Frohes Fest <3

Weihnachten

Wünsche Euch allen frohe Festtage, vor allem Gesundheit, Liebe, Glück, Frieden und Ruhe. Egal, woran Ihr glaubt, wo Ihr herkommt oder wo Ihr hingeht, lasst Euch nicht von Fremdenfeinden befremden. Reist sicher, kommt gut an, habt eine schöne Zeit.

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„Ich wünsche mir so sehr…“

Songtipp (30): Ganjaman (Live im Tempodrom Berlin „United for Africa“) – Ich wünsche mir so sehr

Wir bauen Paläste aus Glas und Beton, die Frage ist wofür und
die Frage ist wovon. Die meisten bauen aus Wellblech, Holz und Karton,
die Köpfe sind leer, doch die Herzen sind fromm.
Auf den Straßen herrscht der Wahnsinn und die Angst, viele fliehen,
doch was ist wenn Du es nicht kannst?
In einem Land, mit Null Toleranz, wir sind schon lang nicht mehr, bei
Sinn und Verstand.

Und ich wünsche mir so sehr, dass Ganjamans Wünsche in Erfüllung gehen.

Playing For Change, die Reise geht weiter

Über das Multimedia-Projekt „Playing For Change“ mit der Absicht ins Leben gerufen, Musiker weltweit zu verbinden, hatte ich bereits geschrieben.  Gut zu wissen, dass die Bewegung mit dem ambitionierten Ziel Völkerverständigung, Inspiration und den Weltfrieden durch Musik zu fördern, weiterhin aktiv ist. (Straßen)Musiker, queer über den Globus verstreut, spielen gemeinsam einen Song, nehmen ihn auf ohne sich dabei zu begegnen oder gemeinsam im Studio zu stehen. Mittlerweile ist daraus das 2.Album entstanden. Mit dem Kauf unterstützt man eine seperat gegründete Non-Profit-Organisation, die auf der ganzen Welt Musikschulen für Kinder baut. Musik verbindet, was Politik entzweit.

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Downpressor

Downpressor ist eine Wortschöpfung die mit maximaler Wahrscheinlichkeit ihren Ursprung auf Jamaica hat. Sie bedeutet übersetzt Unterdrücker oder Tyrann. Das korrekte englische Wort dafür ist Oppressor. Da sich die erste Silbe von Oppressor wie „up“ spricht und alles was  „up“ enthält eher positive Assoziationen weckt, der Oppressor hingegen absolut negativ konnotiert ist, wurde aus dem „Uppressor (sic!)“ der Downpressor. Dieser Begriff findet sehr häufig bei Reggae-Lyrics Verwendung. So auch beim folgenden Song von Peter Tosh, ein Video von einem Live-Auftritt, wo genauer gesagt zwei Stücke performt werden. Der Text passt perfekt zur aktuellen politischen Situation in Tunesien und Ägypten.

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Liebe ist meine Religion

Liebe ist meine Religion. Eine andere brauche ich nicht. Dem Hass darf im Herzen kein Asylrecht gewährt werden. „Sigi“ erläutert es musikalisch:

Ziggy Marley – Love is my religion

In diesem Sinne,… Weiterlesen

Musik ist der Schlüssel – Playing for change

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Playing for Change- Songs around the world. Großartige Musiker rund um den Globus, nehmen gemeinsam ein wunderbares Album auf, ohne zusammen im Studio zu sein. Kaufpflicht!
Dabei u.a. Manu Chao (Frankreich/Spanien), David Broza (Israel), Bono (Irland), Jason Tamba Matondo (Kongo), Rocky Dawuni (Ghana) Keb‘ Mo, Grandpa Elliot (beide USA) um nur einige zu nennen und über allem schwebt der Geist von Bob Marley. Musik, die Universalsprache, die die Menschen weltweit vereint. One Love – People get ready!

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Deutschland gegen Türkei, die 3.Halbzeit – Rechts außen steht im Abseits

EM 2008: Vorgestern besiegte die DFB-Auswahl in einem dramatischen Fußballspiel die Türkei am Ende glücklich mit 3:2. Nach Spielende feierten Millionen Deutsche & Türken gemeinsam und insgesamt friedlich auf Deutschlands Straßen bis in die frühen Morgenstunden, dadurch brachten sie die natiolalistischen Stolzdeutschen um ihren rechten Schlaf.

Für die urgermanischen Fremdenhasser war der gemeinsame Frohsinn ein bitterer Wermutstropfen, denn was plötzlich für Jeden ersichtlich war, durfte nicht wahr sein. Dabei hatten sich die braunen Luftpumpen vor dem Spiel soviel Mühe gegeben, ihre Propagandaballons aufzublasen, indem sie bürgerkriegsähnliche Ausschreitungen (welche selbstverständlich nur von den Türken verursacht werden) prophezeiten, die aber ausblieben. Der Ballon zerplatzte, was blieb war, wie immer, heiße Luft. Warum hab‘ ich das schon voher gewußt?

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Happy birthday Muhammad Ali

AliMit 66 Jahren, da fängt das Leben an, sang Udo Jürgens. Doch für Muhammad Ali gilt das leider nicht. Durch seine Parkinson-Erkrankung ist er schwer gezeichnet, aber er trägt sein Schicksal mit Würde, klagt nie.
In frühester Kindheit bewunderte ich den Mann mit großem Maul und großem Herzen. Sein Box-Style sucht bis heute seinesgleichen. Er tanzte wie ein Schmetterling und stach wie eine Biene, er war unglaublich beweglich und schnell. Sicherlich gibt es Boxer mit besserer Kampfbilanz, doch Ali’s wahre Größe zeigte sich durch sein Handeln jenseits des Rings. Seinen größten Kampf bestritt er wohl gegen die US-Regierung, die ihn seinerzeit für die
Vietnamkrieg-Propaganda instrumentalisieren wollte. Mit den Worten:

„Ich habe keine Probleme mit den Vietkong. Kein Vietkong nannte mich jemals Nigger“ und „Räumt mir ’ne Zelle doch und steckt mich ins Loch, denn lieber Gefängnisbrot als in Vietnam und tot“

weigerte er sich für das Land „welches uns Schwarze so hasst“ in den Krieg zu ziehen. Durch den Entzug seiner Boxlizenz, sowie der Androhung einer Gefängnisstrafe ließ er sich ebenfalls nicht einschüchtern:

Ihr könnt mich ruhig einsperren, ich war 400 Jahre gefangen, da machen mir die 5 Jahre auch nichts mehr aus

Ein Highlight seiner Karriere war wohl der Kampf gegen George Foreman in Kinshasa, der Hauptstadt des damaligen Zaire. (Rumble in the Dschungle) Mit einer ungewöhnlichen Taktik (Rope-a-Dub-Style) siegte er damals durch k.o. in der 8.Runde. Ich war damals ein kleiner Junge, sah es im Fernsehen (schwarzweiß!)
Natürlich sehe ich Muhammad Ali heute differenzierter, es mag kritikwürdiges an dieser polarisierenden Person geben. Er war eben nicht der Champ wie „Sie“ ihn haben wollten.
Er beweist das Islam auch Frieden bedeuten kann!
Happy Birthday Muhammad Ali, alles Gute zum 66. Geburtstag!

Einige Zitate:

„Ihr seid gar nicht so dumm, wie ihr ausseht“ Ali zu den Beatles.
„Ich bin so schnell, dass ich, als ich gestern Nacht im Hotelzimmer den Lichtschalter umlegte, im Bett lag bevor das Licht aus war.“
„Wer nur davon träumt, mich zu schlagen, sollte aufwachen und sich dafür entschuldigen.“
„Jetzt fängt mein Leben erst wirklich an. Gegen Ungerechtigkeit kämpfen, gegen Rassismus, Verbrechen, Analphabetismus und Armut, mit diesem Gesicht, das die Welt so gut kennt.“

Muhammad Ali

Islamophobe Kakophonie

Als hätte Kenia derzeit noch nicht genug Probleme, kommen nun auch die islmamophoben Kakophonisten daher und interpretieren dort eine religiös motivierte Auseinandersetzung hinein. Die politisch Irreparablen und ihre befreundeten Blogger verteilen derzeit überall ihre „virtuellen Kimmenfrüchte“ zu diesem Thema im Netz. Weiterlesen