Nehmt das, Ihr Schwulenhasser unter den Reggae-Hörern

Die Mixtape-Review ist m.E. eine gelungene Provokation und eine Botschaft für alle Schwulenhasser unter den Reggae-Hörern, die zu so genannten Battyman-Tunes, die Hass und Gewalt gegen Schwule propagieren, tanzen. Musikalisch für meinen Geschmack eher dürftig, daher kein Songtipp, aber die Nummer ist es alle Male wert aufgrund ihrer Message weiterverbreitet zu werden:

Schwuler Reggae (Mixtape Review) – Battyboy Soundsystem

[Nachtrag]
Missverständliche Überschrift überarbeitet (URL noch sichtbar) und zur Klarstellung: Reggae-Musik zu mögen, bedeutet mitnichten generell schwulenfeindlich gesinnt oder homophob zu sein, das soll jenen gesagt sein, die das Musikgenre Reggae pauschal als schwulendiskriminierende Hassmusik diffamieren. Auch die Musikwelt ist nicht schwarzweiß, sie ist bunt und das ist auch gut so.

Ist Reggae-Musik schwulenfeindlich?

Pantoffelpunk möchte seine Leser mit diesem Beitrag über die Inhalte von Reggae-Musik aufklären, obwohl jeder dessen Kenntnis der Materie über Laid Back’s 80er Hit „Sunshine Reggae“ and Bob Marley’s „No Woman no cry“ hinausgeht, ohnehin schon weiß, daß Reggae nicht ausschliesslich Love- and Peacemusik ist. Peter Tosh’s Song „Equal Rights“ soll sogar den Abgesang auf dem „fälschlicherweise dem Reggae zugesprochenen Pazifismus“ darstellen. Das macht er an diesen Textzeilen fest:

I don’t want no peace, I need equal rights and justice

Diese Einschätzung ist aus meiner Sicht eine klare Fehlinterpretation, Weiterlesen