Kein Staatsbegräbnis?

Und das soll kein Staatsbegräbnis gewesen sein? Mit viel Pomp und militärischen Ehren wurde Margaret Thatcher zu Grabe getragen. Die Beerdigung „all inklusive“ soll 10 Millionen Pfund gekostet haben. Selbst nach ihrem Ableben liegt die knallharte Sozialreformerin dem Staat schwer auf der Tasche. Noch zu ihren Lebzeiten hatte sie ihre eigene Trauerfeier detailgenau geplant.  Anstatt einer selbst inszenierten posthumen Glorifizierung, hätte sie sich verbrennen und ihre Asche auf dem freien Markt verstreuen lassen sollen, das wäre ehrlicher und symbolträchtiger gewesen, hätte ihr politisches Wirken wirklichkeitsnäher zum Ausdruck gebracht.

4 thoughts on “Kein Staatsbegräbnis?

  1. Ich dachte sie hatte Alzheimer bzw Demenz – kann man da wirklich noch seine eigene Trauerfeier planen und organisieren. Für mache Menschen geht der Hass auf andere noch über den Tod hinaus.

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  2. Alzheimer konnte, zumindest im Anfangsstadium, dem Größenwahn der eisernen Lady offenbar nichts anhaben. Von einer radikalen Kapitalistin hätte ich aber erwartet, dass sie ihre Beerdigung so organisiert, dass sie sich wirtschaftlich trägt. Z.B. mit Fernsehgeldern durch exklusive Live-Übertragung in mindestens 128 Länder, Trauerzug mit zielgruppenorientierter Bandenwerbung, das hätte sich doch über Sponsoren finanziert, anstatt die Staatskasse zu belasten.

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