Wiefelspütz: Computer? Internet? Was ist denn das? DNS, Gogo, Gaga Tralafitti?

Dr. Dieter Wiefelspütz Bundestagsabgeordneter der SPD, Fachsprecher für Innenpolitik, hält nicht nur Paintball für „sittenwidrig“ sondern steht auch bei seiner offensichtlichen Inkompetenz in Sachen Internet, seinen Politiker-Kollegen in nichts nach. Sobald die berechtigten Fragen der Bürger auf Abgeordnetenwatch konkreter werden, dadurch diese Unwissenheit aufdecken, weicht er aus und ist kurz angebunden, wird bockig, verhält sich wie ein garstiges Kind. Auf die Frage nach seinen Kenntnissen über PC und Internet, antwortete er wie folgt:

was soll denn ein „Computer“ sein, was soll „Internet“ sein?
Ich habe diese Begriffe noch nie gehört oder gelesen. Ich stamme nämlich aus dem vergangenen Jahrtausend.
DNS, TLD, GAGA, GOGO, TRALAFITTI oder was?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
Quelle

[ Screenshot abgeordnetenwatch.de ]

original_tralafitti3

Mal abgesehen davon, dass jeder der heute 10 Jahre jung ist, auch aus dem vorherigen Jahrtausend stammt, könnte man Herrn Wiefelspütz noch zugute halten, dass möglicherweise sein Account gehackt wurde und diese Worte nicht von ihm stammen, doch passen sie prima ins Bild, welches unsere Bundestagsabgeordneten in Bezug auf Medienkompetenz in den letzten Jahren abgegeben haben. Zunehmend drängt sich der Eindruck auf, dass wir von Pausenclowns und Bauchrednerpuppen regiert werden.

Hat Herr Dr. Wiefelspütz eigentlich den gleichen Friseur wie Gesine Schwan? Der stammt dann sicherlich aus dem vorletzten Jahrtausend,…

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8 Kommentare zu “Wiefelspütz: Computer? Internet? Was ist denn das? DNS, Gogo, Gaga Tralafitti?

  1. Das ist eine wirklich unglaubliche Antwort und mein erster Gedanke war auch, dass das niemals der Herr Wiefelspütz geschrieben hat bzw. in Auftrag gegeben hat.
    Auf der Seite des Fragenden http://oldschool.blogg.de/eintrag.php?id=933 gab es in den Kommentaren öfter Kritik an der Frage, dass sie sehr unhöflich und blöd sei und eine solche Antwort geradezu herausgefordert hätte.
    Aber selbst wenn dem so wäre (ich finde die Frage ist ok), dann sollte man als Politiker nicht so antworten. Schlussfolgernd von meinem ersten Gedanken, ist für mich die logischste Erklärung, dass ein gefrusteter Praktikant die Antwort gegeben hat und sich mal auf diese Weise über seinen Chef auskotzen wollte. Und vielleicht sogar tatsächlich dessen (interne) Meinung zu Computer und Internet widergegeben hat.

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  2. Hi Julia,

    Danke für den Link! Dort hat sich ja bereits eine interessante Diskussion entwickelt.
    Wenn sich „Zensursula“ mit „Internetausdrucker“ blamiert oder Justizministerin Zypris nicht weiß, was ein Browser ist und ein Grüner Politiker über „Kannibalen-Foren“ fabuliert, kann die Frage nach Kompetenz schon berechtigt sein, also finde ich sie ebenfalls angebracht, wenn auch ein wenig provokativ.

    Hier hat jemand die Geschichte zu einem lustigen Bild verarbeitet:
    KLICK
    Muharhahaha 🙂

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  3. @Mephane

    Danke. Wer Deinem Link folgt, dem dürfte klar werden, dass die obige Antwort von Herrn Wiefelspütz bezüglich seines Internetwissens authentisch sein dürfte.

    Hier noch eine Sammlung von Beispielen: KLICK
    Den Typ kann man kaum noch parodieren, das ist Realsatire!
    Allerdings sehr bedenklich, dass einer wie er, „Volksvertreter“ ist.

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  4. Pingback: Wiefelspütz: "...dann wackelt hier die Wand." - Blog of Ingo Jürgensmann

  5. Pingback: Aufgelesen und kommentiert 2011-10-10

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