Anarchie im 21.Jahrhundert?

anarchie_akongress_156x60 Am kommenden Osterwochenende vom 10.-13.April findet in Berlin ein anarchister Kongress statt. Veranstalter ist die Anarchistische Föderation Berlin. Mehr Informationen gibt es hier

Der Begriff Anarchie wird in der breiten Medienlandschaft überwiegend mißbräuchlich verklärend und fälschlicherweise dazu benutzt, um chaotische bürgerkriegsähnliche Zustände bei fehlender staatlicher Ordnung zu beschreiben. Die exakte Bezeichnung dafür lautet aber Anomie. Anarchismus hingegen bedeutet folgendes:

Anarchismus (abgeleitet von griechisch ἀναρχία „Herrschaftslosigkeit“; Derivation aus α privativum und ἀρχή, „Herrschaft“) ist eine politische Ideenlehre und Philosophie, die Herrschaft von Menschen über Menschen und jede Art von Hierarchie als Form der Unterdrückung von individueller und kollektiver Freiheit ablehnt. Daher wird von seinen Anhängern eine anarchistische Gesellschaft als freiwilliger Zusammenschluss von selbstbestimmten Individuen und Kollektiven propagiert. Unter der Anarchie in diesem Verständnis wird damit die Aufhebung hierarchischer Strukturen – bis hin zur Auflösung der staatlichen Organisiertheit der menschlichen Gesellschaft – verstanden.
Im Mittelpunkt stehen Freiheit, Selbstbestimmung, Gleichberechtigung, Selbstverwirklichung der Individuen und Kollektive Selbstverwaltung. Der Anarchismus wird in einem sozialrevolutionären Sinn von seinen Vertretern als Synthese zwischen individueller Freiheit wie im Liberalismus und sozialer Verantwortung für die Gemeinschaft wie im Sozialismus verstanden.
Ein Mensch, der nach diesen Prinzipien lebt oder eine herrschaftsfreie Gesellschaft anstrebt, wird als Anarchist bezeichnet. Bisweilen wird das Adjektiv libertär (dt. freiheitlich) als Synonym für „anarchistisch“ benutzt.
Quelle: Wikipedia

Das herrschende System Mensch kann, global betrachtet, als gescheitert angesehen werden. So ist es zumindest angezeigt über Alternativen nachzudenken. Eine funktionierender weltweiter Anarchismus wäre eine höherer soziale Entwicklungsstufe, doch leider scheint der Mensch noch nicht reif dafür,…

Wer mehr erfahren will, auf nach Berlin zum Osterwochenende😉

2 thoughts on “Anarchie im 21.Jahrhundert?

  1. „Eine funktionierender weltweiter Anarchismus wäre eine höherer soziale Entwicklungsstufe, doch leider scheint der Mensch noch nicht reif dafür,…“

    Dem kann ich nur beipflichten. Eine (gesellschaftlich) hinreichend weit entwickelte Gesellschaft benötigt keine Hierarchien und künstliche Organisationsstrukturen.

    Das doppelt Traurige nun ist, dass zum einen die Menschheit (ja nicht einmal einzelne Völker) immer noch nicht die nötige geistige Reife dazu haben, und zum anderen die daher leider (noch) notwendigen Strukturen von den Mächtigen derart pervertiert wurden, dass diese nicht zum Ausgleich ebendieses Entwicklungsbedarfs dienen, sondern stattdessen die Verstärkung und Zementierung desselben bewirken.

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  2. Die Nazi-Birnen von der „Jungen Freiheit“ machen daraus eine Veranstaltung von „Linksextremen“. Alles was die rechten Spacken nicht verstehen, ist „linksextrem“. Und die verstehen vieles nicht.

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