Indien und China als Maßstab für zukünftige Löhne und Arbeitsbedingungen in Deutschland?

Die Agenda 2010, als sogenannte Arbeitsmarktreform, souffliert von der Bertelsmann-„Stiftung“, publiziert von der Zeitschrift „Capital“, eingeführt und umgesetzt durch SPD und die Grünen, steht für den Beginn einer Entwicklung, die sich unvermindert fortsetzt. Die Dimension ist längst europaweit (Stichwort: Lissabon-Strategie) und darüber hinaus. Mit Sorge betrachte ich die drastische Jugendarbeitslosigkeit und soziale Verelendung in Griechenland, Spanien und Portugal.

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Die „Arbeiterpartei“ – 10 Jahre Agenda 2010

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Danke, Deutschland. Für voll Beschäftigung!

Bevor dieser grandiose Rant von Wilfried Schmickler aus der Sendung Mitternachtsspitzen vom 17.12.2011 wieder von der Videoplattform Youtube verschwindet (das kennt man ja), habe ich mir die Mühe gemacht den Text dieser Rede niederzuschreiben und ein wenig zu illustrieren ;-), er folgt im Anschluß an das Video:

„Ich habe eine Zeitung gelesen, eine Süddeutsche und da habe ich diese Anzeige gesehen, hier oben dieser seelig grinsende Dackel mit Helm und darunter die Schlagzeile: SO VIELE MENSCHEN IN ARBEIT WIE NIE ZUVOR.
DANKE, DEUTSCHLAND.

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Was ist es wert?

Projekt42:Wert

Projekt 42: Wert

Wie matt wirkt das Funkeln all der Brillianten und Diamanten, wenn man in einer kristallklaren Nacht das Leuchten von abermillionen Sternen bewundern kann? Wie glanzlos ist all das Gold dieser Welt, wenn ein einziger Sonnenaufgang eine ganze Landschaft in goldenes Licht taucht? Was bringt materieller Reichtum, wenn das Herz von Finsternis beherrscht wird? Was zählt ein milliardenschwerer Banken- und Eurorettungsschirm, wenn milliarden Menschen weder genug Brot noch Obdacht haben? Wieviel wert ist ein System in dem Banken systemrelevanter als Menschen sind? Was bedeuten schon die nummerischen Werte auf Banknoten, wenn kein entsprechender Gegenwert in Form von Produktion und Dienstleistung erbracht wird?

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Hirnsäge

Merke: Zwischen Seifenoper und Dschungelcamp passt immer noch ein Jobwunder.

Hirnsäge

made in germany

Roboter mit Seele

Er muss leisten für die Leistungsgesellschaft. Er muss erwirtschaften für die Wirtschaft. Tag ein Tag aus. Von 8 bis 4 und darüber hinaus. Für seine kleine Existenz. Die Endlosschleife des Lebens. Die Tyrannei der Wiederholung. Der Job macht die Seele kaputt. Er geht zum Psychater, der macht sie wieder heile. Für die Leistungsgesellschaft. Für die Wirtschaft. Er hat keinen Namen, ist nur eine Zahl. Ein Roboter mit Seele.

Mehr Netto? Am Arsch!

Erinnert sich noch jemand an die Versprechungen vor der Bundestagswahl 2009? „Arbeit soll sich wieder lohnen“. „Mehr Netto“ Das „Mehr Netto“, was man uns in die rechte Tasche gelogen hat, wird uns nun aus der linken Tasche wieder herausgezogen. Ich sach nur „Gesundheitsreform“, die uns von unserem Gesundheitsminister extrabreit grinsend verkauft wurde, wie von einem Waschmittelvertreter. „Wäscht so weiß, weißer geht’s nicht“ Resultat: Weniger Netto! Willkommen auf dem Boden der Tatsachen.

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Tacheles: Grundeinkommen, Arschloch!

Zum Thema BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) zwei Videos als Diskussionsstoff. Meine Meinung dazu? Ich bin unbedingt für ein bedingungsloses unpfändbares Grundeinkommen, welches die Lebensgrundlage des Menschen sichert. Existenzrecht ohne Zwänge, für mich ein Menschenrecht.

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Der Koch und sein Brei: Zwangsarbeit als Rezept für Vollbeschäftigung

Roland Kotz Koch, mutmaßlich zuständig für die Verwaltung von Schwarzkassen und für brutalstmögliche Demagogie gegen Minderheiten, hat erneut in seinem Gehirn gewühlt und wieder abgründiges zu Tage gefördert:

„In Deutschland gibt es Leistungen für jeden, notfalls lebenslang. Deshalb müssen wir Instrumente einsetzen, damit niemand das Leben von Hartz IV als angenehme Variante ansieht“

Welche Instrumente meinen Sie Herr Koch? Für mich klingt das so, als sei das einzige Instrument, welches Sie beherrschen, die Arschtrompete, mit der Sie oral-kakophemistisch den 1.Bläser im Dissonanz-Orchester geben.

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Dieter E. macht sich Sorgen

Dieter E. ist, genau wie Pocke, einer meiner Freunde vom leidenden Leben. Dieter E. macht sich Sorgen über seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Nach 25 Jahren Erwerbstätigkeit ist er nunmehr seit über 2 Jahren ohne Job, obwohl er Bewerbungen im dreistelligen Bereich geschrieben hat. Bei seinen letzten drei Anstellungen hat man ihn jeweils nach kurzer Zeit wieder entlassen, sie sagten er sei nicht produktiv genug. Auf dem immer mehr entmenschlichten Arbeitsmarkt weht ein rauer Wind, der ihm fortwährend eiskalt ins Gesicht weht.
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