„Mos maiorum“, eine Botschaft an „illegale“ Einwanderer in Europa

Seit dem 13.Oktober 2014 läuft eine europaweite Polizeioperation unter dem Namen „Mos maiorum“ was soviel heißt wie Sitte der Ahnen, ein Begriff aus dem alten Rom, der traditionelle Verhaltensweisen beschreibt, die insbesondere für die galten, die öffentliche Ämter anstrebten. Dazu gehörten auch bedingungslose Staatstreue, religiöser und militärischer Gehorsam als Grundlage imperialer Ansprüche bzw der weltweiten Vormachtstellung.
Bei dieser Polizeiaktion wird in der gesamten EU und an den Außengrenzen (Frontex) Jagd auf „illegale“ Einwanderer gemacht. Die Kontrollen gelten auch Menschen, die ihre Aufenthaltsdauer gemäß ihres Visums in der EU überschritten haben. Die Operation „Mos maiorum“ dauert insgesamt 14 Tage.

Im Folgenden möchte ich aus meiner persönlichen Sicht erläutern, welches Signal mit dieser großangelegten Aktion an alle Menschen, die sich unerlaubt hier aufhalten und an jene, die beabsichtigen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben illegal einzureisen, gesendet wird:

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Die Wohlstandsfestung (2)

Um dem wachsenden Flüchtlingsstrom Herr zu werden, hat Griechenland die EU um Hilfe gebeten und die EU-Grenzschutzagentur Frontex angefordert, die für ihr kompromissloses hartes Vorgehen gegen sogenannte „illegale“ Einwanderer berüchtigt ist. Auch in den USA wird die Südgrenze zu Mexico zunehmend militärisiert. Dort sollen unbemannte Predator-Drohnen eingesetzt werden, um „illegale“ Immigranten und Drogenschmuggler zu überwachen, die versuchen die Grenze zu überqueren.  Kosten: 600 Millionen US$. Change, we can believe in? No. 400 Years, same philosophie. Dazu fällt mir das folgende Lied ein:

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Freiheit und Eigentum

Freiheit und Eigentum
Der Eigentümer hat die Freiheit dem Besitzlosen selbige einzuschränken oder zu nehmen…

Betreten verboten:

dieser weg war vor kurzem teil des öffentlichen raums und frei begehbar, bis der eigentümer den zaun errichtete

Die Wohlstandsfestung – A wallet world

Die Berliner Mauer ist Geschichte, eine Geschichte aus der man offenbar nicht viel gelernt hat, denn die sogenannte „westliche Welt“ baut die Mauern ihrer Wohlstandsfestung immer weiter aus. Das Vorgehen gegen die Flüchtlinge, die verzweifelt dem Elend im eigenen Land zu entfliehen versuchen, ist brutal und menschenverachtend. Mauern, Zäune und bewaffnete Patrouillen grenzen diejenigen aus, von dessen billiger Arbeitskraft wir profitieren, deren Rohstoffe wir  importieren, deren Diktatoren wir alimentieren, deren Kriege wir finanzieren, deren Leid wir ignorieren.

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