Mindestlohn

Gegen Mindestlohn sind nur diejenigen, die selbst nicht zu Niedriglohn-Bedingungen arbeiten müssen. Ihnen geht es gut, aber sie gönnen anderen nicht, was sie selbst besitzen.
Ich bin für Mindestlohn, denn man arbeitet um zu LEBEN und nicht umgekehrt. Und LEBEN bedeutet mehr als ÜBERLEBEN.

4 thoughts on “Mindestlohn

  1. Mich stimmt es sehr mit Sorge, wie viele Menschen einer Mindestlohneinführung so positiv gegenüberstehen. Liegt der Mindestlohn über dem Niveau das der Markt ohnehin bezahlen würde, kostet er per Saldo Jobs. Stellt Euch mal vor, man würde in der Gastronomie für jedes Gericht einen Mindestpreis festsetzen, der über dem Preiniveau liegt, das sich auf natürliche Weise herausgebildet hätte. Das wäre unschädlich für Gastronomen deren Preisniveau ohnehin schon auf einem sehr hohen Niveau liegt. Für Gastronomen, die ein Publikum ansprechen, das weniger Geld auszugeben bereit ist, kann dies Einbußen und damit auch den Verlust von Arbeitsplätzen bedeuten. Das Problem an der Sache ist eben, man kann niemand zwingen, den festgesetzten Mindespreis auch zu bezahlen. Beim Mindestlohn ist es nicht anders, ich kann keinen Unternehmer zwingen, einen bestimmten Mindestlohn auch zu bezahlen. Es steht jedem Unternehmer frei einen Arbeitsplatz z.B. ins Ausland zu verlagern oder ihn zu einem bestimmten Mindeslohn der über dem Niveau liegt, welches sich von selbst herausgebildet hätte, erst gar nicht zu schaffen.
    Somit kosten Mindeslöhne, Wertschöpfung und damit Arbeitsplätze. Darum lautet die Devise; Mindesteinkommen bestehend aus Lohn und staatlicher Transferleistung, falls das Lohnniveau zu gering ist um auskömmlich leben zu können. Das ist sozial, alles andere ist mit einer hohen Erwerbsquote nicht kompatibel.

    MFG

    Noel König

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  2. Mich stimmt es sehr mit Sorge, wie viele Menschen einer Mindestlohneinführung so positiv gegenüberstehen.

    Das ist die logische Konsequenz der Entwicklung in diesem Lande. Die Leute müssen für immer weniger Geld immer mehr arbeiten. Man kann sich kaum noch etwas leisten, geschweige denn für die Zukunft vorsorgen. Da machen sich berechtigterweise Existenzängste breit. Das ganze ist ein Ergebnis verfehlter Wirtschaftspolitik im Lande. Es ist ein Armutszeugnis für die Unternehmer, dass diese Debatte überhaupt geführt werden muß.

    Beim Mindestlohn ist es nicht anders, ich kann keinen Unternehmer zwingen, einen bestimmten Mindestlohn auch zu bezahlen.

    Man kann auch keinen Arbeitnehmer zwingen für einen Hungerlohn zu arbeiten.

    Dauerdebatte Mindestlohn Hier kann der Diskurs über Mindestlohn fortgesetzt werden

    MfG

    tom

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