Nostalgie: Wer erinnert sich noch an den Commodore 64?

Erinnert sich noch jemand an den Commodore 64? 8-Bit CPU, 38 KB freier RAM-Speicher, Programmiersprache Basic, als Datenspeicher fungierte die berühmte Datasette, mit ordinären Cassetten als Datenträger. Da dauerte das Laden eines gewöhnlichen, nach heutigem Stand der Technik sehr primitiven Spiels Marke Space Invader, schonmal 45 lange Minuten! Später gab es dann Programme wie „Turbo-Tape“, die durch Datenkomprimierung die Ladezeiten um das 10fache beschleunigten. Ein echter Segen war dann die Aufrüstung durch die sperrige Floppy, welche die großen 5einviertel-Zoll-Disketten schluckte. Die hatten damals eine Speicherkapazität von 170KB! Für alle Nostalgiker, die noch einmal einen Blick in die Vergangenheit werfen wollen, hier der Startbildschirm des guten alten C 64 mit der satten Auflösung von 320 x 200 Bildpunkten, die 40 Zeichen bei 25 Zeilen ermöglichte:

c64_startup_animiert

[ Bild: Wikipedia ]

Mach’s gut, alte Brotkiste, es war schön mit Dir,…

Von wegen Windows, Maus und Mausklicks. Früher wartete noch ein blinkender Cursor auf Eingaben. Es gab keine verspielten GUI’s. 3Ghz-CPU’s und High-Speed-Grafikkarten, PAH, so einen „Daddelkram“ brauchten wir damals nicht, wir haben noch gelernt mit begrenzten Ressourcen hauszuhalten 😉

9 thoughts on “Nostalgie: Wer erinnert sich noch an den Commodore 64?

  1. Hi Fareus,

    schön Dich hier zu lesen 🙂

    An den VC 20 erinnere ich mich auch noch. Ohne Erweiterung 3.5 KB Ram! Hätte ich beinahe bekommen, aber dann kam der C 64,…
    Stimmt, Würmer und Trojaner gab es damals nicht, nicht einmal das Internet für uns. Für mich sind elektr. Schädlinge übrigens auch heute kein Problem 😉

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  2. @Roger Beathhacker

    Danke für den Link! Schöner Blue Screen 🙂
    Kann ja die alte Brotkiste verstehen, dass sie Windows nicht „loaden“ wollte, sie hatte halt auch ihren Stolz 😉

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  3. Pingback: Commodore C64 «

  4. Hihi, ich hab meine Dipl.Arbeit auf so einer Kiste geschrieben, dem C64C, den mir mein damaliger Prof. sogar mit nach Hause gegeben hat. Respekt! Mit zweifarbigem Bildschirm und Punktkommandos zum Formatieren, war jedenfalls um Klassen besser als auf der Schreibmaschine…
    Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ja heute geradezu galaktisch, wenn man sich mal erinnert, auch was z.B. damals ein Drucker gekostet hat. Und das Volumen-Leistungs-Verhältnis auch. An meiner ehemaligen Uni gibt es ein Informatik-Museum,immer wieder klasse, da mal reinzugucken. Alles da von den großen alten Schränken… Bei einem steht auf einem Schild: Der Tisch ist der Rechner! Heute haben sie dort einen der wenigen Teraflops Rechner.
    Wie die Zeit vergeht… Es gab einmaleine Welt ohne Maus und Windows – unvorstellbar eigentlich – und das ist noch nicht mal sooo lange her!

    Internette Grüße
    angie

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  5. Pingback: Commodore C64 | Fareus

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