Wer arbeitet muss mehr haben als derjenige, der nicht arbeitet

Genau. Und weil das so sein muss, ist die Botschaft zur kommenden Landtagswahl in NRW klar und deutlich. Hier ein Wahlplakat der Feudalen Dekadenten Partei, kurz: FDP

Mehr Armut für Hartz4-Empfänger, damit sich Arbeit wieder lohnt! Der Niedriglöhner wählt FDP.

Verwendetes Foto von franko CreativeCommons-Lizenz

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11 Kommentare zu “Wer arbeitet muss mehr haben als derjenige, der nicht arbeitet

  1. Der Tsunami des Schwachsinns, die Westerwelle rollt über die Republik und begräbt jegliche Vernunft, die nötig wäre eine Debatte über die „Hart4-Thematik“ zu führen, unter sich.

    Auch ich kann das ganze nur mit einer Portion Zynismus ertragen. Ich hoffe die Wähler in NRW geben im Mai die richtige Antwort,…

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    • „Der Tsunami des Schwachsinns, die Westerwelle rollt über die Republik und begräbt jegliche Vernunft, die nötig wäre eine Debatte über die “Hart4-Thematik” zu führen, unter sich.“

      Das ist wahrscheinlich genau die Absicht. Eine nötige und sachliche Debatte von vornherein zu blockieren, indem man sie in eine andere Richtung lenkt und mehr über Westerwelle diskutiert als über menschenwürdige Lösungen.

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  2. Gut, Phrasen rausfischen ist leicht, aber auch genauso unsinnig. Konnte man auch bei den Linken im Wahlkampf sehen: „Reichtum für alle“ und „Reichtum besteuern“

    Quatsch, oder? Sehr interessant ist dieser Artikel in der FAZ:

    http://is.gd/8FYs2

    Hoffe mal, der Link geht so.

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  3. @Sören
    Diese billige Masche des Herrn Westerwelle unter dem Motto „teile und herrsche“ ist doch offensichtlich: Niedrigstlöhner gegen Empfänger von Sozialleistungen, die graue Masse geilt sich dran auf und die Gutsherren machen den Reibach. Hier wird eine Sau durchs Dorf getrieben, um die wahren Missstände unserer Gesellschaft zu vertuschen. Da wird am unteren Ende angefangen, aber der Fisch stinkt wie immer vom Kopf her.
    Tagtäglich bekomm ich die miesen Auswüchse dieser zynischen Politik in meinem Arbeitsumfeld zu spüren. Raubtierkonzerne huldigen nach wie vor dem Shareholder Value und versuchen, trotz Gewinnmaximum, sukzessive die Löhne zu drücken und die Belegschaft auszudünnen. Nachhaltiges Wirtschaften funktioniert leider anders. Wer seinen Arbeitsplatz verliert, sucht oft vergebens oder muss sich zu haarsträubenden Bedingungen und einem dezimierten Gehalt andienen, denn das grosse Heer der Leiharbeiter, Niedrigstlöhner und Sozialleistungsempfänger wird zur ständigen Droh- und Angstkulisse aufgebaut. Wer mit dem Hungerlohn nicht zurechtkommt, holt sich zusätzliche Stütze. Mit dieser Stütze, die von den noch gut verdienenden mitfinanziert wird, subventionieren wir indirekt die masslose Raffgier einer unanständigen Minderheit, welche Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert.
    Hier muss die Politik ansetzen, muss Gesetze erlassen, die verhindern, dass Menschen zu unwürdigen Arbeitsbedingungen gezwungen werden, die verhindern, dass Spekulanten die Weltwirtschaft zum Zittern bringen und in Folge eine gigantische Jobvernichtungsmaschinerie in Gang gesetzt wird.

    Im Vergleich zum plumpen Westerwelle-Populismus wäre das aber richtig Arbeit.

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    • Liebe Hilde,

      ich habe ja auch gar nicht gesagt, dass ich mit dem, was Westerwelle da abzieht, besonders einverstanden bin. Im Übrigen ist der Zustand, den Du beschreibst, keinesfalls auf den Niedriglohnbereich beschränkt. Warum wandern denn so viele gut ausgebildete Menschen aus? Weil sie anderso bessere Arbeitsbedingungen finden. Auch das ist ein nicht zu verachtender Punkt und es wäre mehr als nötig, mal zu überlegen, wie man diese Menschen hier im Land halten könnte.

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  4. Als weiterführende Lektüre empfehle ich:
    „Ein Sinn für Anstand. Gerechtigkeit oder Katastrophe: DerWohlfahrtsstaat ist die Lehre aus dem Schrecken des 20. Jahrhunderts. Künftig wird er nötiger sein denn je“ aus „Geschichte Europas von 1945 bis zur Gegenwart“ vom amerikanischen Historiker Tony Judt

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  5. Klingt irgendwie gerecht ist aber Sozialismus *ironisch*
    Wenn der der den Wohlstand einerFirma erarbeitet, mehr haben soll, als die, die zu dem Wohlstand weniger beitragen. Heisst das für mich: Bei der Gewinnverteilung kommen erst die Angestellten dran und dann die Aktionäre. Das heisst für mich: Die arbeitende emsige Bevölkerung hat den Grossteil des Ergebnisses zu beanspruchen und die Administratoren kriegen etwa genausoviel, die arbeiten schliesslich auch, aber nicht in dem Ausmass wie sich Manager heutzutage am Ergebniss bedienen.
    Und DAS ist nicht DAS was Herr Westerwelle im Sinn hat.

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