Gute Aktion: „Nein zu B!LD“

nein_zu_bildVerdienen jene, die den Inhalt der „Bild-Zeitung“ generieren, die Berufsbezeichnung Reporter oder Journalist? Oder ist Schmierfinken die treffendere Titulierung? Beim letzten Fragezeichen tendiere ich eindeutig zum JA! Deshalb unterstütze ich diese Aktion, die ich bei Frank Kopperschläger fand. Die geistigen Brandstifter, die dafür verantwortlich sind, was in der B!LD steht, sollten keinen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung haben. Die Heuchelei kulminiert, wenn B!ld sich als moralische Instanz positioniert, zum Beispiel wenn beklagt wird, dass Straftäter keine Reue zeigen. Haben Bild-„Reporter“ jemals Reue gezeigt, wenn sie das Privatleben eines Menschen durch den Schmutz gezogen haben? Dem 1.Kioskbesitzer in meiner Gegend, der keinen B!ld-Plakatständer vor seiner Türe hat, zahle ich freiwillig 60Cent dafür, dass er die B!ld nicht verkauft.

„Bild Dir keine Meinung ein!“

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8 Kommentare zu “Gute Aktion: „Nein zu B!LD“

  1. Finde ich gut. Ich habe die Bild-Zeitung tatsächlich noch niemals gekauft und weigere mich auch. erschreckender als das einmischen in das Privatleben finde ich eher, dass sie eben eine politische Meinungsmach-Maschine sind. Aber gut.
    Die Kioskbesitzer sind da leider an einem ganz kurzen Hebel, denn sie entscheiden gar nicht, welche Zeitung bei ihnen verkauft wird und welche nicht. Dafür gibt es einen Verband, der sich darum kümmert und zum Beispiel Zeitschriften die sich eben in einem bestimmten Kiosk nicht gut laufen, dort aus dem Programm nimmt.
    Die Bild ist doch sicherlich überall recht gut verkauft und Profit ist dann Profit.

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  2. Idee ist gut. Dass da auf den Bildern durchgestrichene S21-Bilder sind ist hingegen lächerlich und wird dem Ganzen schaden. Und ich sehe auch nicht wirklich einen Sinn darin… ganz unabhängig dazu, wie man zu S21 steht: Das ist ein anderes Pflaster und solche Aktionen miteinander zu vermischen sorgt nur dafür, dass sich weniger Leute damit identifizieren können.

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    • Ich sehe in den S21-Bildern eine Kritik an die Schlagzeile:
      „Fotobeweis: Chaot greift Polizei an“
      Bild diskreditierte mitttels fragwürdigen „Bildbeweis“ damit die S21-Gegner pauschal als gewaltbereite (linke) Krawallmacher und rechtfertigte somit indirekt den überharten Polizieeinsatz. Ich finde den Bezug zu einem politischen Thema in dieser Grafik auch etwas unglücklich. Fehlinterpretationen sind möglich. Bei der Kampagne sollte klar sein, dass es dabei ausschließlich um „Bild“-Boykott geht. Deshalb habe ich auch die andere Grafik verwendet.

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  3. @endgültig

    Soviel zum Thema „freies“ Unternehmertum bzw „freier“ Markt. Ich stelle mir gerade vor, ich wollte einen Kiosk eröffnen, da würde ich 100% selbst bestimmen wollen, welche Zeitungen ich in meinem Sortiment führe. Wenn ein Grossist anordnet, was ich zu verkaufen habe, würde ich meinen Plan verbrennen 👿
    Im Gastronomiegewerbe soll es ja ähnliche Knebelverträge mit Braueren bzw Getränkezulieferer geben.

    Die beiden „Gallier“ wirken im Interview recht entschlossen, ob sie es auf eine Machtprobe ankommen lassen? Werde das weiter beobachten,…

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