Das faule Ei des Monats für Theodor Elster

Der Uelzener Landrat Theodor Elster hat sich das faule Ei des Monats für folgendes Statement mindestens verdient:

Kinderarbeit mache Produkte billiger, und das sei ja der „entscheidende Wettbewerbsvorteil“, dozierte der CDU-Mann. Eine Verpflichtung, solche Zustände durch faire Beschaffung zu ändern, sehe er nicht: „So weit kann Bundestreue nicht reichen.“ Kinderarbei sei nicht schön, aber günstig.

Damit stellt er ökonomische Verwertung über Menschlichkeit, reduziert Kinder in sogenannten Entwicklungsländern auf Humanmaterial, welches gewinnoptimierend auszunutzen ist. Er lehnte den Antrag der Grünen ab, der beinhaltet, dass das Land Niedersachsen keine Produkte mehr aus ausbeuterischer Arbeit erwerben soll. Sind das die „christlichen“ Werte, die CDU-Mitglied Elster für seine Partei repräsentiert?

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Herr Sarrazin, Sie ätzen!

Es gibt Leute, die sind wichtig und es gibt Leute die machen sich wichtig. Der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD), der kein bedeutendes politisches Amt ausübt, gehört zweifellos zu Letzteren. Aus seiner Visage quillt seit Wochen und Monaten regelmäßig veritabler Verbaldünnschiss hervor, den die Gossengazetten nur allzu gerne auflagensteigernd drucken. Herr Sarrazin, Sie ätzen! Wenn Sie wieder einmal etwas zum öffentlichen gesellschaftspolitischen Diskurs beitragen möchten, gurgeln sie bitte vorher mindestens drei Minuten Lauge, damit es nicht so ätzt! Oder noch besser: Einfach das Fressbrettchen zugeklappt lassen.

Wer das Faule Ei des Monats
bereits dreimal gewonnen hat
(Thilo, September 09, Februar 10 und März 10),
darf es als Nadelabzeichen tragen.

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Das faule Ei des Monats für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann

Achtung, wenn ein „Volksvertreter“ eine Presseerklärung abgibt, ist verstärkt mit verbalen Spritzgulasch zu rechnen!
Politiker äußern sich immer wieder in der Öffentlichkeit zu Sachverhalten, über die sie augenfällig nicht einen Funken Kenntnis besitzen, dürfen dabei in jedes Fettnäpchen latschten, wohlwissend dass Ihre absolute Inkompetenz keine negative Folgen für sie hat. In diesem Fall ist es der bayrische Innenminister Joachim Herrmann von der CSU, der sich selbst verhohnepiepelte, indem er seine Unwissenheit peinlichst emtblößte, was mir die Auswahl für das faule Ei des Monats März leicht machte.
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Der FC Bayern bekommt vor Ostern 9 faule Eier ins Nest gelegt – Lederhose ausgezogen, Hintern nackig!

ei_fc-bayernAm letzten Wochende gab es fünf Stück beim Dorfverein VfL Klein-Wülferrude Wolfsburg, gestern dann noch mal einen Viererpack beim FC Barcelona in der Fliegenpilz-Liga Championsleague. Alle 4 Treffer für Barca fielen bereits in der 1.Hälfte, die 2.Halbzeit konnten die Katalanen dann im Schongang absolvieren. Ein Klassenunterschied? Um es zweistellig zu machen, gibt es von Toms Wochenschau noch ein faules Ei obendrauf. So schön kann Fußball sein 🙂
Bald werden Uli Höneß und Kalle Rummenigge wieder mehr Geld von der DFL und den Fernsehsendern, also letztendlich auch von den deutschen Fußballfans fordern, weil der FC Bayern als „Aushängeschild des deutschen Fußballs“ ja international konkurrenzfähig sein soll.
Nun stehen sie erstmal mit ausgezogenen Lederhosen, blanken Hintern und im kurzen Hemd da,…

Das faule Ei des Monats reloaded – Wer ist das „Super-Ei“? Wähle den Vollpfosten des Jahres 2008

ei_das2The foul egg is back! Nachdem ich mein satirisches Spaßprojekt „das faule Ei des Monats“ in den zurückliegenden Monaten schleifen ließ, habe ich inzwischen meine „Hausaufgaben“ erledigt und die fehlenden faulen Eier für 2008 verliehen. Hier die entsprechenden nachträglich eingefügten Beiträge dazu:

Nun möchte ich den Leser bitten, das „Super-Ei“ also den Vollpfosten des Jahres zu wählen. Den entsprechenden Poll habe in die Seitenleiste (Neudeutsch: Sidebar) gepackt. Nominiert sind die zwölf Ei-Preisinhaber bis einschließlich Nov. 2008. Wer sich vor der Abstimmung einen Überblick verschaffen möchte, findet die Artikel zu den Vollpfosten-Kandidaten hier und in der Rubrik das faule Ei des Monats in der Sidebar dieses Blogs.
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Das faule Ei des Monats November erhält Silvio Berlusconi

Erneut konnte sich der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi nicht entblöden und wiederholte seine tumben Anspielungen auf die Hautfarbe des künftigen US-Präsidenten Barack Obama.

Zitat FR-Online:

„Wir würden doch alle gerne so braun gebrannt sein wie Naomi Campbell und Barack Obama“

Quelle

faules_ei_berlusconi
Ich konnte ja nie verstehen, warum die italienischen Wähler diesen korrupten Schmierlappen erneut zum Staatschef ermächtigt haben. Höchstwahrscheinlich waren seine privaten Fernsehanstalten dabei hilfreich. Glücklicherweise sind nicht alle Menschen „TV treated“ und schätzen den, offensichtlich um internationale Aufmerksamkeit buhlenden, Bonsai-Mussolini richtig ein.
Barack Obamas Bräune ist natürlich, Berlusconis Bräune dagegen basiert auf seiner politisch idiologischen Gesinnung.

Senore Berlusconi hat förmlich um das „faule Ei des Monats November“ bei Toms Wochenschau gebettelt. Voila, hier ist es 😉

Finanzkrise: Das ist nicht der Markt

Die pseudoreligiösen Verehrer der unsichtbaren Hand des Marktes bleiben in ihrem Glauben unerschütterlich, obwohl ihr Weltbild kurz vor dem Einsturz ist. Die Geldanbeter sind den Kreatonisten ähnlicher als sie es selbst wahrhaben wollen. Sie fahren argumentativen Schlingerkurs, winden sich wie die Aale, eiern herum. Für soviel Herumeierei verdient der Liberale Jürgen Koppelin das faule Ei des Monats Oktober! O.K. wir haben erst den 8., aber das ist nicht mehr zu toppen:
Interview-Ausschnitt mit dem Haushaltsexperten der FDP-Bundestagsfraktion beim Berliner Radiosender Radio Eins:

Moderator: Die FDP hat jahrelang immer wieder argumentiert, man solle dem Markt vertrauen und sich nicht einmischen. Jetzt haben wir gesehen, was dabei herauskommt. Ist die FDP, sind Sie jetzt schlauer?
Koppelin: Der Markt ist in Ordnung, das ist, liegt ja teilweise … überwiegend auch an den Managern. Das hat daran gelegen, das muss man ja auch offen sagen, dass die Krise ja in den USA begonnen hat. Wir wollen ja mal die Urheber nennen. Das ist in den USA gewesen, das große Problem, damals mit den Niedrigzinsen. Dann hat man unglaublich vielen Menschen billige Hypotheken angedreht, die sie anschließend nicht bezahlen konnten, und unsere Banken, unsere Manager der Banken, sind auf diese Geschichte, diese Geschäfte reingefallen.
Moderator: Das ist doch der Markt.
Koppelin: Das ist nicht der Markt, das ist das Verhalten der Manager. Wenn ich Treu und Glauben mache, oder wenn ich, wie ich fordere, sage, oder warum müssen unsere Bankmanager, das hat sich in den letzten Jahren so eingebürgert, müssen zum Jahresende noch Boni kriegen, nach Umsatz, und die haben sich die Taschen gefüllt, nachdem sie vorher schon die dicken Gehälter bekamen. Das ist nicht Markt, das ist ein Fehlverhalten bei den Banken, das ist ein Fehlverhalten auch bei den Aufsichtsgremien von Banken …
Moderator: Aber …
Koppelin: … und da muss mal Einhalt geboten werden.
Moderator: Der Markt hat doch mit seinen Regeln aber möglich gemacht, dass solche Menschen führende Positionen in diesem Business haben.
Koppelin: Nein, nicht da … das müssen Sie … Der Markt, der Markt selber ist ok. Es ist nur, wer kommt hin, wer kriegt Managerfunktionen, und da habe ich den Eindruck, manchen fehlt’s da wirklich, ja, nicht nur an der guten Ausbildung, sondern, sie waren nur noch auf Schnäppchenjagd. Das hat mit Markt nichts zu tun.

Hier das komplette Interview als mp.3.


Stell Dir vor es ist Markt und keiner kommt hin,… gnihihihi :mrgreen:
Die Marktliberalen erinnern mich irgendwie an die beiden Musiker aus dem Film Titanic, die selbst beim Untergang des Luxusdampfers noch musizierten. Liberalala, liberalala, liberalalalala,….

Gefunden bei: Alarmschrei.de
DANKE Sebastian 🙂

Warum Altkanzler manchmal lieber die Klappe halten sollten.

Altkanzler Helmut Schmidt habe ich immer geschätzt. Entweder ändern sich manche Menschen mit zunehmenden Alter, bedingt durch ihre Senilität oder ich habe ihn verkannt. Ich halte ihm mal Ersteres zu Gute.

Rückblende:

Leipzig. SPD Parteitag 17.April 1998: Liebe Freunde, 1982 hat Euch Herbert Wehner zugerufen, es werde 15 Jahre brauchen, ehe wir Sozis die Bundesregierung wieder übernehmen könnten. Heute, bald 16 Jahre später, sind endlich die Chancen gut und die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, daß wir im Herbst die Verantwortung übernehmen.
Wem verdanken wir diese hohe Wahrscheinlichkeit? Zum einen der politischen Vernunft und der Selbstdisziplin, welche unsere Partei wiedergefunden hat – nicht zuletzt das Verdienst von Oskar Lafontaine. (Helmut Schmidt) Quelle

Gegenwart:

Auch Adolf Nazi war ein charismatischer Redner. Oskar Lafontaine ist es auch.“, fügte Schmidt hinzu. Zudem verglich der Sozialdemokrat Lafontaine mit dem französischen Rechtspopulisten Jean Marie Le Pen. „Der eine ist links, der andere ist rechts. Aber vergleichbare Populisten sind Lafontaine und Le Pen schon“, sagte der Alt-Kanzler. Quelle

Was geht mich das dumme Gequatsche von gestern an, nicht wahr? Natürlich kann man Oskar Lafontaine kritisieren, aber diese Analogie zu Hitler ist nicht nur völlig daneben, sondern auch allerunterste Schublade.
Welcher aktuelle Spitzen-Politiker ist eigentlich nicht populistisch? Pausenclown Westerwelle? Steinmeier im Bierzelt? War der nicht am Lallen?
Wenn wir schon bei Vergleichen sind: Was ist der Unterschied zwischen Altkanzler Helmut Schmidt und einer Kaffeemaschine? Die Kaffeemaschine kann man entkalken!

Das Faule Ei des Monats September:

Schmidt in schwarz-weiß, das faule Ei gibt’s in bunt 😉

Party in Klein-Blogstadt!

In einem Vorort von Klein-Blogstadt – für jeden Besucher mit Verstand „No Go Area“ – wird ein Jubiläum gefeiert! Das Weblog Penetranter Feuchtraum Schland bejubelt, dass die Marke von 100. 000 Besuchern durchbrochen ist. Herzlichen Glückwunsch auch von Toms Wochenschau. Für Eure aufschlußreichen Beiträge von mir den Preis das faule Ei des Monats! Ein Novum: Erstmalig wird dieser „begehrte“ Preis einem Weblog verliehen! Jetzt habt ihr doppelt Grund zu feiern.

Um Euch die Feierlaune nicht zu verderben (Katerstimmung kommt noch früh genug) schreibe ich jetzt nicht, dass vermutlich 90.000 Besucher nach c.a. 30 Millisekunden angeekelt Eure Seite weggeklickt haben. Dass Euer Blog trotz mehrerer „Autoren“ und zahlreicher „Beiträge“ einen mieseren Pagerank hat, als mein bescheidenes kleines Blöglein, verrate ich Euch auch nicht.
Macht bitte nur das Licht aus, bevor Euer Blog verschwindet 😉

Der Anti-Bushido-faule-Eier-Rap

Bushido bedeutet „Weg des Kriegers“, doch wenig martialisch war sein Vorgehen vor Gericht gegen zwei Familien und einen Rentner, die angeblich seine „künstlerischen Werke“ über eine illegale Internettauschbörse verbreitet haben sollen. Das war eher der ausgelatschte „Pfad des Spießers“!

Es stellte sich heraus, dass die Beklagten Opfer ihrer ungesicherten drahtlosen Internet-Verbindung wurden, welche von unbekannten Dritten zu illegalen Up- bzw Downloads missbraucht wurde. Hätte Anis Mohamed Youssef Ferchichi, so heißt der „Gangsta-Rapper“ mit bürgerlichen Namen, Mitmenschlichkeit und Verständnis gezeigt, hätte er die Klage zurückgezogen, zumal er bei seinen Vermögensverhältnissen keinen wirklichen finanziellen Schaden erlitten hat.

Ich kenne Bushidos Sprechgesang überwiegend aus verzerrenden quäkenden Handy-Lautsprechern spätpupertierender Halbstarker, die sich meist mit Hiphop-Fashion ausstaffieren. Große Fresse, Bling-Bling, Schnellficker-Kappe auf dem Kopf und dazu Bushidos gewalttriefender homophober sexistischer Pöbel-Rap und fertig ist das Pseudo-Bad-Boy-Gangsta-Life.
Dass wir uns nicht falsch verstehen: Es gibt auch guten Rap. Dieser hier zum Beispiel spielt in einer anderen Liga.
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