Ibilimapu und warum Schildkröten keine Missionarsstellung praktizieren

Zur Abwechslung mal ein „hochwissenschaftlicher“ Blogbeitrag. Der Name Missionarsstellung basiert trotz der weit verbreiteten Meinung nicht darauf, dass christliche Missionare den Südsee-Insulanern damals vorschreiben wollten, dass die Mann-oben-Frau-unten-Sexposition, die einzig Anständige sei, stattdessen wird berichtet,

…dass die Bewohner der Trobriand-Inseln sich über das eintönige Sexualleben der Weißen lustig gemacht hätten, von Missionaren und deren angeblichen Vorschriften ist jedoch keine Rede. Die ihnen vorher unbekannte Mann-oben-Frau-unten-Stellung bezeichneten die Einheimischen in ihrer Sprache als „ibilimapu“ „sie, die Frau, kann nicht mitmachen“. (Hervorhebung von mir)
Quelle

Eine sehr sympathische Umschreibung von den Südseebewohnern 😉
Ein Argument mehr dafür, warum die „Standardstellung“ nicht unbedingt meine Lieblingsposition ist (au weia, ist das Privat!). Für das Schildkrötenweibchen wäre die Missionarsstellung u.U. sogar tödlich. Würde sie nach dem Akt rücklings auf ihrem Panzer liegend, zurückgelassen, käme sie ohne fremde Hilfe nicht mehr auf die Beine und müsste verhungern. Daher bevorzugen die Panzerechsen lieber dieser Stellung:

Immer schöm langsam, dann hat sie auch was davon

[ Bildquelle: BeneBeneBeneBene CC ]

Na ja, Schildkröten sind aufgrund ihrer Anatomie ohnehin bei der Wahl der Liebespositionen sehr eingeschränkt,…aber wenigstens kennen sie keine Hektik 😉

Ach, habe ich Euch schon gesagt, dass ich die Südsee-Inseln klasse finde?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s