Bitte helft (den Smartphone-Zombies über die Straße)!

Smartphone-ZombiesLaut Statistik liegt die Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland bei 45,6 Millionen (Stand Februar 2015). Über’m Daumen gepeilt ergibt sich daraus, dass jedes Smartphone einen halben Bundesbürger besitzt, Tendenz: Rasant steigend. Weltweit sind es etwa 1,91 Milliarden. Die Weltbevölkerung wird in absehbarer Zeit mehrheitlich aus Smartphone-Zombies bestehen. Durch die völlig überflüssige Smartwatch wird diese Besorgnis erregende Entwicklung noch beschleunigt.

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„Ich bin, weil wir sind.“

Neulich morgens stieß ich auf diese Geschichte, die mich so sehr berührte:

Ich übersetzte das mal mit eigenen Worten sinngemäß ins Deutsche:

Ein Anthropologe schlug den Kindern eines afrikanischen Stammes ein Spiel vor. Er stellte ein Korb voller Früchte in die Nähe eines Baumes und sagte zu den Kindern: „Wer als erstes den Korb erreicht, hat all die süßen Früchte gewonnen.“ Als das Startsignal gegeben wurde, nahmen sich alle Kinder bei der Hand und rannten gemeinsam zu dem Korb, kamen gleichzeitig an und teilten sich schließlich die süßen Früchte. Als sie gefragt wurden warum sie zusammen gelaufen sind, einer hätte all die Früchte für sich alleine haben können, antworteten sie: „UBUNTU, wie kann einer von uns glücklich sein, wenn alle anderen traurig sind?“ UBUNTU, in der Xhosa-Kultur bedeutet das: „Ich bin, weil wir sind.“

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Ruanda

Heute vor 20 Jahren begann der Völkermord in Ruanda, bei dem bis Mitte Juli 1994 etwa 800.000 bis 1Million Menschen abgeschlachtet wurden. Ruanda sollte ein Mahnmal für die Weltgemeinschaft und ihre verlogene internationale Moral sein. Vor 20 Jahren haben sie alle weggeschaut. Wenn die führenden Politiker dieser Welt heute betonen, wie wichtig Ihnen die Verteidigung der Menschenrechte ist, halte ich das für Heuchelei. Menschenrechte interessieren nur, wenn sie zufällig auf der Strecke zu geostragetischen Interessen, Rohstoffen und sicheren Handelswegen liegen. Ruanda hatte offenbar all dieses nicht zu bieten…

Wyclef Jean – Million Voices

Presse:

„Beide Seiten, Hutus und Tutsis, haben Verbrechen begangen“, so Rusesabagina, der sich das Urteil erlaubt, weil seine Mutter eine Tutsi und sein Vater ein Hutu war: „Diese Wahrheit muss auf den Tisch – sonst gibt es keinen dauerhaften Frieden.“

Blogosphäre:

Lampedusa Blues

COR – Lampedusa Blues (Lampedusa ist überall)

Wenn es nicht so traurig und wahr wäre,…

„Ich wünsche mir so sehr…“

Songtipp (30): Ganjaman (Live im Tempodrom Berlin „United for Africa“) – Ich wünsche mir so sehr

Wir bauen Paläste aus Glas und Beton, die Frage ist wofür und
die Frage ist wovon. Die meisten bauen aus Wellblech, Holz und Karton,
die Köpfe sind leer, doch die Herzen sind fromm.
Auf den Straßen herrscht der Wahnsinn und die Angst, viele fliehen,
doch was ist wenn Du es nicht kannst?
In einem Land, mit Null Toleranz, wir sind schon lang nicht mehr, bei
Sinn und Verstand.

Und ich wünsche mir so sehr, dass Ganjamans Wünsche in Erfüllung gehen.

Begegnung mit Foulaa System

Am vergangenen Wochenende fand in Dortmund das Afro-Ruhr-Festival statt. Eine tolle Veranstaltung mit viel Live-Musik, zusätzlich gab es Autorenlesungen, afrikanisches Essen und einen afrikanischen Bazar. Da der Rahmen eher klein ist, – an drei Tagen waren es etwa 3000 Besucher- strahlte das Festival eher eine gemütliche familiäre Atmosphäre aus, was besonders gefiel. Leider konnten wir erst am Sonntag hin, wodurch wir unter anderen Lek Sen verpassten. Gestern konnten wir uns aber auf Foulaa System freuen 🙂

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Songtipp (28): Lek Sen- Ndobine

In diesem Lied geht es um einen kleinen Vogel der frei sein will und die ganze Welt erkunden, doch das vermag er nicht, weil seine Flügel gestutzt sind.

Lek Sen – Ndobine

Ich finde den Song einfach nur,…WOW, Soul-Food pur.

Foulaa System widerlegt Klischees über Afrikaner

Eindrucksvoll widerlegt das Duo Foulaa System hartnäckig grassierende Klischees über Afrikaner,…nicht! :mrgreen: Afrodeutsche Sitcom, die mir gefällt, aber nicht bei jedem auf Gegenliebe stößt, was man aus einigen Youtube-Kommentaren entnehmen kann. Viele Afrikaner sind stolz und finden es gar nicht komisch, wenn man sich über sie lustig macht. Ich schätze die Fähigkeit über sich selbst lachen zu können, eine Eigenschaft die nicht wenigen Menschen offenbar völlig abgeht.:

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Songtipp (20): Wahu Kagwi – Still a liar

Klänge aus einem fernen Land dringen durchs Radio an mein Ohr. Der Gesang in einer Sprache, so exotisch und doch so vertraut. Musik aus Kenia, jenes Land das mit meinem Herzen verlinkt ist, hat bei mir immer einen Extrabonus:

Die Nummer läuft derzeit mehrmals täglich auf Funkhaus Europa und  hat sich als Ohrwurm bereits in meine Hirnwindungen festgesetzt.

Jeder Tag ist ein Feiertag

Es ist Karnevalszeit. Ich muss gestehen, ich bin nicht der große Karnevalfan, allerdings auch kein Karnevalsmuffel, als Mensch mit stets positiver Grundstimmung (außer im Morgengrauen) bin ich quasi für jeden „Scheiß“ zu haben. Was mich am Deutschen Karneval stört, ist die typisch Deutsche Unart alles bis ins Detail  durchzureglementieren, die Vereinsmeierei, die sich darum rankt, die termingerechte institutionelle Fröhlichkeit, die militärisch anmutenden Aufmärsche der Spielmannszüge und die Tatsache, dass Karneval in Deutschland defintiv in der falschen Jahreszeit stattfindet.

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