Wenn Apple, Amazon und Microsoft Autos bauen würden,…

Linux_AutoWenn Apple, Amazon und Microsoft Autos bauen würden, wäre der Entriegelungshebel für die Motorhaube bei Windows nur schwer zu finden. Bei Apple wäre die Motorhaube zugeschweißt oder erst gar nicht vorhanden. Das Amazon-Auto würde auf der Stelle stehen bleiben, wenn der Käufer das  Kundenverhältnis beenden würde. Gut, dass ich Linux fahre 🙂 Einen ähnlichen Vergleich hatte ich hier bereits :mrgreen:

Was ist es wert?

Projekt42:Wert

Projekt 42: Wert

Wie matt wirkt das Funkeln all der Brillianten und Diamanten, wenn man in einer kristallklaren Nacht das Leuchten von abermillionen Sternen bewundern kann? Wie glanzlos ist all das Gold dieser Welt, wenn ein einziger Sonnenaufgang eine ganze Landschaft in goldenes Licht taucht? Was bringt materieller Reichtum, wenn das Herz von Finsternis beherrscht wird? Was zählt ein milliardenschwerer Banken- und Eurorettungsschirm, wenn milliarden Menschen weder genug Brot noch Obdacht haben? Wieviel wert ist ein System in dem Banken systemrelevanter als Menschen sind? Was bedeuten schon die nummerischen Werte auf Banknoten, wenn kein entsprechender Gegenwert in Form von Produktion und Dienstleistung erbracht wird?

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„Mein Wasserhahn ballert“

Fehlerbeschreibungen  von Gebrauchsgegenständen sind meist vage, oft schrecklich ungenau und nicht selten höchst amüsant. Sie führen zu Mißverständnissen, Ärgernissen, weiteren Reklamationen und zeigen die Unebenheiten der zwischenmenschlichen Kommunikation auf, die auch sehr erheiternd sein können, hier einige Beispiele:

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Umweltschutz, nein Danke?

Dass die Kutscher der nobleren Blechdroschken eher dazu neigen sich weniger für Umweltschutz zu interessieren, gilt nicht unbedingt als neue Erkenntnis, aber muss man deshalb gleich das Naturschutzgebiet-Schild umfahren? 😉
Symbolträchtiges Bild:

Neue KFZ-Steuer in den Niederlanden. Klimaschutz oder Verkehrsüberwachung?

Die Niederländische Regierung plant ein neues KFZ-Steuersystem. Ab 2012 zahlt der Autofahrer abhängig von den gefahrenen Kilometern. Das klingt prinzipiell vernünftig, so müssten diejenigen mehr entrichten, die Straße und Umwelt höher belasten. Bemerkenswert finde ich, dass die Daten via GPS ermittelt werden sollen. Das globale Satellitensystem dient eigentlich der Positionsbestimmung, zur Erfassung der zurückgelegten Kilometer wäre es nicht erforderlich.
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Was wäre wenn man Windows im Auto installiert,…

O.K. die Story hat so’n Bart, aber sie ist wie ein alter Schatz, den man gerne wieder hervorholt und sie bleibt schon deshalb aktuell, weil Windows immer mehr in Kraftfahrzeugen Einzug hält. Ich hoffe das Betriebssystem aus Redmond steuert zukünftig keine sicherheitsrelevanten Systeme, dann gäbe es einen Grund mehr, aufs Rad umzusteigen 😉

Vor vielen Jahren hat Bill Gates bei einer Computermesse (auf der ComDex) die Computerindustrie mit der Autoindustrie verglichen und das folgende Statement gemacht:

„Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computerindustrie, dann würden wir heute alle 5-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden.“

Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors (von Mr. Welch selbst) eine Presseerklärung mit folgendem Inhalt:

Wenn General Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren: Weiterlesen

Abwrackprämie: Lieber Banker und Politiker umweltfreundlich entsorgen

Also ich halte die gesetzliche Handhabung der Abwrackprämie für Müll. Maßnahmen, welche die Verluste der Autoindustrie abfedern sind ja prinzipiell nicht falsch, doch widerstrebt es mir funktionierende Gebrauchsgegenstände zu verschrotten. Das ist mal wieder typisch für unsere Überfluss- und Wegwerfgesellschaft! Uns geht es scheinbar immer noch zu gut! Man hätte die ausrangierten Kraftfahrzeuge wenigstens für den Export freigeben können. Afrikanische Gebrauchtwagenhändler z.B. lecken sich die Finger nach deutschen Autos, die auf dem schwarzen Kontinent ein hohes Ansehen genießen. Kürzlich war ein Bericht aus Nigeria im Fernsehen. Die dortigen Autohändler waren sehr traurig über das deutsche Gesetz im Rahmen des Konjukturpaket II. Der Import deutscher Gebrauchtwagen wird wohl mittelfristig einbrechen, weil noch fahrtüchtige Autos nun massenweise in deutschen Schrottpressen landen. Selbst ein KFZ, was älter als 10 Jahre ist, gilt für afrikanische Verhältnisse noch als „Neufahrzeug“. Ich hab’s schon mit eigenen Augen gesehen: Über marode afrikanische Straßen ächzen noch die Karosserien jener deutscher Autos, von denen ich glaubte, dass sie längst nicht mehr existieren.
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Hilfe, mein Auto verbraucht zuviel Benzin!

In der Autowerkstatt:

Die junge Autofahrerin betritt die Kundendienstannahme der Autowerkstatt ihres Vertrauens. Der Werkstattmeister empfängt sie mit einem routinierten Lächeln. Gegenseitige Begrüßung. Folgendes Gespräch ereignet sich:

Kundin: Sie müssen unbedingt die Motorelektronik meines Autos überprüfen. Der Benzinverbrauch steigt immer weiter an.
Meister: Wie haben Sie denn den erhöhten Kraftstoffverbrauch festgestellt?
Kundin: Tja, ich tanke immer genau für 20 Euro, früher bin ich damit bis nach Frankfurt gekommen, vorgestern bin ich bereits bei Gießen mit leerem Tank liegengeblieben!
Meister (um Sachlichkeit bemüht): Oh, ich glaube wir brauchen Ihre Einspritzanlge nicht zu überprüfen, ich habe den Fehler schon gefunden. (lächelnd fährt er fort) Sehen Sie, Benzin wird ständig teurer, das bedeutet Sie bekommen für 20 Euro immer weniger in den Tank.
Kundin (peinlich berührt): Ähem, da haben Sie natürlich Recht, wieviel bekommen Sie dafür?
Meister (grinst) : Nichts. Fachmännische Beratung gehört bei uns selbstverständlich zum Service.

Dieser Dialog hat wirklich stattgefunden, ich habe ihn sinngemäß nacherzählt.

Verwandter Beitrag:
Fehlersuche in der Autoelektrik

Optojetronic: Neues Einspritzsystem für Otto-Motoren soll bis zu 2Liter Benzin sparen

Ein bislang unbekannter Elektronik-Konzern sorgt für Furore auf dem Weltmarkt der Automobil-Ausrüster: Muhammar-Electronics.
Bosch muß sich nun warm anziehen, denn Muhammar-Electronics hat ein neues sensationelles Einspritzsystem mit der Bezeichnung Optojetronic entwickelt, welches eine Kraftstoffeinsparung von durchschnittlich 2Liter/100km sowie eine Reduzierung der Schadstoffemission um 50% gegenüber allen anderen Einspritzsystemen für Otto-Motoren verspricht! Erreicht werden soll dieses durch den Einsatz von Bauteilekomponenten, die aus der Fototechnik bekannt sind. Die wichtigsten kurz beschrieben:

  • Lichtemittierer Der Lichtemittierer befindet sich oberhalb der Drosselklappe und strahlt Licht in das Luftansaugsystem. Funktion: Die Drosselklappe öffnet und schließt sich in Abhängigkeit der Gaspedalbetätigung des Fahrers und lässt dementsprechend mehr oder weniger Licht in den Ansaugtrakt.
  • Ansaugrohrfotodiode Die Ansaugrohrfotodiode ist im Ansaugkrümmer mittels einer bipolaren Überwurfmutter fixiert. Funktion: Die Ansaugrohrfotodiode misst das einfallende Licht, welches je nach Drosselklappenwinkel stärker oder schwächer ist und gibt diesen Wert per Datenbus an das Steuergerät der Einspritzanlage weiter. Dieser Wert fließt als Variable für die Bildung des Kraftstoff-Luftgemisches mit ein.
  • Laserzündelement Die ordinäre Zündkerze ist out! Sie wird durch das 8-stahlige Laserzündelement ersetzt, welches eine gleichmäßige Verbrennung des Kraftstoff-Luftgemisches im Brennraum des Motors garantiert.

Diese innovative revolutionäre zukunftorientierte Technologie ist heute offiziell vorgestellt worden und bereits zur Serienreife entwickelt! Die häufigsten Fragen der Fachpresse betrafen den Lichtemittierer, den man auch banal als Lampe bezeichnen könnte. Was passiert beispielsweise wenn diese „Lampe“ defekt ist? Auch hier haben sich die Entwickler schamlos bei der Fototechnik bedient: In diesem Fall käme die automatische Projektionslampenwechseleinrichtung, die man bereits aus älteren Diaprojektoren kennt, zum Einsatz.

Die Entwickler bei Muhammar Electronics arbeiten derzeit fieberhaft an der neuen Frikoladik die es zukünftig ermöglichen soll, dass Dieselmotoren mit Pommesöl fahren können. Vielversprechend, dann könnte man sein Automobil ja bald an der Frittenranch auftanken 🙂

Lachen am Sonntag

Drei Versicherungsfälle sorgen zum Ausklang des Wochendes für Gelächter:

  • Versicherungsfall1 Die Schadensmeldung zum Autounfall: „Ich befuhr mit c.a. 160 km/h die Autobahn, als plötzlich der rechte Vorderreifen platzte. Mein Fahrzeug scherte nach rechts aus, durchbrach die Leitplanke, senste eine Kuh um, streifte einen Baum, überschlug sich und rutschte auf dem Dach über die Wiese des Bauern. Danach verlor ich die Kontrolle über das Auto,…“
  • Versicherungsfall2 Die Schadensmeldung zum Fenstersturz: „Ich wollte Fenster putzen, um von außen an das Fenster heranzukommen, legte ich ein Bügelbrett auf die Fensterbank. Mein Mann der schwerer ist als ich, setzte sich innen auf das Bügelbrett und ich putzte auf dem Brett stehend das Fenster von außen. Plötzlich klingelte es an der Haustür. Als mein Mann unten öffnete, fand er mich vor dem Eingang liegend. Wir wissen bis heute nicht, wer geschellt hat“
  • Versicherungsfall3 Die Schadensmeldung zum Autodiebstahl: „Als ich den Verlust bemerkte, war das Auto verschwunden“

Gefunden in unserem lokalen Anzeigenblättchen. Und nicht, dass mir jetzt jemand aufgrund von Schadenfreude lacht 😉 Schönen Rest vom Sontag noch… 🙂