Der Troll

„Ich bin ein Troll, was soll ich tun? Draußen nimmt mich keiner ernst, also gehe ich ins Netz mit meinem Geschwätz. Dort bin ich anonym, denn ich habe ein Pseudonym. Ich hab keine Ahnung, aber viel zu sagen. Keine Argumente, aber immer recht. Ich störe die Diskussion, das ist meine Intention. Ich provoziere und beleidige. Ich benutze viele Namen, denn ich bin Sockenpuppenspieler. Im Internet bin ich Supermann und Hulk, nur noch grüner. Manchmal bin ich auch Frauke Petry, nur noch brauner. Ich bin rechts, Patriot und das Volk. Durch meine vielen Masken weiß niemand wer ich wirklich bin. Ein Soziopath mit kleinem Pimmel. Drauf geschissen, soll niemand wissen.“

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Gedanken zum Grundeinkommen

Es triggert ungemein, wenn Menschen scheinbar ohne Gegenleistung Geld vom Staat bekommen sollen. Spreche ich mich für das Grundeinkommen aus, bekomme ich oft mit empörtem Tonfall zu hören: „Ich gehe doch nicht arbeiten und zahle Steuern, dafür das andere faul zu Hause bleiben können!“ Andere Stereotype: „Wir sind eine Leistungsgesellschaft zur der jeder durch Arbeitsleistung etwas beizutragen hat!“ Stimmt es im Umkehrschluss, dass jeder der eine berufliche Tätigkeit ausübt, etwas zur Gesellschaft beiträgt?  Mir fallen spontan die abschöpfenden Berufsgruppen ein, wo aus den gesellschaftlichen Ressourcen Infrastruktur und Arbeitskraft kräftig abgesaugt wird. Blieben diese Abstauber mit Grundsicherung untätig zu Hause, ginge es der Gesellschaft insgesamt vermutlich besser.

Wir leben im 21. Jahrhundert in einer modernen Industriegesellschaft, die noch dazu eine der reichsten weltweit ist. In diesen Zeiten erscheint mir jene Moral, wonach sich Mensch seine Existenzberechtigung erst durch Erwerbsarbeit verdienen muss, seltsam, gar befremdlich. Wir haben Arbeit ausgelagert, wegrationalisiert und automatisiert. Damit unsere Gesellschaft funktioniert ist es nicht erforderlich, dass jeder im erwerbsfähigen Alter einer Erwerbstätigkeit nachgeht.

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Toms Wochenschau = Toms Wellenlänge ~

Wenn zwei Menschen sich verstehen heißt es sie funken auf einer Wellenlänge. Dieses Blog ist meine Wellenlänge. Meine Affinität zum Amateurfunk hat auch zum frischen Namen meines virtuellen Senders beigetragen. Das Headerbild ist entsprechend angepasst. Ich sende nun regenbogenfarbende Radiowellen🙂

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Neues Zuhause

Wenn sich bei diesen Klängen und Worten, beim Blick in diese Gesichter, tief in Deinem Herzen nichts Erwärmendes mehr rührt, würde ich Dich gerne fragen wo auf Deinem Lebensweg Emphatie und Mitmenschlichkeit abhanden gekommen sind.

„Some People have a Home. And some do not.“
Bukahara – New Home

Und wenn Fremdenhass und Menschenfeindlichkeit Dein Motiv ist bei einer Partei Dein Kreuz zu machen, die sich selbst „Alternative“ nennt, würde ich Dich gerne fragen, ob Du noch zu retten bist…

Woher kamen die AfD-Wähler in Mecklenburg-Vorpommern?

Endlich mal eine messerscharfe wissenschaftlich fundierte Analyse nach einer Wahl. Die folgende Grafik gibt Aufschluss über die Wählerwanderung hin zur AfD und lässt keine Fragen offen:

afd_wahler

Quelle: Artur @verkehrsdaten

Habe wieder Bock auf’s Bloggen

Seit dem 23.07.2016 ist dieses kleine Blog 9 Jahre alt und vor 3 Tagen wurde die Schallmauer von einer Million Klicks durchbrochen. Belanglose Statistik zwar, aber immerhin 2 Meilensteinchen als kleiner Motivationsschub.
Im Übrigen bin ich der Meinung dass keine andere „social Media“-Plattform an das gute alte Weblog herankommt. In diesem Sinne, es geht hier weiter: Stay tuned!

„Noch nicht komplett im Arsch!“

Heute wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Die Wahlprognosen lassen Düsteres erahnen, doch solange es hierzulande noch genügend Leute gibt, die erkennen dass blau lackierte Kacke eben auch nur Kacke ist sind wir noch nicht komplett im Arsch.

Feine Coverversion. Original: „Komplett im Arsch“ von Feine Sahne Fischfilet.

{update 05-09-2016}
Mecklenburg-Vorpommern ist noch nicht komplett im Arsch, aber leider zu 20,8%

„Flüchtlingskrise“

„Flüchtlingskrise“, „Flüchtlingskrise“, ich kann es nicht mehr hören. Wir haben keine Flüchtlingskrise, sondern eine globalpolitische Krise und das nicht erst seit gestern. Vermutlich hat die ganze Misere damals schon mit „Entdeckern“ wie Kolumbus begonnen. Das weltpolitische Desaster lässt sich u.a. daran messen, dass die 62 reichsten Menschen genauso viel besitzen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung oder dass die Bewohner der „westlichen Welt“, die zahlenmäßig 20% der Weltbevölkerung stellen, 80% der globalen Ressourcen verbrauchen.

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„Leute, die Werbeblocker einsetzen, finde ich asozial“

klirrte es im Glashaus, wo Jan Gleitsmann saß. In diesem Blogbeitrag lasse ich ein paar meiner ungeschminkten persönlichen Gedanken zu seinem Artikel bei Mobilegeeks und zum Thema Hirnfickbranche (vulgo: Werbeindustrie) freien Lauf. Ein Rant? Ein Kommentar? Eine Glosse?

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