Der ideale Bundespräsident wäre,..

…kein Politiker, sondern ein durch und durch aufrichtiger Mensch aus dem realen Leben, jenseits der Parallelgesellschaft classe politique und ihren einflussreichen „Freunden“. Wir brauchen keinen Händeschüttler sondern einen Arschtreter, jemand der als ethisch-moralische Instanz der „alternativlosen“ Politik, die von den Interessen einer mächtigen elitären Minderheit beeeinflusst wird, eine Hürde in den Weg stellt. Quasi einen echten Volksanwalt als Gegenpol zu den Elitenvertretern. Der neue Bundespräsident könnte beispielsweise ein Schriftsteller oder ein Künstler sein. Er sollte einen messerscharfen Verstand besitzen, Verständnis und zwei offene Ohren für die alltäglichen Probleme und Nöte der Bürger haben und ein Gespür für soziale (Fehl)Entwicklungen. Vor allem sollte er kein taktisches Verhältnis zur Wahrheit pflegen, stattdessen die Sprache Tacheles fliessend beherrschen.  Der Bundespräsident sollte direkt vom Volk und nicht von der Bundesversammlung gewählt werden.

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„Wir brauchen eine neue Wirtschaftsordnung“

Man kann Heiner Geißler sicherlich für Vieles kritisieren. Zum Beispiel dafür, dass er in der falschen Partei ist, auch seine Rolle als Schlichter bei Stuttgart 21 mag kritikwürdig sein. Doch im Gegensatz zu vielen seiner Politikerkollegen hat sich Geißler bei zunehmenden Alter zu seinem Vorteil verändert. Bei folgendem Filmausschnitt kann ich nur konstatieren: Wo er Recht hat, hat er Recht!
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Möllenstädt, FDP. Kakophonie aus Bremen.

Noch vor Monaten hätte ich mich über solcherlei herablassende Äußerungen der Hautevolee, oder vielmehr das was sich dafür hält, aufgeregt, aber irgendwann stumpft man wohl ab. Gegen die Erhöhung des ALG2-Regelsatzes, mit der Frauen für sich Verhütungsmittel kaufen könnten, äußerte sich ein Bremer „Liberaler“ folgendermaßen:

Eine Erhöhung des Regelsatzes werden die Empfängerinnen eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als diesen in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.“
Oliver Möllenstedt (FDP)
Meine Quelle

Das war übrigens kein einmaliger Ausrutscher, bereits im Oktober dieses Jahres ließ Herr Möllenstedt eine ähnliche mentale Flatuenz entweichen:

„Wenn einige Hartz-IV-Kunden keine Lust haben und keine Leistungsbereitschaft zeigen, müssen endlich die Daumenschrauben angezogen werden.“ Viel zu selten würden im Stadtstaat Sanktionen eingesetzt. Es müsse endlich Schluss sein mit dem „Kuschelkurs“.
Meine Quelle

All die Sarrrazins, Buschkowkskys, Mißfelders, Ludewigs und Oberenders offenbaren mit ihrer unverhohlenen Verachtung gegenüber den Schwächeren unserer Gesellschaft die Geisteshaltung derer, die sich selbst der Leistungselite zugehörig fühlen. Und wenn mir jetzt noch jemand weismachen will, wir leben in einer Gesellschaft mit christlichen Grundwerten, wird mir schlecht,…O.K, calm down.
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Mißfelders Misstöne

Eigentlch wollte ich mich zu derartig gerülpsten Verbalrotz aus der Polit-Kaste nicht mehr äußern, aber dieses Jahr ist Wahljahr und damit die folgenden Worte des Unionspolitikers Philip Mißfelder nicht in Vergessenheit geraten, kommen sie in mein elektronisches Notizbuch:

«Die Erhöhung von Hartz IV war ein Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie.»

Genauso platt könnte man erwidern, dass die hohen Bezüge der Politiker, Manager, Banker, Richter, TV-Moderatoren, Schauspieler und Fußballtrainer, den Koksdealer erfreuen.

Immer unverhohlener zeigen jene, die sich selbst der Elite zurechnen, ihre arrogante Verachtung gegenüber den Schwächeren in der Gesellschaft. Sie spucken ihnen nun ganz offen ins Gesicht.

Wenn ein Polit-Pausenclown wie Mißfelder über das Leben der ALG2-Bezieher urteilt, empfinde ich es so als würde der Papst über Sexualität aufklären. Beide haben keine Ahnung, vom Tuten und vom Blasen,…

[update 21.02.2008]
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Hartz IV-Empfänger sollen ihre Organe verkaufen

Mal wieder etwas zum Würgen aus der Abteilung großkotzige elitäre Arroganz:

Gegen Hartz IV.de berichtet:

Nicht das es schon längst eine „Zwei-Klassen“ Medizin gibt, in der besser gestellte bessere medizinische Versorgung erhalten. Nein, nun sollen auch noch Hartz IV Empfänger dazu animiert werden, ihre Organe gegen Geld „zu spenden“. Das meint jedenfalls der Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Bayreuth, Peter Oberender. In einem Interview mit dem Radiosender „Deutschland Radio Kultur“ sagte Prof. Oberender: „“Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben.“

Quelle

Ist der Winter zu kalt, die Energiekosten zu hoch, dann wird eben die Niere bei eBay an den höchstbietenden verscherbelt. Herr Prof. von und zu Oberender: GEHT’S NOCH!? 👿

Ihnen und Ihresgleichen würde ich maximal meinen Arsch „spenden“ (aber nur leihweise), damit Sie mich an selbigen lecken können :mrgreen:

[update]

Das ist ehrlich kein Fake! Diese Werbeanzeige wird bei Google eingeblendet, wenn man „Organe verkaufen“ in die Suchmaske eingibt. Probiert es selbst aus!

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Sowas ist extrem makaber. Ich habe dann spasseshalber mal draufgeklickt und das wurde mir als oberstes angeboten:

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Ein geruchsloser Sex-Lockstoff. Jetzt wisst Ihr, was ich mit Weltwahnsinn meine 😉

Du kannst eintippen was Du willst, am Ende landest Du im WWW immer beim Sex! Internet is porn!