Brutalste Aufklärung

Bill Williamsen, der Protagonist aus der Filmtriologie „Rampage“ von Uwe Boll klärt brutalst auf. Nach seinem spektakulären Amoklauf, verschanzt er sich in einer Fernsehstation nimmt dort Geiseln und erzwingt dadurch die Ausstrahlung seiner Botschaft landesweit (USA). Die Gewaltorgie in Ego-Shooter-Manier macht den Filmcharakter Bill Williamsen verabscheuenswürdig, aber was er verkündete, lässt einen sagen: „Scheiße, der hat ja so verdammt recht!“

(Filmausschnitt aus „Rampage 2, capital punishment“)

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„Ich wünsche mir so sehr…“

Songtipp (30): Ganjaman (Live im Tempodrom Berlin „United for Africa“) – Ich wünsche mir so sehr

Wir bauen Paläste aus Glas und Beton, die Frage ist wofür und
die Frage ist wovon. Die meisten bauen aus Wellblech, Holz und Karton,
die Köpfe sind leer, doch die Herzen sind fromm.
Auf den Straßen herrscht der Wahnsinn und die Angst, viele fliehen,
doch was ist wenn Du es nicht kannst?
In einem Land, mit Null Toleranz, wir sind schon lang nicht mehr, bei
Sinn und Verstand.

Und ich wünsche mir so sehr, dass Ganjamans Wünsche in Erfüllung gehen.

Nehmt das, Ihr Schwulenhasser unter den Reggae-Hörern

Die Mixtape-Review ist m.E. eine gelungene Provokation und eine Botschaft für alle Schwulenhasser unter den Reggae-Hörern, die zu so genannten Battyman-Tunes, die Hass und Gewalt gegen Schwule propagieren, tanzen. Musikalisch für meinen Geschmack eher dürftig, daher kein Songtipp, aber die Nummer ist es alle Male wert aufgrund ihrer Message weiterverbreitet zu werden:

Schwuler Reggae (Mixtape Review) – Battyboy Soundsystem

[Nachtrag]
Missverständliche Überschrift überarbeitet (URL noch sichtbar) und zur Klarstellung: Reggae-Musik zu mögen, bedeutet mitnichten generell schwulenfeindlich gesinnt oder homophob zu sein, das soll jenen gesagt sein, die das Musikgenre Reggae pauschal als schwulendiskriminierende Hassmusik diffamieren. Auch die Musikwelt ist nicht schwarzweiß, sie ist bunt und das ist auch gut so.

Blogger-Bashing in der Seifenoper

Wer hat denn dieses Stück Rollentext für die ARD-Endlos-Fernsehserie „Verbotene Liebe“ ausgebrütet?

„Kennst du das neue Wort für Langeweile? Bloggen. Kein Thema zu dem es nicht einen Blog gibt. Kein Thema zu dem nicht jeder meint seine Meinung kundtun zu müssen. Die Leute haben einfach zuviel Zeit. Guck dir mal an worüber sie sich im Internet das Maul zerreißen… […]
Quelle: ARD mediathek (ab 5:00)

Der Schauspieler, der eine Flasche spielt, ist dann wohl die „Message in a bottle“ die dem TV-Glotzer seifenoperverpackt geschickt wird. Schon interessant in welch vielfältiger Form unsere Mainstreammedien meinungsbildend tätig sind. Es wäre übrigens nicht das erste Mal, dass Lobbyisten ihre Botschaften in Seifenopern lancieren. Beim „Marienhof“ zum Beispiel:

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JMStV. Botschaft angekommen.

Mit dem sogenannten Telemediengesetz haben unsere Gesetzemacher bereits für reichlich Verwirrung nicht nur in der Blogosphäre gesorgt, nun wurden mit der Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (kurz: JMStV) alle Klarheiten, was Rechtssicherheit im Internet anbelangt, restlos beseitigt. Als Konsequenz kündigten einige Blogger bereits an, den Stecker zu ziehen und ihre Blogs vom Internet abzusaften. Sie werfen also die Flinte ins Korn, anstatt Kimme und Korn zu justieren.

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Message to Anna

Letztens fand ich diese, wie ein verzweifelter Hilferuf wirkende Botschaft. Keine „Message in a Bottle“, sondern prima an der Wand lang:

Mein Leben ist voller leerer Versprechen. Diese „Welt“ macht mich krank.

Bemerkenswert finde ich außerdem, dass das Wort Welt in Anführungszeichen gesetzt ist. Vielleicht hält der unbekannte Botschafter jene Bezeichnung für den Ort, an dem wir uns alle befinden, nicht mal mehr für angemessen. Klingt deprimierend. Ob die mysteriöse Anna den anonymen Verfasser erhört und gerettet hat, werde ich wohl nie erfahren,..

S.O.S – Save our Souls . . . _ _ _ . . .