Social Networking, du schöne neue Welt und Freunde gibt es im Sonderangebot.

Soziale Netzwerke sind der große heiße Scheiß im Internet und zwar so hot, dass die Köttel qualmen! Social Networking ist absolut trendy. Wenn Du nicht mindestens einen Account bei Facebook, Assbook, MySpace, MyHeaven, MySky, Xing, Ping, Pong, StudiVZ, IchVZ, Ich&IchVZ, MeinVZ oder ähnlichen Selbstdarsteller-Portalen hast, bist Du megaout! Bloggen ist sowieso aber sowas von Gestern, heutzutage twittert Frau oder Mann, schließlich muss es schnell gehen, wie beim Katzenficken. Dauerstress ist hipp. Tempo ist modern.


Dank sozialer Netzwerkerei findet im Internet jeder Topf seinen Deckel, jede Faust sein Auge, jeder Arsch seinen Eimer oder kurz gesagt: Friends! Wer es sich jedoch auch in der virtuellen Welt mit allen und jedem verscherzt hat, der kauft sich eben Freunde:

freunde_kaufen

Tausend Freunde für nur 100 Euro? Das nenn‘ ich mal ein Schnäppchen im Sommerschlußverkauf! Das macht nach Adam Riese schlappe 10 Cent pro Freund. Sensationeller Mengenrabatt! So billig sind Freunde nicht mal im Real Life zu bekommen. Es lebe das soziale Netzwerken, welch eine schöne Welt! Und lieben tue ich Euch auch,…

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3 Kommentare zu “Social Networking, du schöne neue Welt und Freunde gibt es im Sonderangebot.

  1. lieber tom,

    leider muß ich beruflich ein solches netzwerk pflegen, privat habe ich mein alter-ego getötet. diese überangebot am überbieten strengt an, kostet kostbare zeit. eigentlich klicke ich nurnoch kurz auf die profile, ob keine rassisten oder politischen und pornographischen selbstbekundungen sind, ignoriere oder bestätitige. alles andere ist zeitverschwendung!

    gutgruß von der wortfeile

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  2. Es ist ja nicht alles schlecht bei sozialen Netzwerken. Wenn Menschen solche Portale nutzen, im ihre beruflichen Chancen zu erweitern, wie beispielsweise Musiker auf MySpace oder wenn talentierte Schreiber ihre Texte veröffentlichen, finde ich das gut. Dass echte Freundschaften entstehen, schließe ich auch nicht aus. Es sind die Auswüchse (siehe oben), die mich stören, die Öberflächlichkeit, die Schnelllebigkeit und die Unverbindlichkeit. Wenn „Freundeslisten“ zu reinen Schwanzvergleichen verkommen, wenn Masse statt Klasse, wenn Geschwindigkeit statt Intensität zählt, wenn Selbstdarsteller-Portale nur noch dazu dienen, das eigene Ego zu füttern, dann ist es nichts mehr für mich. Grundsätzlich haben solche Netzwerke durchaus Potential, aber ich fürchte das dieses unter die Räder von der totalen Kommerzialisierung kommen könnte (wenn das nicht schon längst passiert ist),…wenn ich schon alleinen an die vielen Spam- und Marketing-Follower bei Twitter denke, bekomme ich das Gruseln.

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