Lebst Du noch oder bist Du schon ein Smartphone-Zombie?

„Deine Welt spielt sich fast nur noch auf Deinem 5Zoll-Display ab. Es ist so traurig.“

„Mein Display hat 5.5 Zoll!“

„Siehst Du, genau das meine ich.“

„?“

Smartphone-Zombies

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Maschinelle Monotonie

An irgendeiner Kasse bei irgendeinem Lebensmitteldiscounter an einem stinknormalen Tag

Kunde: (mit emotionsloser Stimme): „Hallo.“
Kassiererin: (mit emotionsloser Stimme): „Hallo.“
Scanner: (mit emotionslosem Ton): „piep, piep, piep,…“
Kunde: (mit emotionsloser Stimme): „Ich zahle mit Karte.“
Kassiererin: (mit emotionsloser Stimme): „Bitte Karte reinschieben, Geheimzahl eingeben, anschließend mit grüner Taste bestätigen.“
Kunde: (mit emotionsloser Stimme): „Auf Wiedersehen.“
Kassiererin: (mit emotionsloser Stimme): „Auf Wiedersehen. Schönen Tag noch.“
Nächster Kunde: (mit emotionsloser Stimme): „Hallo.“
Kassiererin: (mit emotionsloser Stimme): „Hallo.“
Scanner: (mit emotionslosem Ton): „piep, piep, piep,…“
Nächster Kunde: (hält wortlos EC-Karte hin)
Kassiererin: (mit emotionsloser Stimme): „Bitte Karte reinschieben, Geheimzahl eingeben, anschließend mit grüner Taste bestätigen.“
Kunde: (mit emotionsloser Stimme): „Auf Wiedersehen.“
Kassiererin: (mit emotionsloser Stimme): „Auf Wiedersehen. Schönen Tag noch.“

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Sex hält jung?!

(Aufgeschnappt)

Passant 1 trifft Passant 2, offenbar ein alter Schulkamerad, den er seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat. Folgender Dialog entspinnt sich:
Passant1: „In all den Jahren hast du dich kaum verändert, du siehst immer noch so jung aus, wie machst du das bloß?“
Passant2: „Ich tue es oft.“
Passant1: „Was machst du oft?“
Passant2: „Na was wohl. Sex. Geschlechtsverkehr. Bumsen.Ficken,…“
Passant1: (lacht und winkt ab) „Ist gut, hab‘ schon verstanden. Das muss ja auch für deine Frau ein wahrer Jungbrunnen sein.“
Passant2: „Eh,..meine Frau weiß gar nichts davon,…“

😉

„Mein Wasserhahn ballert“

Fehlerbeschreibungen  von Gebrauchsgegenständen sind meist vage, oft schrecklich ungenau und nicht selten höchst amüsant. Sie führen zu Mißverständnissen, Ärgernissen, weiteren Reklamationen und zeigen die Unebenheiten der zwischenmenschlichen Kommunikation auf, die auch sehr erheiternd sein können, hier einige Beispiele:

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Kalte Frikadelle

Halbzehn in Deutschland. Während Gustav die letzte Schaufel Grünschnitt auf die Ladefläche scheppte, schnippte Giovanni seine Zigarettenkippe in die Umwelt. Beinahe syncron bestiegen beide das Fahrerhäuschen. Frühstückspause. Giovanni, der auf der Fahrerseite Platz genommen hatte, pellte umständlich seine Frikadelle aus der Alufolie, Gustav schenkte sich heißen Kaffee aus der Thermoskanne ein. Nachdem Giovanni seine Frikadelle zu etwa einem Drittel freigelegt hatte, hielt er inne, beäugte skeptisch die teilentleibte Flachbulette, verzog sein Gesicht und wandte sich zu seinem Kollegen: „Sag’ mal hast Du in Hundescheiße getreten?“
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Hilfe, mein Auto verbraucht zuviel Benzin!

In der Autowerkstatt:

Die junge Autofahrerin betritt die Kundendienstannahme der Autowerkstatt ihres Vertrauens. Der Werkstattmeister empfängt sie mit einem routinierten Lächeln. Gegenseitige Begrüßung. Folgendes Gespräch ereignet sich:

Kundin: Sie müssen unbedingt die Motorelektronik meines Autos überprüfen. Der Benzinverbrauch steigt immer weiter an.
Meister: Wie haben Sie denn den erhöhten Kraftstoffverbrauch festgestellt?
Kundin: Tja, ich tanke immer genau für 20 Euro, früher bin ich damit bis nach Frankfurt gekommen, vorgestern bin ich bereits bei Gießen mit leerem Tank liegengeblieben!
Meister (um Sachlichkeit bemüht): Oh, ich glaube wir brauchen Ihre Einspritzanlge nicht zu überprüfen, ich habe den Fehler schon gefunden. (lächelnd fährt er fort) Sehen Sie, Benzin wird ständig teurer, das bedeutet Sie bekommen für 20 Euro immer weniger in den Tank.
Kundin (peinlich berührt): Ähem, da haben Sie natürlich Recht, wieviel bekommen Sie dafür?
Meister (grinst) : Nichts. Fachmännische Beratung gehört bei uns selbstverständlich zum Service.

Dieser Dialog hat wirklich stattgefunden, ich habe ihn sinngemäß nacherzählt.

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Fehlersuche in der Autoelektrik

Weblog: Statistik als Statussymbol?

Die Prahlerei darüber wessen Motor die höhere PS-Leistung hat, oder wer das Handy mit der größeren Funktionsvielfalt besitzt, ist von gestern. Heutzutage gibt man mit den täglichen Zugriffszahlen seines Weblogs an. So könnte ein entsprechender Dialog verlaufen:

Blogger1: Heute hatte ich über 100 000 Klicks auf meiner Homepage! Und du?
Blogger2: [kleinlaut]Ähem…380..
Blogger1: [lacht] Das war bestimmt deine Mutter…

Ich glaube ich muß auch mal meiner Mama bescheid sagen, daß ich blogge….Maaamaa….ich blogge…beeescheeeiiid….

Fehlersuche in der Autoelektrik

In der Autowerkstatt:

Lehrling: „Meister, wie geht man bei der Fehlersuche in der Autoelektrik am Besten vor, wo fängt man an?“
Meister: „Also, als Erstes gehe ich einmal komplett um das ganze Fahrzeug herum, dann habe ich den Fehler schon mal eingekreist..“