Raus aus „Hartz4“ und trotzdem ist es nicht vorbei

Ausbeutung2.0Auch wenn vielfach Gegenteiliges behauptet wird, „Hartz4“ ist kein gemütliches Leben in der sozialen Hängematte. Nur wer die soziale Exklusion am eigenen Leib fühlt, der weiß es. Man ist froh aus „Hartz4“ rauszukommen, weg vom Zwang sich auch auf aussichtslose Stellen bewerben zu müssen, keine sinnlosen Maßnahmen mehr, die keine neue Perspektive eröffnen, sondern offenbar nur dazu dienen die Arbeitslosenstatistik aufzuhübschen. (Menschen, die sich diesen sogenannten Maßnahmen befinden, fallen aus der Arbeitslosenstatistik. Das sind durchschnittlich 1,2 bis 1,5 Millionen).

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Dieter E. macht sich Sorgen

Dieter E. ist, genau wie Pocke, einer meiner Freunde vom leidenden Leben. Dieter E. macht sich Sorgen über seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Nach 25 Jahren Erwerbstätigkeit ist er nunmehr seit über 2 Jahren ohne Job, obwohl er Bewerbungen im dreistelligen Bereich geschrieben hat. Bei seinen letzten drei Anstellungen hat man ihn jeweils nach kurzer Zeit wieder entlassen, sie sagten er sei nicht produktiv genug. Auf dem immer mehr entmenschlichten Arbeitsmarkt weht ein rauer Wind, der ihm fortwährend eiskalt ins Gesicht weht.
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