Lampedusa Blues

COR – Lampedusa Blues (Lampedusa ist überall)

Wenn es nicht so traurig und wahr wäre,…

Der Tweet des Tages über den Zustand unserer Gesellschaft

Der „Pantoffelpunk“ sagt kurz und knapp wie es ist:

Wer diesen Tweet mag und selbst einen Twitter-Account besitzt, kann ihn auch von hier aus „retweeten“ und „faven“ 😉

Der Unterschied zwischen dem Betrag zur Bankenrettung und dem zur Soforthilfe für Afrika sagt alles über den Zustand unserer Gesellschaft. (Pantoffelpunk)

Soviel zu unserer „westlichen Wertegemeinschaft“. Wir sind so sehr damit beschäftigt „unser“ Geld zu retten, dass wir darüber vergessen unsere Mitmenschen und damit uns selbst zu retten,…

Wollen Sie am Hunger in der Welt verdienen?

Dann gehen Sie zur deutschen Bank! So klingt das menschenverachtende Gewinnstreben auf bänkisch:

„Freuen Sie sich über steigende Preise?

Alle Welt spricht über Rohstoffe – mit dem Agriculture Euro Fond haben Sie die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von sieben der wichtigsten Agrarrohstoffe zu partizipieren.

Investition in etwas Greifbares“

So wirbt die Deutsche Bank auf Brötchentüten:

Agrarfonds

Ich bräuchte nach Lesen dieser Zeilen keine Brötchentüte mehr, sondern eine Brechtüte! Skrupellos wird hier die gewinnbringende Partizipation an der Lebensmittelpreissteigerung, welche in sogenannten „Schwellenländern“ Hunger und Elend produziert, angepriesen.

Bei „Straßenkriminellen“ weiß man wenigstens wo man dran ist, wenn sie mit der Faust drohen. Die „feinen Herren“ aus den „oberen Etagen“ in teuren Anzügen dagegen agieren hinter den Kulissen. Sie lächeln dich eiskalt an, doch wenn du ihnen den Rücken zudrehst, stoßen sie dich in den Abgrund.

Quelle:

Attac – Agrarnetz

Das Land wo Millionäre verhungern

…heißt Zimbabwe. Die Inflationsrate dort beträgt unglaubliche 165.000 Prozent, in unfaßbaren Worten: Hundertfünfundsechzigtausend! Es ist sogar ein 50Millionen-Zimbabwe-Dollar-Schein in Umlauf gebracht worden, der gerade mal 1US Dollar bzw. 0.64 Euro wert ist! Folglich gibt es in der Bevölkerung Zimbabwe’s viele hungerleidende „Millionäre!“

Derweil demonstriert der miese Tyrann Mugabe, wie „Demokratie“ in Afrika funktioniert: Die Wählerstimmen werden solange gezählt, bis der amtierende Machthaber gewonnen hat. Wer etwas dagegen hat, bekommt Besuch von der staatseigenen Knüppelgarde und wer sich dann immer noch nicht dem Willen der Staatsmacht beugt, lernt die Hölle afrikanischer Gefängnisse kennen. Ethnische Spannungen gibt es in Zimbabwe nicht, daher sind auch keine Parallelen zu den Ereignissen in Kenia zu erwarten. Der Widerstand des Volkes ist bislang nicht nennenswert, die Menschen sind zu sehr mit dem täglichen Überleben beschäftigt. Gewalt geht hauptsächlich vom despotischem Regime aus.

Quellen: Westfalenpost, BBC

Islamophobe Kakophonie

Als hätte Kenia derzeit noch nicht genug Probleme, kommen nun auch die islmamophoben Kakophonisten daher und interpretieren dort eine religiös motivierte Auseinandersetzung hinein. Die politisch Irreparablen und ihre befreundeten Blogger verteilen derzeit überall ihre „virtuellen Kimmenfrüchte“ zu diesem Thema im Netz. Weiterlesen