Winterimpressionen 2013

Bin eher so der Sommertyp, habe mich aber mit den derzeit kalten Tagen arrangiert, sehe auch das Positive. Das Entschleunigende, was die Menschen, systematisch auf Schnelligkeit gedrillt, nicht zulassen wollen. Das Dekorative, das die Landschaft in weiß hüllt, die Baumkronen schmückt und den menschgemachten Dreck verdeckt. Das Dämpfende, das den Lärm mindert. Die Kälte, die die Brut der sommerlichen facettenäugigen Plagegeister erfrieren lässt. Nun darf es aber langsam vorbei sein mit den Winterimpressionen, sonst könnten sie in Winterdepressionen umschlagen. Alter Sibirier, alter Nordschwede, Euch beneide ich nicht!
Hier beginnt eine kleine Bildserie, welche die zurückliegenden kalten Tage bildhaft dokumentiert: Winterimpressionen 2013 (8-1) Für Anfang nächster Woche ham’se bei uns im Westen Tauwetter angesagt,… 😉

[update 27.01.2013]
Bereits am heutigen Sonntag setzt bei uns im Ruhrgebiet das Tauwetter ein. Die weiße Pracht verwandelt sich allmählich bei +4 Grad in eine graue schmutzige Pampe. Ich sage mal tschüss Winter und Danke für den Schnee, bis bald Frühling 😉
Hier noch mehr winterliche Bildeindrücke aus dem Fotoblog:
Winterimpressionen 2013 (14-9)

Songtipp (27): Alborada – Chirapaq

Zu diesem Songtipp fällt mir spontan ein alter Indianerwitz ein, der im Augenschein des historischen Kontextes, das Lachen im Halse erstickt:

Der Häuptling erholt sich von den Anstrengungen eines Indianerkongresses in einer New Yorker Bar. Ein Tresennachbar will wissen: “Na, wie gefällt Ihnen denn unsere Stadt?” “Gar nicht mal so schlecht”, kontert der Häuptling, “aber eine Gegenfrage: Wie gefällt Ihnen unser Land?”

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Wolkenreise (4) – „Manchmal möchte ich,…“

Manchmal möchte ich die Zeit an mir vorbeirasen lassen. Manchmal wünsche ich mir, dass sich die Welt unter mir wegdreht. Manchmal möchte ich nicht mehr mit dem Fortschritt schritthalten, stattdessen an der schönsten Stelle stehenbleiben. Manchmal möchte ich ein Loch in den Bleimantel schießen, um wieder das Blaue zu sehen. Manchmal möchte ich meinen Briefkasten zunageln, alle Stecker ziehen, mich aus allen Funkzellen abmelden und unplugged aus der Welt fallen,

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