Musik-Mafia
April 26, 2008 at 21:38 | In Lustig, Politik | 15 CommentsTags: alexander klaws, angela merkel, bap, charts, contentindustrie, dsds, dsds trottel, geistiges Eigentum, gier, herbert grönemeyer, heuchler, illegal, junk, künstler, Kommerzscheiß, Kontentindustrie, kultur, legal, merkel, monrose, moonrose, mordkopierer, music, musik-mafia, musikindustrie, musikmafia, piraten, plattenbosse, politricks, pop, profit, propaganda, raubkopierer, söhne mannheims, scheißegal, scooter, seeed, skooter, tokio hotel, xavier naidoo
währe m.E. die exaktere Bezeichnung für die sogenannte Musikindustrie, weil dadurch das Handeln dieser “Only-Profit-Organisation” besser umschrieben wird.
Bereits mit ihrer, gemeinsam mit der Filmindustrie initiierten Kampagne “Raubkopierer sind Verbrecher”, werden nicht nur ihre eigenen Kunden kriminalisiert und unter Generalverdacht gestellt, sondern auch sauber angelogen, denn Raubkopierer sind mitnichten Verbrecher!
Der aktuelle Anlaß für meinen steigenden Groll gegen die “Musik-Mächtigen” ist dieser offene Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Bundesverband Musikindustrie, der als ganzseitige Zeitungsanzeige veröffentlicht wurde.
Dieser Brief wirbt für eine totale Online-Überwachung der Internetuser, welche bereits vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert ist. Die Contentindustrie ruft also nach der Staatsmacht, um ihre Pfründe zu sichern. Das sich so genannte “Künstler” für eine derart schäbige Propaganda hergeben, indem sie diesen Brief unterzeichnen, ist sehr enttäuschend. Auszüge aus dem Brief:
Schätzungen zufolge entfallen allein in Deutschland 70 Prozent des Internetverkehrs auf die Nutzung meist illegaler Tauschbörsenangebote. Während die milliardenschwere Telekommunikationsindustrie massiv von der Nutzung illegaler Inhalte profitiert, verweigert sie beim Schutz geistigen Eigentums die Verantwortung.
Quellen für diese Zahlen werden nicht genannt, so bleiben sie schlichtweg eine dreiste Behauptung der milliardenschweren Musikindustrie.
Während etablierte Künstler noch von den Erfolgen der Vergangenheit zehren konnten, trifft die Internetpiraterie vor allem junge Nachwuchstalente. Langfristig wird so die kulturelle Vielfalt in unserem Land abnehmen…
Die “kulturelle Vielfalt” in den offiziellen deutschen Charts oszilliert irgendwo zwischen Hase Schnuffel, schnischna Schnappi, DJÖtzi, Retorten-Bands aus dem Gagakasten, pseudorebellischem Heuchel-Rap, Proll-Techno a la Scooter und diverser Schlageraffen. Die Musikindustriellen sind nicht die jenigen, welche die “kulturelle Vielfalt fördern, sondern eher massenkonsumierbare kommerzielle zurechtgepoppte Einfalt. Echte Nachwuchstalente bekommen dagegen kaum eine Plattform. Der bloggende Musiker PJ Wassermann bringt es auf den Punkt:
Ein wichtiges Anliegen ist für mich die Situation der Musiker, die in den letzten Jahrzehnten durch die monopolisierte Kommerzialisierung der Musik durch die grossen multinationalen Medienkonzerne in ihrer Entfaltung extrem behindert worden sind. Als Musiker konnte man nur entweder einen miserablen Deal mit der Industrie akzeptieren (wenn man überhaupt einen bekam!) und dann hatte man zumindest eine Chance, ein grösseres Publikum zu finden. Oder man versuchte es autonom und hatte dann in den Medien und der Vertriebs-Situation nur sehr geringe Möglichkeiten.
Zum Glück gibt es heute das Internet,…
[via]
Ich werde zukünftig verstärkt jene Künstler unterstützen, die sich im Internet eigenständig vermarkten. Auch Magnatunes.com ist ein sehr guter Ansatz. Die Musikindustrie braucht man nicht wirklich. Die Musiker die sich für die grenzenlose Profitgier der Musik-Mafia instrumentalisieren lassen, indem sie dieses Propagandamachwerk unterzeichnen, werde ich in der Folgezeit boykottieren. Hier die Namen der “Künstler” die unterschrieben haben in alphabetischer Reihenfolge, gleichzeitig meine persönliche Blacklist:
2raumwohnung, Daniel Acht, Fatih Akin, Götz Alsmann, Stefan Arndt, Bob Arnz, Uli Aselmann, Andreas Auth, Lutz Bandte, Wolf Bauer, Claudia Baumhöver, BAP, Dr. h. c. Wolfgang Beck, Christian Becker, Oliver Berben, Christoph Biemann, Julia Boehme, Claus Boje, Ranja Bonalana, Dr. Jörg Bong, Prof. Dr. Heinrich Breloer, Silke Brix, Till Brönner, Burkhard Brozat, Prof. Christian Bruhn, Francesco Bruletti, Anni Brunner, Detlev Buck, Sven Burgemeister, Leander Carell, Yvonne Catterfeld, Roger Cicero, Culcha Candela, Jakob Claussen, Caroline Daube, Samy Deluxe, Renan Demirkan, Joy Denalane, Helmut Dietl, Die Labbese, DJ Ötzi, Klaus Doldinger, Bernd Eichinger, EL*KE, Peter Eötvös, Jörg Evers, Dieter Falk, Dr. Wolfgang Ferchl, Axel Fischer, Helene Fischer, Uschi Flacke, Julia Franck, Egon L. Frauenberger, Amelie Fried, Molly von Fürstenberg, Joseline Gassen-Hesse, Hans W. Geißendörfer, Bijan Ghawami, Dr. Peter Gölitz, Ulrich Granseyer, Herbert Grönemeyer, Ludwig Güttler, Till Hagen, Martin Hagemann, Kirsten Hager, Klaus Hanslbauer, Titus Häussermann, Peter Heppner, Max Herre, Gerd Hesse, Sabine Hirler, Mischa Hofmann, Dr. G.-Jürgen Hogrefe, Höhner, Dr. Gottfried Honnefelder, Klaus Humann, Viola Jäger, Christoph John, Juli, Udo Jürgens, Dr. Joachim Kaps, Ewa Karlstroem, Andreas Langenscheidt, Toni Kater, Joachim Kaufmann, Georg Kessler, Dietrich zu Klampen, Klaus & Klaus, Alexander Klaws, Patrick Knippel, Astrid Kollex, René Kollo, Meike Kordes, Harald Kügler, Mickie Krause, Joachim Król, Michael Krüger, Dieter Thomas Kuhn, Peter Lackner, LaFee, Prof. Ulrich Limmer, Udo Lindenberg, Peter Lohmann, Annett Louisan, Peter Maffay, Manfred Mai, Martin May, Helge Malchow, Marquess, Marc Marshall, Jens Meurer, Reinhard Mey, Kari Meyer, MIA., Michael Mittermeier, Monrose, Martin Moszkowicz, Christoph Müller, Nobelpenner, Oomph!, Margit Osterwold, Erich Öxler, Wolfgang Pampel, Stefan Peters, Dr. Joerg Pfuhl, Uli Putz, Thomas Quasthoff, Rabaue, Karl-Klaus Rabe, Frank Ramond, Reamonn, Uschi Reich, Aribert Reimann, Steffen Reuter, Revolverheld, Dr. Andreas Richter, Prof. Dr. h. c. Wolfgang Rihm, Rosanna Rocci, Hilke Rosenboom, Ursula Rosengart, Rosenstolz, Jennifer Rostock, Dr. Christian Rotta, Sasha, Prof. Dr. Enjott Schneider, Philipp Schepmann, Schiller, Monika Schlitzer, Jörn Schlönvoigt, Bernhard Schmid, Kim Oliver Schmidt, Dr. Patricia Scholten, Walter Scholz, Barbara Schöneberger, Atze Schröder, Hermann Schulz, Dr. Susanne Schüssler, Jan Schütte, Til Schweiger, Scooter, Seeed, Mark von Seydlitz, Rodion Shchedrin, Ralph Siegel, Söhne Mannheims, Martin Spencker, Tom Spieß, Dagmar Stehle, Dr. Jörg D. Stiebner, Ulrich Stiehm, Dr. Henning Stumpp, Alexander Thies, Tokio Hotel, Imre Török, Judy Tossell, Matthias Ulmer, Andreas Ulmke-Smeaton, Ulla Unseld-Berkéwicz, Philip Voges, Prof. Lothar Voigtländer, Neele Vollmar, Dr. Ralf Weigand, Stefan Waggershausen, Peter Wackel, Wagner Love, Joachim Weidler, Jan Weiler, Max Wiedemann, Ursula Woerner, Johanna Wokalek, Sönke Wortmann, Peter Zenk, Tom Zickler
Die armen armen “Künstler” weil man ihr “geistiges Eigentum” stahl, müssen sie nun von Hartz IV, Wasser und Brot leben…
Meine Endabrechnung: Von Retorten-Bands wie die rockmusik-simulierenden dauerpupertierenden Tokio Hotel und Monrose sowie dem DSDS-Trottel Alexander Klaws habe ich nichts anderes erwartet. Im Falle Monrose würde mich interessieren, inwiefern bei den Mädels “geistiges Eigentum” besteht? Bis hierhin fällt mir der Boykott sehr leicht. Das trifft auch für Scooter zu, die ihre eigenen debilen Texte mit Dumpfbacken-Techno-Beat abfeiern.
Enttäuscht bin ich z.B. von 2raumwohnung, Seeed, Joy Denalane, die ich musikalisch eigentlich schätze, geplante Anschaffungen ihrer Alben haben sich hiermit erledigt. “Bedanken” für den Blick hinter die Fassade, möchte ich mich auch bei Samy de Luxe, Herbert Grönemeyer, Udo Jürgens, Söhne Mannheims, Udo Lindenberg und Reinhard Mey. Gut, dass ihr eure guten Songtexte endlich als Heuchelei selbstentlarvt!
Wer das wahre Gesicht des Liedermachers Reinhard Mey kennenlernen möchte, schaut mal hier vorbei. Bei mir ist der Mann, der gute Songtexte schrieb allzeit unten durch, denn ich mag keine Hypokraten.
Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich solidarisiere mich keineswegs mit den “Saugern” und deren Selbstbedienungsmentalität, für gute Musik entrichte ich gerne meinen Obulus, denn ich weiß sie wertzuschätzen! Ich käme auch nicht auf den Gedanken, “illegal herunterzuladen” was die Major-Label größtenteils produzieren, das ist mir noch nicht mal den Strom wert, den der Rechner dabei frißt!
Die Musikindustrie hat ihre Gewinneinbrüche selbst zu Verantworten, die schnarchnasigen Plattenbosse, haben den Zug der Zeit verpennt, die Absatzmöglichkeiten des Internet zu spät erkannt. Weitere Gründe für sinkende Einnahmen, sind die so genannten UnCD’s und die Tatsache dass die Menschen im Lande nunmal weniger Geld in der Tasche haben. Die totale Überwachung des Datenverkehrs im Netz zu forden, ist definitiv der falsche Weg.
Vielen Dank auch an den Bloggerkollegen Elias, der seine Beiträge zum Thema wesentlich eloquenter als ich, in Worte gegossen hat. Seine Kunst sehe ich als hochwertiger und vor Allem ehrlicher an, als die der Unterzeichner. Außerdem ist sie gratis und unverschlüsselt ![]()
Propaganda der Contentindustrie - Offener Brief an Angela Merkel
Die Musikindustrie fickt die Hirne…
Ebenfalls sehr empfehlenswert:
Musik in Flaschen
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Meide den Mainstream-Pop
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Monrose, wie ich sie am Liebsten sehe
[update: 29.04.2008]
Raubkopieren ist kein “Kaviardelikt”
eh..Kavaliersdelikt, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel, die auf das Pamphlet der “selbsternannten Künstler” reagiert hat:
“Das Herunterladen von Computern” ist eine Sache die nationale Grenzen nicht schützen können….
Die ganze Ansprache “zum Tag des geistigen Eigentums” kann man sich hier ansehen.
Mal abgesehen davon, dass der Begriff “Raubkopierer” ein Kontstukt der Contentindustrie ist, also im Gesetzestext gar nicht vorkommt, haben sie mich auf eine Idee gebracht, Frau Bundeskanzlerin, ich werde mir bald einen neuen Computer aus dem Internet herunterladen! Oder bin ich dann ein “Mordkopierer?”
Meide den Mainstream-Pop !
März 23, 2008 at 20:43 | In Musik | 8 CommentsTags: charts, dsds, extrabreit, hype, mainstream-pop, müll, monrose, music, Peter Licht, pop, pop junk, pop müll, popstars, schaumschläger, schnuffel, show, songtext, tanzpuppen
An diesem Osterwochenende sollte diese Überschrift noch fett unterstrichen werden. Ein Avatar namens Schnuffel ist Nr.1 in den deutschen Charts! Sagt das nicht alles über die von Media Control ermittelte Hitliste aus? Offensichtlich reicht es heutzutage, Popmusik vollmechanisch zu generieren um den anspruchslosen oberflächlichen Musikkonsumenten zu befriedigen. Wen wundert’s, dass dazu auch schon die entsprechende Software angeboten wird, mit der man Popmusik bzw Gesangsbegleitung vollautomatisch erstellen kann.
Gecastete Bands oder Solokünstler mit gefälschten Biographien und gefakten Images, ist das die Richtung wohin die Reise der Popindustrie geht? Ohne mich Freunde, ich bin längst ausgestiegen…
Popmusik ist kein eigenständiges Musikgenre, sondern steht für populäre Musik. Der für den Mainstream produzierte Pop inkorporiert aktuelle Musikstile, meist wird dabei die Komplexität der ursprünglichen Musikform sowie der Kunst reduziert. Oder anders ausgedrückt: Der Mainstream-Pop wird nach dem Baukasten-Prinzip erstellt, es wird aus verschiedenen Musikgenres abgekupfert, abgeschliffen und Massenkompatibel aufbereitet, so dass die Musik konsumierbar wird. Das geschieht höchst professionell und routiniert, doch genau darin liegt für mich das Problem. Musik wird zu einem Produkt herabgesetzt, wie Massenware von der Stange.
Weil ich Skepsis und Ablehnung gegnüber Mainstream-Pop und Castingbands habe, wirft man mir vorurteilbehaftetes Klischeedenken vor, eine Tatsache die ich recht amüsiert zur Kenntnis genommen habe, weil die Vorwürfe ausgerechnet von den Leuten kommen, welche Fans jener Girlgroup sind, die von der Klischeefabrik Popindustrie produziert wird.
Ihr seid sicherlich nicht durch neutrale Beurteilung zu Monrose-Fans geworden, schließlich haben die meisten von Euch die theatralische Inszenierung des Personenkultes, die mit der Bildung von Monrose endete, im TV verfolgt und Euch somit der profitorientierten Hypemaschinerie ausgesetzt. Wieviele Fans “der neuen Engel” bleiben, wenn man diejenigen ausklammert, die Popstars nicht gesehen haben? Wer ist durch den reinen Höreindruck zum Monrose-Anhänger geworden? Keiner? Oder soviele, dass sie hier ‘reinpassen? Der Weg zu objektiven Beurteilungen ist begehbar, aber auf diesem seid ihr nicht, Freunde von Monrose!
Die profibestimmende Denkweise von Popproduzenten wird durch diese Aussage vom DSDS-Chefjuror Dieter Bohlen offenbart, dessen Beurteilung vom 09.03.2008 über den musikalisch talentfreien Superstar-Kanditaden Benjamin Herd, ich hier sinngemäß zitiere:
Dein Gesang ist zwar nicht gut, aber deine Performance und Bühnenpräsenz sind klasse, du hast Selbstbewusstsein, baggerst die Mädels an, siehst geil aus. Tokio Hotel können auch nicht singen, aber die Jungs sehen geil aus und haben nur deshalb Erfolg.
Diese Äußerung ist selbstentlarvend, zeigt sie doch deutlich die Strategie der Mainstream-Musikmacher: Durch visuelle Verführung soll das Kaufverhalten, der überwiegend jungen Musikkonsumenten, beeinflusst werden.
Peter Licht, der erfolgreiche Buchautor und Musiker, hat mit seinem Song “Popkultur/Meide” die richtige Antwort:
Meide, meide die Popkultur, dann geht’s dir besser. Meide die Tittenposter, meide Bilder von Bäuchen.
Meide Informationen von Menschen, die vor Mikrophonen reden. Die Popkultur ist nicht gut für uns.
Meide Bilder von Menschen, die vor Kameras Sachen machen, meide Bilder von Menschen, die auf Paradewagen tanzen. Meide, meide die Sachen, wo man am Ende von kotzen muß. Die Popkultur ist nicht gut für uns…
Wie kann man den Weg zu objektiverer Bewertung von Musik beschreiten? Indem man sich hörenderweise neuer Musik nähert, dabei visuelle Eindrücke weitgehend ausblendet. Es ist völlig irrelevant, wie der Artist aussieht und was in seinem Lebenslauf steht, es kommt auf die Musik an!
Um den Beitrag abzurunden, habe ich hier noch einen schönen Songtext, der deutschen Kultrockband Extrabreit der an die Plattenbosse der Major-Label gerichtet ist:
Da gibt es Leute, die halten sich für völlig normal, sogenannte Durchschnittsverbraucher mit populären Geschmack. Manchmal werden die Labelchef bei ‘nem Plattenkonzern. Die kommen an und sagen, lass die schrägen Texte das hör’n die Leute nicht so gern. Sei nicht so bockig, bring doch mal was gefälliges an, vielleicht mit Engeln oder was von den Beach Boys mit deutschem Gesang. Liebesgeschichten aber nicht so feucht so auf Familienniveau. Du weißt, einmal ficken im Text, schon ist es aus mit Radio…
Für immer jung, für immer quer, die grauen Herren kriegen mich nicht mehr…
Und dann sitzen sie da im karierten Hemd und gestreiften Pullunder, so geil wie ‘ne alte verrostete Handtasche im Kopf platt wie ‘ne Flunder. Und jetzt sing ich auch noch in evangelisch die spezielle Sauerei, da bin ich ja beim Oberschmock im Fernsehen sowiese nicht mehr dabei. Es gibt Leute, die sagen mir ständig, nu bleib doch mal bei deinen Leisten, so wie die, die säuberlich und abgezählt kleine Korinthen scheißen. Doch die Welt ist weit und die Zukunft mein, wir werden sehn’… Extrabreit - Für immer quer
Irgendwie kommt mir bei diesem Songtext der geschasste Ex-BMG Chef “Onkel Stein” in den Sinn
“Die Breiten” haben es jedenfalls geschafft, ohne die grauen Herren! Qualität hat eben einen langen Atem und setzt sich am Ende durch.
Frohe Ostern noch
Für mich ohne Schnuffel!
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Februar 6, 2008 at 15:28 | In Musik | 6 CommentsTags: casting, charts, dsds, girl-group, monrose, music, musikindustrie, pop, pop-musik, popstar, pro7, superstar
von Gastautor tiago
Durch diesen kleinen Beitrag von mir, entwickelte sich eine große kontroverse Diskussion. Tiago zeigte sich dabei besonders engagiert, deshalb biete ich ihm die Möglichkeit, seine Ansicht in Form eines eigenen Essays darzustellen:
Der Weg von den eigenen Vorurteilen zu eher objektiven Urteilen ist schwer, aber begehbar…
Um die herrschenden Differenzen in unseren Sichtweisen/konkreten Wahrnehmungen und ihren Ursprung herauszufinden, könnt‘ ich mal folgende Frage einwerfen: Von was hängt die eigene Meinungsbildung über ein Lied ab?
Wodurch entstehen die eigenen Eindrücke von „gut“ oder „schlecht“, „phänomenal“ oder „schrecklich“, noch konkreter – wieso möchte man einige Lieder mehrmals genießen(!) und andere einfach nicht beachten, einige andere sogar vergessen? Die Antwort wird nach dem Einführungsbeispiel angegangen. Sie ist aufgrund ihrer Komplexität etwas unstrukturiert gestaltet, aber als Gesamtes dennoch zu verstehen.
Einführungsbeispiel:
Zwei medienkritische eineiige Zwillinge haben im Normalfall die gleichen Vorlieben. Hören sie beide zusammen, an einem noch nie vorher gekannten Ort, ein noch nie vorher gehörtes Lied von einem unbekannten Sänger, dann werden sie höchst wahrscheinlich das Lied ähnlich wertschätzen. Hat eine von den Zwillingen aber eine hintergründige Erfahrung, z.B. über die Intentionen des Sängers, wird dadurch ihr kontextualer Gesamteindruck des Liedes umso mehr beeinflusst. Continue reading Monrose, Selbsterkenntnis und die Kunst von heute…
Zukünftiger Treffpunkt von Monrose und Room2012 - Fans
Dezember 23, 2007 at 19:43 | In Lustig, Musik | 6 CommentsTags: brosis, detlef d soost, junk, monrose, Nu pagadi, overground, pop, pop müll, preluders, room2012, tanzbär, tanzpuppen

Dieses ist der zukünftigeTreffpunkt der Monrose- und Room2012-Fans. Bereits jetzt findet sich dort der Anhang von Brosis, Overground, Preluders und Nu Pagadi ein.
Room 2012 - Bitte abschließen und Schlüssel wegwerfen
Dezember 14, 2007 at 00:35 | In Musik | 1 CommentTags: bohlen, choreograph, detlef d soost, dsds, junk, monrose, No Angels, Nu pagadi, overground, pop, pop müll, popstars, preluders, pro 7, room2012, rtl, soost, superstar, tanzbär, tanzpuppen
Es ist mal wieder soweit: Die Musikwelt wurde mit einer weiteren Retortenband aus dem Gagakasten made by Pro7, “beglückt”. In der Sendung Popstars hat der “dicke Tanzbär” alias “Drill-Inspektor” Detlef D. Soost eine neue “Pseudo-Band” profitgerecht zurechtgebogen geformt. Rechtzeitig vor Weihnachten kommt das neue Album “Elevator” von “Room 2012″ auf den Markt, schließlich wollen die Plattenbosse noch vor Heiligabend ihren Lieblingsklingelton vernehmen, nämlich den ihrer gefüllten Kassen! Continue reading Room 2012 - Bitte abschließen und Schlüssel wegwerfen…
Monrose, wie ich sie am Liebsten habe
September 21, 2007 at 15:57 | In Lustig, Musik | 93 CommentsTags: charts, junk, kommerz, monrose, ohrenschmalz, pop, pop müll, popstars, satire, tanzpuppen, teenie
Lautlos habe ich sie am Liebsten:

Man könnte sie auch in Moonrose umbenennen, denn zum Mond sollte man sie meiner Meinung nach schicken! Dann könnten sie die anderen “Pop-Fools” gleich mitnehmen.
Was ist eigentlich aus den sonstigen, von der Musikindustrie ferngesteuerten Tanzpüppchen geworden?
Overground? Ist jetzt im Underground. Preluders? Luders haben wir sowieso schon genug. Nu Pagadi? Im Nu waren sie wieder weg. Brosis? Bro.. wer?
[update 05.02.2008]
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