Thilo Ironman Sarrazin

Der Outdoor-Hardcore-Survival-Experte Thilo Ironman Sarrazin ist bekannt dafür, dass er sein Fachwissen gerne mit den Schwächeren in unserer Gesellschaft teilt. Kürzlich hat er erneut einen überlebenswichtigen Spartipp ‚rausgehauen:

Für Sarrazin sei die Höhe der Regelsätze keine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Mentalität des Wollens. „Wo diese fehlt, hilft auch kein Geld, und wo diese da ist, ist das Geld gar nicht so wichtig.“ Sarrazin der gern seine Aussagen mit „Armuts-Tipps“ untermalt, rät ALG II Beziehern, sie sollen „kalt duschen“. „Kalt duschen ist doch eh viel gesünder. Ein Warmduscher ist noch nie weit gekommen im Leben.“, so Sarrazin gegenüber der SZ.
Quelle: Gegen Hartz4.de

Klasse Empfehlung, erste Sahne! Ob Kaltduscher Thilo schon von Jack Wolfskin oder XTend-Adventure gesponsert wird? Jedenfalls finde ich es edelmütig von ihm, dass er andere vor jenem brennenden Schmerz, den er einst selbst erlitt, bewahren möchte. Klein-Thilo ist offenbar als Kind zu heiß gebadet worden…

Übrigens: Kaltduscher haben ’nen kleinen,…lalalala 😉

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3 Kommentare zu “Thilo Ironman Sarrazin

  1. Machen wir uns nichts vor: Leute wie Sarrazin wünschen denjenigen, die in unserer Gesellschaft eh schon als „Kollateralschaden“ enden, am liebsten Zustände wie in der 3. Welt – in einer Blechhütte in einem Slum außerhalb der Stadt irgendwie vor sich hinvegetieren und vor dem 50. Lebensjahr dank nicht vorhandener Hygiene, Mangelernährung o.ä. sterben.

    Ich habe solche Leute selbst live erlebt… da wird schonmal so etwas wie ein Telefon in Deutschland zum puren Luxus erklärt, der einem Arbeitslosen nicht zustünde…

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  2. Ich fürchte Du hast recht. Sarrazin gehört wohl zu den Chef-Agitatoren im Lande.
    Vielleicht macht er auch bald Werbung für Hautcreme, immerhin ist er demagogisch getestet, oder wie das heißt,… 😉

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  3. Das Getöse um die Frage, ob Hartz-IV-Empfänger Sozialschmarotzer sind oder nicht, lenkt davon ab, was am anderen Ende der Gesellschaft passiert. Der durchschnittliche Deutsche hat sein Vermögen zwischen 2002 und 2007 praktisch nicht steigern können, gerade einmal von 15.000 auf 15.288 Euro. Anders war dies bei den oberen zehn Prozent mit einem Vermögen von mindestens 222.295 Euro, die um 6,6 Prozent zulegen konnten. Und richtig gewonnen hat in dieser Zeit das eine Prozent an der Spitze, mit Vermögen ab 817.181 Euro netto. Sie haben in fünf Jahren zehn Prozent dazugewonnen. Das heißt, dass dieser sehr kleine Teil der Bevölkerung, der nahezu ein Viertel des gesamten Vermögens in Händen hält, fast 150 Milliarden dazugewonnen hat. Darüber wird nicht geredet; dabei wäre es doch nahe liegend zu fragen, ob nicht sie ihren Anteil leisten müssten. Schließlich hat die staatliche Rettung der Banken vor allem ihr Geld gesichert.

    Zeit.de

    Das geht schon eher in die richtige Richtung. Aber auf den schwachen herumhacken ist natürlich leichter…

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