Verbotene Ruinen (2) – Graffiti, die vergängliche Straßenkunst (4)

Erneut zog es mich zu diesem atmosphärischen Ort, der besonders in der Abendsonne wirkt. Unübersehbar hat hier kürzlich schweres Baugerät gewütet. Um die verfallenden Gebäude ist es nicht schade, um die subversiven Kunstwerke der Sprayer dagegen schon. Bevor hier endgültig alles dem Erdboden gleichgemacht wird, streifte ich nochmal durchs staubige unwegsame Gelände, das ein wenig an eine postapokalyptische Trümmerlandschaft erinnerte. Mit Hilfe meiner Kamera versuchte ich die Existenz bedrohter Graffiti digital zu verlängern. Einige schöne Pieces konnte ich noch entdecken und ablichten. Der alte Güterbahnhof wäre ein idealer Drehort für den Tatort Dortmund. Hier könnte man eine Schießerei oder einen Leichenfund inszenieren.

Gallerie:

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3 thoughts on “Verbotene Ruinen (2) – Graffiti, die vergängliche Straßenkunst (4)

  1. Also Tom, vor ca. einem Jahr war ich bei der größten Medientagung Österreichs. Dort referierte ein Trendforscher über das Thema Graffiti.

    Der Mann reist in jede Stadt und fotografiert für seine Forschungszwecke die Graffities und daraus macht er Vorschläge für die Textilindustrie in Sachen Farbentrends der Zukunft.

    Die Trendforscher holen sich sozusagen von den jungen Wilden. Die in Wahrheit die Avantgarde von morgen ist.

    Hoffe Dir geht es gut. War ja schon lang nicht mehr auf Deiner Seite. Mach aber bitte weiter so. TOI, TOI, TOI!

    Quardian

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    • Ja die Graffiti-Kunst ist sehr innovativ, weil sie frei ist.

      Schön, dass Du mich mal wieder mit Deinem Besuch beehrt hast, lieber Quardian, bei Dir im Blog hat sich ja einiges getan.
      Viele Grüße

      tom

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  2. Es gibt durchaus schöne Graffiti, aber die viele Tags und das Geschmiere an vielen Wänden in den Großstädten nervt ziemlich. Häufig geht das in Richtung Zerstörung und Vandalismus. Mich ärgert es sehr wenn Scheiben in U-Bahnen zerkratzt sind, Fahrpläne verschmiert sind etc.
    Also bitte nur als Kunst bezwichenen wenn es wirklich welche ist.

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