Freiheit und Eigentum

Freiheit und Eigentum
Der Eigentümer hat die Freiheit dem Besitzlosen selbige einzuschränken oder zu nehmen…

Betreten verboten:

dieser weg war vor kurzem teil des öffentlichen raums und frei begehbar, bis der eigentümer den zaun errichtete

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4 Kommentare zu “Freiheit und Eigentum

  1. Verstehe Deinen Satz über dem Bild nicht. Das ist einfach eine Art Haftungsausschluss wie bei Blogs, da distanzierst Du Dich ja auch von den Inhalten verlinkter Seiten. Das selbe passiert hier. Sollte jemand ohne dieses Schild auf das Grundstück gehen und ihm was passieren, ist der Besitzer dran. Und das Schild bewahrt ihn sozusagen davor.

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  2. Mein Satz passt wirklich nicht optimal im Kontext zu dem Foto (Bildbeschreibung aktualisiert), denn das was das Bild nur andeutet, aber nicht zeigt: Der c.a 2,5m hohe Zaun spannt sich über die ganze Straße und versperrt den Zugang zu einem völlig brachliegenden Gelände, auf dem ehemalige Firmengebäude seit Jahren vor sich hingammeln. Betreten auf eigene Gefahr hätte doch gereicht, ohne Umzäunung. Verbotsschilder sind mir schon immer suspekt gewesen,…

    Das gesprühte „Ego“ passt aber ganz gut zur Ich-Perspektive vieler Eigentümer, obwohl es vom Sprayer wahrscheinlich nicht so gemeint war,…

    Einen Haftungsausschluß habe ich übrigens auch nicht, bei mir gibts auch kein Betreten verboten,… 😉

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  3. Naja, bin kein Jurist – wie Du vielleicht weißt^^ – aber der Zaun hat durchaus einen Sinn. So weiß man nämlich, wo das Gelände beginnt.

    Was die Ego-Perspektive der Eigentümer angeht: wir haben zu Hause auch einen Parkplatz an der Straße (nicht am Seitenstreifen). Zuerst war der auch offen. Allerdings wendeten dann mehrere LKWs pro Tag bei uns, weil sie die nicht weit entfernte Firma verpasst hatten. Das Ergebnis war, dass unser Platz völlig kaputt war. Wer hat die Reparatur bezahlt? Richtig! Wir! Jetzt ist da eine Kette vor und ein Schild, das auf ein Privat-Grundstück hinweist. Hat nix mit Egoismus zu tun, sondern war schlicht notwendig.

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  4. Nun, es ging mir keineswegs darum, Eigentümer pauschal als Egoisten darzustellen, auch stelle ich das individuelle Recht auf Privatbesitz nicht in Frage.

    Ich möchte die Aussage über dem Bild eher als Denkanstoß verstanden wissen, dahingehend dass Freiheit nicht zwingend Eigentum bedingt, sondern wenn man es im gesamtgesellschaftlichen Bezugsrahmen betrachtet, d.h. nicht nur aus der Sicht des Eigentümers, selbige auch einschränken kann.
    Im politischem Liberalismus werden die Begriffe Freiheit und Eigentum quasi in einem Atemzug genannt, ich würde Freiheit und Frieden vorziehen.

    Ein anderes Beispiel um meine Gedankengänge transparenter zu machen: Viele U.S.-Amerikaner (Waffennarren) haben eine ziemlich seltsame Vorstellung von Freiheit im Zusammenhang mit dem Recht eine Waffe zu besitzen und darüber hinaus sie offen tragen zu dürfen. Ich, als Unbewaffneter, würde das widerum als potentielle Bedrohung und Einschränkung meiner Freiheit ansehen. Doch die „Freiheit-und-Eigentum-Idiologie“ stellt das Recht des Waffenbesitzers im Speziellen und das Recht des Besitzenden im Allgemeinen oftmals über die Interessen des Nichteigentümers, das ist meine Kritik.

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