Der Troll

„Ich bin ein Troll, was soll ich tun? Draußen nimmt mich keiner ernst, also gehe ich ins Netz mit meinem Geschwätz. Dort bin ich anonym, denn ich habe ein Pseudonym. Ich hab keine Ahnung, aber viel zu sagen. Keine Argumente, aber immer recht. Ich störe die Diskussion, das ist meine Intention. Ich provoziere und beleidige. Ich benutze viele Namen, denn ich bin Sockenpuppenspieler. Im Internet bin ich Supermann und Hulk, nur noch grüner. Manchmal bin ich auch Frauke Petry, nur noch brauner. Ich bin rechts, Patriot und das Volk. Durch meine vielen Masken weiß niemand wer ich wirklich bin. Ein Soziopath mit kleinem Pimmel. Drauf geschissen, soll niemand wissen.“

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Toms Wochenschau = Toms Wellenlänge ~

Wenn zwei Menschen sich verstehen heißt es sie funken auf einer Wellenlänge. Dieses Blog ist meine Wellenlänge. Meine Affinität zum Amateurfunk hat auch zum frischen Namen meines virtuellen Senders beigetragen. Das Headerbild ist entsprechend angepasst. Ich sende nun regenbogenfarbende Radiowellen 🙂

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Neues Zuhause

Wenn sich bei diesen Klängen und Worten, beim Blick in diese Gesichter, tief in Deinem Herzen nichts Erwärmendes mehr rührt, würde ich Dich gerne fragen wo auf Deinem Lebensweg Emphatie und Mitmenschlichkeit abhanden gekommen sind.

„Some People have a Home. And some do not.“
Bukahara – New Home

Und wenn Fremdenhass und Menschenfeindlichkeit Dein Motiv ist bei einer Partei Dein Kreuz zu machen, die sich selbst „Alternative“ nennt, würde ich Dich gerne fragen, ob Du noch zu retten bist…

„Was hat Multikulti je für uns gebracht?“

Neulich auf einer Pegida-Demo. Rund um den Veranstaltungsplatz sind Polizeiwannen stationiert. Die uniformierten Staatsbediensteten beäugen das Geschehen gelangweilt. Der Sprecher auf dem Podest redet vor einem kleinen Grüppchen Teilnehmer, die „besorgten Bürger“. Zunächst bedankt er sich für das zahlreiche Erscheinen, was bei einigen neutralen Beobachtern für lautes Gelächter sorgt. Doch der Pegida-Sprecher fährt unbeirrt fort, redet sich nach der Begrüßungsansprache richtig in Rage, das Oberlippenbärtchen zuckt vor Aufregung:

„Die Migranten, diese Kulturbereicherer, sie kamen hierher, nahmen uns alles, unsere Arbeit, unsere Frauen und nicht nur von uns, auch schon von unseren Vätern und von den Vätern unserer Väter…“ Der debil wirkende neben dem Sprecher auf dem Podest stehende Hilfseinheizer unterbricht:
„Und von unseren Vätern Vätern Vätern….“
„Rrrrichtig….und….“
„Und von unseren Vätern Vätern Vätern Vätern…“
„Das reicht! Noch genauer brauchen wir es nicht.“

Mittlerweile hatten sich noch ein paar Dutzend Neugierige unter die „besorgten Bürger“ gemischt.
„Was, frage ich Euch, was hat Multikulti je für uns gebracht?“

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Zitat des Tages (31)

Unbegreiflich. Seit 40 Jahrhunderten verherrlicht ihr die organisierte Gewalt und nennt es Krieg, aber wenn ein Einzelner gewalttätig ist wird er eingesperrt

(Mister Spock)
Mr.Spock über den Krieg der Menschen

Das Zitat stammt aus Star Trek Staffel 1, Folge 9 (Der Zentralnervensystemmanipulator), Erstausstrahlung 1966. Deprimierend, dass die Menschheit bei allem technischen Fortschritt in Sachen Krieg & Gewalt seitdem offenbar nichts dazu gelernt hat.

„Ich bin, weil wir sind.“

Neulich morgens stieß ich auf diese Geschichte, die mich so sehr berührte:

Ich übersetzte das mal mit eigenen Worten sinngemäß ins Deutsche:

Ein Anthropologe schlug den Kindern eines afrikanischen Stammes ein Spiel vor. Er stellte ein Korb voller Früchte in die Nähe eines Baumes und sagte zu den Kindern: „Wer als erstes den Korb erreicht, hat all die süßen Früchte gewonnen.“ Als das Startsignal gegeben wurde, nahmen sich alle Kinder bei der Hand und rannten gemeinsam zu dem Korb, kamen gleichzeitig an und teilten sich schließlich die süßen Früchte. Als sie gefragt wurden warum sie zusammen gelaufen sind, einer hätte all die Früchte für sich alleine haben können, antworteten sie: „UBUNTU, wie kann einer von uns glücklich sein, wenn alle anderen traurig sind?“ UBUNTU, in der Xhosa-Kultur bedeutet das: „Ich bin, weil wir sind.“

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Zigeunersalat

Sollte Peter Hahne mit seiner Zigeneunerschnitzel-Rettungsmission scheitern, bliebe zum Trost immer noch der Zigeunersalat vom Discounter,
Zigeuneralat
falls dieser nicht aus den Kühlregalen der Supermarktketten verschwindet.
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Die Zombisierung der Menschheit

Überall sehe ich sie, wie sie geistesabwesend, unbeholfen und scheinbar völlig desorientiert durch Städte, Dörfer, Felder und Wiesen taumeln. Zombies! Doch anders als in einschlägigen Horror-Klassikern werden diese Zombies nicht durch einen gezielten Kopfschuß erlöst. Einerseits werden sie, abgesehen davon dass sie den Straßenverkehr unsicher machen, für größtenteils harmlos gehalten, andererseits werden sie als willige Konsumenten gebraucht. Wachstum durch Zombies®. Die wandelnden Scheintoten des 21.Jahrunderts stehen deshalb unter Naturschutz. In der Londoner Brick-Lane wurden sogar die Laternenpfähle gepolstert, weil sie ständig dagegen laufen. In China gibt es extra Zombie-Schutzzonen und Gehwege. Diese Maßnahmen laufen jedoch oft ins Leere, weil Zombies wegen ihrer eingeschränkten Hirnaktivität und dem krassen Aufmerksamkeitsdefizit oftmals keine Hinweiszeichen wahrnehmen.
Wissenschaftler haben längst eine der Hauptursachen für die Zombisierung der Menschheit gefunden. Es ist kein geheimnisvoller Virus, es ist…

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„Mos maiorum“, eine Botschaft an „illegale“ Einwanderer in Europa

Seit dem 13.Oktober 2014 läuft eine europaweite Polizeioperation unter dem Namen „Mos maiorum“ was soviel heißt wie Sitte der Ahnen, ein Begriff aus dem alten Rom, der traditionelle Verhaltensweisen beschreibt, die insbesondere für die galten, die öffentliche Ämter anstrebten. Dazu gehörten auch bedingungslose Staatstreue, religiöser und militärischer Gehorsam als Grundlage imperialer Ansprüche bzw der weltweiten Vormachtstellung.
Bei dieser Polizeiaktion wird in der gesamten EU und an den Außengrenzen (Frontex) Jagd auf „illegale“ Einwanderer gemacht. Die Kontrollen gelten auch Menschen, die ihre Aufenthaltsdauer gemäß ihres Visums in der EU überschritten haben. Die Operation „Mos maiorum“ dauert insgesamt 14 Tage.

Im Folgenden möchte ich aus meiner persönlichen Sicht erläutern, welches Signal mit dieser großangelegten Aktion an alle Menschen, die sich unerlaubt hier aufhalten und an jene, die beabsichtigen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben illegal einzureisen, gesendet wird:

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