Hallo Nachbarn, ich scheiß Euch alle an!

Dieser schöne ironische Kommentar vom Leser Geograph über die Denunzianten-Plattform „Rotten Neighbor“ bei der man anonym seine Nachbarschaft in ein schlechtes Licht rücken kann, gefiel mir so gut, dass ich daraus einen eigenen Beitrag gemacht habe.

Schön daß es sowas gibt.Endlich!!
Nachbarn anscheißen und die anderen bekommen es mit.
Nun haben meine Ex Freundinnen nichts mehr zu lachen, und meine Professoren, die mir schlechte Noten gegeben haben, auch nicht.
Wenn ich danach immer noch schlechte Noten bekomme, werde ich ihn eben als Sexualverbrecher anscheißen..der wird sich wundern,aber selber schuld!!
Ganze Stadtvierel werde ich denunzieren und dafür sorgen, daß da niemand mehr einkaufen und erst recht niemand mehr hingeht.Ich könnte meinen Arbeitgeber denunzieren, damit ich mehr Geld bekomme, meine Eltern, wenn die mich im Studium nicht unterstützen, und so weiter..
Schade nur, daß diese Seite jetzt erst kommt..
Der kleine symphatische Rattenfänger aus Braunau wäre davon sicher begeistert gewesen…wieviel mehr Menschen hätten umgebracht werden können.
Die DDR hätte die teure Stasi nicht gebraucht und hätte das Geld für andere schöne Sachen ausgeben können.
Aber ich bin mir sicher, daß findige Leute auch heute dafür eine Verwendung haben
Einziger Kritikpunkt:
Moralisch ist das alles ein klein bißchen verwerflich. Aber was soll das Gerede von Moral, wenn es um Sicherheit und Wahrheit geht. Moral stört dabei.
Nun muss ich Schluss machen und überlegen, wen ich fertig mache..
Sehr schön gemacht, Ami!! 100 Punkte.

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5 Kommentare zu “Hallo Nachbarn, ich scheiß Euch alle an!

  1. Der Deutsche mutiert in der letzten Zeit zum unmündigen Bürger: alles wird reglementiert, verboten…

    Warum um alles in der Welt nimmt man diese denunzierende Seite in Deutschland nicht einfach vom Netz. Fertig. Aus die Maus.

    Eigentlich ganz einfach.

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  2. Ja, ja, die Feigen setzen sich an den Computer und lassen die Tasten giftig flitzen. In der Anonymität lässt sich ja so wunderbar relaxt böse sein!
    Außerhalb, so vermute ich, sind diese bedauernswerten Kreaturen höchstwahrscheinlich farblos und halten betont den Mund.

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  3. Erinnert mich an die Römerzeit. Zur Belustigung des „Volkes“ liess man Menschen gegeneinander antreten. Je blutiger und brutaler je unterhaltener war es fuer das liebe Volk. Haette es das auch gegeben, wenn sich das Volk andere Zerstreuungen gewuenscht haetten? Ja wohl kaum.

    Ich mag Seiten wie Rotten … auch nicht. Aber viele sagen, wenn das keiner liesst, warum soll ich da anschwaerzen, macht ja keinen Spass. Ergo: Das Problem liegt nicht allein an diesen Schmuddelseiten. Wenn es keiner liesst, schreibt da niemand und die Seite schliesst sich von selbst.

    Viele hier und ueberhaupt haben dort gelesen und das sogar regelmaessig. Ich selbst war einmal drin und dann raaauuus. Mit dem dort Lesen erfuellt ihr die Daseinsberechtigung, nicht die Schmuddelbetreiber und Schreiber. Wie nicht Erwachsen muss man sein, um das nicht zu verstehen.

    Frage: (fuer Schwerbegreifer)
    Wenn Tom feststellen wuerde, niemand liesst seinen Blog, keiner kommentiert, keine Mails …

    Nun mal ehrlich. Wie lange wuerde die Tomwochenschau noch Oneline sein? Ich glaube ich kenn schon die Antwort. Also warum zum Teufel (sorry fuer die Wortwahl) besucht ihr diese Schmuddelseiten und verhelft ihnen damit zur Daseinsberechtigung?
    Ich verstehe Euch nicht, tut mir leid. Oel ins Feuer giessen, und wenn es brennt beschweren … jammern.

    Porno und phaedophile Seiten sind ganz klar ein Problem, um das sich das Gesetz zu kuemmern hat. Da liegt der Fall ganz woanders.

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