Brutalste Aufklärung

Bill Williamsen, der Protagonist aus der Filmtriologie „Rampage“ von Uwe Boll klärt brutalst auf. Nach seinem spektakulären Amoklauf, verschanzt er sich in einer Fernsehstation nimmt dort Geiseln und erzwingt dadurch die Ausstrahlung seiner Botschaft landesweit (USA). Die Gewaltorgie in Ego-Shooter-Manier macht den Filmcharakter Bill Williamsen verabscheuenswürdig, aber was er verkündete, lässt einen sagen: „Scheiße, der hat ja so verdammt recht!“

(Filmausschnitt aus „Rampage 2, capital punishment“)

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Weltwahnsinn, verdichtet: „wtf ?!“

Zur Lage des Planeten. Bei allem was es tagtäglich auf die Augen und auf die Ohren gibt, erscheint in meinem Kopf immer häufiger dieses „wtf“¹, welches entlang meiner Schädelinnenwand rotiert, wie ein Speedbiker in der Kölner Radrennbahn. Täglich tickt der Totenticker, der Bodycounter summiert. Auf dem ewigen Krisenherd Naher Osten kocht es mal wieder über, „westliche“ Regierungen machen sich Sorgen um die Stabilität und sichere Handelswege in dieser Region, während in den oberen Etagen der Rüstungsfirmen die Sektkorken knallen. Spardiktate würgen in Südeuropa die Wirtschaft, in Deutschland fällt der DAX schon bei 3% Verlust „abgrundtief“ und der mit Blindheit geschlagene Verfassungsschutz saugt mit seiner totalen Inkompetenz. Man könnte glatt den Eindruck gewinnen, bei dieser Behörde sei man zu dumm um aus dem Bus zu gucken. Immerhin können sie Reißwölfe füttern. Beim Discounter werden Flachzangen-Sortimente zum Schleuderpreis feilgeboten, Freud sei Dank muss ich spontan an unser Bundeskabinett denken.

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Christentum ist Frieden. Der Terror ist auch blond

Jene selbsterannten Terrorismusexperten, die den Terror ausschließlich im Islam verorten, werden nun auf grausame Weise eines Besseren belehrt. Der Terror hat viele Gesichter. Er ist nicht nur dunkelhaarig, arabisch-stämmig und muslimisch, nein er ist auch nordeuropäisch, christlich und blond. Terrorismus ist multinational, religionsübergreifend und unabhängig von der ethnischen Herkunft der Täter. Jenseits des islamhassenden Millieus weiß man das seit Irland. Doch eines haben jene Terroristen, die wahllos wehrlose unschuldige Opfer ermorden, darunter auch Kinder, gemeinsam: Sie sind keine Rebellen, keine Revolutionäre, stehen nicht für eine bessere Welt, sie sind weder Märthyrer noch Helden, sondern feige arschlochhafte Mörder!

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Landshut: Schon wieder ein „Amoklauf“!

Man hätte auch vermelden können: „Schießerei im Landshuter Landgericht“, aber „Amoklauf“ geht seit Winnenden besser, bringt mehr Quote und Auflage für die Boulevardmedien. Wenigstens bleiben uns in diesem Fall eines 60jährigen, der bei einem Zivilprozess um sich schoß, sich am Ende selbst richtete, die hohlphrasierten Politiker-Plattitüden über die „Killerspiele“ erspart.
Wie üblich werden wieder sogenannte Experten bemüht und in Szene gesetzt. In ein paar Tagen legt sich der Rummel wieder und die sensationsgeile Karawane zieht weiter zum nächsten „Massaker“.
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Ankündigung des Amoklaufs von Winnenden nur ein Fake?!

HAHAHA Wenn sich das letztendlich als wahr herausstellt, ist es ein Armutszeugnis für unseren „Qualitätsjournalismus“. Gerade auch auf NTV gefunden:

Tim K. hat seinen Amoklauf womöglich doch nicht vorab im Internet angekündigt. Die Annahme der Ermittler, die Ankündigung der Bluttat in einem Internet-Chat sei auf dem Computer des 17-Jährigen geschrieben worden, habe sich als falsch herausgestellt, sagte ein Sprecher der Polizei Waiblingen am Abend. Es gebe derzeit keinen Beweis, dass Tim K. diesen Eintrag selbst verfasst habe. […] weiterlesen

Alle sind sie darauf hereingefallen. Jeder Fernsehsender hat in seinen Hauptnachrichtensendungen darüber berichtet, dass der Amoklauf von Winnenden zuvor in einem „Chatroom“ angekündigt wurde. Weiterlesen