Wahlbetrug? Was Iran, USA und Kenia gemeinsam haben könnten,…

Wahlbetrug? Da war doch was,…das mediale Gedächtnis ist kurz, aber keine Sorge ich bin ja bei Euch😉
Nach dem bedauerlichen „Wahlsieg“ von Ahmadinedschad liegt der Verdacht der Wahlfälschung in der Luft. Zweifel an der Korrektheit der Präsidentschaftswahl im Iran sind durchaus angebracht, bewiesen ist bislang nichts.
Wie war das noch, als George W. Bush gewählt wurde? Da gab es ja auch einige…eh…Ungereimtheiten. Am Eindeutigsten scheint der Wahlbetrug von Präsident Kibaki in Kenia Ende 2007. Da gab es Bezirke mit einer Wahlbeteiligung von 110%! Das ostafrikanische Land war bis dahin immer die „Vorzeigedemokratie“ des schwarzen Kontinents in den westlichen Medien. Damals gehörten die USA übrigens zu den ersten Gratulanten (später als der Wahlbetrug immer offensichtlicher schien, wurde es ihnen wohl doch zu peinlich und sie zogen die Glückwünsche zurück), während sie das Wahlergebnis im Iran derzeit noch nicht anerkennen. Insgesamt regiert die U.S.-Regierung bisher aber relativ gelassen auf das Wahlresultat im ehemaligen Persien.

10 thoughts on “Wahlbetrug? Was Iran, USA und Kenia gemeinsam haben könnten,…

  1. Die Bush-Jahre sind vorbei, jetzt ist „Wir Schaffen Das“ dran. Voraus gucken fände ich in dem Fall besser, leider haben die Iranis nicht viel zu sehen in der Zukunft, bis auf ein Land, das noch weiter ruiniert wird. Frag mich ständig, ob da nicht irgendwelcher internationaler Instanz aufstehen soll, um dem Ahmadinejad die Wahrheit zu sagen. Tja.

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  2. Hallo Monique, herzlich willkommen im Blog🙂

    Du hast recht, man sollte nach vorne schauen, die Bush-Ära ist glücklicherweise vorbei, aber leider dauert die Ahmadinetschad-Zeit und die Kibaki-Periode noch an😦

    Der Fakt, dass im Iran das Internet zensiert und jetzt zu Zeiten der Unruhen nach der Wahl, das Mobilfunknetz teilweise abgeschaltet wird, macht den Wahlbetrug noch wahrscheinlicher.

    Schade, dass ich den Artikel in Deinem Blog zum Thema nicht so gut lesen kann, mein holländisch ist ganz schlecht😉

    Gruß

    tom

    P.S. Welcher höhere Instanz sollte denn Deiner Meinung nach dort einschreiten? Der „Westen“? Der hat sich dort in der Vergangenheit nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert,…

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  3. Hallo Ihr Guten,

    habt Ihr schon einmal von Peter Scholl Latour gelesen? Garantiert.

    Die Kampagnen um den Iran sind nichts anderes, als wie vor den olympischen Spielen in China das mit den Fackelläufen um die Welt vor sich ging! – Es diente dazu, China zu destabilisieren und man holte den Dalai Lama aus der Ecke und das Tibet-Problem. Heute ist Ruhe und keiner spricht mehr über Tibet.
    Zuvor wurde das ja ebenfalls praktiziert, um einige Länder von Russland abzutrennen.
    Um jedoch zum Iran zurück zu kommen. Es hat einfach nicht geklappt, einen USA-geschulten Präsidenten dort einzusetzen. Der jetzt amtierende Präsident will sich den USA einfach nicht unterwerfen, was ich verstehen kann. Nur darum geht es!
    Schaut Euch doch nur eine Landkarte genau an. Der gesamte Iran ist von allen Seiten umzingelt. Es gab noch die Flucht zum Meer. Auch dort hat man eine Blockade errichtet, mit dem Piraten-Märchen.
    Um die Verletzung der Menschenrechte geht es bestimmt nicht dort und was „freie Wahlen“ anbelangt, da sollten sich einige Länder mal zurücklehnen, bevor mit dem Finger auf die Iraner gezeigt wird.
    Fallt doch nicht auf das Märchen mit der Atombombe herein. Es erinnert doch wohl an den Kriegsgrund im Irak!!
    Jeder Politiker hat Fans und auch Gegner. Es dürfte nicht sehr schwer sein, diese Gruppen zu mobilisieren, wenn man sie entsprechend unterstützt. – Waren zu dem Zweck nicht extra Summen in den USA bereitgestellt worden? Ich las es jedenfalls. –

    Erinnert Ihr Euch, wie es zuletzt in Georgien lief, wo die Russen als die schlimmsten Bösewichte inszeniert wurden? Meine Güte, es wurde doch hinterher bekannt, dass arme Leute Geld in die Hand gedrückt wurde, damit sie das und das vor der Kamera aussagten. Ich sah es im Weltspiegel.
    Nichts ist so, wie es scheint. Das mit dem Iran hat ganz andere Gründe. Die Iraner überfallen keine Länder, wie es die Amis machen! Allerdings pfeifen sie auf den Dollar als Weltwährung. Sie wollen ihr Öl mit einer anderen Währung bezahlt bekommen. Dem schliessen sich auch schon andere asiatische Länder an. Und wenn sich erst einmal eine Pipeline vom Iran aus direkt in den asiatischen Raum erstreckt, wie es geplant ist, geht es den USA an den Kragen. Nur darum wird das Feindbild Iran hochgehalten. Der Saddam hatte das ja auch vor und musste sterben, weil er so viele Iraker auf dem Gewissen hatte. Macht einmal die Rechnung dafür auf, dass durch die Amis über eine Millionen Menschen ums Leben kamen.
    Nicht dass ich jetzt einen dieser Herrschenden in Schutz nehmen will, auch den iranischen Präsidenten nicht. Die haben wohl alle genug Dreck am Stecken, dass ich auch Wahlfälschungen als wahr absegnen würde. Meines Erachtens hat sich im Iran allerdings sehr viel an positiven Dingen getan. Ich sah vor einigen Monaten einmal einen Filmbericht im Fernsehen darüber, wo ich nur staunte. Ich musste mein Weltbild einmal mächtig korrigieren.
    Junge Frauen in den Städten kann man von westlichen Frauen nicht mehr unterscheiden. Sie studieren, ergreifen Männerberufe …… und wer sich eben verschleiern will oder sich seinem Mann unterwirft und solch eine Burka trägt, tut das doch im eigenen Interesse.
    Sonst gäbe es im Iran keine „sichtbaren“ Frauen, die protestieren könnten. – Also, der Westen such nach Gründen!

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  4. Man muss allerdings feststellen, dass das Regime des Iran ein Übles ist, eine Religionsdiktatur durch Mullah-Tyrannei, das sollte man dabei nicht verkennen.

    Doch die Moral westlicher Regierungen ist „flexibel“, wendet sich ein Regime gegen den Westen ist es ein Schurkenstaat, verhält es sich dagegen opportun, ist es ein Verbündeter und keiner schert sich mehr um Menschenrechte, ich nenne das Doppelmoral.

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  5. @ Christel:

    Ich bin immer wieder erstaunt, mit welchem Verständnis einige Leute Menschen wie Achmaleckmichdoch begegnen, während die USA – respektive Bush – lediglich der ach so böse Kriegstreiber ist. Du versuchst das zwar gegen Ende Deines Kommentars zu relativieren, die Tendenz bleibt aber. Ich bin weißgott nicht konservativ, allerdings habe ich mal einem solchem einen netten Satz gehört:

    „Frieden bedeutet nicht, dass Despoten nur ihr eigenes Volk plattmachen, statt dem ihrer Nachbarstaaten.“

    Das fand ich sehr interessant. Und bevor man für ein Land in die Bresche springt, sollte man sich immer fragen: Würde ich da leben wollen? Bei mir persönlich käme der Iran eher schlecht weg…

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  6. @Theardadier

    „Man muss eine Lüge nur sehr oft wiederholen, bis sie als Wahrheit angenommen wird!“
    Das scheint mir bei vielen Leuten zu klappen!

    Wenn ich auch das Vorgehen der westlichen Welt im Falle Iran kritisiere, dann bedeutet das noch lange nicht, dass ich mich mit diesem Regime, was da im Iran regiert, einverstanden erkläre. Muss ich auch nicht! Mir ging es nur darum, darauf hinzuweisen, welches die Hintergründe sind.
    Als Vergleich: die Massenvernichtungswaffen im Irak!!

    Warum dieses schwarz-weiss-Denken von Dir? Weiss Du, was hier passierte, wenn das Volk auf die Barrikaden ginge? Führe Dir Heiligendamm vor Augen, falls Du das vermagst……… und schaue Dir die Forderungen von Schäuble & seinen Konsorten an, die die Bundeswehr ins Innere einsetzen wollen. – Oder glaubst Du auch an das Märchen mit den vielen Terroristen, die unser Land bedrohen?
    Und dass der Bush ein Kriegstreiber war, sollte auch bis zu Dir vorgedrungen sein! Der Messias wird sich auch noch entpuppen.
    Guantanamo gibt es immer noch und statt weniger, hat er noch mehr Soldaten nach Afghanistan gesandt.
    @ Was Tom ausführt, kann ich schon unterstreichen!! Man möchte und muss da nicht leben. Für uns sind die Unterschiede zu krass. Allerdings sind diese Völker aber auch wesentlich religiöser und fanatischer gesteuert, als wir.

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  7. @ Christel:

    Sekunde mal. Ich und Schwarz-Weiß-Denken? Wie kommst Du darauf? Ich habe lediglich eine Äußerung zitiert, die mir interessant erschien, da sie kurz und prägnant die Gründe darstellt, die Bush zum Irak-Krieg bewegt haben. Das heißt noch lange nicht, dass ich das total toll finde. Im Gegenteil.
    „Und dass der Bush ein Kriegstreiber war, sollte auch bis zu Dir vorgedrungen sein!“ Was soll diese dämliche Aussage? Ich habe nie mit Bush sympathisiert und werde es auch nie tun!!!
    Ich bin nicht konservativ und werde es so schnell auch nicht sein oder werden. Deshalb brauche ich mir Schäuble und Co. auch nicht vor Augen führen. Dass der paranoid ist, weiß ich auch.
    Was die Terroristen angeht, glaube ich durchaus, dass es da Menschen gibt die ein Problem mit dem westlichen Lebensstil haben und das gerne ändern würden. Ob das wirklich so schlimm ist, wie man uns suggeriert, das ist was anderes.
    Und wenn ich diesen Unsinn von dem Messias höre, schwillt mir eh der Kamm. Da bist Du wohl oder übel auf die Meinungsmache der Medien reingefallen. Obama selbst hat sich nie so bezeichnet oder gesehen. Außerdem ist er gerade mal ein halbes Jahr im Amt. Da bügelt man nicht mal eben alles aus, was in acht jahren Bush schief gelaufen ist.

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  8. Jedes Wort hat eine Bedeutung und jeder Satz sollte einen Sinn ergeben. Leider scheinst Du nicht in der Lage zu sein, das zu verstehen.

    Meine Aussagen sind auch nicht dämlich. Das möchte ich Dir nur zu verstehen geben. – Man kann über alles unterschiedlicher Meinung sein und offene Diskussionen können auch bereichernd sein, sofern sie fair verlaufen.
    In dem Falle verabschiede ich mich lieber.

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  9. Och, das verstehe ich sogar sehr gut. Ich habe auch nicht gschrieben, dass ALL Deine Aussagen dämlich sind, sondern lediglich diese eine. Mehr nicht.
    Wenn Du aber argumentierst, dass es im Iran durchaus westlich orientierte Menschen gibt, was durchaus stimmt, dann sehen ich mich aber auch gezwungen darauf hinzuweisen, dass nicht alle Amerikaner so denken wie Bush. Außerdem kann es nie schaden, wenn man sich auch mal mit anderen Sichtweisen auseinandersetzt, wie ich es auch getan habe.

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