Erstmals seit dem 2.Weltkrieg wieder eine Nazi-Partei im Bundestag.

Am 14. September 1930 zog die NSDAP, eine Partei die nationalistisch, völkisch und rassistisch war mit 18,8% der abgegebenen Stimmen in den Reichstag ein. Heute am 24.09.2017 zieht die AfD, eine Partei die nationalistisch, völkisch und rassistisch ist, mit 13% als drittstärkste Kraft in den Bundestag ein. Dunkle Geschichte wiederholt sich,…

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Der Troll

„Ich bin ein Troll, was soll ich tun? Draußen nimmt mich keiner ernst, also gehe ich ins Netz mit meinem Geschwätz. Dort bin ich anonym, denn ich habe ein Pseudonym. Ich hab keine Ahnung, aber viel zu sagen. Keine Argumente, aber immer recht. Ich störe die Diskussion, das ist meine Intention. Ich provoziere und beleidige. Ich benutze viele Namen, denn ich bin Sockenpuppenspieler. Im Internet bin ich Supermann und Hulk, nur noch grüner. Manchmal bin ich auch Frauke Petry, nur noch brauner. Ich bin rechts, Patriot und das Volk. Durch meine vielen Masken weiß niemand wer ich wirklich bin. Ein Soziopath mit kleinem Pimmel. Drauf geschissen, soll niemand wissen.“

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Neues Zuhause

Wenn sich bei diesen Klängen und Worten, beim Blick in diese Gesichter, tief in Deinem Herzen nichts Erwärmendes mehr rührt, würde ich Dich gerne fragen wo auf Deinem Lebensweg Emphatie und Mitmenschlichkeit abhanden gekommen sind.

„Some People have a Home. And some do not.“
Bukahara – New Home

Und wenn Fremdenhass und Menschenfeindlichkeit Dein Motiv ist bei einer Partei Dein Kreuz zu machen, die sich selbst „Alternative“ nennt, würde ich Dich gerne fragen, ob Du noch zu retten bist…

„Was hat Multikulti je für uns gebracht?“

Neulich auf einer Pegida-Demo. Rund um den Veranstaltungsplatz sind Polizeiwannen stationiert. Die uniformierten Staatsbediensteten beäugen das Geschehen gelangweilt. Der Sprecher auf dem Podest redet vor einem kleinen Grüppchen Teilnehmer, die „besorgten Bürger“. Zunächst bedankt er sich für das zahlreiche Erscheinen, was bei einigen neutralen Beobachtern für lautes Gelächter sorgt. Doch der Pegida-Sprecher fährt unbeirrt fort, redet sich nach der Begrüßungsansprache richtig in Rage, das Oberlippenbärtchen zuckt vor Aufregung:

„Die Migranten, diese Kulturbereicherer, sie kamen hierher, nahmen uns alles, unsere Arbeit, unsere Frauen und nicht nur von uns, auch schon von unseren Vätern und von den Vätern unserer Väter…“ Der debil wirkende neben dem Sprecher auf dem Podest stehende Hilfseinheizer unterbricht:
„Und von unseren Vätern Vätern Vätern….“
„Rrrrichtig….und….“
„Und von unseren Vätern Vätern Vätern Vätern…“
„Das reicht! Noch genauer brauchen wir es nicht.“

Mittlerweile hatten sich noch ein paar Dutzend Neugierige unter die „besorgten Bürger“ gemischt.
„Was, frage ich Euch, was hat Multikulti je für uns gebracht?“

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Nach den Rechten sehen (NPD, AfD, ProKöln)

Ab und an sollte ich mal nach dem Rechten sehen und nach den Rechten sehen. Kurz vor den Europa- und Kommunalwahlen sind sie sehr umtriebig und schaffen es sogar das Niveau der ohnehin schon platten Wahlplakat-Parolen der etablierten Parteien noch zu unterbieten. In diesem Zusammenhang stelle ich mir die Frage, was die AfD von der NPD essentiell unterscheidet?:

Wahlslogans, NPD und AfD identisch
Bildquelle: Twitter: AVorrath

Einmal mehr laufen die politischen Rechtsaußen-Stürmer mit ihrer argumentativen Leere ins geistige Abseits. Dabei haben sie prinzipiell sogar recht, nur anders als es in diesen gleich lautenden ausländerfeindlichen Slogans gemeint ist:

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Toms Telegramm (9)

„Tom, Du hast schon über einen Monat nichts in dein Blog geschrieben.“
„Nein!“
„Doch!“
„Oh.“

Passiert ja auch nichts Neues. Hier ein paar Beispiele von „nichts Neues“:

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„Armutsflüchtlinge“

Ihr, die ihr das Wort „Armutsflüchtlinge“ mit diesem überheblichen abfälligen Unterton in den Mund nehmt, kotzt mich an. Ihr tut so, als hättet Ihr Eure Pole Position zum Start ins Leben nicht etwa einer glücklichen Fügung des Schicksals zu verdanken, als wäret Ihr nicht in diese Wohlstandswelt hineingeboren worden, als wäre es nicht menschlich nachvollziehbar, dass Menschen der Armut zu entfliehen suchen, als wäre es nicht so, dass Ihr diese Thematik zu Eurem politischen Vorteil ausschlachtet. Ihr stinkt aus dem Mund! Könnte an der ideologischen Verwesung in Eurem Kopfräumen liegen…

Entschuldigung, musste mal raus.

„Neger“ ein Wort, das ich nicht will und nicht brauche!

Ausgerechnet Kristina Schröder lieferte den Anschub für eine öffentliche Debatte darüber, ob es richtig ist, die Vokabel „Neger“ aus Märchenbüchern in neueren Auflagen zu streichen und durch einen neutralen wertfreien Begriff zu ersetzten. Die Familienministerin hatte sich bislang nicht gerade als Speerspitze im Kampf gegen Rassismus ausgezeichnet, fiel eher durch Attitüden wie „deutschfeindlichkeit“ auf. Nun erklärte sie in einem Interview, dass sie „Negerkönig“ in Südseekönig übersetzt, wenn sie ihrem Kind Pippi Langstrumpf vorliest. Ein guter Ansatz zwar, aber in der Konsequenz geht mir das nicht weit genug. Ich würde auf Kinderbücher bzw Kinderlieder, die das eindeutig diskriminierende historisch belastete N-Wort enthalten, gänzlich verzichten.

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Meine größte Erkenntnis auf Reisen

Die Entfernung konnte nie groß genug, die Fremde nie exotisch genug sein. Ein Arbeitskollege nannte mich immer den „Außereuropäischen“, weil meine Reiseziele meistens jenseits meines Heimatkontinents lagen. Diese Globetrotterei hat sehr viel zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen, die vielen Menschen, denen ich begegnete und ihre Geschichten haben mein Leben auf eine Weise bereichert, wie es materielle Dinge nie könnten.

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„PI-News“, nicht nur islam- sondern auch logikfeindlich

„PI-News“, seine Autoren und Kommentatoren sind nicht nur islam- sondern auch logikfeindlich, was bei einer ideologisch bedingten desaströsen Hirnverwüstung nicht weiter verwunderlich ist. „kewil“, bekannt durch seine regelmäßigen rassistischen Auswürfe, liefert mit seiner aktuellen Artikelimitation ein beispielhaftes Armutszeugnis ab. Unter der Überschrift „Berliner Islamist nennt Breivik als Vorbild“ schreibt er folgendes:

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