Blogblues Nr.4

Schaue nachdenklich in den Sonnenuntergang, Himmel und Wolken, ein Farbenmeer. Für Sekunden denke ich, wie wunderschön die Welt doch sein könnte, wären nicht all die schrecklichen menschgemachten Tragödien, die irgendwo dort hinterm Horizont geschehen. Es fängt an zu regnen, ein Regenbogen bricht sich in den Tränen der Welt, ich sitze in der Gefühlsachterbahn, kotze vor Glück. Dunkle Gedanken verflüchtigen sich wie die Regenwolken, doch der Weltschmerz wird wiederkehren…

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Frohes Fest <3

Weihnachten

Wünsche Euch allen frohe Festtage, vor allem Gesundheit, Liebe, Glück, Frieden und Ruhe. Egal, woran Ihr glaubt, wo Ihr herkommt oder wo Ihr hingeht, lasst Euch nicht von Fremdenfeinden befremden. Reist sicher, kommt gut an, habt eine schöne Zeit.

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Wolkenreise (6)

Den Hype ignorieren, das vermeintlich Alltägliche bewundern, sich nicht mehr die Zeit stehlen lassen, den Druck des Tages ablassen, den Terminkalender dekomprimieren, auf die Deadlines scheißen, den Wettbewerb verweigern, das eigene Leben zurückerobern, wieder öfter in den Himmel schauen, denn alles was du dort siehst gehört dir.

Erste Filmerfahrungen mit der DSLR

Mit allen modernen DSLRs kann mittlerweile auch gefilmt werden. Doch die führenden Hersteller behandeln die Videofunktion ihrer Kameras bislang eher stiefmütterlich, dabei ist die vorhandene Hardware, wie zum Beispiel der relativ große APS-C-Sensor oder die guten Objektive, die beste Voraussetzung für gute qualitätiv hochwertige Videos. Immerhin können sie FullHD, wobei einige Smartphones, wie das Galaxy Note3 schon mit 4K aufzeichnen und das mit einem lächerlich winzigen Bildchip. Die Auflösung sagt allerdings bei weitem nicht alles über die Bildqualität aus. Gerade bei der Low-Light-Performance sehen die mickrig kleinen Sensoren mit Killerpixelauflösung ziemlich alt aus. Da kann aus 4K schon mal schnell unansehnlicher Pixelbrei werden, da rauschen im dunklen Wald nicht die Blätter, sondern das Bild.

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6 Jahre TOMS WOCHENSCHAU

6_Jahre_Toms_Wochenschau

Mit dem heutigen Tag ist dieses Blog exakt 6 Jahre online.  Seit Wochen verfolge ich die stündlichen Nachrichten nicht mehr, weder im Radio noch im TV. Mir fehlt nichts. Im Grunde passiert doch immer das Gleiche. Fünf Minuten vor der Tagesschau berichten Börsenkenner_innen live vom Tanz ums goldene Kalb. Zur vollen Stunde erfahren wir, dass wieder irgendwo Bürger- und Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Politiker tun überrascht und heucheln Betroffenheit. Anderorts ein tragisches Ereignis mit Todesopfern. Im gleichen Atemzug die Info wie viele Deutsche unter den Toten sind. Auf irgendeinem Krisenherd tobt noch immer oder schon wieder Krieg. Korrospondenten vor Ort und Experten hier schätzen die Lage ein. Die „Pleitestaaten“ der Eurozone werden weiter privatisiert und verarmt. Arm und Reich entfernen sich zunehmend, global und regional. Tagtäglich wird der Nachrichtenkonsument dahingehend konditioniert, dass Wachstum das wichtigste auf der Welt ist und „das System“ nicht hinterfragt werden soll. Danach Brot und Spiele. (aktuelle Sportereignisse), schließlich das Wetter und zweimal die Woche Lottozahlen…

Was das alles mit „6 Jahre Toms Wochenschau“ zu tun hat? Ich denke über eine inhaltliche Veränderung nach.

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Tanzverbot? Egal.

Das offizielle Tanzverbot zu Ostern ist den Schneeflocken ebenso egal wie mir. Locker und leicht, der Schwerkraft trotzend, tanzen sie vor meinem Fenster. Dort wo sie sich niederlassen, lösen sie sich auf, ähnlich wie die Verbindlichkeit religiös motivierter Spaßverbote. Let’s dance, heißt mein Motto, doch ziehe ich momentan den Schneeblues vor, verbunden mit der Sehnsucht nach der baldigen Ankunft des Frühlings. In diesem Sinne, Frohe Osterfeiertage! Ich lasse sie langsam vorbeiziehen…

TOMS WOCHENSCHAU TV: Schneeblues – Warten auf den Frühling

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Wolkenreise (5)

Mutter Natur ist eine begnadete Künstlerin, die Beste. Täglich zaubert sie neue himmlische Skulpturen aus Wasserdampf, die sekündlich ihre Form verändern.. Immer wieder ziehen sie mich in den Bann, bremsen für eine Weile die Geschwindigkeit des Alltags aus. Nichts tun. Über nichts nachdenken. Einfach nur empfinden und träumen. Wer nicht mehr träumt ist leer;..

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