Uganda: Homosexuallität und Prostitution sind nicht unsere Art zu leben

März 27, 2008 at 20:17 | In Afrika, Politik, Sex | No Comments
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Ugandas Regierung hat einen Workshop für Prostituierte, der für den gestrigen Mittwoch in Entebbe geplant war, verboten

Prostitution ist illegal in Uganda, obwohl “Sexarbeiter” frei in der Hauptstadt Kampala operieren.
Die Organisatoren der Konferenz aus den USA, Kenia und Uganda wollten den Teilnehmerkreis über seine Menschenrechte aufklären.

Minister Buturo:

“Wir nennen es eine Untugend welche illegal ist und mit 7 Jahren Gefängnis bestraft werden kann” ließ der Ethik-Minister Nsaba Buturo verlauten, als er das Verbot letzte Woche ankündigte.
“Uganda hat entschieden, dass Homosexuallität, Prostitution und solche Dinge nicht unsere Art zu leben sind. Jeder der dagegen verstösst, bekommt was er verdient!” fügte er hinzu.

Joshua Mmali von der BBC in Kampala sagte, dass der Einladungsbrief an Teilnehmer in der gesamten Ostafrikanischen Region gerichtet war.
Sie hatten bereits ihre Flüge und Aufenthaltskosten für das 4-tägige Treffen bezahlt, welches von der in Uganda beheimateten Frauengruppe Akina Mama wa Africa organisiert wurde.
Letztes Jahr, vor dem Meeting der Commonwealth-Führer in Kampala wurden spezielle Kontrollzonen eingerichtet um die Aktivitäten der “Sexarbeiter” zu unterbinden.
Ein Editoral in der State-Run New Vision Newspaper rief zur Debatte darüber auf, wie die Prostitution im Lande gesetzlich geregelt werden sollte.
Prostituierte sind überall, in Pubs in Bars, auf der Straße, in Massagesalons, in Strip Bars und Bordellen, stand dort zu Lesen. Würde die Polizei die gesetzlichen Reglungen mit Gewalt gegen “Sexarbeiter” durchsetzen, hätten diese wahrscheinlich keine andere Arbeit. Man würde diese Praxis nicht beenden, sondern die Kriminalität steigern.

Einige persönliche subjektive Worte dazu:
Natürlich ist Prostitution keine Lebensart in Uganda, sondern leider für Viele eine Notwendigkeit um zu Überleben! Homosexuallität ist mitnichten ein Verbrechen! Bei der geplanten Konferenz ging es nicht darum, Prostitution in Ostafrika zu etablieren oder zu verbreiten, sondern um Menschenrechte. Diese werden von den Herrschenden mißachtet: Brutalität, Vergewaltigungen, Folter und weitere Reprassalien gegen Frauen, die ihrem Elend durch das Geschäft mit käuflicher Liebe zu entfliehen versuchen, ausgeführt von uniformierten Handlangern, die sich offiziell Polizei nennen, werden angeordnet von der Regierung! Korrupte Politiker wie Buturo prostituieren sich für Macht und Geld, bestehlen und verkaufen ihr eigenes Volk. Sie sind das wahre Übel des Landes! Wünschenswert wäre, wenn Menschen wie Buturo bekämen, was sie verdienen!

Quelle : BBC

Islamophobe Kakophonie

Januar 6, 2008 at 15:43 | In Afrika, Kenia, Politik | 4 Comments
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Als hätte Kenia derzeit noch nicht genug Probleme, kommen nun auch die islmamophoben Kakophonisten daher und interpretieren dort eine religiös motivierte Auseinandersetzung hinein. Die politisch Irreparablen und ihre befreundeten Blogger verteilen derzeit überall ihre “virtuellen Kimmenfrüchte” zu diesem Thema im Netz. Continue reading Islamophobe Kakophonie…

Kenia im Chaos

Januar 3, 2008 at 15:40 | In Afrika, Kenia, Politik | 3 Comments
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Dieses Land galt immer als ein Model für Stabilität in Afrika. Dieses Bild wurde durch Kibaki’s immer offensichtlicheren Wahlbetrug zerschmettert. Spätestens seit der Aussage des Vorsitzenden der Wahlkommission Samuel Kivuitu:

“Ich weiß nicht ob Kibaki die Wahl gewonnen hat.”

dürfte wohl klar sein, daß die Volksabstimmung manipuliert worden ist.
Zum eiskalten Kalkül machtbesessener, korrupter Politker gehört meist das bewußte Verlagern des Kampfes auf die ethnische Linie. Die Mächtigen haben schon immer ihre eigene Volkgruppe bei der Vergabe von Führungspositionen bevorzugt und dadurch die Spaltung im Volk gefördert. Auch Kibaki und Odinga sind das Gegenteil von vorbildlichen Staatsmännern, durch ihre aggresssive Rhetorik schüren sie das Feuer des Hasses zwischen den Volksstämmen Kikuyu und Luo. Während sich die reiche Elite des Landes in ihren Wohlstandsfestungen verschanzt, reiben sich die Armen des Landes in den Slums durch gewaltsame, tribale Ausseinandersetzungen auf. Continue reading Kenia im Chaos…

Gewalt in Kenia

Januar 1, 2008 at 19:27 | In Afrika, Kenia, Politik | No Comments
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Ein trauriger Tag für Kenias Demokratie, war der 30.12.2007, als der 76-jährige Mwai Kibaki seine Wiederwahl verkündete und sich vereidigen ließ. Überschattet wird sein “Sieg” vom Verdacht des Wahlbetrugs. Hier noch einmal die Chronologie der Ereignisse: Continue reading Gewalt in Kenia…

Wahlen in Kenia

Dezember 28, 2007 at 12:46 | In Afrika, Kenia, Politik | No Comments
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Mein Blick ist dieser Tage nach Kenia gerichtet, das Land welches ich mehrmals bereiste, liegt mir am Herzen. Gestern waren rund 14 Millionen wahlberechtigte Kenianer aufgerufen einen neuen Präsidenten sowie 210 Parlamentsabgeordnete und 2484 Vertreter von Lokalregierungen zu bestimmen. Wenn in dem ostafrikanischen Land gewählt wird, habe ich immer ein mulmiges Gefühl im Magen, denn meist sind gewaltsame Unruhen und Betrug die Begleiterscheinungen. Continue reading Wahlen in Kenia…

Hakuna Matata - Keine Probleme

September 12, 2007 at 00:03 | In Afrika, Leben, Lebensphilosophie, Musik, Videos | No Comments
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Nein, dieses ist kein weiterer Ausschnitt aus “König der Löwen”!

Hakuna Matata ist swaheli (sprich: suaheli) und bedeutet “keine Probleme”.

Es sind nicht nur Worte, sondern eine Lebensphilosophie, die dem Besucher u.a. in Kenia erwartet, obwohl es dort, wie überall in Afrika leider viele Probleme gibt. An dieser Lebensfreude können sich hierzulande viele Menschen eine Scheibe abschneiden!

Vielleicht schreibe ich das nächste mal, was “hakuna matiti” heisst ;-)

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