„Flüchtlingskrise“

„Flüchtlingskrise“, „Flüchtlingskrise“, ich kann es nicht mehr hören. Wir haben keine Flüchtlingskrise, sondern eine globalpolitische Krise und das nicht erst seit gestern. Vermutlich hat die ganze Misere damals schon mit „Entdeckern“ wie Kolumbus begonnen. Das weltpolitische Desaster lässt sich u.a. daran messen, dass die 62 reichsten Menschen genauso viel besitzen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung oder dass die Bewohner der „westlichen Welt“, die zahlenmäßig 20% der Weltbevölkerung stellen, 80% der globalen Ressourcen verbrauchen.

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„Sozialtouristen“

„Sozialtouristen“ ist es also geworden, das Unwort des Jahres 2013, auserkoren von Sprachwissenschaftlern.  Eine weitere Neusprech-Vokabel die als berittener Wahnsinn durch die Medienlandschaft galoppiert.  Derartige Wortkonstrukte bedeuten oft das Gegenteil dessen, was der halbwegs vernünftige Menschenverstand damit assoziiert.

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„Ein Flüchtling ist nicht mehr Mensch, sondern zu viel“ – Zwei Lieder ein Thema: Die Europäische Flüchtlingspolitik

Dieses Mal kommt mein Songtipp im Doppelpack daher. Die beiden Lieder haben nicht nur gemeinsam, dass sie turbogeil sind, sondern auch dass sie den aktuellen Friedensnobelpreisträger und seine Flüchtlings- und Asylpolitik kritisch besingen. Ein wichtiges Thema, gerade in einer Zeit wo Weihnachten vor der Türe steht und die Offiziellen in Europa auf allen Kanälen unsere christlichen Grundwerte betonen. Doch wo bleibt jene christliche Nächstenliebe, die bewirkt dass man hilfesuchenden Fremden mit menschlicher Wärme begegnet?
Die Texte der folgenden Songs machen mich jedenfalls nachdenklich, anders als jene Besinnlichkeits-Folklore mit der man derzeit allerorten zwangsbeschallt wird. Genug der Rede meinerseits, jetzt spricht die Musik und das mit starken Worten:

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