Ganzkurzgeschichten

Ganzkurzgeschichten, man könnte sie auch schmeichelhaft als Sekundenprosa bezeichnen, sind die Steigerung von Kurzgeschichten, was die Kürze in der ja angeblich die Würze liegen soll, anbelangt. Ich nahm die Aufgabe von Maike Amethyst zum Anlass hier 3 meiner getwitterten Short-Stories zu publizieren. Woanders gibt es Fastfood und coffee to go, hier gibt es read ’n run😉 Wobei ich anmerken möchte, dass „Alles auf die Schnelle“ nicht meiner Lebensphilosophie entspricht, dennoch stellen Miniepisoden, die nicht länger als 140 Zeichen sein dürfen, eine Herausforderung dar. Die dritte Ganzkurzgeschichte ist brandaktuell, soeben meinen schrägen Hirnwindungen entsprungen, voilà:

  • „Ruf mich später nochmal an, bin gerade auf dem Sprung“ sagte er und stürzte sich von der Brücke. Twitter-Link
  • Der Hund hat den Haustürschlüssel gefressen. Jetzt müssen wir warten bis der Hund geschissen hat, um den Kot zu entschlüsseln.Twitter-Link
  • Am Telefon. Sie(eifersüchtig) : „Wer ist bei dir? Ich hörte eine Frauenstimme.“ Er: „Nur das Radio.“ Sie: „Seit wann fickst du das Radio?“Twitter-Link

To be continued,…

12 thoughts on “Ganzkurzgeschichten

  1. Hallo Tom!
    Ich finde es schön, dass du auf mein Blog gestoßen bist, und die Aufgabe mitgemacht hast! Du hast ja gemerkt, dass ich keine sinnentleerte „Ich hau mal was raus“-Philosophie mit der Aufgabe vertreten wollte, sondern dass man ganz schön überlegen musste, wie man das richtig verdchtet.
    Dei Geschichten sind wirklich gut. Zwischen verdammt witzig und „Mir bleibt das Lachen im Halse stecken.“

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    • Hallo Maike!
      Freut mich, dass Dir meine Kurzanekdoten gefallen und Danke für Deinen Erstkommentar hier🙂 Auf Dein interessantes Blog stieß ich durch den Tag-Surfer „Kurzgeschichten“
      Mal eben auf Knopfdruck aus dem Stand „was raushauen“ ist schwierig für mich, meist entstehen solche Short-Stories durch erlebte Alltagssituationen, Gespräche, Witzeleien, die dann, oftmals abgewandelt verfremdet und übersteigert wiedergegeben werden oder sie kullern ganz spontan aus dem gedankenüberdrehten Köpfchen😉

      P.S. Ich könnte mir „Ganzkurzgeschichten bzw TinyTales bei mir durchaus als Serie vorstellen.

      [update] Hier gibt es einen lesenswerten Bericht zum Thema:
      DerWesten: Twitter-Kurzgeschichten

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  2. Du hast recht, eben mal was raushauen ist schwer… Wobei ich das Problem habe, nicht lustig sein zu können, es liegt mir einfach nicht.
    Ich werde mich mal demnächst mal ausführlicher mit deinem Blog auseinandersetzen, dann kann ich ihn auch loben. Also danke schonmal für das Kompliment (war doch eins?!?) „interressant.
    Ja, ich glaube, ich werde auch noch ein paar TinyTales veröffentlichen.

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    • Ja, war ein Kompliment, mein erster Eindruck ist, dass Dein Blog interessant ist, werde diesen Eindruck noch vertiefen. Du bist herzlich eingeladen, Dich auch in meiner bescheidenen Bloghütte umzusehen. Ich glaube schon, dass Du auch witzig sein kannst, jeder kann das, manchmal auch unfreiwillig😉

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  3. Hui, die Aufgabe zieht Kreise. ^^
    Bin bei der zweiten Kurzgeschichte fast vom Stuhl gefallen vor Lachen.😀 Tolles Wortspiel.
    Die erste hat sowas Tragisch-Komisches. Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll. Wieder wunderbarer Wortwitz, der dahinter steckt.
    Und die dritte lass ich mal unkommentiert. *hüstel*

    @Maike Amethyst:
    Ähm, du und nicht witzig?! Ich habe da Foren-Beiträge, die das Gegenteil beweisen.😉

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    • Hey Jennibennyfan,
      auch Dir ein herzliches Willkommen hier und Danke für den Erstkommentar🙂
      Ja, unsere schöne Deutsche Sprache lädt ja quasi zu Wortspielen ein. Hier habe ich noch ein Beispiel, vielleicht ist es auch für einen Lacher gut, ich liebe es, wenn Menschen lachen.

      P.S. Wer ist Jenni Benny?😉

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  4. Nette Kugelgeschischte.😀 (Erinnert mich vom Aufbau her an: „Die Baden aus Baden-Baden badeten in Waren, während die Waren in Baden-Baden baden waren.“ Toller Kindereim.)

    Zu meinem Namen: Also ich bin Jenni und Benny ist ein Plüsch-Küken-Schlüsselanhänger, den Maike Amethyst entworfen hat (es heißt so wegen einer klitzekleinen Ähnlichkeit zu Benedict Cumberbatch). Und weil ich sowohl Fan des Schauspielers, als auch des Kükens bin, habe ich mir den Namen jennibennyfan gegeben.😉 Die Bastelanleitung für Benny gibt es übrigens auf Maikes Bastelblog ( http://bennyknopfauge.wordpress.com/ ).

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    • Hey Jenni,
      Danke für die ausführliche Aufklärung bezüglich Deines Pseudonyms. Benny Knopfauge finde ich übrigens süß. Habe ich jetzt wirklich süß geschrieben? Männer sagen doch sowas eigentlich nicht, oder? Ich Danke Dir auch für den Link.
      Liebe Grüße
      tom

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  5. Vor zwei Jahren gab es auch schon mal einen Wettbewerb mit 140Zeichen-Ultrakurzgeschichten, nämlich hier: Ultra Short Story: Lust auf 140Zeichen-Geschichten? Leider ist es so, dass bei Twitter (anders als in Blogs) viel Wertvolles mit der Zeit entweder ganz verloren geht oder nur schwer wieder auffindbar ist, so auch diese mit #uss getaggten (für Ultra Short Stories) tiny Tales. Glücklicherweise sind einige davon im Kommentarbereich des oben verlinkten Blogeintrages geposted. Die Geschichten der anderen sind immer eine Inspirationsquelle für mich. Ich bleibe dran, könnte mir das gar als Serie vorstellen,…

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  6. Wenn es um Benny geht, darf man auch als Mann „süß“ sagen… Und spätestens, wenn es ihn als Lebkuchenküken gibt, ist alles erlaubt!
    Danke nochmal für das Kompliment! Bald, bald schaue ich mir dein Blog genau an – als Praktikantin hat man immer so wenig Zeit… Aber Achtung, ich neige zu langen Kommentaren ^^

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  7. @Maike
    Lange Kommentare sind schon o.k., ich freue mich immer über Feedback und kommuniziere gerne mit meinen Lesern, also nur zu😉
    @Jenni
    Bin ja dort leicht zu finden, selber Name, selbes Avatar, außerdem führt der Weg zu meinem Twitter-Account über einen Klick auf den dicken blauen Vogel oben rechts😉 Folge Dir und Maike zurück. Wir lesen uns.

    O.K. werfen wir die klischeebeladenen Erwartungshaltungen bezüglich Geschlechter über Board, ich sags jetzt laut und klar: „SÜß SÜß SÜß“🙂

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