Warum ich Linux benutze

tux_blogparadeLinux würde ich aus ideologischen Gründen selbst dann verwenden, wenn es das schlechteste der drei bekanntesten Betriebssysteme wäre, was aber wahrlich nicht der Fall ist. Würde man die OpenSource-Philosophie auf die gesamte globale Gesellschaft übertragen, wäre dieser unser Planet garantiert ein besserer Ort. Die Linux-Community hat großartiges geleistet. Sie hat bewiesen, dass man mit nichtkommerziellen Gemeinschaftssinn genauso viel und mehr leisten kann, als mit „geiz-ist-geil“ und Shareholder Value. Frei bedeutet hier nicht Freibier, sondern Freiheit, die totale Kontrolle über Betriebssystem und Rechner, anstatt Hardwareenteignung. Dank des offenen Quellcodes kann jeder sich sein eigenes individuelles Linux zusammenschrauben. Linux ist dezentral, kann niemals zum Monopol-Moloch anschwellen, weil die GPL-Lizenz dafür sorgt, dass der Quellcode offen bleibt. Dadurch kann jeder Programmierer auf erarbeitetes Wissen aufbauen und weiterentwickeln.

Dem Initiator dieser Blogparade muss ich trotz des guten Themas, die gelbe oder noch besser die gelbrote Karte zeigen und zwar wegen diesem Satz:

Sie sind Linux-User? Gut, aber warum haben Sie sich für das freie, kostenlose aber leider auch aufwändiger zu bedienendere Betriebssystem (im Gegensatz zu Windows oder Mac OS X) entschieden?

Einspruch! Ubuntu kann sogar ein besoffenes halbblindes Huhn installieren, wenn man ihm 5 Körner auf die linke Maustaste legt. Davon abgesehen, ist Linux für mich ebenso einfach oder schwer bedienbar, wie das System aus Redmond, man muss nur die Windows-Schiene verlassen und umdenken. Ich bin beileibe kein Nerd, sondern ein ganz gewöhnlicher User. Wenn ich mit dem Pinguin klarkomme schafft das jeder! Linux verfügt über komfortable Benutzeroberflächen, die Zeiten, wo man ständig krytische Befehle in die Shell eintippen musste, sind längst vorbei.

Das freie Betriebssystem ist sicherer. In 3 Monaten Windows war meine Festplatte voller elektronischer Ungeziefer und Quälgeister, in 6 Jahren Linux dagegen, sind mir solche Probleme gänzlich unbekannt geblieben. Ich brauche auch kein saudämliches Antivirenprogramm, welches mich ständig nervt und meinen Rechner unnötig ausbremst.

Linux ist weniger ressourcenhungrig, während beispielsweise ein Vista brutalste Hardwareanforderungen stellt. Die aktuellsten Linux-Distributionen dagegen machen selbst älteren Rechnern noch Beine, inklusive Desktopeffekte und 3D-Graphik!

Überragend ist auch die Hülle und Fülle an Software, welche die meisten Linux-Distributionen schon bei der Grundinstallation mitbringen. Um bei Windows die gleiche Vielfalt an Programmen auf die Platte zu bringen, musst Du Dir erst stundenlang den Arsch abinstallieren. Dass das OpenSource-Betriebssystem im Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar ist, braucht eigentlich nicht erwähnt zu werden, da es kostenlos zu Verfügung steht. Diese Tatsache ist aber kein Hauptargument Pro-Linux für mich, ich würde auch dafür zahlen. Für die SUSE 10.0-Box inklusive Handbuch und Installationssupport habe ich schonmal 49 Euro bezahlt…

Das waren die Argumente, die mir recht spontan zugunsten von Linux einfielen, kaum ein Grund spricht aus meiner Sicht für die Benutzung von Windows oder einem MAC.
Noch ein paar Zeilen zur „Konkurrenz“:
Microsoft hat seine quasi Monoplstellung oftmals zur politischen Einflussnahme missbraucht. Ich mag die Unternehmensphilosophie der Redmonder nicht, bin froh von denen nicht abhängig zu sein. Auch Apple fährt die Strategie, mit proprietärer Software, eine möglichst starke Kundenbindung zu erreichen. Gleichzeitig schafft man erfolgreiche „Kultmarken“ wie z.B. das iPhone oder den iPod. Ich denke, wenn ich versuchen würde, das iPöttchen mit Linux zu betreiben, wäre ich ganz schön am iArsch. Warum kann man nicht jeden mobilen Musikplayer, wie eine externe Festplatte oder einen ordinären USB-Stick einbinden? Welch eine Technikverhinderung,…

Wer Freiheit und Entfaltung liebt, diese Ideologie lebt, müsste folglich Linux-User sein 😉

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15 Kommentare zu “Warum ich Linux benutze

  1. Hallo Tom,

    schön, dass Du so schnell auf die Blogparade geantwortet hast. Ich werde deinen Beitrag in deinen Kommentar zu dem Artikel bei mir veröffentlichen, in Ordnung?

    Bisher hat glaube ich jeder, der etwas zur Parade geschrieben hat, daran herumgemeckert, dass der Initiativbeitrag in Sachen Komplikationen bei der Bedienung eines Linux-Systems falsch formuliert ist. Ich kann euch allen und in diesem Fall Dir, Tom, ja auch zustimmen, muss aber weiterhin sagen: Linux ist kein Plug-and-Play-Betriebssystem, das man installiert, startet und alles läuft. Ich habe beispielsweise mit meinem Ubuntu-System (mittlerweile 8.10 LTS) schon seit ich es habe permanent das Problem, dass ich mit meiner WLAN-Karte nicht online komme. Der Chip (Broadcom BCM 4312) wird erkannt, lässt sich (neuerdings) im System auch aktivieren (Problem zuvor: proprietäre Treibersoftware), findet auch alle Modems in der Umgebung. Aber WEP- oder WPA2-Schlüssel werden nie akzeptiert (Alice-WLAN mit WEP und Fritz!Box mit WPA2-Personal).

    Deshalb bleibe ich dabei, dass Linux eben nicht immer so einfach ohne Weiteres läuft. Trotzdem kann ich dir in den restlichen Punkten deines Artikels voll und ganz zustimmen. Linux ist und bleibt bei mir die allererste Wahl, und auch, wenn es die eine oder andere Hürde gibt: Ich habe durchaus Spaß daran, mich daran zu machen, sie zu überwinden!

    Gruß,

    Jan

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  2. Meine ersten Erfahrungen mit Linux habe ich vor einigen Jahren gemacht, als ich das erste Mal versucht habe, von Windows weg zu kommen. Damals war es noch ein SuSe-Linux, Versionsnummer 9 oder 10, weiß nicht mehr so genau. Das Resultat war irgendwie ernüchternd, da der CPU, ein serienmäßiger AMD-CPU ohne Overclocking oder so was, nicht erkannt wurde. Das ganze System lief extrem langsam (sogar langsamer als die parallele Windows-XP-Installation) und hat mich mehr gefrustet als mich angespront, weiter daran zu arbeiten 😦

    Die Abkehr von Windows schaffte ich erst mit einem Mac, dem ich seit der Zeit sehr treu bin und den ich persönlich nie mehr missen möchte. Allerdings benutze ich auch viel Ubuntu, welches auf den Rechnern unserer Studierendenschaft werkelt, und kann mich darüber auch nicht beklagen, finde es sogar äußerst anspruchsvoll. Und nebenbei läuft auf meinem Mac noch ein Debian, an dem ich mich hin und wieder versuche, stärker ins Linux einzuarbeiten, wenn ich Zeit dazu habe.

    Nun ist es so, dass ich mich nicht mehr von meinem Mac trennen möchte, was vor allem an unserer kreativen Arbeit liegt: Inzwischen laufen die Macs so perfekt mit Hard- und Software, dass wir persönlich für unsere Hörspiele nicht mehr den Mac missen möchten. Klar gibt es eine starke Bindung an Hardware und hin und wieder rege ich mich schon auf, dass ich meine eigene Maschine überlisten muss, wenn ich irgendwas tiefgreifendes verändern möchte. Diesem – eher seltenen Manko – steht ein großer Vorteil gegenüber: Anmachen – und losarbeiten. Und das auf Dauer, ohne dass man ständig nachbessern oder Viren beheben muss. Auch schwerwiegende Systemkonflikte gab es in meiner 2-jährigen Mac-Zeit bisher noch nicht.

    Klar könnte man als Alternative zu OSX und Logic Studio Pro auch auf das kostenlose Ubuntu Studio zurückgreifen, welches wir auch immer jeden empfehlen, der noch zu Hausen einen Windows-Rechner hat – aber für uns ist und bleibt Mac OS X das System der Wahl.

    Dennoch hast du mit deiner Argumentation uneingeschränkt recht. Bedenke aber, dass es immer Leute gibt, die überhaupt nicht an ihr System basteln, sondern die Maschine einfach benutzen wollen. Und für jene ist OSX eine interessante Alternative.

    Noch zwei Worte zur Systemabhängigkeit bestimmter Hardware: Erstens kenne ich einen Haufen Informatiker, die ihren iPod unter Linux betreiben, was auch nicht so der Aufwand gewesen sein soll, leider aber noch nicht werkseitig von Apple unterstütz wird 😦

    Zweitens: Normalerweise werkelt mein Mac mit jedem USB-MP3-Stick, aber ich hatte mal für ein paar Stunden einen Creative-Player, der mir auch glatt meinen USB-Port gekillt hat. Erst nach einem Systemupdate konnte ich meinen Port wieder zum Leben erwecken. Das fand ich damals exterm nervig. Diese Erfahrung war der Grund, der mich erst zum iPod getrieben hat. Und ich vermute stark, dass der Player auch unter Linux nicht mal geladen hätte …

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  3. Sehr gute Argumente, dagegen lässt sich freilich wenig sagen. Trotzdem werde ich Linux wohl nie als mein Hauptsystem einsetzen, weil die Oberfläche von Mac OS X es mir einfach angetan hat – wenn ich mir aber diesen Herbst ein neues MacBook Pro kaufe, dann werde ich schauen, ob und wie man Linux darauf als Zweitsystem zum Laufen bringt (Windows kommt mir sicher nicht ins Haus).

    Zum den Entscheidungsfreiheiten kann ich nur sagen, dass der Mac einen da sicher einschränkt, aber eben gleichzeitig alles funktioniert. Für Leute wie mich, die nicht mehr wollen, als ein funktionierendes System, das gleichzeitig kinderleicht zu bedienen ist, ist der Mac deshalb in meinen Augen ideal. Ich muss xenon da ganz recht geben und gehöre selbst auch zu denen, die mit ihrem Computer arbeiten wollen. Mehr nicht. Hinsetzen, anmachen, loslegen.

    Ich habe mit Ubuntu schon rumprobiert und muss sagen, dass es mir viel besser als Windows XP oder Vista gefällt. Trotzdem finde ich es noch komplizierter aufgebaut als Mac OS X.

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  4. Bin ebenfalls begeisterter Linux User
    Opensuse (vorher Suse) seit 9.0 jetzt 11.0
    Ich hatte noch NIEMALS als totaler Laie Probleme Opensuse auf meinem PC zu installieren und zu benutzen, ist ein total narrensicheres und intuitiv zu benutzendes System.
    1000 mal besser als windows und auch als dieser unsägliche mac.
    und ich stimme dir zu, ich würde linux auch aus den von dir genannten gründen benutzen wenn es DEUTLICH schlechter als Mac und windows benutzen.
    es ist aber deutlich besser. und wie schon geschrieben viel einfacher zu installieren als windows.

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  5. Ich benutze Linux jetzt schon seit fast 10 Jahren und es ist schon seit einiger Zeit mein Hauptsystem. Wenn man überlegt, was sich in der Zeit getan hat, mittlerweile funktioniert tatsächlich das meiste automatisch – ohne ewiges Nachinstallieren von Treibern und Neustart-Orgien. Und wenn es mal läuft, dann läuft es sowieso, die letzte Neuinstallation ist nun mittlerweile auch schon Jahre her.
    Ach und KDE (bin noch bei 3.5) ist sowieso wunderbar, einfach zu bedienen, alles passt einfach gut zusammen. Wie die meisten Windowsuser ohne mehrere virtuelle Desktops leben können ist mir ohnehin ein Rätsel…

    Natürlich gibt’s auch noch ein paar Probleme, aber die sind für mich nicht so gravierend. Mich würde es mehr stören, wenn ich nur 2-3 Programme laufen lassen könnte, so wie das bei der Starter-Edition von Windows 7 der Fall sein soll… Solche Frechheiten wären bei Linux nicht denkbar. 🙄

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  6. Danke für Eure Kommentare!

    @Jan Eijking

    Bei mir läuft Kubuntu 8.04, die Installation verlief tatsächlich Plug-and-play-mäßig, alles lief „out of the box“. Ich muss fairerweise dazu sagen, dass bei mir überwiegend ältere Hardware (2001) im Einsatz ist, die meist weniger Probleme bereitet. Nur mein HP Officejet J 5785 All in One (Scanner/Drucker/Kopierer/Fax) ist relativ neu, funktionierte aber auf Anhieb tadellos. Alles ohne Gefummel und Gefrickel 🙂
    W-Lan habe ich gar nicht in Betrieb.

    Keine Frage, es gibt Hardware, die manchen Linuxer in den Wahnsinn treiben kann. Meist sind es Geräte, die für Windows konzipiert sind, sogen. „Windows-Only-Hardware“. Dafür gibt es oft keine Linux-Treiber. WLan-Karten und Notebooks bzw Laptops können oft problematisch sein.
    Wenn ich mal die Neuanschaffung eines Rechners plane, wird die verbaute Hardware zuvor auf Linuxtauglichkeit überprüft oder ich stelle selbst zusammen, dann sollte es keine Schwierigkeiten geben. Aber die Situation verbessert sich zunehmend für Linux,…

    Übrigens: Die gelbrote Karte war nur scherzhaft überspitzt gemeint 😉

    @Xenon und Boff:

    Der MAC wäre meine Wahl, wenn es Linux nicht gäbe. Ich habe ihn bislang nur angetestet, keine größere Erfahrung damit, aber meine Eindrücke sind durchaus positiv. Sehr intuitiv bedienbar.
    Dass die MACS so gut funktionieren, liegt an dem Konzept. Hardware und Software sind gut aufeinander abgestimmt.

    @Alfred

    Meine erste SUSE war die Version 8.2 Habe SUSE zunächst parallel zu WinXP genutzt (Dual-Boot). Als Novell dann den Deal mit Mikrosoft machte, bin ich dann zum debian-basierenden (K)Ubuntu gewechselt. Mittlerweile juckt es mich mal wieder SUSE 11.x aufzuspielen,…
    Übrigens die allererste SUSE hieß nicht etwa 1.0, wie man es eigentlich erwarten müsste, sondern 4.2 in Anlehnung an 42, als die Antwort auf die Fragen aller Fragen aus Douglas Adam’s Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“. Die Linux-Leute haben Humor 😉

    @bouncingsoul:

    Schön Dich wieder zu lesen 🙂 Wie gehts?
    Wie Du in Deinem Blog richtig schreibst: Windows installiert sich auch nicht von allein und funktioniert auch nicht immer „Plug ’n Play“. In meinem Fall hätte ich ebenfalls einen Treiber für das HP-Multifunktionsgerät extra installieren müssen. Bei Linux war er schon im Kernel enthalten.

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  7. Schöne Idee und gut beschrieben. Bei mir war es ein Auf und Ab. Ich konnte lange nicht komplett auf Linux umsteigen, da ich einen Laptop habe und die sind mit Winmodems ausgestattet, d.h. ich konnte nicht ins Internet.
    Mittlerweile nutze ich privat nur noch Linux und auf der Arbeit sowohl Windows als auch Linux.

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  8. Hallo Tom,

    natürlich hast du nicht ganz unrecht, was Freiheit usw. angeht, aber zum Beispiel in meinem Fall war es so, Linx lief schön und gut, aber der *blöde* W-LAN Stick wollte einfach nicht laufen.

    Und daraus folgt: NO DSL – NO LINUX, ein Linux ohne Internet ist für mich undenkbar, hatte es eine Weile so und nichts ging, weil immer irgendwelche Packete gefehlt haben.

    Hinzu kommt halt, wenn du komerzielle Software benötigst, haste bei Linux oft echt Probleme. Die großen Sachen bekommste eigentlich immer auch für Mac, aber bei Linux siehts dann Düster aus.

    Wenn man aber nicht solche Software braucht, ein Kabel DSL besitzt und etwas Zeit in seinen Rechner stecken will, der fährt mit Linux bestimmt besser als mit Windows.

    Problem ist dann halt wieder, dass der Massenzwang die Probleme macht. Erklär mal nem Menschen, der keine AHnung von PCs hat, warum sein Kumpel manche Sachen machen kann und er selbst nicht oder komplett anders.

    Was ich damit sagen will, für Leute, die gerade so Wissen, dass Windows ein Betriebssystem ist, die werden nicht mit Linux zurecht kommen, einfach weil sie garnet wissen, was es heißt, ein anderes System zu haben, meine mum konnte zum Beispiel letztens nicht nachvollziehen, wie auf meinem Mac bloß keine Windows Programme laufen können. SO wird der *keine-Ahnung_user* schnell auf Probleme stoßen, wenn er die .exe aus der e-Mail vom Arbeitskollegen auf seinem Linux Rechner ausführen will.

    ALso ein Grundwissen oder soziale Isolation gehören halt doch dazu.

    Auf Mac will ich jetzt mal nciht im Vergleich eingehen, Mac-User halt, die sind immer eitel^^

    Gruß Sebastian

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  10. @Sebastian

    Danke für Deinen bereichernden Kommentar. Natürlich hat Linux auch seine Schwächen, ganz klar. Bei W-Lan und auch bei Notebooks, Laptops, Netbooks und wie die mobilen Rechner alle heißen,…meistens liegt es aber daran, dass die Hardware-Hersteller keine Treiber für Linux bereitstellen oder die Spezifikationen für ihrer Hardware nicht herausgeben. Hier macht sich das marktbeherrschende Monopol aus Redmond bemerkbar.

    So,..
    Mal wieder Zeit für ein bisschen Windows-Bashing. Habe kürzlich einen anderen schnelleren PC bekommen und natürlich ist Windows (XP) drauf (oaah Nee!). Hatte ganz vergessen, wie nervig dieses „Betriebssystem“ sein kann. Erst braucht es eine gefühlte Ewigkeit zum Booten, die Festplatte scheint dabei den halben Wald abzusägen, dann ploppen mir gleich vier, sich unaufgefordert öffnende Fenster entgegen. Natürlich habe ich flugs (K)Ubuntu 9.04 parallel installiert, welches dagegen sauschnell hochfährt. Während also in Villa-Windows noch gebootet wird, wird in Villa-Linux längst gebloggt 😉

    O.K. das ist nur meine persönliche Erfahrung, die nicht allgemeingültig sein muss, möglicherweise muss Windows noch entrümpelt werden, vielleicht starten zu viele überflüssige Programme im Hintergrund,…

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  11. Also ich habe mir vor 2 wochen ein neues Laptop von DELL gekauft und ubuntu 9.04 darauf gespielt, es ging nach gut 30 Minuten alles von Wlan bis hin zur Grafikkarte.
    Das soll mal eine(r) mit Windows und den ganzen Treiber CDs schaffen 🙂

    Die Software Vielfalt und Einfachheit das ganze zu installieren/upzudaten ist auch ein riesen Vorteil den ich gegenueber Windows sehe.

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  12. Obwohl dieser Arikel schon ein Jahr alt ist, kann ich ihn nur bestätigen. Ausserdem kommt besonders hinzu:
    Durch gute Open Source Alternativen sind propitäre Hersteller gezwungen ihre Software nicht zu horenden Preisen anzubieten. So gesehen profitieren auch die Windows und Mac Benutzer ordentlich.

    Apple wagt noch einmal ein Versuch mit dem iPad/phone. Mal sehen wie Android das Verhalten ändert.

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  13. @philgeland

    Eine weise Entscheidung, linux auf dem Laptop zu installieren. Zu 95% nutze ich Linux, Windows ist nur zum Spielen 😉

    Inzwischen habe ich Ubuntu 10.04, jetzt wirkt WinXp wie eine altersschwache Schildkröte, „Lucid Lynx“ dagegen wie ein junger flinker Lux 😉

    P.S. Dein Blog sieht interessant aus. Dreisprachig, Respekt!

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