Ampelphase

Die Ampel wechselt auf rot. Ich halte an. Von der kleinen Anhöhe habe ich einen unverbauten Blick auf den herrlichen Sonnenaufgang. Ein Düsenflieger kommt aus den purpunen Wolken, um gleich wieder darin zu verschwinden. Ziel unbekannt. Gedanklich winke ich den Passagieren nach und flüstere leise: „Gute Reise!“ Insgeheim wünsche ich mir mit ihnen zu verschwinden, egal wohin, nur weit weg. Die Ampel wechselt auf grün. Ich fahre langsam an und steuere dem grauen Alltag entgegen,..vorbei der Minutentraum. Auch wenn der Verstand bereits im Dienst ist, dieses Gefühl irgendwo tief im Herzen ist immer noch da,…

Roboter mit Seele

Er muss leisten für die Leistungsgesellschaft. Er muss erwirtschaften für die Wirtschaft. Tag ein Tag aus. Von 8 bis 4 und darüber hinaus. Für seine kleine Existenz. Die Endlosschleife des Lebens. Die Tyrannei der Wiederholung. Der Job macht die Seele kaputt. Er geht zum Psychater, der macht sie wieder heile. Für die Leistungsgesellschaft. Für die Wirtschaft. Er hat keinen Namen, ist nur eine Zahl. Ein Roboter mit Seele.

Dieter E. macht sich Sorgen

Dieter E. ist, genau wie Pocke, einer meiner Freunde vom leidenden Leben. Dieter E. macht sich Sorgen über seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Nach 25 Jahren Erwerbstätigkeit ist er nunmehr seit über 2 Jahren ohne Job, obwohl er Bewerbungen im dreistelligen Bereich geschrieben hat. Bei seinen letzten drei Anstellungen hat man ihn jeweils nach kurzer Zeit wieder entlassen, sie sagten er sei nicht produktiv genug. Auf dem immer mehr entmenschlichten Arbeitsmarkt weht ein rauer Wind, der ihm fortwährend eiskalt ins Gesicht weht.
Weiterlesen

Soziale Kälte auf dem Arbeitsmarkt – Fristlose Kündigung wegen „Stromklau“

Während Wissenschaftler über die globale Erderwärmung referieren, ist die soziale Kälte immer spürbarer. Besonders auf dem Arbeitsmarkt weht ein eisiger Wind. Gestern erfuhr ich aus dem Radio, dass einem Oberhausener Arbeitnehmer fristlos gekündigt wurde, weil er sein Mobiltelefon am Arbeitsplatz aufgeladen hat. Ein Fachingeneur errechnete, welche Stromkosten pro Aufladung anfallen: Gigantische 0,014 Cent! Das erinnert an die Kassiererin, die wegen angeblichen Diebstahls zweier Leergutbons, die einen Gegenwert von 1,30 Euro haben, gefeuert wurde oder an den Fall, wo ein Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens, der bereits wegen des Diebstahls von Toilettenpapier abgemahnt worden war, dann schließlich entlassen wurde, weil er ein Kinderreisebett, welches bereits in einem Container entsorgt wurde, „gestohlen“ hatte.

Weiterlesen

Der moderne Sklave

Damit keine Zweifel darüber bestehen, was neoliberale zunehmend derugulierte Marktwirtschaft im Rahmen der Agenda-Politik für den abhängig beschäftigten Arbeitnehmer immer häufiger bedeutet: Moderne Lohnknechtschaft!

Zitat Dr.Stefan Welkz:

Früher galt die Norm, jemand müsse von einem Vollzeitjob eine Familie ernähren können. Heute dürfen die Firmen unterstellen, dass Vollzeitkräfte von den Familien miternährt oder eben vom Staat mittels Kombimodellen unterstützt werden. Was da pro Stunde gezahlt wird – Tarifverträge der IG Metall über 3,86 Euro brutto für das Sanitär- und Heizungshandwerk und über 3,06 Euro von Ver.di für das Friseurhandwerk in Sachsen sowie die 1,80 Euro für Zimmermädchen in einem großen Hamburger Hotel – markieren die derzeit bekannten Tiefpunkte. Dergleichen kann nicht mehr als Entlohnung bezeichnet werden, sondern nur noch als mageres Trinkgeld, als Bakschisch. Doch Kinderlohn zieht Kinderarbeit nach sich. Zwei Zitate aus einer Untersuchung der Input Consulting Stuttgart in der PIN-Branche illustrieren die soziale Realität in diesen Firmen: “bei den Fahrern, da kriegst du oft mit, dass da die Kinder mithelfen, also zehnjährige Kinder und […] schwere Kisten schleppen […].Und wo dann der Vater sagt, alle müssen zusammen helfen, sonst langt es nicht”. Und weiter: Da ist “auch so eine arme Frau, die […] von morgens um sieben bis abends um Viertel acht arbeiten muss und trotzdem nicht genug Geld hat […] und dann noch drei Kinder hat […] das ist wie vor hundert Jahren.”[11]

Hier weiterlesen: Kombi- kontra Mindestlohn, eine paradoxe Kontroverse.
Gefunden bei: Roger Beathacker. DANKE. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Buch von Markus Breitscheidel, der in die Fußstapfen von Günter Wallraff tritt:
Arm durch Arbeit – Ein undercover Bericht. Die ARD hat kürzlich auch einen interessanten Bericht über den Undercover-Einsatz von Markus Breitscheidel als Leiharbeiter gebracht.
Weiterverbreiten – Diskutieren – Widerstehen ! Zu einer echten sozialen Marktwirtschaft gibt es kaum eine Alternative. Freiheit statt Liberalismus!

Einen treffenden Artikel passend zum Thema gibt es bei Kurokasai:
Arbeite dich arm II

Früher war er ein Punk

Früher war er ein Punk. Es begann mit der Pubertät, die Zeit der Aufsässigkeit. Plötzlich war man gegen alles. Gegen das Scheiß-System, gegen Spießer, gegen CIA, C & A und dafür, dass man dagegen ist.

In der Schule war er ein Held, weil er es als einziger wagte auch den strengsten Lehrern zu widersprechen. Manchmal beleidigte er sie sogar, was ihm regelmäßige Aufenthalte im Büro seines Rektors einbrachte. Sein Englisch-Lehrer, der sich selbst für besonders taff und autoritär hielt, fragte ihn mal provokativ herablassend: „Was bedeutet es eigentlich Punk zu sein? Ist es so etwas wie eine Bewegung, hat es überhaupt irgendeinen geistigen Nährwert oder hat es nur den Sinn hässlich auszusehen?“ Er grinste nur lässig und erwiderte ganz cool: „Punk zu sein, hat vor allem den Sinn, Spießer wie dich in den Arsch zu treten!“ Den Weg zum Rektor kannte er bereits.
Weiterlesen

Hartz 4 schafft Arbeit.

Die gesetzlich verordnete Armut, im Volksmund nach einem vorbestraften Kriminellen benannt, wird bei der Hofberichterstattung der Mainstreampresse überwiegend unter dem Schlüsselwort Agenda 2010, als Beschäftungserfolg bejubelt. Wenn dann mal ein Medium die Wahrheit über Hartz 4 schreibt, was selten genug vorkommt, würdige ich dieses mit einer expliziten Erwähnung.

Frankfurter Rundschau:

In jedem Fall geklärt ist die Frage, ob Hartz IV Arbeit schafft. Bei Anwälten, Richtern und in der Arbeitsmarktverwaltung wirkt die Reform tatsächlich wie ein gigantisches Beschäftigungsprogramm.

[via]

Word!

Dauerdebatte Mindestlohn

Arbeitslosenquote und gesetzlicher Mindestlohn in der EU
Mindestlohn
Um das Thema Mindestlohn wird in Deutschland eine Dauerdebatte geführt. Die Gegner des gesetzlichen Mindestlohn, die meist aus dem Lager der Marktradikalen kommen, benutzen häufig das Gegenargument, dass Mindestlohn höhere Arbeitslosigkeit zur Folge hat. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Arbeitlosenquote in allen EU-Ländern aufzulisten und tabellarisch darzustellen. Ebenfalls in der Tabelle links enthalten, sind die Mindestlöhne (Stundenlohn Brutto in Euro), die bereits in 20 EU-Ländern gesetzlich festgelegt sind!
Deutschland belegt in der Tabelle der Arbeitslosenquote einen unrühmlichen 20.Rang. Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass unsere Statistik zurechtgebogen ist, denn c.a 1 Million Menschen in Umschulungsmaßnahmen, 1-Euro-Jobber und Erwerbslose über 58 Jahre sind nicht in der Arbeitslosenstatistik enthalten. Unsere Mainstreammedien steuern ihren Anteil hinzu indem sie die Arbeitslosenzahlen in der BRD dauerhaft tendenziös schönschwurbeln. Ob die anderen EU-Länder ebenfalls und in gleicher Weise ihre Statistik verfälschen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Die Zahlen zeigen jedoch Eines ganz klar: Die Länder mit gesetzlich geregelten Mindestlohn weisen keine signifikant höhere Arbeitslosenquote auf!
Die Niederlande, Belgien, Irland und Großbritanien rangieren vor Deutschland trotz Mindestlohn. Den Nachweis, dass Mindestlohn höhere Erwerbslosigkeit produziert, bleiben seine Gegner also schuldig.
Österreich hat inzwischen beschlossen ebenfalls den Mindestlohn einzuführen. Das Einkommen dort soll zukünftig mindestens bei 1000 Euro monatl. (Vollzeitbeschäftigung) liegen.
Die (neoliberalen) Befürworter des Niedriglohn fordern das sogenannte Mindesteinkommen, welches erreicht wird wenn der Hungerlohn, den der Ausbeuter Arbeitgeber zahlt, vom Staat steuergeldfinanziert auf Existenzminimum aufgestockt wird. Dieser Vorschlag ist eigentlich widersprüchlich, denn gerade die Marktradikalen pflegen doch die Philosophie, das staatliche Eingriffe in den freien Markt möglichst zu vermeiden sind. Einen größeren Einfluss seitens des Staates, als durch subventionierten Niedriglohn gibt es wohl kaum.
Einer der prominentesten Mindestlohn-Gegner, Prof. Sinn, Pop-Ökonom, Wirtschaftslobbyist und Preisträger , der häufig eine Plattform bei den Boulevardmedien bekommt, wird von den pseudoreligiösen Gläubigen an die „unsichtbare Hand des Marktes“ als Top-Experte für Ökonomie gefeiert. Es mag ja sein, dass der Herr Professor auf seinem Gebiet eine Koriphäe ist, was jedoch seine soziale Kompetenz angeht, würde ich einen Schimpansen höher einschätzen. Er ist m.E. ein Schwurbler vor dem Herrn, der sich selbst gerne reden hört. Das größte Problem in der Argumentation der Marktliberalen sehe ich in der Tatsache, dass sie alles der Wirtschaft unterordnen.
Die Gesellschaft, das menschliche Miteinander funktioniert nicht ausschließlich nach den Gesetzen der Marktwirtschaft, denn diese kennen weder Ethik noch Moral. Sind das nicht die Attribute die den Menschen u.a. vom Tier unterscheiden? Der entfesselte unreglementierte Raubtierapitalismus erinnert mich eher an die Gesetze der Natur. Hier zählt die Macht des Stärkeren. Fressen und gefressen werden.
tomswochenschau meint: An 1.Stelle ist der Mensch maßgebend, nicht die Marktwirtschaft!
Haben Hans-Werner Sinn und Konsorten auch nur eine geringste Ahnung, wie der Alltag eines Menschen aussieht, der zu Niedriglohnbedingungen arbeiten muß? Sicher nicht. Der „Chef-Ökonom“ ist ein großartiger Theoretiker, aber das Leben findet nicht auf dem Papier statt, sondern auf dem rauhen Boden der Realität! Das Dasein eines Hungerlöhners ist hart. Soziale Ausgrenzung, Armut, Depression. Keine Altersvorsorge, kaum Einzahlungen in die Sozialkassen, keine Perspektive, keine Zukunft.
Sicherlich ist der gesetzliche Mindestlohn kein Allheilmittel zur Armutsbekämpfung. Die weitere Umverteilung von Arm nach Reich muß dringend gestoppt werden! Der Mindestlohn wäre ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings wären weitere Maßnahmen erforderlich.

Zitate, die passend den Artikel abrunden:

„Die Forderung eines Mindestlohns ist im Prinzip ein Armutszeugnis für die Unternehmer, denn wenn ich als Unternehmer über einen Mindestlohn gezwungen werden muß, dem Mitarbeiter einen gerechten Lohn zahlen zu müssen, dann habe ich ihn ausgebeutet“

Wolfgang Grupp, Inhaber und Geschäftsführer des Textilherstellers Trigema, gesendet auf Deutschlandradio am 12. März 2008.

„Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben.“

Franklin D. Roosevelt

Quellen:
EUROSTAT (Arbeitslosenquoten aus Dänemark, Italien, Griechenland, Rumänien und GB sind von Dez.2007 die restlichen von Februar 2008 )
Wirtschaftliches Sozialwissenschaftliches Institut (Gesetzlich geregelter Mindestlohn, Zahlen auf dem Stand von September 2007)

Das Märchen vom Jobwunder

Anfang dieses Monats waren es u.a. auch die Öffentlich-Rechtlichen, welche die Arbeitlosenzahlen vom März einseitig euphorisch verkündeten. Gestern war Märchenonkel Peter Klöppel dran. Der allseits beliebte RTL-Nachrichtensprecher hatte offenbar einen Sprung in der Platte: Jobwunder…knack…Jobwunder…knack…Jobwunder…knack. Dieses Fabelwort soll sich scheinbar im Bewußtsein der Menschen einbrennen, so wie man Daten auf eine CD-ROM brennt.
Wunder, ein Begriff aus der Fabelwelt, da wo die Elfen, Kobolde, böse Hexen, sprechende Tiere und Magier herkommen. Hat einer von denen das plötzliche Jobwunder bewirkt? Vielleicht hat ja eine magische Hand im Herbst eine geheime Saat gestreut und nun im Frühling sprießen unendlich Jobs aus dem Boden. Ein Wunder! Oder war es die unsichtbare Hand des Marktes die gottesgleich von den neoliberalen pseudoreligiösen Sektierern verehrt wird? Nichts genaues weiß man nicht…

Verlassen wir die Welt der unsichtbaren Hände und Kobolde. Zurück zur Realität. Ein paar Zahlen:

  • Arbeitslosenzahlen März 2008: 3.507.436
  • Nicht in der Statistik: c.a 1 Million Menschen in Umschulungsmaßnahmen und 1-Euro-Jobber. Menschen über 58 jahre, die hat man ganz abgeschrieben
  • c.a 6 Millionen Arbeitnehmer sind zu Niedriglohnkonditionen beschäftigt

Sind angesichts dieser Zahlen Jubelschreie angebracht? Wohl kaum. Wie sich die Zeiten doch geändert haben. In den 70ern herrschte Weltuntergangsstimmung als die magische Grenze von 1 Millionen Erwerbslosen durchbrochen wurde. Heutzutage werden c.a 5 Millionen Joblose von der Mainstreampresse bejubelt. Bei derartig gehirnwaschenden Kampagnen kann ich nur ko… meinem Brechreiz erlegen. 😦

Auf Deutschland-Debatte.de schrieb Sybilla:

Mit wachsenden Befremden nehme ich zur Kenntnis das viele Medien der Versuchung nicht widerstehen und die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit x Jahren oder gar seit Frau Merkels Geburt verkünden. (Dabei werden völlig unterschiedliche Statistiken verglichen – so gab es vor 15 Jahren kein Saisonkurzarbeitergeld keine Ein Euro Jobs und die Arbeitslosenhilfe hatte eine komplett andere Grundlage von Bedürftigkeit als das Arbeitslosengeld II.

Die Darstellung eines Vergleich der Arbeitslosenzahlen vor 2005, also vor der Neudefinition der Arbeitslosigkeit, durch das SGB II ab 2005 ansetzt, ist meines Erachtens unsachgemäß. Die Daten zu den Arbeitslosenzahlen werden seit der Reform des SGB II in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und vielen Medien einseitig tendenziös interpretiert. Die Frage ist; finanziert die Wirtschaft den *Aufschwung* am Arbeitsmarkt mit existenzsichernden Arbeitsplätzen oder wird der *Aufschwung* am Arbeitsmarkt durch Arbeitsplätze mit ergänzendem ALG II durch Steuern finanziert? Viele Medien suggerieren mit multimedialen “Jubelmeldungen“ einen Erfolg der Reformen am Arbeitsmarkt.
Entgegen der guten Nachricht vom sinken der Arbeitslosigkeit steht die schlechte Nachricht von wachsender Armut der Erwerbstätigen im Niedrigstlohnbereich und wachsende Kinderarmut.

Den ganzen hervorragenden Artikel „Die gesellschaftliche Last der Arbeitslosigkeit – März 2008“ kann man hier auf Deutschland-Debatte.de nachlesen.

Was will man mit dieser gezielten Stimmungsmache erreichen? Den Arbeitnehmern und ihren Vertretern klar machen, dass sie jetzt keinen Mindestlohn oder gar Lohnerhöhungen fordern sollen, damit sie das märchenhafte Jobwunder nicht zerstören? Die Erwerbslosen unter Druck setzen, von Wegen wir haben doch jetzt das Jobwunder, wenn du jetzt keine Arbeit findest, bist du selbst schuld…Und wenn sie nicht gestorben sind leben sie heute noch. So enden doch Märchen immer, oder nicht?

Wer immer noch nicht begriffen hat, was in diesem Land abläuft, dem ist nicht mehr zu helfen.. 😦

Praxis der Matrixdemokratie

Vollbeschäftigung

Unser Bundeswirtschaftsminister ließ verlauten:

„Wenn wir die Weichen richtig stellen, ist nach meiner Meinung Vollbeschäftigung im nächsten Jahrzehnt erreichbar“

Aber Herr Glos, wieso erst im nächsten Jahrzehnt? Wir haben doch jetzt schon Vollbeschäftigung, denn die Faustregel dafür definiert sich folgendermaßen:

Vollbeschäftigung ist nicht erst dann gegeben, wenn die Arbeitslosigkeit bei null liegt. Dazu gibt es zu viele Arbeitssuchende, die Zeit bei der Suche brauchen und solange arbeitslos gemeldet sind. Die Grenze wird daher bei drei bis fünf Prozent Arbeitslosigkeit gezogen. Nach dieser Faustregel ist Vollbeschäftigung in Baden-Württemberg (4,5 Prozent Arbeitslose im Februar 2008) und Bayern, Heimatland von Glos, (5,1 Prozent) fast erreicht.

Oder einfach ausgedrückt: Die Berufstätigen sind voll mit Arbeiten beschäftigt und die Arbeitslosen sind voll mit der Jobsuche beschäftigt. Ergo alle Vollbeschäftigt!
Die läppischen Prozentzahlen, die ihr auch gerne mal als Humanmasse bezeichnet, lassen sich auch noch schönbiegen, nicht wahr? Das Einkommen der Arbeitnehmer ist für Sie, Herr Glos, ohnehin belanglos. Hauptsache „Vollbeschäftigt“. Im Phrasendreschen seit ihr Spitze, ihr Polittrickser!

Na dann Gute Nacht 😦
Quelle

Inspiriert durch Zeitcollector
Glos verspricht das Paradies, wir dürfen aber nicht sündigen