Wollen Sie am Hunger in der Welt verdienen?

Mai 17, 2008 at 20:43 | In Allfinanz, Vampire | 1 Comment
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Dann gehen Sie zur deutschen Bank! So klingt das menschenverachtende Gewinnstreben auf bänkisch:

“Freuen Sie sich über steigende Preise?
Alle Welt spricht über Rohstoffe - mit dem Agriculture Euro Fond haben Sie die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von sieben der wichtigsten Agrarrohstoffe zu partizipieren.
Investition in etwas Greifbares”

So wirbt die Deutsche Bank auf Brötchentüten:

Ich bräuchte nach Lesen dieser Zeilen keine Brötchentüte mehr, sondern eine Brechtüte! Skrupellos wird hier die gewinnbringende Partizipation an der Lebensmittelpreissteigerung, welche in sogenannten “Schwellenländern” Hunger und Elend produziert, angepriesen.

Bei “Straßenkriminellen” weiß man wenigstens wo man dran ist, wenn sie mit der Faust drohen. Die “feinen Herren” aus den “oberen Etagen” in teuren Anzügen dagegen agieren hinter den Kulissen. Sie lächeln dich eiskalt an, doch wenn du ihnen den Rücken zudrehst, stoßen sie dich in den Abgrund.

Quelle:
Attac - Agrarnetz

USA, die Neokolonialherren Afrikas?

April 24, 2008 at 16:12 | In Afrika, Politik | 1 Comment
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Wayne Madsen, der US-Amerikanische Enthüllungsjournalist veröffentliche eine fundierte, schonungslose Untersuchung über “Völkermord und Untergrundaktionen” in Afrika.
Orginaltitel: “Genocide and Covert Operations in Afrika 1993-1999″ aus der ich folgenden Abschnitt zitieren möchte:

Mit dem Ende des kalten Krieges wurden die natürlichen Reichtümer Afrikas den gewissenlosen Freibeutern und Unternehmern ausgeliefert. Die Vereinigten Staaten, sekundiert von ihren unterwürfigen “Straßenkehrern” in Großbritanien und Kanada, suchen den französischen Einfluß in Afrika zu entwurzeln. Um 1998 ist es den Amerikanern und ihren Verbündeten weitgehend gelungen, Frankreich als die bislang dominierende Wirtschaftskraft aus weiten Teilen des Erdteils zu verdrängen. Von Banjul in Gambia bis Kigali in Ruanda haben die USA ehemalige Militärs oder marxistische Guerilla-Führer, die sich neuerdings als “Reform-Demokraten” tarnen, auf die Throne ihrer neo-kolonialen Domäne plaziert. Diese pseudodemokratischen Führer irren jedoch gewaltig, wenn sie eine Distanzierung von den neuen Schutzpatronen für möglich halten, denn die Weltbank und Internationaler Währungsfonds - beide sind bekanntlich durch die amerikanische Regierung oder amerikanische Finanzinteressen beherrscht - halten ihr finazielles Damokles-Schwert bereit. Wie der ehemalige Präsident von Tansania, Julius Nyerere, es formulierte: Falls der eine oder andere afrikanische Regierungschef sich gegen die Bedingungen von “World Bank” und “International Monetary Fund” auflehnte, bekam er stets die deutliche Drohung zu hören: Wenn ihr unserer Konditionen nicht akzeptiert, werdet ihr nirgendwo sonst Geld finden. Unter Amerikas Schirmherrschaft ist Afrika alles andere als ein friedlicher Kontinent geworden. Der Erdteil ist reif für hemmungslose kommerzielle Ausbeutung. Ein hoher Beamter der Weltbank brachte die Situation Afrikas auf den Punkt: “Wir erleben eine neue Kolonisierung Afrikas, und die ist das Werk von amerikanischen Spekulanten, die mit einem Minimum an ‘cash’ einem Maximum an Profit operieren und sich dabei kurzfristige fast risikolose Ausstiege-Optionen offen halten. Die politische und militärische Muskelkraft der USA wird eingesetzt, um den Raub der afrikanischen Ressourcen durch amerikanische ‘multilaterale Gesellschaften’ zu erleichtern. Im Hintergrund agieren schwergewichtige Politiker der Demokratischen und der Republikanischen Partei.

Diese Worte machen die Mitverantwortung der Großmacht USA für Kriege, Völkermord, Armut und Elend auf dem schwarzen Kontinent deutlich. Den ignoranten Zeitgenossen, die behaupten, die Afrikaner seien an ihrer misslichen Lage selbst schuld, halte ich entgegen: Das afrikanische Volk ist den mächtigen milliardenschweren Globalisierungsterroristen mit massiven politischem Einfluß, wehrlos ausgeliefert.

Alles was Menschen mit Herz und Hand für Afrika tun, wie z.B. Hilfsorganisationen, Ärzte ohne Grenzen oder auch Karl-Heinz Böehm für Äthopien, bleibt angesichts der weltpolitischen Lage, leider nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein, denn alles was diese Leute für Afrika aufbauen, reißen Spekulationsverbrecher, korrupte Politker, Global Player und War-Lords mit ihren Ärschen wieder ein.

Dauerdebatte Mindestlohn

April 16, 2008 at 14:17 | In Politik | 24 Comments
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Arbeitslosenquote und gesetzlicher Mindestlohn in der EU

Um das Thema Mindestlohn wird in Deutschland eine Dauerdebatte geführt. Die Gegner des gesetzlichen Mindestlohn, die meist aus dem Lager der Marktradikalen kommen, benutzen häufig das Gegenargument, dass Mindestlohn höhere Arbeitslosigkeit zur Folge hat. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Arbeitlosenquote in allen EU-Ländern aufzulisten und tabellarisch darzustellen. Ebenfalls in der Tabelle links enthalten, sind die Mindestlöhne (Stundenlohn Brutto in Euro), die bereits in 20 EU-Ländern gesetzlich festgelegt sind!
Deutschland belegt in der Tabelle der Arbeitslosenquote einen unrühmlichen 20.Rang. Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass unsere Statistik zurechtgebogen ist, denn c.a 1 Million Menschen in Umschulungsmaßnahmen, 1-Euro-Jobber und Erwerbslose über 58 Jahre sind nicht in der Arbeitslosenstatistik enthalten. Unsere Mainstreammedien steuern ihren Anteil hinzu indem sie die Arbeitslosenzahlen in der BRD dauerhaft tendenziös schönschwurbeln. Ob die anderen EU-Länder ebenfalls und in gleicher Weise ihre Statistik verfälschen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Die Zahlen zeigen jedoch Eines ganz klar: Die Länder mit gesetzlich geregelten Mindestlohn weisen keine signifikant höhere Arbeitslosenquote auf!
Die Niederlande, Belgien, Irland und Großbritanien rangieren vor Deutschland trotz Mindestlohn. Den Nachweis, dass Mindestlohn höhere Erwerbslosigkeit produziert, bleiben seine Gegner also schuldig.
Österreich hat inzwischen beschlossen ebenfalls den Mindestlohn einzuführen. Das Einkommen dort soll zukünftig mindestens bei 1000 Euro monatl. (Vollzeitbeschäftigung) liegen.
Die (neoliberalen) Befürworter des Niedriglohn fordern das sogenannte Mindesteinkommen, welches erreicht wird wenn der Hungerlohn, den der Ausbeuter Arbeitgeber zahlt, vom Staat steuergeldfinanziert auf Existenzminimum aufgestockt wird. Dieser Vorschlag ist eigentlich widersprüchlich, denn gerade die Marktradikalen pflegen doch die Philosophie, das staatliche Eingriffe in den freien Markt möglichst zu vermeiden sind. Einen größeren Einfluss seitens des Staates, als durch subventionierten Niedriglohn gibt es wohl kaum.
Einer der prominentesten Mindestlohn-Gegner, Prof. Sinn, Pop-Ökonom, Wirtschaftslobbyist und Preisträger , der häufig eine Plattform bei den Boulevardmedien bekommt, wird von den pseudoreligiösen Gläubigen an die “unsichtbare Hand des Marktes” als Top-Experte für Ökonomie gefeiert. Es mag ja sein, dass der Herr Professor auf seinem Gebiet eine Koriphäe ist, was jedoch seine soziale Kompetenz angeht, würde ich einen Schimpansen höher einschätzen. Er ist m.E. ein Schwurbler vor dem Herrn, der sich selbst gerne reden hört. Das größte Problem in der Argumentation der Marktliberalen sehe ich in der Tatsache, dass sie alles der Wirtschaft unterordnen.
Die Gesellschaft, das menschliche Miteinander funktioniert nicht ausschließlich nach den Gesetzen der Marktwirtschaft, denn diese kennen weder Ethik noch Moral. Sind das nicht die Attribute die den Menschen u.a. vom Tier unterscheiden? Der entfesselte unreglementierte Raubtierapitalismus erinnert mich eher an die Gesetze der Natur. Hier zählt die Macht des Stärkeren. Fressen und gefressen werden.
tomswochenschau meint: An 1.Stelle ist der Mensch maßgebend, nicht die Marktwirtschaft!
Haben Hans-Werner Sinn und Konsorten auch nur eine geringste Ahnung, wie der Alltag eines Menschen aussieht, der zu Niedriglohnbedingungen arbeiten muß? Sicher nicht. Der “Chef-Ökonom” ist ein großartiger Theoretiker, aber das Leben findet nicht auf dem Papier statt, sondern auf dem rauhen Boden der Realität! Das Dasein eines Hungerlöhners ist hart. Soziale Ausgrenzung, Armut, Depression. Keine Altersvorsorge, kaum Einzahlungen in die Sozialkassen, keine Perspektive, keine Zukunft.
Sicherlich ist der gesetzliche Mindestlohn kein Allheilmittel zur Armutsbekämpfung. Die weitere Umverteilung von Arm nach Reich muß dringend gestoppt werden! Der Mindestlohn wäre ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings wären weitere Maßnahmen erforderlich.

Zitate, die passend den Artikel abrunden:

“Die Forderung eines Mindestlohns ist im Prinzip ein Armutszeugnis für die Unternehmer, denn wenn ich als Unternehmer über einen Mindestlohn gezwungen werden muß, dem Mitarbeiter einen gerechten Lohn zahlen zu müssen, dann habe ich ihn ausgebeutet”

Wolfgang Grupp, Inhaber und Geschäftsführer des Textilherstellers Trigema, gesendet auf Deutschlandradio am 12. März 2008.

“Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben.”

Franklin D. Roosevelt

Quellen:
EUROSTAT (Arbeitslosenquoten aus Dänemark, Italien, Griechenland, Rumänien und GB sind von Dez.2007 die restlichen von Februar 2008 )
Wirtschaftliches Sozialwissenschaftliches Institut (Gesetzlich geregelter Mindestlohn, Zahlen auf dem Stand von September 2007)

Das Land wo Millionäre verhungern

April 8, 2008 at 17:53 | In Afrika, Politik | No Comments
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…heißt Zimbabwe. Die Inflationsrate dort beträgt unglaubliche 165.000 Prozent, in unfaßbaren Worten: Hundertfünfundsechzigtausend! Es ist sogar ein 50Millionen-Zimbabwe-Dollar-Schein in Umlauf gebracht worden, der gerade mal 1US Dollar bzw. 0.64 Euro wert ist! Folglich gibt es in der Bevölkerung Zimbabwe’s viele hungerleidende “Millionäre!”

Derweil demonstriert der miese Tyrann Mugabe, wie “Demokratie” in Afrika funktioniert: Die Wählerstimmen werden solange gezählt, bis der amtierende Machthaber gewonnen hat. Wer etwas dagegen hat, bekommt Besuch von der staatseigenen Knüppelgarde und wer sich dann immer noch nicht dem Willen der Staatsmacht beugt, lernt die Hölle afrikanischer Gefängnisse kennen. Ethnische Spannungen gibt es in Zimbabwe nicht, daher sind auch keine Parallelen zu den Ereignissen in Kenia zu erwarten. Der Widerstand des Volkes ist bislang nicht nennenswert, die Menschen sind zu sehr mit dem täglichen Überleben beschäftigt. Gewalt geht hauptsächlich vom despotischem Regime aus.

Quellen: Westfalenpost, BBC

Columbus und seine üble Brut, das “westliche” Fundament

April 2, 2008 at 00:01 | In Musik, Politik, Videos | 2 Comments
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Die (online-tagebuchführenden) Bewohner der “westlichen” Wohlstandsgesellschaft, die ständig über “westliche” Werte als das Maß aller Dinge schwadronieren, sollten den Ball flach halten, sich darauf besinnen, auf welchem Fundament die sogenannte “westliche” Welt erbaut ist.

Songlyrics (Auszug):
Der Schmerz ist so groß denn,
da ist etwas passiert vor ein paar hundert Jahren, da sind ein paar miese Seeräuber losgefahren.
Es war der Columbus und sein mörderischer Klan. Es sollte der Startschuß sein, für einen neuen Weltplan.
Sie hatten Kanonen, genug Schießpulver an Board. Sie waren vorbereitet auf den größten Massenmord.
Die Flagge war die Spanische, die Hände waren blutrot und ihr ständiger Begleiter der Teufel und der Tod…

Bitte Musikvideo ansehen, empfehlenswerter wahrer Geschichtsunterricht!

Ganjaman - Columbus/Santa Maria

Direkter Link zum Youtube-Video

Santa Maria wärst du doch im Sturm gesunken, dann wäre Kolumbus im Atlantik ertrunken,
so viele Unschuldige hätten nicht den Tod gefunden, zu viele Menschen wurden in Ketten gebunden,
sie hinterließen Schrecken und Meere von Blut, Christopher Columbus und seine üble Brut,
denn er war’s der das Übel in die Welt hinaustrug, was folgte war der Sturm die blutige Flut..

Respekt Ganjaman! Starke wahre Worte, gute Musik! Herzliche Grüße nach Berlin!
Ganjaman’s Homepage

Christoph Columbus war keinesfalls der glorreiche Entdecker, als der er gefeiert wird. Vielmehr war er der Wegbereiter des Genozoids, der 1492 durch den Pakt mit dem Teufel besiegelt wurde. In der Folgezeit verloren schätzungsweise 70-110 Millionen eingeborene Amerikaner durch barbarische Abschlachtung und eingeschleppte Krankheiten ihr Leben.

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Vollbeschäftigung

März 31, 2008 at 22:51 | In Politik | 4 Comments
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Unser Bundeswirtschaftsminister ließ verlauten:

“Wenn wir die Weichen richtig stellen, ist nach meiner Meinung Vollbeschäftigung im nächsten Jahrzehnt erreichbar”

Aber Herr Glos, wieso erst im nächsten Jahrzehnt? Wir haben doch jetzt schon Vollbeschäftigung, denn die Faustregel dafür definiert sich folgendermaßen:

Vollbeschäftigung ist nicht erst dann gegeben, wenn die Arbeitslosigkeit bei null liegt. Dazu gibt es zu viele Arbeitssuchende, die Zeit bei der Suche brauchen und solange arbeitslos gemeldet sind. Die Grenze wird daher bei drei bis fünf Prozent Arbeitslosigkeit gezogen. Nach dieser Faustregel ist Vollbeschäftigung in Baden-Württemberg (4,5 Prozent Arbeitslose im Februar 200 8) und Bayern, Heimatland von Glos, (5,1 Prozent) fast erreicht.

Oder einfach ausgedrückt: Die Berufstätigen sind voll mit Arbeiten beschäftigt und die Arbeitslosen sind voll mit der Jobsuche beschäftigt. Ergo alle Vollbeschäftigt!
Die läppischen Prozentzahlen, die ihr auch gerne mal als Humanmasse bezeichnet, lassen sich auch noch schönbiegen, nicht wahr? Das Einkommen der Arbeitnehmer ist für Sie, Herr Glos, ohnehin belanglos. Hauptsache “Vollbeschäftigt”. Im Phrasendreschen seit ihr Spitze, ihr Polittrickser!

Na dann Gute Nacht :-(
Quelle

Inspiriert durch Zeitcollector
Glos verspricht das Paradies, wir dürfen aber nicht sündigen

Olympia 2008 oder ob in China ein Sack Reis umfällt…

März 18, 2008 at 22:52 | In Politik, Sport | 2 Comments
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…interessiert mich Beides gleich wenig, denn ich als Fernsehzuschauer habe für mich entschieden, die olympischen Spiele 2008 in Peking zu boykottieren!
Weitere Gedanken dazu:

Bei China denke ich an Burma und Tibet, des weiteren an Exekutionen, Folter, Zwangsarbeit, Medienzensur und Eingriffe in die Religionsfreiheit. Das Reich der Mitte, ehemals kommunistisch, nun zu einer Kapitalismusdiktatur mutiert, wird von einem menschenverachtenden Regime regiert.
Derweil laufen die Vorbereitungen für die Propagandaveranstaltung: Die Obdachlosen werden rund um den Platz des “himmlischen Friedens” gewaltsam entfernt, ihrer letzten Habseeligkeiten beraubt, ihre ärmlichen Baracken niedergewalzt. Sie stören den Gesamteindruck.

Unsere Regierung spricht sich gegen einen Boykott der Olympischen Spiele aus. Für mich nicht überraschend, gute Wirtschaftsbeziehungen sind ja wichtiger als Menschenrechte! Durch offenkundig manipulierte Online-Umfragen bei Tagesschau.de, wird versucht die Stimmung bei den Bürgern im Lande zu beeinflussen. Wer’s nicht glaubt, sollte mal hier vorbeischauen!

Leider hätte ein totaler Olympia-Boykott das Manko, dass die Athleten, die sich jahrelang auf dieses sportliche Großereignis vorbereitet haben, ebenfalls sanktioniert würden. Doch zu einem Boykott wird es letztendlich nicht kommen, schließlich überwiegen wirtschaftliche Interessen. Hätten wenigstens die Medien Rückgrat, würden sie auf die Ausstrahlung von Eröffnungs- und Abschlußfeier, zweifellos die Höhepunkte der Propaganda, verzichten.

Mein persönliches Fazit: Olympia 2008 hätte niemals an China vergeben werden dürfen. Manche vergleichen es gar mit Berlin 1936!

Im Sommer kann man draussen so viele schöne Dinge machen, man braucht den Fernseher gar nicht, erst recht nicht die Olympiade 2008… ;-)

[update 21.03.2008] So bekamen die Olympischen Spiele in Peking ihr Logo

Islamophobe Kakophonie

Januar 6, 2008 at 15:43 | In Afrika, Kenia, Politik | 4 Comments
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Als hätte Kenia derzeit noch nicht genug Probleme, kommen nun auch die islmamophoben Kakophonisten daher und interpretieren dort eine religiös motivierte Auseinandersetzung hinein. Die politisch Irreparablen und ihre befreundeten Blogger verteilen derzeit überall ihre “virtuellen Kimmenfrüchte” zu diesem Thema im Netz. Continue reading Islamophobe Kakophonie…

China schickt Lebensmittel nach Zimbabwe

Januar 4, 2008 at 21:22 | In Afrika, Politik | No Comments
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Nach offiziellen Medienberichten liefert China 5000 Tonnen Lebensmittel nach Zimbabwe.
Leider kann ich nicht glauben, daß das menschenverachtende, chinesische Regime plötzlich Erbarmen für die Armen in Afrika hat. Sie kümmern sich kaum um die Notleidenden im eigenen Land. Natürlich sind diese Hilfsmaßnahmen an Bedingungen gekoppelt. Continue reading China schickt Lebensmittel nach Zimbabwe…

Noch ein paar Worte an die Kriegsblogger…

Dezember 29, 2007 at 20:42 | In Politik | 2 Comments
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Ich meine diejenigen, die ihr Weblog mit Bombern und Panzern schmücken und noch stolz darauf sind. Immer noch feiert ihr die US-Invasion im Irak als Erfolg und immer noch wollt ihr trotz der Geheimdienstberichte eine militärische Offensive im Iran. Ich glaube ihr könnt nicht einmal ansatzweise ermessen, welches Leid und Elend der Krieg über die Menschen bringt.. Seht euch diese Bilder an. (Achtung! Nichts für sanfte Gemüter!). Müsstet ihr dieses Leid am eigenen Leib erfahren, würde euer Kriegsgeheul schnell zu einem jämmerlichen Abgesang, um schlußendlich zu verstummen. Wenn ihr es immer noch nicht eingesehen habt, nehme ich die berühmt, berüchtigten gelben Notizzettel und tackere sie euch an euer Brett vorm Kopf!

Ich höre gerade: Peace and Love von Culture

In diesem Sinne, friedliche Grüße

tom

Mindestlohn

Dezember 22, 2007 at 11:49 | In Leben, Lebensphilosophie | 4 Comments
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Gegen Mindestlohn sind nur diejenigen, die selbst nicht zu Niedriglohn-Bedingungen arbeiten müssen. Ihnen geht es gut, aber sie gönnen anderen nicht, was sie selbst besitzen.
Ich bin für Mindestlohn, denn man arbeitet um zu LEBEN und nicht umgekehrt. Und LEBEN bedeutet mehr als ÜBERLEBEN.

Licht aus oder Klima Klaus?

Dezember 8, 2007 at 12:01 | In Politik | 4 Comments
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Im Monat November habe ich für tomswochenschau das “faule Ei des Monats” eingeführt, der “Preis” für die dümmsten Aussagen von Politikern oder Promis. Ein heisser Kandidat für Dezember ist Klima Klaus, diesen Spitznamen habe ich dem tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus aufgrund dieser Aussage verpaßt:

Der tschechische Präsident Vaclav Klaus hält die These des vom Menschen verursachten Klimawandels für eine Verschwörungstheorie. Emissionslimits jeder Art lehnt er ab. Bedroht sei nicht das Erdklima, sondern die Freiheit, meint Klaus laut dradio.de

Wenn Politiker ein Buch veröffentlichen, lassen sie voher noch eine Sprechblase explodieren, die ihren Inhalt als Nippes über die Bevölkerung ergießt. Ist man von der Wirtschaft gut geschmiert, kommen solche Worte sehr flüssig aus dem Mund:

Statt Gesetze gegen die Erwärmung zu erlassen, solle man lieber den Kräften des Marktes freies Spiel lassen. Mit zunehmendem Wohlstand wachse ohnehin das Bemühen um den Umweltschutz

behauptet Klima Klaus. Das Politikern oft jeglicher Bezug zur gelebten Realität ihrer Bürger fehlt, ist uns ja nicht neu.
Durch den immer freieren Markt wächst nicht der Wohlstand Herr Klaus, sondern die Armut! Deutschland gibt derzeit ein schlechtes Beispiel dafür ab. Auf traurige Weise behält der tschechische Staatspräsident in einem Teilaspekt sogar Recht: Durch wachsende Armut können sich immer weniger Menschen energiefressende Konsumgüter leisten, dadurch tragen sie gezwungernermassen zur Umweltentlastung bei. Haben Sie es vielleicht so gemeint Herr Klaus??
Bezüglich seines Buches läst Klima Klaus dann noch einen “Otto” los:

“Ich habe es gerade erst selbst einem Freund zum Geburtstag gekauft. Als Widmung habe ich reingeschrieben: Auf dass Du was Gutes zu lesen hast, bis es bei uns endlich warm wird.”

Vielleicht trägt das Buch eines Verschwörungstheoretikers über die angebliche Verschwörungstheorie der globalen Erderwärmung ja wenigstens zur Erheiterung bei. Mich kann das Buch nur “erwärmen”, wenn ich damit mein Kaminfeuer füttere. Der krampfhafte Versuch eines Politikers, sich globale Geltung zu verschaffen ist für mich Anlass Position zu beziehen: In meinem “Faule-Eier-Wurfstand”!
Quelle
Einen hervorragenden Beitrag zu diesem Thema verfasste red.cloud auf novaexpress :
Klimaerwärmung oder Ende des Eiszeitalters? Oder Opportunismus?

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