Toms Telegramm (10)

„Wie die EU Flüchtlinge tötet“ Ein lesenswerter Kommentar von Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung:
-> Wie die EU Flüchtlinge tötet

Angstmache gehört zur politischen Strategie, die auch hierzulande immer wieder gerne angewandt wird, zum Beispiel indem die Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung als Rechtfertigung dazu dienen, den Sozialstaat sturmreif zu schießen (Die INSM grüßt aus der Lobby). Professor Bosbach (hat meines Wissens nichts mit dem gleichnamigen CDU-Politiker zu tun) hinterfragt seit Jahren die Hintergrunddaten zum „demografischen Wandel“:
-> Gefährliche Zauberformel – Demografischer Wandel als Panikmache

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Weltwahnsinn, verdichtet: „wtf ?!“

Zur Lage des Planeten. Bei allem was es tagtäglich auf die Augen und auf die Ohren gibt, erscheint in meinem Kopf immer häufiger dieses „wtf“¹, welches entlang meiner Schädelinnenwand rotiert, wie ein Speedbiker in der Kölner Radrennbahn. Täglich tickt der Totenticker, der Bodycounter summiert. Auf dem ewigen Krisenherd Naher Osten kocht es mal wieder über, „westliche“ Regierungen machen sich Sorgen um die Stabilität und sichere Handelswege in dieser Region, während in den oberen Etagen der Rüstungsfirmen die Sektkorken knallen. Spardiktate würgen in Südeuropa die Wirtschaft, in Deutschland fällt der DAX schon bei 3% Verlust „abgrundtief“ und der mit Blindheit geschlagene Verfassungsschutz saugt mit seiner totalen Inkompetenz. Man könnte glatt den Eindruck gewinnen, bei dieser Behörde sei man zu dumm um aus dem Bus zu gucken. Immerhin können sie Reißwölfe füttern. Beim Discounter werden Flachzangen-Sortimente zum Schleuderpreis feilgeboten, Freud sei Dank muss ich spontan an unser Bundeskabinett denken.

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Die Wohlstandsfestung (2)

Um dem wachsenden Flüchtlingsstrom Herr zu werden, hat Griechenland die EU um Hilfe gebeten und die EU-Grenzschutzagentur Frontex angefordert, die für ihr kompromissloses hartes Vorgehen gegen sogenannte „illegale“ Einwanderer berüchtigt ist. Auch in den USA wird die Südgrenze zu Mexico zunehmend militärisiert. Dort sollen unbemannte Predator-Drohnen eingesetzt werden, um „illegale“ Immigranten und Drogenschmuggler zu überwachen, die versuchen die Grenze zu überqueren.  Kosten: 600 Millionen US$. Change, we can believe in? No. 400 Years, same philosophie. Dazu fällt mir das folgende Lied ein:

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