Obamas Amtszeit, kurze Bilanz.

Damals war ich naiv, glaubte jetzt kommt endlich mal jemand an die Führungsspitze der USA, der anders ist als seine Vorgänger. Der charismatische Redner hatte mich durchaus beeindruckt, er wurde der erste afro-amerikanische Präsident der Vereinigten Staaten. Was ist von seiner Amtszeit rückblickend geblieben. Nichts. Eine kurze ernüchternde Bilanz:

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Das Gesundheitssystem der USA: American Hellcare!

In den Vereinigten Staaten von Amerika, dem angeblich reichsten Land auf der Erde sind c.a. 42 Millionen Menschen nicht krankenversichert. Ein Armutszeugnis für einen Staat, der sich die teuerste Militärmaschinerie der Welt leistet.
Das folgende YouTube-Video karikiert den maroden Zustand des U.S.-Gesundheitssystems. Der Cartoon ist traurig und lustig zugleich, in englischer Sprache, aber mit Grundkenntnissen leicht verständlich. Absolut sehenswert:
It’s not healcare, it’s hellcare!

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Das faule Ei des Monats November erhält Silvio Berlusconi

Erneut konnte sich der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi nicht entblöden und wiederholte seine tumben Anspielungen auf die Hautfarbe des künftigen US-Präsidenten Barack Obama.

Zitat FR-Online:

„Wir würden doch alle gerne so braun gebrannt sein wie Naomi Campbell und Barack Obama“

Quelle

faules_ei_berlusconi
Ich konnte ja nie verstehen, warum die italienischen Wähler diesen korrupten Schmierlappen erneut zum Staatschef ermächtigt haben. Höchstwahrscheinlich waren seine privaten Fernsehanstalten dabei hilfreich. Glücklicherweise sind nicht alle Menschen „TV treated“ und schätzen den, offensichtlich um internationale Aufmerksamkeit buhlenden, Bonsai-Mussolini richtig ein.
Barack Obamas Bräune ist natürlich, Berlusconis Bräune dagegen basiert auf seiner politisch idiologischen Gesinnung.

Senore Berlusconi hat förmlich um das „faule Ei des Monats November“ bei Toms Wochenschau gebettelt. Voila, hier ist es 😉

It’s President Barack Obama!

Barack Obama, der 44.Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

So sieht ein Sieger aus, so sieht Hoffnung aus:

barack_obama

Obama – McCain 349:160 (Wahlmänner, 3 Staaten stehen aktuell noch aus). So einen Sieg nennt man haushoch, oder nicht?

Noch deutlicher allerdings wäre der Sieg für Barack Obama ausgefallen, wenn die ganze Welt abgestimmt hätte. Auf der Webseite If the world could vote haben 868.144 Menschen aus 213 Ländern virtuell ihre Stimme abgegeben:

Barack Obama: 87.3% (758,041 votes)
John McCain: 12.7% (110,103 votes)

Nur in Albanien und Mazedonien hätte McCain gewonnen. Natürlich verzerren diese Zahlen, denn kaum einer in den Armenhäusern dieser Welt hat Zugang zum Internet (aus einigen afrikanischen Ländern z.B. gab es nur eine oder zwei Stimmen), aber der Trend ist doch eindeutig.
Barack Obama wäre auch der Präsident der Welt!

Einige Top-Resultate für Obama:

  • Jamaica……….98.1% (4.011 Stimmen)
  • Kenia………….95.4% (676 Stimmen)
  • Deutschland…92.5% (15.302 Stimmen)
  • Frankreich…. 94.5% (21.372 Stimmen)
  • GB………………92.9% (21372 Stimmen)
  • Australien……92.4% (60564 Stimmen)
  • Japan…………..88.4% (2.063 Stimmen)

Interessant sind auch die Zahlen aus Israel (64.7% / 798 Stimmen), Iran (80.7% / 3.302 Stimmen), Irak (71.4% / 28 Stimmen). Wobei man immer berücksichtigen muss, wenn man die Statistik auf dieser Webseite betrachtet, dass diese nur einen Eindruck vermittelt, zumal in vielen Ländern der Einstieg ins WordWideWeb sowie freie Meinungsäußerung nicht gegeben sind.
Quelle

Afrika tanzt den „Obama-Reggae“

Barack Obama hat kenianische Wurzeln väterlicherseits, er ist einer von ihnen sozusagen ein Halb-Ostafrikaner. Die Chance, dass er der neue Präsident der USA und somit der mächtigste Mann der Welt werden könnte, elektrifiziert die Menschen in Uganda, Tansania und besonders in Kenia, wo jeder fanatisch für Obama schwärmt. Kogelo, das Heimatdorf von Oma Obama wird beinahe zur Wallfahrtsstätte. Von internationalen Fernsehkameras belagert,fiebert man der heutigen Wahl entgegen. Partystimmung. Die lokalen Radiostationen berichten täglich mehrere Stunden über die U.S.-Wahlen.

Die tiefen Wunden, verursacht durch die Parlamentswahlen im Dezember 2007 in Kenia, die von Wahlmanipulation und anschließenden bürgerkriegsartigen Unruhen überschattet waren, sind noch nicht verheilt. Das Land leidet noch immer darunter. Der Tourismus läuft nur langsam wieder an, immer mehr Menschen hungern wegen der hohen Lebensmittelpreise. Je größer die Verzweiflung, desto größer die Hoffnung auf Veränderung, auf Verbesserung. Und diese Hoffnung trägt einen Namen: Barack Obama.

Die imperialen Rohstoffausbeuter, EX-Kolonial- und Postkolonialherren mit ihren falschen Versprechungen hat man satt. Obama ist schwarz, einer von ihnen, ein Afrikaner. Schon Bob Marley’s Weggefährte Peter Tosh sang einst: „Don’t care where you come from, as long as you a black man, you’re an african“.
Barack Obama wäre also nicht nur der Präsident der Vereinigten Staaten, sondern auch der Präsident Kenias, gar der Präsident von ganz Schwarzafrika. Ihrer eigenen korrupten Despoten sind sie längst überdrüssig. Obama ist der Strohhalm an dem sich die Menschen südl. der Sahara nun klammern.
Die Spannung steigt. Afrika tanzt den „Obama-Reggae“.
America do the right thing: VOTE OBAMA!

Der Nr.1-Hit in Kenia:
Cocoa Tea – Barack Obama

Sehr schöner Song, feiner Roots-Reggae, made in Jamaica 🙂

Well, this is not about class,
nor color, race, nor creed.
Make no mistake it’s the changes
well all the people dem need
Then I’m a shout out…Barack Obama, Barack Obama, Barack Obama
Ooyy ooyy
Dem said Barack Obama, Barack Obama, Barack Obama
Ooyy ooyy
[…]
it is not Hillary Clinton (Obama!)
and it is not John McCain (Obama!)
It is not Chuck Norris (Obama!),
And I know it’s not John Wayne (Obama!),
It is not the one Rambo (Obama!),
And it is not the Terminator (Obama!),
But a new trendsetter (Obama!),
The mountain of the whole America
and dem shout out…

Komplette Lyrics

Schwarzenegger über Obama: „Er muss etwas für seine dünnen Beine tun“

Zitat Arnold Schwarzenegger aus der Financial Times:

Arnold Schwarzenegger, Ex-„Terminator“ und republikanischer Gouverneur von Kalifornien, macht sich Sorgen um Barack Obamas Figur. „Er muss etwas für seine dünnen Beine tun“, rief der ehemalige Bodybuilder auf einer Wahlveranstaltung in Ohio der Menge zu. „Wir sollten ihn ein paar Kniebeugen machen lassen.“ Auch Obamas schmalen Arme seien kein schöner Anblick, der demokratische Präsidentschaftskandidat müsse dringend trainieren, damit er mehr Bizeps bekomme […]

Herr Schwarzenegger, Sie haben da etwas falsch verstanden. Für das Amt eines Präsidenten braucht man Hirn nicht Muskeln! Ansonsten wird seine Amtszeit mindestens zu einem Collateral Damage, wie bei Ihrem republikanischem Parteifreund G.W.Bush. Was nützen 5000 Volt im Bizeps, wenn man keine Lampe am Leuchten hat, Herr Gouverneur? Spricht aus Ihnen immer noch Conan der Barbar? The world is not Hollywood! Ihre Rollen waren meist simpel gestrickt, die Filmdialoge keine rhetorisch intellektuellen Höchstleistungen. Daher empfehle ich Ihnen Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging. (Könnte allerdings mittlerweile zu spät sein.)
Hoffentlich heißt es nach den Präsidentschaftswahlen für Ihre Republikaner: Hasta la Vista, Baby 😉

Paris Hilton for President? Meide die Popkultur!

John McCain, der republikanische Präsidentschaftskandidat – sein Name erweckt bei mir nur dann Symphatie, wenn ich ihn auf Tiefkühlpommestüten lese – verglich seinen Widersacher Barack Obama aufgrund seiner Auftritte mit Britney Spears und Paris Hilton. Bezeichnend, dass Johnny big Mouth nichts Besseres einfällt. Die Hotelerbin distanzierte sich darauf hin von beiden und brachte sich scherzhaft selbst als US-Präsidentschaftskandidatin ins Spiel. Das ist gar nicht so abwegig denn:

  1. Sie hat einen deutlich höheren IQ als der amtierende Präsident
  2. Sie sieht besser aus als die ausgeschiedene Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton
  3. Paris bräuchte als US-Präsidentin nur das zu tun, was sie am Besten kann und schon immer getan hat. Sich selbst zu inszenieren und vor Kameras und Mikrophonen reden. Die Fäden ziehen sowieso andere im Hintergrund, da bliebe alles wie zuvor.

Was lernen wir daraus? Politik im Micky Maus-Land ist Popkultur. Meide die Popkultur, dann geht’s Dir besser!

Obama in Berlin – Ein Realpolitiker in Gestalt eines Popstars?

Nach(t)gedanken zur Rede von Barack Obama am 26.09.2008 in Berlin:
US-Senator Barack Obama sprach, 200. 000 Menschen hörten zu. Dagegen bleibt jeder deutsche Politiker blaß. (Nein, nicht wegen der Hautfarbe!). Unsere „Volksvertreter“ schaffen es gerade mal ein Bierzelt zu füllen, aber auch nur wenn sie ihre Zuhörer mit Freibier abfüllen.
Barack Obama dagegen wird gefeiert wie ein Pop-Star. Wohlgemerkt, er ist noch nicht der US-Präsident und er hat bislang nichts weltbewegendes bewirkt. Er ist charismatisch, wirkt unverbraucht, vermarktet und verkauft sich gut, kommt bei den Leuten an. Ein Grund für die große Begeisterung in Deutschalnd ist zweifellos, dass man G.W.Bush und seine Politik seit Jahren wie ein Kloß im Hals empfindet, den man endlich ausspeien möchte.
Doch machen wir uns nichts vor: John McCain und Barack Obama sind die Präsidentschaftskandidaten, die jene Machtgruppen, welche hinter den Kulissen agieren, zugelassen haben. Könnte es auch ein berechnender Schachzug sein, ein neues Gesicht, einen afro-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten nach Übersee zu entsenden, um den Europäern einen „Wind of Change“ in den USA zu suggerieren? Vielleicht ein gewagt aufgeschriebener Gedanke, aber man sollte nicht ernsthaft erwarten, dass unter dem Präsidenten Obama, die Vereinigten Staaten eine völlig neue Außenpolitik gestalten. Stattdessen fordert auch er mehr millitärische Unterstützung von Europa im „Kampf gegen den Terror“, wie es offiziell heißt. Seinen potenziellen Wählern zuhause, stellt er Steuersenkungen durch Einsparungen beim Millitärhaushalt in Aussicht. Daher weht der Wind.

Die USA werden vermutlich auch unter der Regentschaft des 1.Afro-Amerikanischen Präsidenten keine friedlichere Nation, vielmehr wird Europa zumehmend in globale gewaltsame Konflikte involviert. Sicherlich kann man mit Panzern und Raketen Mauern einreißen, aber die Mauern in den Köpfen der Menschen werden dadurch nur noch dicker und höher.

Anfänglich war ich ja auch von Obama begeistert, aber je größer der Hype um den „Popstar“ wird, desto skeptischer werde ich. Er ist weder ein Martin Luther King noch ein Nelson Mandela und John F. Kennedy ist überbewertet 😉
So befürchte ich nun, dass er nicht mehr als das kleinere „Übel“ im Vergleich zu dem „Kriegshelden“ McCain ist. Die Zukunft wird die Antwort geben. Die Hoffnung auf eine bessere Welt stirbt zuletzt…

New Hampshire: Clinton schlägt Obama

Nachdem die Medien Obama bereits vor der Abstimmung zum Sieger erklärt hatten, kam der Sieg von Hillary Clinton im Bundesstaat New Hampshire für viele überraschend. Barack Obama, der charismatische Afroamerikaner wurde in den US-Medien, erst Recht nach seinem Auftaktsieg in Iowa, zu einer Pop-Ikone hochgejubelt. Diese knappe Niederlage ist vielleicht ein rechtzeitiger Dämpfer für die „Obamamanie“. Ein kommender Präsidentschaftskandidat sollte aufgrund seiner Politik gewählt werden, nicht weil er der bessere Showstar ist.
Die Republikaner, so die Vermutung, sehen lieber einen Obama, aufrgrund seiner geringeren Erfahrung, als Gegner bei der Präsidentschaftswahl. Republikaner Huckabee, noch klarer Sieger in Iowa, war in New Hampshire chancenlos.

Hier die Resultate aus New Hampshire:

    Demokraten:

  1. Hillary Clinton…..39.2%
  2. Barack Obama….36.4%
  3. John Edwards…..16.9%
    Republikaner:

  1. John McCain…….37.2%
  2. Mitt Romney…….31.6%
  3. Mike Huckabee..11.2%

Obama for President !

Toller Auftakt für Barack Obama bei den Vorwahlen zum Präsidentschaftskandidaten in Iowa: Überraschend deutlich setzte er sich gegen Hillary Clinton, die nur den enttäuschenden 3.Platz belegte und John Edwards durch.
Ebenso klar gewann bei den Republikanern der ehemalige Baptisten-Prediger Mike Huckabee. Weiterlesen