Altersarmut, die leicht vorhersehbare

Medien, Politiker und „Experten“ tun plötzlich alarmiert und überrascht, aufgrund der Tatsache, dass vielen Rentnern zukünftig Altersarmut droht. Dabei hat die Politik selbst durch ihre Renten- und Arbeitsmarktreform den Grundstein für diese drohende Entwicklung gelegt: Das Rentenniveau sinkt bis 2030 auf 43% des Nettolohns, das bedeutet dass Arbeitnehmer, die weniger als 2500€ Brutto verdient haben nach 35 Jahren Berufstätigkeit nur 688€ Rente erhalten würden (Quelle). Durch die Arbeitsmarktreform kam es zu einem Ausbau des Niedriglohnsektors vor allem durch Zeit- und Leiharbeit. Dass sich aus diesen atypischen Beschäftigungsformen, die, wie es hieß, den Weg zum sogenannten „ersten Arbeitsmarkt“ ermöglichen sollten, sich für viele aber als Sackgasse herausstellten und zum perspektivlosen Dauerzustand wurden, geringe Rentenansprüche ergeben war klar, dass wusste auch „unsere“ Arbeitsministerin Ursula von der Leyen.

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Zitat des Tages: Die wahren Diebe

Die Grundsuppe der Dieberei sind unsere Fürsten und Herrren, nehmen alle Creaturen zu ihrem Eigenthum, die Fisch im Wasser, die Vögel in der Luft, das Gewächs auf Erden muß alles ihre seyn. Aber den Armen sagen sie: Gott hat geboten, du sollst nicht stehlen. Sie selber schinden und schaben alles, was da lebt; so aber ein Armer sich vergreift am Allergeringsten, muß er henken. Dazu sagt denn der Doctor Lügner Amen.
(Thomas Müntzer)

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„So wahr mir Gott helfe“

Wenn Politiker ihren Amtseid ableisten wird der Höhepunkt der Heuchelei mit der Schlussformel „So wahr mir Gott helfe“ erreicht, die von allen Ministern der aktuellen Regierung aufgesagt wurde. Glaubt Angela Merkel überhaupt an Gott? Nun, sie ist in der „Christlich Demokratischen Union“, deshalb muss sie zumindest nach außen hin die gläubige Christin darstellen. Am meisten hat mich allerdings beim neuen Außenminister Guido Westerwelle überrascht, dass er sich auf Gott beruft. Wtf? Homosexualität und Christentum, das passt genauso ins Bild, wie ein Kondomautomat vor dem Vatikan.
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POlitik und andere Wortschöpfungen

Hiermit möchte ich den Vorschlag einer neuen Schreibweise für ein wichtiges Wort in die sogenannte Rechtschreibreform einbringen. Beim flinken Tippen auf der PC-Tastatur unterlief mir nämlich ein „freudscher Verschreiber“. Es entstand POlitik. Diese Diktion drückt den Sinn des Schaffens unserer „Volksvertreter“ meines Erachtens viel deutlicher aus, als die bis dato gültige Schreibart. Die Hervorhebung von „PO“ durch Großbuchstaben zeigt prägnanter, was immer mehr Menschen rund um den Globus spüren: POlitik ist für den Hintern, wir werden beschissen. Tagtäglich! Ständig! Ihre größte Motivation ist ihr eigener Machterhalt! Ich halte die überwiegende Mehrzahl unserer Politiker für POPOlisten (sic!), Wirtschaftslobbyisten und HyPOkriten. NPD-POlitiker halten sich sogar für ParlamentARIER!

Um es abschließend noch klarer zu formulieren: POlitik von heute hat die gleiche Qualität wie das 3-Lagige beim Discounter von gestern. Sie ist also nur noch für’n Arsch 👿
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