„Was hat Multikulti je für uns gebracht?“

Neulich auf einer Pegida-Demo. Rund um den Veranstaltungsplatz sind Polizeiwannen stationiert. Die uniformierten Staatsbediensteten beäugen das Geschehen gelangweilt. Der Sprecher auf dem Podest redet vor einem kleinen Grüppchen Teilnehmer, die „besorgten Bürger“. Zunächst bedankt er sich für das zahlreiche Erscheinen, was bei einigen neutralen Beobachtern für lautes Gelächter sorgt. Doch der Pegida-Sprecher fährt unbeirrt fort, redet sich nach der Begrüßungsansprache richtig in Rage, das Oberlippenbärtchen zuckt vor Aufregung:

„Die Migranten, diese Kulturbereicherer, sie kamen hierher, nahmen uns alles, unsere Arbeit, unsere Frauen und nicht nur von uns, auch schon von unseren Vätern und von den Vätern unserer Väter…“ Der debil wirkende neben dem Sprecher auf dem Podest stehende Hilfseinheizer unterbricht:
„Und von unseren Vätern Vätern Vätern….“
„Rrrrichtig….und….“
„Und von unseren Vätern Vätern Vätern Vätern…“
„Das reicht! Noch genauer brauchen wir es nicht.“

Mittlerweile hatten sich noch ein paar Dutzend Neugierige unter die „besorgten Bürger“ gemischt.
„Was, frage ich Euch, was hat Multikulti je für uns gebracht?“

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„Neger“ ein Wort, das ich nicht will und nicht brauche!

Ausgerechnet Kristina Schröder lieferte den Anschub für eine öffentliche Debatte darüber, ob es richtig ist, die Vokabel „Neger“ aus Märchenbüchern in neueren Auflagen zu streichen und durch einen neutralen wertfreien Begriff zu ersetzten. Die Familienministerin hatte sich bislang nicht gerade als Speerspitze im Kampf gegen Rassismus ausgezeichnet, fiel eher durch Attitüden wie „deutschfeindlichkeit“ auf. Nun erklärte sie in einem Interview, dass sie „Negerkönig“ in Südseekönig übersetzt, wenn sie ihrem Kind Pippi Langstrumpf vorliest. Ein guter Ansatz zwar, aber in der Konsequenz geht mir das nicht weit genug. Ich würde auf Kinderbücher bzw Kinderlieder, die das eindeutig diskriminierende historisch belastete N-Wort enthalten, gänzlich verzichten.

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Meine größte Erkenntnis auf Reisen

Die Entfernung konnte nie groß genug, die Fremde nie exotisch genug sein. Ein Arbeitskollege nannte mich immer den „Außereuropäischen“, weil meine Reiseziele meistens jenseits meines Heimatkontinents lagen. Diese Globetrotterei hat sehr viel zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen, die vielen Menschen, denen ich begegnete und ihre Geschichten haben mein Leben auf eine Weise bereichert, wie es materielle Dinge nie könnten.

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