Wo sind die Millionen Herr Roland Koch?

Das mediale Gedächtnis ist kurz, reicht gerade noch zurück bis zu der einseitigen Kamapagne, die gegen Andrea Ypsilanti gefahren wurde. Wortbruch war das Schlüsselwort.
Der amtierend geschäftsführende CDU-Landeschef Roland Koch versprach ebenfalls die „brutalst“ mögliche Aufklärung der Schwarzkassen-Affaire, doch die Judenvermächtnisse werfen noch immer viele offene Fragen auf.
Ist Wortbruch nicht gleich Wortbruch?

Auch dafür trägt die hessische CDU die Verantwortung:
Offenbar wurden 16 Millionen Euro in spekulativen Fonds verzockt und dann ist da noch die Steuerfahnderaffaire.
Erinnert sich noch jemand an Kochs brutalst möglichen Wahlkampf auf Kosten jener Bürger mit „Migrationshintergrund“? Ich hoffe den Menschen ist klar, wer in Hessen mit medialer Unterstützung erneut inthronisiert wird,…

Hiermit unterstütze ich den Aufruf von Wahljahr 2009:

Ich bitte um Beachtung!

Konfrontieren Sie die hessischen Wählerinnen und Wähler bitte immer wieder mit diesen nachgerade unglaublichen Vorgängen. Nutzen Sie Ihren privaten Mail-Verteiler, schreiben Sie auch die Presse an, fordern Sie prominente Berichterstattung ein. Die unglückliche Koalitionsaussage Andrea Ypsilantis hat knapp ein Jahr lang Schlagzeilen generiert (die identische Verfehlung einer Christa Goetsch dann leider nicht…vermutlich war kein Online-Speicherplatz mehr verfügbar, dafür haben wir natürlich vollstes Verständnis, allein schon ökologisch). Da sollten Pleiten, die ein doch erhebliches Ausmaß annehmen und für die natürlich der Steuerzahler aufzukommen hat, erst Recht zu Schlagzeilen führen. Ich sehe ihn schon, den Reinhard Mohr, der Elogen schrieb für die vier Edelhessen: Sein vibrierendes Anstandspathos sollte sich schnell und stilsicher in die Situation einfinden.
Wir werden den dieses Mal wirklich übel herbeimanipulierten Wahlsieg jener Partei, die den Juden so sehr zugetan war, dass sie dauernd jüdische Vermächtnisse erbte, wohl nicht mehr verhindern können.
Aber für ein Minus von ein paar Hundert Stimmen sollte es langen, und das muss es uns Wert sein.
Quelle

8 thoughts on “Wo sind die Millionen Herr Roland Koch?

  1. Wie du schon richtig erkannt hast: das mediale Gedächtnis ist kurz. Wer aber so – mit Verlaub – grottendämlich ist und vor einer Wahl noch eine ordentliche Schmutzkampagne gegen Frau Metzger fährt, hat es irgendwie nicht anders verdient als auf die Nase zu fliegen.

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  2. Schmutzkampagne gegen Dagmar Metzger? Wird sie nicht von der Presse als Rebellin gefeiert?
    Sicherlich winkt bald ein lukratives Angebot aus der Wirtschaft, (bin ich ein Schelm, wenn ich sowas für möglich halte?) schließlich hat die Gewissenhafte und ihre drei heldenhaften Mitstreiter die „Kommunisten“ aufgehalten😉

    Ein schöner Blogbeitrag zu Frau Metzger ist
    dieser hier
    (Do you remember?)

    Ja das mediale Gedächnis ist kurz, während die „Lüge“ der Ypsilanti zu einem furchtbaren Skandal aufgebauscht wird, – als wenn es was Neues wäre, wenn Politiker Wahlversprechen nicht einhalten – hüllt man Kochs Lügen nun in einem Mantel des Schweigens, obwohl diese aus niedrigeren Beweggründen erfolgten (u.a. Vertuschung von gesetzeswidrigen Handlungen).

    Man vergisst schnell, so wählen die Dummies wieder Roland Kotz..eh..Koch (Sorry freudscher Verschreiber)

    Noch etwas zum Gedächnisauffrischen:

    „Ich habe gesagt, ich will keine Große Koalition – und es wird sie auch nicht geben.“
    (Angela Merkel vor der Bundestagswahl 2005)

    Wo waren damals die Gewissenhaften der CDU? Immerhin hatte Merkel Wortbruch begangen.

    Weitere Lügen unserer Politiker

    Darum finde ich die „Lügen-Debatte“ um Andrea Ypsilanti so heuchlerisch. Heute versprochen, morgen gebrochen, ist parteiübergreifender Standard in der Politik. Wer sich bei Ypsilanti so empört gibt, tut nur so oder ist wirklich so naiv.

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  3. Mit der Schmutzkampagne meine ich auch die Partei…

    Im Übrigen war Frau Metzger doch schon die ganze Zeit gegen diese Tolerierung der Linken. Das wäre bei der Wahl auch kein Thema gewesen. Wiirklich misstrauisch kann man da bei den anderen 3 werden, die sich ja fast von einem Tag auf den anderen umentschieden haben. Da sollte man meiner Meinung nach mal nachforschen und nicht bei ihr.

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  4. Glaubst Du denn, dass die anderen Parteien ihre Mitglieder anders behandeln, wenn sie sich gegen die eigene Partei stellen?
    Hierzu ein interessanter Beitrag

    Richtig, Dagmar Metzger hat im Gegensatz zu den drei anderen „Edelhessen“ von Anfang an gegen eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei votiert. Vielleicht sollte sie sich Gedanken machen, ob sie nicht besser zur FDP passt?

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  5. „Glaubst Du denn, dass die anderen Parteien ihre Mitglieder anders behandeln, wenn sie sich gegen die eigene Partei stellen?“

    Vielleicht nicht. Aber sich ausgerechnet die Metzger auszusuchen, die mit ihrer Meinung nie hinterm Berg gehalten hat, ist ziemlich dumm. Noch dümmer ist es, sich dafür auch noch den Wahlkampf auszusuchen…

    Aber das mit der SPD und der Linken hat sich ja eh erstmal erledigt…

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  6. Gerade auf welt.de gefunden:

    Erst am Sonntag musste der SPD-Ortsverein Wiesbaden-Bierstadt klarstellen, er strenge nun doch kein Parteiordnungsverfahren gegen die frühere Abgeordnete Dagmar Metzger an. Sie hatte sich (mehrere Monate vor ihren drei Fraktionskollegen) einer Wahl Ypsilantis zur Ministerpräsidentin einer rot-grünen Regierung, toleriert von der Partei Die Linke, widersetzt. Gegen die übrigen früheren Parlamentarier Jürgen Walter, Carmen Everts und Silke Tesch laufen weiter Parteiordnungsverfahren.

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  7. In Sachen Meinungsfreiheit stimme ich mit Dir ja grundsätzlich überein, keine Frage. Aber wenn man einer Partei, einem Verein oder einer Firma angehört, muss man sich auch den Interessen der Mehrheit unterordnen. Wie wäre es denn, wenn ein Spieler von Borussia Dortmund öffentlich verkünden würde, dass er eigentlich Schalke-Fan ist und beim Spiel Dortmund-Schalke zwei Eigentore schießt? Oder wenn ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn dazu rät,lieber mit dem Auto zu fahren, weil er dieser Meinung ist. Ist Meinungsfreiheit hier angebracht? Glaubst Du nicht, dass sie dafür auch ‚rausfliegen würden.

    Andererseits:
    Die strenge Hierachie in den großen Parteien sehe ich aber durchaus als problematisch an.

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  8. ich glaube wir drehen uns hier langsam im Kreis. Wenn du mir in Sachen Meinungsfreiheit und der partei-internen Hierarchie zustimmst, sind wir gar nicht so weit von einander entfernt. Ich habe mich ja lediglich über den Umgang mit Frau Metzger geärgert, zu den anderen 3 habe ich mich nie geäußert.

    Ach und noch was zum Lachen: erinnerst du dich noch an die türkische Flugente Cem Ozdemir, der mal vor Jahren mit einigen damit auf die Nase geflogen ist? Dann ist er irgendwie im Europa-Parlament verschwunden, um dann wie der Phönix aus der Asche aufzutauchen. Und jetzt sagt er das:

    http://www.welt.de/politik/article3052318/Cem-Oezdemir-fordert-Roland-Koch-zum-Ruecktritt-auf.html

    Putzig, oder?

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