Unterstützt WikiLeaks, weil Transparenz rockt!

„The truth is an offence, but not a sin.“ Die Wahrheit ist manchmal ein Ärgernis, aber keine Sünde oder anders ausgedrückt: Schlimm sind die, die Schlimmes tun und nicht die, die es enthüllen. In diesem Sinne unterstütze ich diese Aktion der taz und binde den blokadesicheren Webbanner in mein Blog ein.
support_WikiLeaks

Wenn auf das Banner geklickt wird, erfolgt eine Anfrage an die Support-URL http://www.taz.de/support-WikiLeaks, ein Script fragt dann automatisch eine Liste von WikiLeaks-Mirror ab, und verweist an denjenigen, der zuerst antwortet. So landet man schnell bei einem funktionierenden Server und den neuesten auf Wiklileaks publizierten Dokumenten. Quelle: taz

WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange ist inzwischen in Gewahrsam der britischen Polizei. Mich erinnert die ganze Maschinerie, die gegen WikiLeaks und Assange in Gang gesetzt wird an den Film Staatsfeind Nr.1

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10 Kommentare zu “Unterstützt WikiLeaks, weil Transparenz rockt!

  1. Hmm… merkwürdigerweise schreien nach den Wikileaks-Veröffentlichungen ausgerechnet diejenigen am lautesten auf, die noch vor kurzem mit dem Spruch „Wer nichts zu verbergen hat, der hat auch nichts zu befürchten“ die Gegner von Vorratsdatenspeicherung und ähnlichen Schnüffelgesetzen mundtot machen wollten. Der König soll also jederzeit bestens über das Privatleben seiner Untertanen informiert sein, während das dumme Fußvolk über die Politik des Königs unwissend bleiben soll…

    Äh, Moment – Demokratie schaut anders aus, oder?

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  2. Hey Tom, find ich toll das du da mit machst, meiner MEinung nach sind die Leute die diese Dokumente schreiben, und die Taten die darin aufgeführt sind begangen haben die die weggesperrt gehören, und nciht die Leute die die Wahrheit enthüllen.

    Für die Wahrheit und Offenheit!

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  3. Ich habe mir zu dem Thema auch so meine Gedanken gemacht, Kurzfassung: Wozu die ganze Aufregung. Journalisten leben seit Jahr und Tag von undichten Stellen. Weil das für eine funktionierende Demokratie wichtig ist, sind die Journalisten bzw. Ihre Informaneten besonders geschützt. Und hey, bei den geklauten Steuerdaten aus der Schweiz und aus Liechtenstein, da schrie die Politik Hurra! Und: Es gibt einen Unterschied beim Schutz der Privatsphäre eines Menschen und in Bezug auf schützenswerte Informationen von Organisationen.
    Ausführlicher hier: http://mayarosasweblog.wordpress.com/2010/12/08/wikileaks-und-die-ganze-aufregung/

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  4. Pingback: Wikileaks und die Demokratie « Mayarosasweblog

  5. Bitte, Mayarosa, gern geschehen 🙂

    Interessant ist auch dass man Assange in Schweden „minderschwere Vergewaltigung“ vorwirft. Ich habe gelesen, dass in Schweden einvernehmlicher Sex ohne Kondom, also ungeschützt, bereites als Vergewaltigung (minderschwer) ausgelegt werden kann. Eine der beiden Schwedinnen soll angeblich Kontakte zur CIA gehabt haben. Klingt alles ziemlich abenteurlich und verschwörungstheoretisch, man weiß derzeit nicht was wahr ist und was nicht. Eines ist jedoch klar. Die beste Methode einen Menschen zu diskreditieren und unglaubwürdig zu machen ist, ihm eine Vergewaltigung, Pädophilie oder Sex- und Drogenkandale anzuhängen.

    Habe übrigens noch etwas Lesenswertes zu WikiLeaks in der Rhein-Zeitung gefunden:
    WikiLeaks bringt auch die Cyber-Soldaten ans Licht

    In dem Artikel wird auch der interessanter Aspekt der Anonymität beleuchtet. Er ist m.E. der wirksamste Schutz für Informanten und Aktivisten.

    Wikileaks besteht aber nicht nur aus Julian Assange, wir alle könnten WikiLeaks sein,…

    Wenn ich mir diese lange Liste der WikiLeaks-Mirrors anschaue, dann wird es kurz vor’m 3.Advent richtig warm in der Herzgegend. Da sind richtig schöne Domains dabei:
    http://wikileaks.is/mirrors.html

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  6. @Sören: Der Informantenschutz bei WikiLeaks ist anscheinend auf höchstem Niveau, alle Kontakte laufen vollkommen verschlüsselt und geheim ab. Die deutsche Medien rufen im Gegenzug gefährdete Informanten immer noch häufig per Telefon an oder schreiben ihnen eine E-Mail… da ist die Gefahr dann deutlich größer.

    Man kann von Assange halten, was man will, aber in der ganzen Diskussion um WikiLeaks tut er meines Erachtens nichts zur Sache. Die Idee hinter WikiLeaks ist großartig, sie ist eine Chance und jeder, der diese Chance einschränken möchte, sollte bekämpft werden – auch wenn ich DDoS-Attacken da für den falschen Weg halte 🙂

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