CDU: Wir haben nicht mehr zu bieten

Sehr aufschlussreich, dass sich die Wahlwerbebotschaft der CDU-Abgeordneten Vera Lengsfeld (Berlin Friedrichshain-Kreuzberg), die übrigens auch bei der „Achse des Guten“ schreibt, dem Niveau des Tittitainment beim privaten Prollfernsehen anpasst. Die Message, die bei mir ankommt lautet:
„CDU: Wir haben nicht mehr zu bieten“
Die Frau möchte anscheinend nicht nur auf ihren Intellekt reduziert werden😉


Habe mal kurz in Veras Wahlbog geschaut. Angeblich würden „prüde Linke“ diese Wahlwerbung als sexistisch empfinden. Also ich bin weit davon entfernt, bei diesem Anblick sexuelle Assoziationen zu bekommen. Die Damen haben m.E. die erotische Ausstrahlung einer Trafostation im Sauerland.

Was sagen eigentlich die prüden Kirchen zu diesem Wahl-Plakat einer christlichen Partei?😉

TITTI-TWISTER

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11 thoughts on “CDU: Wir haben nicht mehr zu bieten

  1. Also ich RAF* das nicht. Da fordern Teile der CDU, nach der Kinderpornographie auch alle anderen Pornos aus dem Netz zu verbannen, und dann schimpfen sie uns prüde?! Ja was denn nun?!

    *was für ein Wortwitz😀

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  2. Die Kirchen machen das was sie eigentlich immer tun: Wenn es an ihre „eigenen Leute“ geht, schließen sie die Äuglein und legen sich zur Ruh…🙂
    Obwohl sich wahrscheinlich sowieso kein Mensch mehr daran erinnern kann, wofür das C in CDU steht.

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  3. Offenbar möchte die CDU das typische DSDS-Publikum ansprechen, da hätten sie doch gleich Superstarkandidatin Johanna ins „Kompetenz-Team“ holen können:
    „Ich hab‘ die Haare schön, ich hab‘ auch die Möpse schön“

    @Moritz

    Apropos Zensur. Ich bin in diesem Fall für Stoppschilder über die Dekolletés, von wegen Jugendschutz und sexually correctness. Wahlplakate dürfen kein rechtsfreier Raum sein😉

    @Silverblick

    Oh, ist mir grad entfallen, wofür das ‚C‘ bei der CDU bzw CSU steht. Charismatisch? Nee, kann auch nicht sein,…

    Wenn dieses Beispiel des Wahlk(r)ampfs der Berliner CDU für die Bundestagswahl Schule macht, wie geht es dann weiter? Steckt sich dann Ronald Profalla die Riesen-Zucchini (aus meinem vorherigem Beitrag) in die Hose?

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  4. Sowas (sexualisieren der Politik) hat die „Union“ übrigens nicht zum ersten Mal gemacht. Guckst Du hier:

    Sex, Lügen und Politik:

    „Wir gehen tiefer“, tiefer gehts wirklich kaum,…was den Inhaltsgehalt einer politischen Aussage angeht. Das ist unterirdisch.

    Sprecher Junge Union: „Das hat nichts mit Sex tun.“ Bruharhaha:mrgreen: Naja, im Falle von Merkel und Lengsfield hätte er sogar (unfreiwillig) recht🙂 ROFL

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  5. Gut, der Fairness halber hier ein paar Beispiel-Links zu Plakaten anderer Parteien, die ebenfalls ziemlich schwach sind:

    Die Grünen in Kaarst haben hier eine Aussage plakattiert, die sehr leicht als sexistisch oder gar rassistisch aufgefasst werden kann: Der einzige Grund schwarz zu wählen oder die Linke in Person der Politikerin Halina Wawzyniak vom Landesverband in Berlin Mit Arsch in der Hose in den Bundestag und die FDP 20 Jahre Reisefreiheit ohne jeden Bezug zu aktuellen politischen Themen, Roman Möller hat in seinem Blog schon alles dazu geschrieben, dem kann ich 100%ig zustimmen.

    Allerdings bleibt das Plakat von Vera Lengsfeld das Dämlichste😉

    Wenn die Politiker uns nicht mehr anzubieten haben, als nullinformative PR-Scheiße, haben sie dieses Feedback aus dem Netz verdient! Mindestens!

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  6. @endgültig

    Jepp, dieses (von Dir verlinkte) Plakat gefällt mir auch, da steckt wenigstens eine „Aussage“ drin, die man als solche mit Inhalt bezeichnen kann.

    Vera Lengsfeld versuchte das Sommerloch mit dem Inhalt ihres Ausschnittes (und den der Kanzlerin)zu stopfen😉

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