Vielleicht werde ich Vegetarier

Wer in letzter Zeit öfter mal beim Lebensmittelhändler seines Vertrauens in die Tiefkühltruhe gelangt hat, muss sich nun häufiger einen vom Pferd erzählen lassen. Keine Frage, als Rindfleisch deklariertes Pferdefleisch ist arglistige Täuschung des Verbrauchers. Doch der Konsument trägt eine Mitschuld, er will es immer billig und täglich. Kaum jemand stellt sich die Frage, wie Fleisch so günstig sein und die widerliche Fleischindustrie trotzdem noch gut daran verdienen kann. Wenige wollen wirklich wissen, welche tierischen Abfälle mit durch den Fleischwolf gedreht und als „Gehacktes“ zu Tiefpreisen feilgeboten werden.

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Der ideale Bundespräsident wäre,..

…kein Politiker, sondern ein durch und durch aufrichtiger Mensch aus dem realen Leben, jenseits der Parallelgesellschaft classe politique und ihren einflussreichen „Freunden“. Wir brauchen keinen Händeschüttler sondern einen Arschtreter, jemand der als ethisch-moralische Instanz der „alternativlosen“ Politik, die von den Interessen einer mächtigen elitären Minderheit beeeinflusst wird, eine Hürde in den Weg stellt. Quasi einen echten Volksanwalt als Gegenpol zu den Elitenvertretern. Der neue Bundespräsident könnte beispielsweise ein Schriftsteller oder ein Künstler sein. Er sollte einen messerscharfen Verstand besitzen, Verständnis und zwei offene Ohren für die alltäglichen Probleme und Nöte der Bürger haben und ein Gespür für soziale (Fehl)Entwicklungen. Vor allem sollte er kein taktisches Verhältnis zur Wahrheit pflegen, stattdessen die Sprache Tacheles fliessend beherrschen.  Der Bundespräsident sollte direkt vom Volk und nicht von der Bundesversammlung gewählt werden.

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Toms Börsenticker

DAX 5573.15 +1.18% ++ DOW Jones 11509.09 +0.66% ++ Nasdaq100 2306.09 +0.85% ++ Nikkei 8864.16 +0.85% ++ EUR/USD 1.37940 -0,63% ++ Umlaufrendite 1.73 +0.58% ++ Brent Oil Spot 116.71 -1.17% ++ Gold Spot 1812.20 +1.33% ++
Interesse an Menschen 0.0 +-0.0%


Bild und Graffito: Banksy

Ehrbare Kaufleute

Ehrbare Kaufleute sind offen, ehrlich, fair und anständig. Ehrbare Kaufleute sind daran interessiert, dass der Kunde auch nach Vertragsabschluss, der mit seiner Unterschrift besiegelt wird, noch zufrieden ist und sich nicht übers Ohr gehauen fühlt. Ehrbare Kaufleute beschäftigen keine schlechtbezahlten Mitarbeiter, die versuchen ihre Kunden an der Haustür oder am Telefon zu übertölpeln. Die Geschäftsgrundlage ehrbarer Kaufleute heißt Transparenz. Ehrbare Kaufleute betrachten Kunden nicht als Opfer, sondern als Geschäftspartner auf Augenhöhe. Ehrbare Kaufleute haben es nicht nötig im Kleingedruckten Fußangeln für ihre Kunden zu verstecken. Ehrbare Kaufleute brauchen kein Kleingedrucktes. Ehrbare Kaufleute kennen keine Abofallen. Ehrbare Kaufleute sind ausgestorben.

„So wahr mir Gott helfe“

Wenn Politiker ihren Amtseid ableisten wird der Höhepunkt der Heuchelei mit der Schlussformel „So wahr mir Gott helfe“ erreicht, die von allen Ministern der aktuellen Regierung aufgesagt wurde. Glaubt Angela Merkel überhaupt an Gott? Nun, sie ist in der „Christlich Demokratischen Union“, deshalb muss sie zumindest nach außen hin die gläubige Christin darstellen. Am meisten hat mich allerdings beim neuen Außenminister Guido Westerwelle überrascht, dass er sich auf Gott beruft. Wtf? Homosexualität und Christentum, das passt genauso ins Bild, wie ein Kondomautomat vor dem Vatikan.
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In eigener Sache: Kapitalismuskritik

Wenn ich in meinem Blog den Kapitalismus kritisiere, was ich in der Vergangenheit häufiger getan habe und auch zukünftig weiterhin tun werde, meine ich damit den totalitären Kapitalismus, jener der die Macht des Kapitals bedingungslos über alle menschlichen Bedürfnisse stellt. Meine Kapitalismuskritik bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass ich für Sozialismus, respektive Kommunismus und Planwirtschaft bin, wie es mir sowohl im realen Leben, als auch in der virtuellen Welt, dauernd vorgehalten wird. Muss es denn immer gleich auf die „Systemfrage“ hinauslaufen? Das entspringt in meinen Augen, binärem schwarz-weiß-Denken.
Um mich klar zu positionieren: Ich bin für eine echte soziale Marktwirtschaft mit Betonung auf Fettgedrucktem! Damit meine ich mitnichten jene „soziale“ Marktwirtschaft, wie sie von der Propagandaschleuder INSM oder von den Popliberalen verklärt wird! Diese Blender müssten eigentlich jedes Mal, wenn sie das Wort „sozial“ derart inflationär missbrauchen, Verätzungen im Mund- und Rachenraum erleiden!
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Eine Rasse – Mensch

Rasse ist ein künstliches, menschliches Konstrukt. Dieses kann besonders für die Menschen, die in Amerika oder Südafrika leben, schockierend sein, weil dort der Rassismus die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht geprägt hat. Wissenschaftlich kann eine Rasse nicht definiert werden. Es existiert kein Gen für eine Rasse. Verfolgt man die Spur der Genealogie in die Vergangenheit zurück, stellt man fest, daß wir alle gemeinsame Vorfahren haben.

Als erstes differenziert man zwischen ethnischer Herkunft, Rasse[1] und Nationalität. Ethnizität ist die persönliche, kulturelle Indentität, während Nationalität das Land der Geburt oder eine gewählte Staatsangehörigkeit ist. Rasse beschreibt nach traditionellen Normen, die Hautfarbe des Menschen. Zum Beispiel Barack Obama’s Ethnizität ist kenianisch (väterlicherseits), seine Nationalität ist US-amerikanenisch, seine Rasse ist afrikanisch. Man kann die Nationalität verändern, aber nicht die Ethnizität oder die Rasse. Die Gliederung der Menschen in drei verschiedene Rassen (Europide, Negride und Mongolide) halte ich moralisch und ethisch für sehr bedenklich, sie gilt seit den 90ern glücklicherweise als überholt.

Rassisten haben, das aus ihrer Sicht vorhandene Problem der Verschwommenheit, versucht zu überwinden, was immer mit Inkohärenz endete. Nehmen wir das Beispiel von Südafrikas National Party während der Apartheid. Sie wollten die Aufteilung des Landes in Schwarze, Inder und Weiße.
Die Klassifizierung erfolgte ausschließlich durch die Erscheinung. Wenn jemand mit weißer Hautfarbe , ein farbiges Elternteil hatte, wurde dieser als indisch kategorisiert. Nach dem Wortlaut des Gesetzes waren die physikalischen Eigenschaften des Menschen entscheidend für die Zugehörigkeit seiner Rasse, die beispielsweise dadurch nachgewiesen wurde, wie gut ein Kamm durch sein Haar fuhr oder durch eine Prüfung der Ebenheit seiner Nase. Dieses Beispiel soll aufzeigen, wie der Rassismus genutzt wird, um die Bevölkerung zu spalten. Regimes schüren rassistische Flammen und schaffen dadurch soziale Gräben.

Natürlich gibt es Vielfalt unter den Menschen, doch der Begriff Rasse entbehrt jeglicher genetischer Grundlage, wird hauptsächlich dazu benutzt, Menschenrechtsverletzungungen zu rechtfertigen. Die Ideologie die Menschen in Rassen einteilt, halte ich für menschenverachtend und ist zu diskreditieren. Nur gleichberechtigung für alle Menschen, ebnet den Weg für einen weltweites friedliches Miteinander. Rassistisches Denken dagegen ist rückwärtsgewand. Es gibt nur eine Rasse und die heißt Mensch!
[1] Rassentheorien