Zitat des Tages: Die (Spar)Leuchten der Wirtschaft

Frage: Wie viel neoliberale Ideologen, „Wirtschaftsweise“ und Politiker der gegenwärtigen Regierungskoalition braucht man, um eine kaputte Glühlampe zu wechseln?

Antwort: Gar keine. Wenn der Reformprozess entschlossen und unbeirrt fortgesetzt wird und wenn die Glühlampe durch Drosselung der Stromzufuhr weitere Anreize erhält, für ihr Leuchten selbst Verantwortung zu übernehmen, denn wird es durch das Wirken der „unsichtbaren Hand“ von ganz alleine wieder hell. Wenn wir genau hinschauen, leuchtet sie schon wieder ein bisschen. Die Dunkelheit der Krise wird in Kürze überwunden sein.

:mrgreen: Gefunden im PROLLblog

Der noch selbstständig Denkende kann sich selbst die Frage beantworten, warum den Menschen immer die selben Talkshow-Ökonomen, vom Schlage der Raffelhüschens, der Hüthers und der Sinns, als „Top-Wirtschaftsexperten“ in den deutschen Medien vorgesetzt werden.
Das gilt keinesfalls nur die Boulevardpresse, sondern auch für die staatlichen „unabhängigen“ öffentlich-ratlosen Fernsehanstalten mit ihren Politsabbelsendungen. Es geht darum, eine wirtschaftsliberale marktradikale Ideologie zu etablieren und ihr einen (pseudo)wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen. Wer von den drei oben genannten Wirtschaftswissenschaftlern hat eigentlich die Wirtschaftskrise vorhergesehen?

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2 Kommentare zu “Zitat des Tages: Die (Spar)Leuchten der Wirtschaft

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