember 30, 2007 at 13:26 | In Lebensphilosophie, Lustig, Sex | 2 CommentsTags: demagogen, ekel, furzen, gedicht, gedichte, gestank, künstler, klo, klotür, lachen, nazi, onanie, poesie, reim, roland koch, selbstbefriedigung, sprüche, toilette, witzig
Immer möchte man diese Situation vermeiden, doch manchmal ist sie unumgänglich: Die Benutzung einer öffentlichen Bedürfnisanstalt! Meine Lebensdevise lautet stets: Mache aus einer unangenehmen Lage möglichst das Beste. Um mich von den hygienischen Unannehmlichkeiten abzulenken, studierte ich die “literarischen Hinterlassenschften” an der Klotür. Mir offenbarte sich ein tiefer Blick in die Abgründe menschlicher Geistlosigkeit. Die üblichen, widerlichen, ausländerfeindlichen Beschimpfungen begleitet von einem orthografischen Armutszeugnis. Hier hat doch nicht etwa Roland Koch bereits toilettiert? Der anonyme Volksverhetzer wünschte sich gar den Führer zurück und wurde von einem passenden Reim kommentiert:
“Der Nazi will sein 4.Reich, denn seine Birne ist soo weich!”
Weiter oben hat sich ein “kackender Künstler” mit einem romantischen Liebesgedicht verewigt. Seine WC-Poesie wurde nicht gewürdigt, stattdessen mit folgender Frage verspottet:
“Vielosof oder zuviel gesoffen?” Man achte auf die Schreibweise!
Ein stöhnender Stuhlgänger war nicht untätig, als der seine Hände in den Schoß legte. Seine Selbstbefriedigung “bedauerte” er mit den Worten:
“Hier starben tausende meiner potentiellen Söhne, sie kamen bei einem Handgemenge ums Leben”
Endlich fertig! Nichts wie fort von diesem Ort! Verdammt, wo ist das Papier?? ![]()
Eine Rasse - Mensch
Dezember 27, 2007 at 10:23 | In Lebensphilosophie, Politik | No CommentsTags: antisemitismus, eine welt, ethik, ethnizität, gene, geneologie, Herkunft, human, mensch, nationalität, rasse, rassismus, schwarz, staatsangehörigkeit, weiß, welt
Rasse ist ein künstliches, menschliches Konstrukt. Dieses kann besonders für die Menschen, die in Amerika oder Südafrika leben, schockierend sein, weil dort der Rassismus die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht geprägt hat. Wissenschaftlich kann eine Rasse nicht definiert werden. Es existiert kein Gen für eine Rasse. Verfolgt man die Spur der Genealogie in die Vergangenheit zurück, stellt man fest, daß wir alle gemeinsame Vorfahren haben.

Als erstes differenziert man zwischen ethnischer Herkunft, Rasse[1] und Nationalität. Ethnizität ist die persönliche, kulturelle Indentität, während Nationalität das Land der Geburt oder eine gewählte Staatsangehörigkeit ist. Rasse beschreibt nach traditionellen Normen, die Hautfarbe des Menschen. Zum Beispiel Barack Obama’s Ethnizität ist kenianisch (väterlicherseits), seine Nationalität ist US-amerikanenisch, seine Rasse ist afrikanisch. Man kann die Nationalität verändern, aber nicht die Ethnizität oder die Rasse. Die Gliederung der Menschen in drei verschiedene Rassen (Europide, Negride und Mongolide) halte ich moralisch und ethisch für sehr bedenklich, sie gilt seit den 90ern glücklicherweise als überholt.
Rassisten haben, das aus ihrer Sicht vorhandene Problem der Verschwommenheit, versucht zu überwinden, was immer mit Inkohärenz endete. Nehmen wir das Beispiel von Südafrika’s National Party während der Apartheid. Sie wollten die Aufteilung des Landes in Schwarze, Inder und Weiße.
Die Klassifizierung erfolgte ausschliesslich durch die Erscheinung. Wenn jemand mit weißer Hautfarbe , ein farbiges Elternteil hatte, wurde dieser als indisch kategorisert. Nach dem Wortlaut des Gesetzes waren die physikalischen Eigenschaften des Menschen entscheidend für die Zugehörigkeit seiner Rasse, die beispielsweise dadurch nachgewiesen wurde, wie gut ein Kamm durch sein Haar fuhr oder durch eine Prüfung der Ebenheit seiner Nase. Dieses Beispiel soll aufzeigen, wie der Rassismus genutzt wird, um die Bevölkerung zu spalten. Regimes schüren rassistische Flammen und schaffen dadurch soziale Gräben. Auch Religionen werden für antisemitische Motive missbraucht. Hier werden Menschen oftmals auf ihre Religionszugehörigkeit reduziert.
Natürlich gibt es Vielfalt unter den Menschen, doch der Begriff Rasse entbehrt jeglicher genetischer Grundlage, wird hauptsächlich dazu benutzt, Menschenrechtsverletzungungen zu rechtfertigen. Die Ideologie die Menschen in Rassen einteilt, halte ich für menschenverachtend und ist zu diskreditieren. Nur gleichberechtigung für alle Menschen, ebnet den Weg für einen weltweites friedliches Miteinander. Rassistisches Denken dagegen ist rückwärtsgewand. Es gibt nur eine Rasse und die heißt Mensch!
[1] Rassentheorien
Mindestlohn
Dezember 22, 2007 at 11:49 | In Leben, Lebensphilosophie | 4 CommentsTags: alltag, arbeit, arm, armut, überleben, bonzen, brd, deutschland, geld, job, mindestlohn, niedriglohn, reich, reiche, survivor, ungerecht
Gegen Mindestlohn sind nur diejenigen, die selbst nicht zu Niedriglohn-Bedingungen arbeiten müssen. Ihnen geht es gut, aber sie gönnen anderen nicht, was sie selbst besitzen.
Ich bin für Mindestlohn, denn man arbeitet um zu LEBEN und nicht umgekehrt. Und LEBEN bedeutet mehr als ÜBERLEBEN.
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